DIE HÖHLE (al-Kahf) ( 110 Vers )

In the Name of Allah, Most Gracious, Most Merciful;

1 . Das Lob sei Allah, Der Seinem Diener das Buch herabsandte und es vor Zweideutigem bewahrt hart. 

2 . Es ist geradlinig und soll vor strenger Strafe von Ihm warnen und den Gläubigen, die das Gute tun, schönen Lohn verheißen,

3 . In dem sie auf ewig verweilen werden.

4 . Und es soll diejenigen warnen, die da behaupten: "Allah hat sich einen Sohn genommen." 

5 . Darüber besitzen weder sie noch ihre Väter Wissen. Ungeheuer ist das Wort, das aus ihrem Munde kommt! Sie äußern nichts als Lügen. 

6 . Willst du dich ihretwegen zu Tode grämen, weil sie an diese Botschaft nicht glauben?

7 . Siehe, Wir erschufen, was auf Erden ist, als Schmuck für sie, um zu prüfen, wer unter ihnen die besten Werke vollbringt. 

8 . Und doch, Wir werden, was auf ihr ist, in unfruchtbaren Staub verwandeln. 

9 . Glaubst du wohl, dass die Leute der Höhle und der Inschrift ein wundersames Unserer Wunderzeichen waren? 

10 . Als die Jünglinge in der Höhle Zuflucht fanden, sagten sie: "O unser Herr! Gewähre uns Deine Barmherzigkeit und lenke unsere Sache zum besten!"

11 . Da verhüllten Wir ihre Ohren in der Höhle für viele Jahre.

12 . Dann weckten Wir sie auf, um wissen zu lassen, wer von den beiden Parteien die Zeitdauer ihres Verweilens am besten zu erfassen vermochte.

13 . Wir berichten dir ihre Geschichte der Wahrheit gemäß. Siehe, es waren Jünglinge, die an ihren Herrn glaubten. Und Wir hatten ihre Rechtleitung

14 . Und ihre Herzen gefestigt. Da erhoben sie sich und sagten: "Unser Herr ist der Herr der Himmel und der Erde. Niemals rufen wir außer Ihm einen (anderen) Gott an. Wahrlich, wir würden sonst etwas Unsinniges von uns geben.

15 . Dieses Volk von uns hat sich andere Götter neben Ihm erwählt, ohne dass sie dafür einen klaren Beweis beibringen. Wer aber ist sündiger, als wer über Allah Falsches ausheckt? 

16 . Und wenn ihr euch von ihnen und von dem, was sie außer Allah anbeten, getrennt und in der Höhle Zuflucht gesucht habt, wird euer Herr Seine Barmherzigkeit über euch ausbreiten und euere Sache zum besten leiten." 

17 . Und du hättest die Sonne beim Aufgang sich von der Höhle nach rechts wegneigen und beim Untergang nach links abbiegen sehen können, während sie sich in ihrem Inneren befanden. Dies ist eines der Zeichen Allahs. Wen Allah leitet, der ist rechtgeleitet, und wen Er irre gehen lässt, für den findest du weder Beschützer noch Führer.

18 . Und du hättest sie für wach gehalten, obwohl sie schliefen. Und Wir drehten sie nach rechts und nach links um. Und ihr Hund lag mit ausgestreckten Pfoten auf der Schwelle. Wärst du auf sie gestoßen, wärst du vor ihnen geflüchtet, mit Grausen vor ihnen erfüllt. 

19 . Und so weckten Wir sie auf, damit sie einander befragten. So fragte einer von ihnen: "Wie lange seid ihr nun hier geblieben?" Sie sprachen: "Wir blieben einen Tag oder den Teil eines Tages." (Andere) sagten: "Euer Herr weiß am besten, wie lange ihr hier gewesen seid. Schickt also einen von euch mit diesen eueren Silbermünzen zur Stadt, damit er schaut, wer die bekömmlichste Speise hat und euch davon bringt. Er muss aber verbindlich sein und euch niemand verraten;

20 . Denn wenn sie euch finden, steinigen sie euch oder zwingen euch, zu ihrem Glauben zurückzukehren. Und dann würde es euch nie mehr wohlergehen!"

21 . Und Wir verrieten sie (ihnen) doch, damit sie erkannten, dass Allahs Verheißung wahr und dass an der Stunde kein Zweifel ist. Als sie nun untereinander über sie stritten, sagten (einige): "Baut ein Gebäude zu ihrem Gedächtnis. Ihr Herr weiß über sie am besten Bescheid." Diejenigen aber, welche in dem Streit den Sieg davon trugen, sprachen: "Wir wollen zu ihrem Gedächtnis eine Moschee errichten."

22 . Manche werden sagen: "Sie waren drei, und der vierte von ihnen war ihr Hund." Und (andere) werden sagen: "Fünf, und der sechste war ihr Hund " - ein Hin- und Herraten über das Unbekannte. Und einige werden sagen: "Sieben, und der achte war ihr Hund." Sprich: "Mein Herr kennt ihre Zahl; nur wenigen ist sie bekannt." Und äußere über sie im Meinungsstreit nur, was eindeutig ist, und erkundige dich hierüber bei keinem.

23 . Und sage nie über etwas: "Ich werde das bestimmt morgen tun!",

24 . Ohne anzufügen: "So Allah will!" Und erinnere dich deines Herrn, wenn du es vergessen hast, und sprich: "Möge mein Herr mich immer näher zum Rechten leiten."

25 . Nun: Sie verweilten in ihrer Höhle dreihundert Jahre und noch neun dazu. 

26 . Sprich: "Allah weiß genau, wie lange sie verweilten. Er kennt das Geheimnis der Himmel und der Erde. Er ist der Sehende und der Hörende. Außer Ihm haben sie keinen Beschützer. Und Er beteiligt niemand an Seiner Befehlsgewalt." 

27 . Trag vor, was dir von dem Buch deines Herrn geoffenbart wurde, Dessen Wort niemand verändert. Niemals findest du Zuflucht, außer bei Ihm. 

28 . Gedulde dich, zusammen mit denen, welche deinen Herrn des Morgens und Abends anrufen im Trachten nach Seinem Angesicht. Und wende deine Augen nicht von ihnen ab im Trachten nach der Schönheit des irdischen Lebens. Und gehorche nicht dem, dessen Herz Wir vom Gedenken an Uns abgelenkt haben und der seinen Begierden folgt und dessen Treiben zügellos ist. 

29 . Und sprich: "Die Wahrheit ist von euerem Herrn. Wer nun will, der glaube, und wer will, der glaube nicht." Siehe, für die Sünder haben Wir ein Feuer bereitet, dessen Flammen sie ringsum einschließen soll. Und wenn sie um Hilfe rufen, dann soll ihnen mit Wasser wie flüssigem Erz geholfen werden, das ihre Gesichter röstet. Ein schlimmer Trank und ein übles Ruhebett! 

30 . Diejenigen aber, welche glauben und das Gute tun - Wir lassen den Lohn derer, deren Werke gut sind, sicherlich nicht verloren gehen.

31 . Ihnen sind die Gärten Edens bestimmt, durcheilt von Bächen. Geschmückt sein werden sie darin mit goldenen Armspangen und gekleidet in grüne Gewänder aus Seide und Brokat; und dort werden sie auf Polsterkissen ruhen. Ein herrlicher Lohn und eine schöne Ruhestätte! 

32 . Und stelle ihnen das Gleichnis von zwei Männern auf. Einem von ihnen gaben Wir zwei Rebgärten, umzäunt mit Palmen, zwischen denen Wir ein Getreidefeld anlegten.

33 . Beide Gärten erbrachten ihre Ernte, und so ermangelte nichts. Und Wir ließen mittendurch einen Bach fließen. 

34 . Und er trug ihm Früchte. Da sagte er während ihrer Unterhaltung zu seinem Gefährten "Ich habe reicheres Vermögen als du und verfüge über mehr Leute."

35 . Sich so gegen sich selbst versündigend, betrat er seinen Garten und sprach: "Ich glaube nicht, dass dies je zu Grunde geht. 

36 . Und ich glaube auch nicht, dass die Stunde je kommt. Und selbst wenn ich zu meinem Herrn zurückgeholt werden sollte, fände ich dort gewiss einen besseres im Tausch." 

37 . Da sagte sein Gefährte während ihrer Unterhaltung zu ihm: "Glaubst du etwa nicht an Den, Der dich aus Staub erschaffen hat und dann aus einem Samentropfen, und dich dann zu einem Mann geformt hat? 

38 . Für mich ist jedoch Allah mein Herr. Und ich stelle meinem Herrn nichts zur Seite. 

39 . Und warum sagtest du beim Betreten deines Gartens nicht: »Was Allah will! Es gibt keine Macht außer bei Allah!". Du siehst zwar, dass ich weniger Vermögen und Kinder habe als du. 

40 . Aber mein Herr wird mir vielleicht doch etwas besseres geben als deinen Garten. Denn auf ihn könnte Er (jederzeit) vom Himmel Seine Blitze senden, so dass er zu Staub zerbröselt 

41 . Oder sein Wasser versiegt und du außerstande bist, welches zu finden."

42 . Tatsächlich wurden seine Früchte (von Allahs Strafgericht) erfasst. Und am anderen Morgen begann er, seine Hände zu ringen wegen der Ausgaben, die er gemacht hatte; denn (die Reben) waren mit ihren Stützen zusammengebrochen. Und er sagte: "Ach, hätte ich doch meinem Herrn nichts zur Seite gestellt!"

43 . Doch er hatte keinerlei Helfer, die ihm an Allahs Stelle hätten helfen können, noch konnte er sich selbst helfen. 

44 . In einem solchen Fall gewährt Allah, der Wahre, alleine Schutz. Bei Ihm ist der beste Lohn und der beste Ausgang. 

45 . Und stelle ihnen ein Gleichnis vom irdischen Leben auf. Es ist wie das Wasser, das Wir vom Himmel hinabsenden. Die Pflanzen der Erde nehmen es auf, aber dann werden sie dürres Heu, das der Wind verstreut. Und Allah hat Macht über alle Dinge.

46 . Vermögen und Kinder sind Schmuck des irdischen Lebens. Das Bleibende aber, die guten Werke, bringen besseren Lohn bei deinem Herrn und begründen bessere Hoffnung. 

47 . Und eines Tages werden Wir die Berge verschwinden lassen. Dann wirst du die Erde eingeebnet sehen. Und versammeln werden Wir sie und keinen von ihnen übersehen.

48 . Und sie werden vor deinem Herrn aufgereiht: "Wahrlich, ihr seid zu Uns gekommen, so wie Wir euch zum ersten Mal erschaffen haben. Ihr aber dachtet, Wir würden Unser Versprechen nicht halten."

49 . Und das Buch wird offengelegt, und du wirst die Sünder über seinen Inhalt in ängsten sehen. Und sie werden rufen: "Wehe uns! Was bedeutet dieses Buch! Es ließ weder die kleinste noch die größte (Sünde) unaufgeschrieben." Und sie werden dort ihre Taten vorfinden, und keinem wird dein Herr Unrecht tun."

50 . Und als Wir zu den Engeln sprachen: "Werft euch vor Adam nieder!", da warfen sie sich nieder, außer Iblis, welcher eines der Geistwesen war und gegen seines Herrn Befehl rebellierte. Wollt ihr denn ihn und seine Nachkommenschaft an Meiner Stelle zu Beschützern nehmen, wo sie euch feind sind? Ein schlimmer Tausch für die Sünder! 

51 . Ich nahm sie nicht zu Zeugen bei der Schöpfung der Himmel und der Erde und auch bei ihrer eigenen Erschaffung nicht; und Ich habe mir auch nicht von Verführern helfen lassen.

52 . Und (gedenke) des Tages, an dem Er sprechen wird: "Ruft meine Teilhaber herbei, die ihr Mir angedichtet habt!" Und sie werden sie rufen, doch sie werden ihnen nicht antworten. Und Wir werden zwischen ihnen einen Abgrund schaffen. 

53 . Und die Sünder werden das Feuer sehen. Da werden sie die Vorahnung haben, dass sie hineingeworfen und kein Entrinnen daraus finden werden. 

54 . So haben Wir den Menschen in diesem Quran allerlei Gleichnisse aufgestellt. Doch der Mensch bestreitet die meisten Dinge. 

55 . Und nichts hinderte die Menschen zu glauben, nachdem die Rechtleitung zu ihnen gekommen war, und ihren Herrn um Verzeihung zu bitten, außer dass sie warteten, ob mit ihnen nach dem Beispiel früherer Völker verfahren oder ob die Strafe ihnen offen vor Augen gestellt wird.

56 . Und Wir entsenden die Gesandten nur, um Freude zu verkünden und zu warnen. Die Ungläubigen bestreiten sie mit leeren Behauptungen, um damit die Wahrheit zu widerlegen, und treiben mit Meinen Versen und den ihnen gegebenen Warnungen Spott.

57 . Wer ist aber ungerechter als der, dem die Botschaft seines Herrn verkündet wird, der sich dann davon abwendet und vergisst, was seine Hände zuvor angerichtet haben? Siehe, Wir haben ihre Herzen verhüllt und ihre Ohren schwerhörig gemacht, damit sie ihn nicht verstehen. Auch wenn du sie zur Rechtleitung rufst, so werden sie ihr doch niemals folgen.

58 . Doch dein Herr ist der Verzeihende, der Barmherzige. Hätte Er sie nach Verdienst züchtigen wollen, so hätte Er ihre Strafe beschleunigt. Jedoch ist ihnen eine Frist gesetzt, vor der sie keine Zuflucht finden werden.

59 . Auch jene (bekannten) Städte zerstörten Wir, als sie Unrecht taten. Und Wir kündigten ihnen ihren Untergang an.

60 . Und als Moses zu seinem Diener sprach: "Ich will nicht rasten, bis ich den Zusammenfluss der beiden Meere erreicht habe, und sollte ich jahrelang wandern müssen." 

61 . Doch als sie den Zusammenfluss erreicht hatten, vergaßen sie ihren Fisch, und er nahm seinen Weg ins Meer.

62 . Und als sie weiter gewandert waren, sagte er zu seinem Diener: "Gib uns Mittagessen; denn wir sind von unserer Reise ermattet."

63 . Er antwortete: "Sieh nur! Als wir beim Felsen rasteten, vergaß ich den Fisch - nur der Satan ließ mich ihn vergessen, so dass ich auf ihn keine Acht gab! - und er fand seltsamerweise seinen Weg ins Meer." 

64 . Er sprach: "Das war es doch gerade, was wir suchten!" Da kehrten sie beide auf ihren Fußspuren zurück. 

65 . Und so fanden sie einen Unserer Diener, dem Wir Unsere Barmherzigkeit gegeben und Unser Wissen gelehrt hatten. 

66 . Moses bat ihn: "Darf ich dir folgen, damit du zu meiner Rechtleitung mich manches von dem lehrst, was dir gelehrt worden ist?" 

67 . Er sprach: "Du wirst es nie bei mir aushalten! 

68 . Wie könntest du auch mit etwas Geduld haben, das du nicht begreifst?"

69 . Er sagte: "Du wirst mich, so Allah will, standhaft finden, und ich werde mich deinem Befehl nicht widersetzen." 

70 . Er sprach: "Wenn du mir denn folgen willst, dann befrage mich über nichts, bis ich es dir erkläre." 

71 . Und so marschierten sie los, bis sie ein Schiff bestiegen, in das er ein Loch schlug. Er fragte: "Hast du ein Loch hineingeschlagen, damit seine Mannschaft ertrinkt? Etwas Schlimmes hast du getan!"

72 . Er sprach: "Sagte ich nicht, dass du es bei mir nicht aushalten könntest?" 

73 . Er antwortete: "Schimpfe mich nicht, weil ich es vergaß, und mache mir meine Aufgabe nicht zu schwer!" 

74 . Und so gingen sie weiter, bis sie einen jungen Mann trafen, den er erschlug. Er fragte: "Er schlugst du nicht einen Unschuldigen, der selbst niemand getötet hatte? Wahrlich, du hast etwas Abscheuliches getan!"

75 . Er sprach: "Sagte ich dir nicht, du könntest es nicht bei mir aushalten?"

76 . Er antwortete: " Wenn ich dich ab jetzt noch nach etwas frage, dann sei nicht länger mein Gefährte. Dann bist du von mir aus (im Voraus) entschuldigt.

77 . Und so gingen sie weiter, bis sie zu den Bewohnern einer Stadt gelangten, die sie um Nahrung baten. Doch sie weigerten sich, sie zu bewirten. Und als sie dort eine Mauer fanden, die einstürzen wollte, richtete er sie auf. Er sagte: "Wenn du wolltest, könntest du dafür Lohn bekommen!"

78 . Er sprach: "Dies bedeutet unsere Trennung! Ich will dir jedoch noch deuten, was du nicht ertragen konntest. 

79 . Was das Schiff anlangt, so gehörte es armen Leuten, die auf dem Meer arbeiteten. Ich wollte es beschädigen, weil hinter ihnen ein König her war, der jedes Schiff mit Gewalt nimmt.

80 . Und was den jungen Mann anlangt, so waren seine Eltern gläubig, und wir fürchteten, er könnte ihnen mit seiner Widersetzlichkeit und seinem Unglauben Kummer bereiten.

81 . Und so wünschten wir, dass ihr Herr ihnen zum Tausch einen lautereren und liebevolleren gäbe.

82 . Was dann die Mauer anlangt, so gehörte sie zwei Waisenknaben in der Stadt. Unter ihr liegt ein ihnen gehörender Schatz. Da ihr Vater rechtschaffen gewesen war, wollte dein Herr, dass sie ihre Volljährigkeit erreichen und (erst dann) ihren Schatz finden - als Barmherzigkeit von deinem Herrn. Ich tat (all) dies nicht nach eigenem Ermessen. Dies ist denn die Deutung dessen, was du nicht geduldig ertragen konntest." 

83 . Und sie werden dich nach Dhu-l-Qarnain befragen. Sprich: "Ich werde euch über ihn einiges mitteilen, was erinnerungswürdig ist."

84 . Seht, Wir gaben ihm auf Erden Macht sowie Mittel und Wege zu allen Dingen. 

85 . Und er schlug einen Weg ein, 

86 . Bis er den (Ort des) Sonnenuntergangs erreichte. Er meinte, dass sie in schlammigem Wasser unterging. Und dort fand er ein Volk. Wir sprachen: "O Dhu-l-Qarnain! Entweder du strafst dieses Volk oder du erweißt ihnen Gutes. 

87 . Er antwortete: "Wer gesündigt hat, den werden wir strafen. Danach mag er zu seinem Herrn zurückkehren, um von Ihm unsagbar bestraft zu werden. 

88 . Wer aber glaubt und das Gute tut, der soll schön belohnt werden, und wir werden ihm leicht vollziehbare Befehle erteilen."

89 . Dann zog er eines (anderen) Weges,

90 . Bis er zum (Ort des) Sonnenaufgangs gelangte und meinte, dass sie über einem Volk aufging, dem Wir keinen Schutz vor ihr gegeben hatten. 

91 . So war (und blieb) es. Und Unser Wissen umfasste alle seine Absichten. 

92 . Dann zog er (wieder) des Weges, 

93 . Bis er zwischen zwei Gebirgszüge gelangte, an deren Fuß er ein Volk fand, mit dem man sich kaum verständlich machen konnte. 

94 . Sie sagten: "O Dhu-l-Qarnain! Siehe, Gog und Magog stiften Unheil im Land. Sollen wir dir Tribut entrichten, damit du zwischen uns und ihnen einen Wall baust?" 

95 . Er sprach: "Was mir mein Herr gegeben hat, ist besser (als Tribut). Aber helft mir nach Kräften, und ich will zwischen euch und ihnen einen Grenzwall ziehen.

96 . Bringt mir Eisenblöcke." Und als er (die Kluft) zwischen den beiden (Gebirgshängen) aufgefüllt hatte, sagte er: "Blast." Und als er es zum Glühen gebracht hatte, sprach er: "Bringt mir geschmolzenes Kupfer, damit ich es darauf gieße."

97 . Und so waren sie nicht imstande, ihn zu überklettern und waren auch nicht imstande, ihn zu durchlöchern.

98 . Er sprach: "Dies ist ein Gnadenerweis von meinem Herrn. Wenn aber meines Herrn Verheißung eintrifft, wird Er ihn zu Staub machen; und meines Herrn Verheißung bewahrheitet sich."

99 . Und an diesem Tage werden Wir die einen über die anderen wogen lassen. Und es wird in die Posaune gestoßen. Und Wir werden sie allesamt versammeln. 

100 . An diesem Tage werden Wir den Ungläubigen die Hölle vor Augen führen, 

101 . Ihnen, deren Augen vor meiner Warnung verhüllt waren, und die nicht zu hören vermochten. 

102 . Wähnen etwa die Ungläubigen, sie könnten meine Diener an Meiner Statt zu Beschützern nehmen? Siehe, Wir haben die Hölle für die Ungläubigen als Herberge bereitet. 

103 . Sprich: "Sollen Wir euch sagen, wer hinsichtlich ihrer Werke die größten Verlierer sind? 

104 . Die, die sich mit Eifer im irdischen Leben verloren, während sie glaubten, das Richtige zu tun!"

105 . Das sind diejenigen, die nicht an die Zeichen ihres Herrn und an die Begegnung mit Ihm glaubten. Nichtig sind ihre Werke, und Wir werden ihnen am Tag der Auferstehung kein Gewicht beimessen. 

106 . Dies wird ihr Lohn sein - die Hölle - weil sie ungläubig. waren und mit Meiner Botschaft und Meinen Gesandten ihren Spott trieben. 

107 . Diejenigen aber, die glauben und Gutes tun, denen werden die Gärten des Paradieses zur Herberge. 

108 . Ewig werden sie darin verweilen und niemals etwas anderes begehren. 

109 . Sprich: "Wäre das Meer Tinte für die Worte meines Herrn, wahrlich, das Meer wäre erschöpft, bevor die Worten meines Herrn versiegen, selbst wenn wir noch einmal so viel (Meer) dazu brächten." 

110 . Sprich: "Ich bin nur ein Mensch wie ihr. Mir ist geoffenbart worden, dass euer Gott ein einziger Gott ist. Und wer hofft, seinem Herrn zu begegnen, soll gute Werk tun und niemand neben seinem Herrn anbeten."

 

 

 

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Surah Translations

1 . DIE ÖFFNENDE (al-Fatiha) 2 . DIE KUH (al-Baqara) 3 . DAS HAUS IMRAN (Al-Imran) 4 . DIE FRAUEN (an-Nisa) 5 . DER TISCH (al-Ma’ida) 6 . DAS VIEH (al-An'am) 7 . DIE ANHÖHEN (al-A'raf) 8 . DIE BEUTE (al-Anfal) 9 . DIE REUE (at- Tauba) 10 . JONAS (Yunus) 11 . HUD 12 . JOSEPH (Yusuf) 13 . DER DONNER (ar-Ra'd) 14 . ABRAHAM (Ibrahim) 15 . AL-HIDSCHR 16 . DIE BIENE (an-Nahl) 17 . DIE NACHTREISE (al-Isra) 18 . DIE HÖHLE (al-Kahf) 19 . MARIA (Maryam) 20 . TAHA 21 . DIE PROPHETEN (al-Anbiya) 22 . DIE PILGERFAHRT (al-Hadsch) 23 . DIE GLÄUBIGEN (al-Mu'minun) 24 . DAS LlCHT (an-Nur) 25 . DIE UNTERSCHEIDUNG (al-Furqan) 26 . DIE DICHTER (asch- Schu'ara') 27 . DIE AMEISEN (an-Naml) 28 . DIE GESCHICHTE (al-Qasas) 29 . DIE SPINNE (al-'Ankabut) 30 . DIE BYZANTINER (ar-Rum) 31 . LUQMAN 32 . DIE NIEDERWERFUNG (al-Sadschda) 33 . DIE VERBÜNDETEN (al-Ahzab) 34 . DIE SABÄER (Saba’) 35 . DER SCHÖPFER (al-Fatir) 36 . YA SIN 37 . DIE SICH REIHENDEN (as-Saffat) 38 . SAD 39 . DIE SCHAREN (az-Zumar) 40 . DER VERGEBENDE (Ghafir) 41 . ERKLÄRT(Fussilat) 42 . DIE BERATUNG (asch-Schura) 43 . DER GOLDENE PRUNK (az-Zukhruf) 44 . DER RAUCH (ad-Dukhan) 45 . DIE KNIENDE (al-Dschathiya) 46 . DIE SANDDÜNEN (al-Ahqaf) 47 . MUHAMMAD 48 . DER SIEG (al-Fath) 49 . DIE GEMÄCHER (al-Hudschurat) 50 . QAF 51 . DIE AUFWIRBELNDEN (adh-Dhariyat) 52 . DER BERG (at-Tur) 53 . DER STERN (an-Nadschm) 54 . DER MOND (al-Qamar) 55 . DER ERBARMER (ar-Rahman) 56 . DAS UNVERMEIDLICHE (al-Waqi'a) 57 . DAS EISEN (al-Hadid) 58 . DAS STREITGESPRÄCH (al-Mudschadala) 59 . DIE VERSAMMLUNG (al-Haschr) 60 . DlE GEPRÜFTE (al-Mumtahina) 61 . DIE SCHLACHTORDNUNG (as-Saff) 62 . DAS VERSAMMELN (al-Dschumu'a) 63 . DIE HEUCHLER (al-Munafiqun) 64 . VERLUST UND GEWINN (at-Taghabun) 65 . DIE SCHEIDUNG (at-Talaq) 66 . DAS VERBOT (at-Tahrim) 67 . DIE HERRSCHAFT (al-Mulk) 68 . DIE SCHREIBFEDER (al-Qalam) 69 . DIE STUNDE DER WAHRHEIT (al-Haqqa) 70 . DIE HIMMELSLEITER (al-Ma'aridsch) 71 . NOAH (Nuh) 72 . DIE DSCHINN (al- Dschinn) 73 . DER VERHÜLLTE (al-Muzzammil) 74 . DER BEDECKTE (al-Muddaththir) 75 . DIE AUFERSTEHUNG (al-Qiyama) 76 . DER MENSCH (al-Insan) 77 . DIE ENTSANDTEN (al-Mursalat) 78 . DIE KUNDE (an-Naba') 79 . DIE ENTREISSENDEN (an-Nazi’at) 80 . ER RUNZELTE DIE STIRN ('Abasa) 81 . DAS EINHÜLLEN (at-Takwir) 82 . DAS ZERSPALTEN (al-Infitar) 83 . DIE DAS MASS VERKÜRZENDEN (al-Mutaffifin) 84 . DAS ZERBRECHEN (al-lnschiqaq) 85 . DIE STERNBILDER (al-Burudsch) 86 . DER NACHTSTERN (at-Tariq) 87 . DER HÖCHSTE (al-A'la) 88 . DAS ÜBERSCHATTENDE EREIGNIS (al-Ghadschiya) 89 . DIE MORGENRÖTE (al-Fadschr) 90 . DIE STADT (al-Balad) 91 . DIE SONNE (asch-Schams) 92 . DIE NACHT (al-Lail) 93 . DER LICHTE TAG (ad-Duha) 94 . DAS WEITEN (asch-Scharh) 95 . DIE FEIGE (at-Tin) 96 . DAS SICH ANKLAMMERNDE (al-Alaq) 97 . DAS SCHICKSAL (al- Qadr) 98 . DER DEUTLICHE BEWEIS (al-Bayyina) 99 . DAS ERDBEBEN (az-Zalzala) 100 . DIE RENNENDEN (al-Adiyat) 101 . DAS VERHÄNGNIS (al-Qari’a) 102 . DAS STREBEN NACH MEHR (at-Takathur) 103 . DIE ZEIT (al-Asr) 104 . DER VERLEUMDER (al-Humaza) 105 . DER ELEFANT (al-Fil) 106 . DIE QURAISCH (Quraisch) 107 . DIE HILFELEISTUNG (al-Ma'un) 108 . DER ÜBERFLUSS (al-Kauthar) 109 . DIE UNGLÄUBIGEN (al-Kafirun) 110 . DIE HILFE (an-Nasr) 111 . DIE PALMFASERN (al-Masad) 112 . AUFRICHTIGKEIT (des Glaubens) (Al-Ikhlas) 113 . DAS MORGENGRAUEN (al-Falaq) 114 . DIE MENSCHEN (an-Nas)
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