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ALLGEGENWÄRTIGE
HERRLICHKEIT

Er ist Gott, der Schöpfer, der Urheber, der Formgebende.
Sein sind die schönsten Namen. Ihn preist, was in den Himmeln und auf Erden ist; Er ist der Mächtige, der Weise.
(Sure 59:24 – al-Haschr)




Einleitung

Denken Sie einen Augenblick ber die Dinge nach, die Sie tun, wenn Sie am Morgen erwachen. Sie ffnen die Augen, atmen, recken sich, stehen auf und laufen umher, essen und bekleiden sich. Sie sprechen mit ihren Angehrigen und hren, was diese Ihnen sagen. Dann gehen Sie nach drauen, oder schauen durch das Fenster hinaus und sehen den strahlend blauen Himmel; Sie mgen selbst die Vgel vor ihrem Ihrem Fenster singen hren. Whrend Sie ein fallendes Blatt beobachten, sehen Sie die reifen pfel am Baum. Sie spren die Wrme der Sonne und den Wind auf Ihrem Gesicht. Es sind Menschen auf der Strae, die zu Fu oder in ihren Autos irgendwo hingehen. Kurz gefasst, ein neuer gewhnlicher Tag hat fr Sie begonnen. Was Sie sehen und hren sind ganz alltgliche Dinge, und so brauchen Sie nicht bewusst darber nachdenken.

Nun versuchen Sie auf eine andere Weise zu denken. Nehmen Sie an, Sie htten seit Ihrer Geburt in einem einzigen Raum gelebt. Dieser Raum ist vollkommen geschlossen und hat nicht einmal ein kleines Fenster, durch das Sie nach drauen sehen knnten. Er hat nur ein paar einfache Mbel fr Ihre Grundbedrfnisse. Nehmen Sie an, dass Sie in diesem Raum, in dem Sie Ihr Leben fristen, nur mit ein paar Arten von Speisen und Getrnken versorgt werden, die Ihnen das berleben ermglichen. Wir wollen annehmen, dass es keinerlei Kommunikationsmittel, wie Telefon, Radio oder Fernsehen in dem Zimmer gibt, durch welche Sie Information von drauen erhalten knnten, und daher htten Sie keinerlei Kenntnisse ber irgend etwas, mit Ausnahme einiger weniger Dinge.

Dann nehmen Sie an, dass Sie aus diesem Raum, in dem Sie Ihr ganzes bisheriges Leben verbracht haben, hinausgefhrt werden und die Auenwelt zum ersten Mal sehen. Was wrden Sie in solch einer Situation ber die Welt denken?

Die Flle der Ansicht, die sich Ihren Augen bietet, das Vorhandensein des Lichts, die Wrme der Sonne, die auf Ihr Gesicht trifft, die tiefblaue Farbe des Himmels und die rein weien Wolken, all das wrde Ihnen sicher fast die Sinne benehmen.

Glitzernde Sterne, die am Nachthimmel erscheinen, Berge, die sich in ihrer Majestt bis in den Himmel erheben, Flsse und Strme, deren Schnheit alle Menschen bezaubert, Seen und Meere, Regengsse, die der Erde Leben bringen, grne Bume, farbenreiche Veilchen, Gnseblmchen, Nelken, Lilien und Rosen mit ihren angenehmen Dften, Frchte, wie Orangen, Wassermelonen, Pflaumen und Pfirsiche, von denen jede ihren eigenen Geschmack beschert, Katzen, Hunde, Kaninchen und Gazellen, die Regungen des Mitgefhls und der Frsorge in uns erwecken, Schmetterlinge in ihrer Farbenpracht und ihrem sthetischen Charme, Vgel und Unterwassergeschpfe...

Wenn Sie all diese Dinge sehen, wird es Ihnen fast schwindelig, und Sie wollen wissen, wer diese wundervollen Erscheinungen zusammengestellt hat. Wenn Sie die Farben der Frchte sehen und ihre Aromen einatmen, wollen Sie wissen, wer sie so verfhrerisch gefrbt hat und ihnen solche anziehenden Gerche gab. Wenn Sie eine Melone kosten oder in einen Apfel beien, erkennen Sie, wie ausgezeichnet und unterschiedlich ihr jeweiliger Geschmack ist, und Sie wundern sich, wie diese se Substanz in solch eine, mit einer festen Schale eingehllten Form gelangte. Wenn Sie die Samen der Frucht in einer festgelegten Anordnung sehen, wollen Sie wissen, wer ihr Design erstellt hat.

Jedes neue Ding, das Sie sehen und jede neue Information, die Ihnen zugnglich wird, erwecken neue Begeisterung in Ihnen. Sie versuchen Grund und Ursache von allem zu ergrnden. Sie lernen, dass Melonen ihre Samen brauchen, um sich zu vermehren, dass Vgel ihre Federn haben um fliegen zu knnen, dass das Licht von der Sonne ausgestrahlt wird, und dass Sauerstoff und Wasser lebensnotwendig fr alle Lebewesen sind. Sie lernen ber die Bedeutung des Vorhandenseins von Seen und Meeren, ber die Tatsache, dass alle Art von Information ber die Pflanzen, verschlsselt in ihren Samen vorhanden ist, sowie viele andere faszinierende Einzelheiten. Jedes Stck von Information, das Sie zur Kenntnis nehmen, ermglicht es Ihnen diese Herrlichkeit selbst noch tiefer zu verstehen.

Darber hinaus wird Ihr Erstaunen noch weiter wachsen, wenn Sie sich bewusst werden, dass das, was Sie zu lernen begannen, nur einen winzigen Bruchteil der Charaktereigenschaften der Lebewesen ausmacht, die auf der Erde existieren, dass, in der Tat alles, in einer allumfassenden gegenseitigen Abhngigkeit zusammenarbeitet, dass es Geschpfe gibt, die Sie nicht sehen knnen und Stimmen, die Sie nicht hren knnen, und dass es wunderbare Systeme im Universum gibt.

Whrend sich Ihnen diese detaillierten Stcke von Information eins nach dem anderen erffnen, wird Ihr Geist wiederholt die gleichen Fragen stellen. Wie kamen all diese wunderbaren Lebewesen ins Dasein? Wie kam ich selbst ins Dasein? Da alles einen Sinn und Zweck hat, wozu bin ich hier?

Wenn Sie aus dem Raum, in dem Sie so viele Jahre verbracht haben herauskommen, werden Sie nachsinnen und nach Antworten auf Ihre Fragen suchen, da Sie solch eine Vielfalt wundervoller Perspektiven der Schpfung auf der Erde entdecken werden. Jede Antwort auf Ihre Fragen wird dieses Element enthalten: "Mit Sicherheit gibt es da ein Wesen, das all diese Dinge macht." Da Sie nicht durch einen achtlosen Geist gelhmt sind und die Dinge nicht durch einem Vorhang der Angewohnheit betrachten, werden Sie gewiss zu der Folgerung kommen, das alles von einem Schpfer erschaffen worden ist. Das ist es in der Tat, was der Mensch tun sollte: Dinge nicht aus Gewohnheit zu sehen und hinzunehmen, sondern Fragen zu stellen...

Ebenso, wie es Ingenieure gibt, welche die Stahlbetonbrcken entworfen haben, ber die wir tglich fahren, so gibt es auch einen Designer, Der die Struktur unserer Knochen entworfen hat, deren Strke der des Stahls verglichen wurde. Niemand kann behaupten, dass rohes Eisenerz und Kohle gemischt werden knnen, um dann durch Zufall Stahl zu bilden, und wiederum, dass der Stahl mit Zement verbunden wird, um in gleicher Weise Brcken zu bauen. Jedermann wei, dass die Urteilsfhigkeit eines Menschen, der solche Dinge behaupten wrde, bezweifelt werden muss.

Und dennoch, trotz dieser Tatsache, gibt es Leute, die es wagen zu behaupten, dass alle lebendigen Dinge auf der Erde, das Firmament, die Sterne, kurz gesagt alles, durch Zufall ins Dasein geriet. Einem intelligenten Menschen jedoch, der innehlt und ber diese Dinge nachdenkt, ist es offensichtlich, dass solche Behauptungen eines ungeplanten, unwillkrlichen Entstehens vllig irrational sind.

Die Absurditt des Zufalls

Die Leute, welche die Theorien des Zufalls erfinden und untersttzen, sind Produkte einer materialistischen und evolutionistischen Mentalitt. Indem sie behaupten, dass das Universum keinen Anfang und kein Ende hat, und dass es nicht die Schpfung eines Schpfers ist, erklren diese Leute, dass Milliarden von Galaxien, die ihrerseits aus Milliarden von Sternen bestehen, all die Himmelskrper, Planeten, Sterne mitsamt den perfekten Systemen, die ihre Existenz aufrechterhalten, als Ergebnis unkontrollierter Zufallsereignisse entstanden seien. In hnlicher Weise behaupten sie, dass trotz der phantastischen Ordnung im Universum, auch die Lebewesen durch Zufall ins Dasein kamen.

Im Licht dieser Information erscheint es, als betrachteten sie den "Zufall" als eine schpferische Macht. Doch irgend eine andere Wesenheit als Gott, als eine schpferische Macht zu betrachten, ist nichts anderes als Gtzendienst. In anderen Worten, die Evolutionisten huldigen einem Gtzen, namens "Zufall". Das wird jedem sehr klar, der sich etwas nher mit der darwinistischen Literatur befasst.

Es gibt zahllose Beispiele von lebenden Geschpfen, die nach dem Glauben der Evolutionisten von dem "Gtzen des Zufalls" geschaffen wurden. So glauben die Evolutionisten z.B., dass die erste lebendige Zelle, die der Ursprung aller Lebewesen gewesen sein soll, das Erzeugnis dieses Gtzen war. Diesem Glauben entsprechend kamen eines Tages als Ergebnis von Blitz, Regen und verschiedenen anderen natrlichen Phnomenen eine Anzahl von Atomen zusammen, um ohne irgendwelche vorherige Planung Aminosuren zu bilden. Diese Aminosuren verbanden sich dann ihrerseits um Proteine hervorzubringen, welche die Grundlage der Krperzellen aller Lebewesen darstellen. Dieser Vorgang wurde durch die "Macht des Zufalls" bewerkstelligt. Daraufhin formten die Proteine dann auf diese Weise sofort die erste lebende Zelle, wiederum durch Zufall. Das Werk des Zufalls war damit jedoch noch nicht zu Ende.

Entsprechend der evolutionistischen Sophistereien war der Gtze "Zufall" selbst die treibende Kraft hinter dem Aufkommen der Millionen von Spezies auf der Erde. Er brachte zuerst einen Fisch ins Dasein, und da er fand, eine einzige Art von Fisch sei nicht genug, gestaltete er Hunderttausende von Fischspezies, und da Hunderttausende von Fischspezies nicht genug waren, brachte er zusammen mit ihnen noch andere Meergeschpfe ins Dasein und schaffte eine Umwelt von atemberaubender Pracht am Meeresboden. Dann dachte dieser selbe Gtze "Zufall", dass das Unterwasserleben nicht genug war, und so nahm er einige strukturellen nderungen im Krper eines Fisches vor, die ihn befhigen wrden, an Land zu leben. Mit Hilfe von allmhlichen nderungen, die aufs Geratewohl stattfanden, trug es sich so zu, dass die Flossen des Fisches in Fe verwandelten und die Kiemen zu Lungen wurden, so dass der Fisch in der Luft atmen konnte. Und trotzdem gab es noch nicht die Vielfalt der Spezies, die wir heute sehen, und so fuhr "Zufall" angeblich fort mit seiner Zauberei...

Wie wir im Weiteren an vielen Beispielen sehen werden, knnen lebende Organismen nur berleben, wenn ihre Organe vollstndig entwickelt und voll funktionsfhig sind. Versagen oder Funktionsstrungen einiger Organe wrden den Tod eines Organismus innerhalb weniger Minuten oder hchstens in ein paar Tagen hervorrufen. Den Behauptungen der Evolutionisten gem jedoch, hat der Gtze "Zufall" die Einzelheiten der lebendigen Dinge in vollkommener, fehlerloser Weise, bewusst und sorgfltig ber Millionen von Jahren hinweg erdacht, entworfen und gestaltet.

Wie wir aus diesen Beispielen ersehen knnen, ist der Zufall fr die Evolutionisten eine Art Gott, der machen kann, was er will, jedes beliebige Ding unversehens gestalten und ein Tier in ein anderes verwandeln kann. Zustzlich zu all diesen Fhigkeiten kann er Farben, Aussehen und Geschmack aller lebendigen und nicht-lebenden Dinge in der hchst sthetisch vorstellbaren Weise anordnen.

Der Gtze "Zufall" teilt den Frchten gem der Saison Vitamine zu und macht sie saftig und nahrhaft. Er gewhrleistet, dass ihr jeweiliger Geruch und Geschmack berall hnlich ist. Zudem verfgt er ber das Wissen darber, wie all die Information, die eine Pflanze jemals bentigen wird, in einem winzigen Samenkorn untergebracht wird.

Was wir bisher erwhnt haben, stellt die generellen Richtlinien der Postulate dieser materialistischen und evolutionistischen Mentalitt dar. Gewiss ist es fr jeden Menschen, der ber Vernunft und Gewissen verfgt, eine offensichtliche Tatsache, dass all die gegebenen Beispiele nicht durch Zufall realisierbar sind, der jedoch die einzige Ursache ist, welche die Evolutionisten anzubieten haben. Man stelle sich nur einmal diese Frage: Knnen Zuflle in der Weise zusammentreffen, dass sie Autobahnen und Speditionsunternehmen hervorbringen und zudem Gewhr leisten, dass das gesamte Transportwesen problemlos funktioniert? Zweifelsohne ist es unmglich, dass solche Dinge zufllig zustande kommen knnen. Ebenso, wie es unmglich ist, dass ein Speditionsunternehmen durch Zufall zustande kommt, kann auch das Blutkreislaufsystem des Krpers nicht von ungefhr entstehen. In der gleichen Weise, wie es einer Gruppe von Leuten bedurfte, den Eiffelturm zu entwerfen, jede einzelne seiner Stahlstreben herzustellen, auf genau bestimmte Gren zuzuschneiden, die Teile entsprechend des Bauplans zusammenzufgen und ihn stabil zu machen, gibt es eine Macht, welche die Knochen im menschlichen Krper erschuf. Diese Knochen, die alle die erforderlichen Gren haben, wurden in optimaler Weise, entsprechend dem Design des menschlichen Krpers placiert, und durch das Aneinanderfgen dieser Knochen wurde ein starkes Skelett geschaffen. Das ist eine Macht, die alles in sich einschliet und allem, was es in der Natur gibt, berlegen ist. Sie kann mit nichts verglichen werden. Der Inhaber dieser Macht ist Gott, der Schpfer der Himmel und der Erde und all dessen, was sie beinhalten.

All die bisher gezogenen Vergleiche und die Beispiele, die in diesem Buch gegeben werden, behandeln nur einen minimalen Teil der Vielfalt von Gottes Kunstfertigkeit in der Schpfung. Es werden z.B. nur einige generelle Eigenschaften der Schmetterlinge erwhnt, wohingegen ganze Seiten von Bchern alleine ber die Augen der Schmetterlinge geschrieben wurden. Darber hinaus gibt es viele verschiedene Spezies von Schmetterlingen, von denen jede einzelne eine ihr zueigne spezifische Ausstattung hat. In diesem Buch werden nur einige Charakteristiken des menschlichen Krpers in genereller Weise behandelt, wobei umfangreiche Bcher und Forschungsarbeiten zum Thema des Knochengersts alleine erhltlich sind. Es gibt ganze Bcher, die der Hornhaut des menschlichen Auges, den Flgeln eines Insekts, oder selbst nur der Substanz dieser Flgel gewidmet sind.

All das liefert konkrete Beweise fr die Existenz Gottes. Gott umfat alles mit Seinem Wissen, und jeder, der das versteht, wird unverzglich die Herrlichkeit erkennen, die berall in der Schpfung zutage tritt. Jeder Mensch erfasst die Gre Gottes entsprechend dem Ausma seiner eigenen Weisheit und seines Gewissens. Entsprechend ist es auch die hchste Pflicht eines Menschen, der begonnen hat, die Allmacht und unendliche Kunstfertigkeit Gottes zu erkennen, sich dem wahren Schpfer dieser Schnheiten, die er betrachtet, zuzuwenden und sein Leben in der, von Gott gebotenen Weise zu fhren. Gott erklrt Seine Stellung im Quran in folgender Weise:

Derart ist Gott, euer Herr! Es gibt keinen Gott auer Ihm, dem Schpfer aller Dinge. So dient Ihm alleine. Er ist der Hter aller Dinge. (Sure 6:102 al-Anam) 

 
    
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