Herr Erdogan führte eine neue Ära in die Türkei ein

Vor einem Jahr am 15. Juli erlebte das türkische Volk eine Nacht extremer Gräueltaten. Eine Gruppe von verstörten Terroristen, die als türkische Soldaten verkleidet waren, versuchten das Land zu übernehmen und richteten ihre tödlichen Waffen auf unschuldige Bürger, die mutig ihr Land verteidigten. Tatsache ist das die Putschisten einen sehr detaillierten, sorgfältig ausgedachten Strategieplan hatten. Sie besetzten fast alle Schlüsselpositionen in der Armee, kauften zahlreiche Handlanger ein, damit sie ihnen bei ihrem schändlichen Angriff helfen und hatten einige der weltweit fortgeschrittensten Panzer, Jet-Flieger, Hubschrauber, Maschinengewehre zur Verfügung, die übrigens vom türkischen Volk bezahlt wurden. Zudem hatten sie in verschiedenen Ländern düstere Verbindungen, die voller Aufregung darauf warteten, dass der Putsch erfolgreich war.

 

Doch sie scheiterten und Präsident Recep Tayyip Erdogan bewies dass er ein echter Führer ist und weigerte sich aufzugeben, egal was passiert. Denn obwohl eine Gruppe von Mördern, die mit Bomben, Panzerabwehrraketen, Phosphorbomben, 167 Granaten, 8 Automatikgewehren und mehr als 30.000 Kugeln hinter ihm und seiner Familie her waren, rief er von Facetime aus einen Fernsehsender an und forderte das Volk auf, auf die Straßen zu gehen. Die Türken haben sich in der Geschichte nie Druck unterworfen und nachgegeben. Und es ist offensichtlich, dass sie es jetzt auch nicht tun werden. Also sobald sie den Ruf ihres Führers hörten, füllten sie die Straßen. Großväter, Großmütter bis hin zu Grundschülern, Hausfrauen bis hin zu Jugendlichen, hundert Tausende von enthusiastischen Türken liefen auf die Straßen, um ihr Land und ihre Demokratie zu verteidigen.

 

Allerdings waren die Putschisten so verdorben und deshalb konnte keiner erahnen, was auf sie zukam. Die Verräter, die als türkische Soldaten auftraten, überfuhren ohne mit den Augen zu blinzeln unschuldige, völlig harmlose Menschen mit Panzern und schossen ziellos aus Hubschraubern um sich und ließen Bomben fallen. Allerdings wäre es durchaus möglich gewesen, dass wenn unser Volk und unser Präsident nicht tapfer gewesen wären, die Putschisten die Kontrolle über das Land eingenommen und die gesamte Region in Aufruhr gestürzt hätten.

 

Aber das ist nicht passiert. Als ein paar Stunden verstrichen waren, trat das türkische Volk mit  Widerstand auf und sprang vor die Tanks. Als die Leute schrien, "wenn das nicht der Tag ist zu sterben, wann dann?" erkannten die Verräter ihren Fehler. Wie es Präsident Erdogan auch ausdrückte, “… Kämpfte die türkische Nation mit dem Glauben, gegen die fortschrittlichsten Waffen der Welt”. Das war in der Tat beispiellos. Sie hielten  ihre Brust gegen die Kugeln an. Ein Jahr später wurde diese ehrenvolle Nacht rund um die Türkei mit Freude, Stolz und Ehre gefeiert. Die Bosporusbrücke, die heute als “15. Juli Märtyrerbrücke” bezeichnet wird, weil 36 tapfere Patrioten dort gemartert wurden, erlebte die schönste Feier seiner Zeit.

 

Türkische Führer, Prominente, Politiker und bis zu 6 Mio. Bürger verschönerten die Straßen, die zur Brücke führten. Alle zusammen hielten sie mit Liebe und Ehre Andacht, an die 250 Märtyrer und 2,193 Gazhis (Kriegsversehrte). Ein Jahr später kamen die Bürger wieder auf die Brücke, aber diesmal um für die Demokratie Wache zu halten. Die ikonische Brücke sah mit den Millionen stolz gehaltenen türkischen Fahnen aus, wie ein wunderschön beleuchtetes Feld mit roten Rosen. Präsident Erdogan enthüllte das Gedenkmal, welches unmittelbar neben der “15. Juli Märtyrerbrücke” errichtet wurde. Es ist eine neuneinhalb Meter hohe Kalksteinstruktur, mit einer Fünfeckkuppel. Innerhalb der Struktur wurden die Namen der 250 ehrenvollen Märtyrer eingraviert. Präsident Erdogan flog anschließend nach Ankara und sprach im Parlament, das von den Putschisten auch bombardiert wurde.

 

Nach seiner Rede fand eine Koran Rezitation vor den Parlamentsabgeordneten statt und unser Volk zeigte damit noch einmal, dass die Türkei niemals einen weiteren Putschversuch erlauben wird. Wie in Istanbul und Ankara feierten Millionen von Menschen die Rettung ihres Landes in den Städten der Türkei. Wenn sie gefragt wurden sagten sie alle, dass sie das Gleiche tun würden, wenn irgend etwas ähnliches heute passieren würde. Es sollte nicht vergessen werden, dass die Türken die ganze Nacht über, für die Demokratie Wache hielten. Sie gingen nicht zurück in ihre Häuser, sondern verbrachten die Nacht draußen, standen solidarisch zueinander und zeigten ihr Engagement für ihr Land und ihren Führer.

 

Mit anderen Worten, der Nationalgeist vom 15. Juli war so stark wie vor einem Jahr, wenn nicht noch stärker. Gängig ist das bei einem Putsch der Präsident gestürzt wird, die Regierungen werden in der Regel stillgelegt und die Parlamente werden geschlossen. Aber diesmal war es anders. Dies Mal gewann die Demokratie, diesmal gewannen die Bürger, Freiheit und Glaube hatte gewonnen. Präsident Erdogan, weigerte sich, dem drohenden Tod zu beugen und das türkische Volk das ihm vertraute schaffte es, den Putschversuch zu vereiteln.

 

Mit diesem Sieg, führte unser Präsident eine neue Ära in der Türkei ein. Der 15. Juli wird von nun an das Symbol einer neuen Türkei sein, eine neue Richtung für eine bessere Zukunft. Die türkische Nation, die vor einem Jahr ihr Land rettete, ging am nächsten Tag zur Arbeit, ohne ein Danke oder ein Lob zu erwarten. Sie haben ihre Loyalität gegenüber Gott, ihrem Land, füreinander und für ihren Führer bewiesen. Mit dem Sieg von vor einem Jahr bewiesen sie auch, das Intrigen, Invasionspläne, schmutzige Politik gegenüber der Türkei scheitern wird, egal wie detailliert und verdeckt sie geplant wurden.

 

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Adnan Oktar’s Zeitungsartikel, veröffentlicht auf “Gulf Times”

2017-10-13 13:26:09

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