Der Vertrag von Lausanne bedeutet, die Türkei zu überreden, nur in einem Zimmer zu wohnen.

Aus der A9 TV Reportage mit Adnan Oktar am 5. November 2016

Adnan Oktar: Abdülaziz und Atatürk haben denselben Charakter. Sie haben dasselbe Verständnis von Intellektualität, Modernität, Qualität und Freiheit, sie interpretieren den Koran gleichermaßen. Abdülhamit ist ein Opfer Sultan, ihm wurde geschadet. Er wurde seitens des tiefen britischen Staates extrem unterdrückt, sowie viele andere osmanische Sultane. Es gab in der Zeit von Abdülhamit einen großen angerichteten Schaden. Das müssen wir sehen und diesen Schaden wieder verbessern. Wenn du sagst „es war sehr schön“, bedeutet dies, dass das du es möchtest, dass dieser Schaden fortgeführt wird. Zerstörung ist nicht schön. Doch die Zeit von Abdülaziz ist nicht so. Er war ein wahrer Sultan, ein wahrer heiliger, ein Märtyrer. Er verdient es.

Im Vertrag von Lausanne sagten sie uns „wir werden euch ganz zerstören, aber wenn ihr wollt, könnt ihr diesem Vertrag zustimmen“, wir haben uns dann auf diesen Vertrag eingelassen. Wir haben zugestimmt, weil es eben billig war. Ansonsten ist es nichts, was man dem zustimmen könnte. Überall gehörte uns, es war unser Vermögen mit Grundbuch. Sie haben uns das alles weggenommen. Wenn wir sagen „wie schön doch Lausanne war“, akzeptieren wir das Grauen. Wir haben es hingenommen, damit unserem Land und unserem Volk nicht geschadet wird. Momentan haben wir zugestimmt. Es ist eine vorübergehende Zustimmung. Was wir eigentlich wollen ist Gerechtigkeit und dass wir in all diesen heiligen Orten geschwisterlich zusammen wohnen. Wir verteidigen keine Eroberungspolitik. Wir sagen nicht „lasst uns die Dodekanes Inseln und Zypern wieder einnehmen und alle Griechen dort verjagen“. Wir sagen „lasst uns mit unseren griechischen Geschwistern in Ruhe zusammen leben“, das Eigentum sollte auf uns übertragen werden. Wir betrachten diese Menschen als unsere Geschwister. Serbien, Bosnien, das alles war das Vermögen der Osmanen mit Grundbuch. Wir wollen wieder liebevoll mit unseren Geschwistern zusammen leben. Wir wollen weder deren Kultur zerstören, weder ihre Sprache, weder ihre Religion noch ihren Glauben. Wir wollen mit ihnen geschwisterlich und freundschaftlich zusammenleben. Wenn Grenzen, Pässe und Visum aufgehoben werden - darunter verstehen wir die Aufhebung der Grenzen - wird das unsere Eroberung sein, das meinen wir damit. Ansonsten von dort die Griechen, Serben oder die Juden zu verjagen, so etwas wollen wir nicht. Ganz im Gegenteil, wir sollten untereinander  leben, sie sollen in die Türkei kommen und hier wohnen, wir haben damit kein Problem. Aber diese Ungerechtigkeit sollte eben auch verbessert werden.

Zeig uns zum Beispiel unsere Länder vor dem Lausanne Vertrag. Es wurde uns alles weggenommen. Und jetzt schau, es ist nur eine Handvoll Land übrig geblieben und das wollen sie uns auch noch wegnehmen. Nur eine Handvoll Land ist uns geblieben. Sie sagen „wir werden euch auch den Südosten wegnehmen“. Habt ihr den Verstand verloren? Sucht ihr nach eurem eigenen Unheil?



2016-11-14 22:18:53

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