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DAS WUNDER DES AUGES



EINLEITUNG

Bevor Sie diesen Satz zu Ende gelesen haben werden ungefhr 100 Milliarden (100.000.000.000) Operationen in Ihren Augen beendet sein. Wie fantastisch dies auch erscheinen mag, Sie besitzen ein Paradebeispiel (in der Tat sind es zwei) der hchsten Technologie des Universums. Kein Wissenschaftler hat es jemals geschafft, es auch nur annhernd vollstndig zu erfassen, geschweige denn etwas auch nur entfernt hnliches zu erfinden.

Alles was Sie im Leben besitzen wird erst durch Ihre Sinne bedeutungsvoll das Sehvermgen und die brigen Sinne. Sie identifizieren Ihre Familie, ihr Haus, ihr Bro, ihre Freunde und alles andere in ihrer Umgebung auf schnellste Weise mit ihrer Sehkraft. Ohne Augen wrden Sie niemals eine schnelle, komplette Wahrnehmung von allem, was um Sie herum geschieht, erhalten. Ohne Augen knnten Sie sich niemals Farben, Formen, Szenen, menschliche Gesichter vorstellen, auch nicht was das Wort Schnheit bedeutet. Aber Sie besitzen Augen und dank ihnen knnen Sie jetzt diese Worte lesen.

Auch kostet Sie der Akt des Sehens keine groe Mhe. Um ein Objekt zu sehen mssen Sie lediglich Ihren Blick darauf richten. Sie mssen sich nicht bemhen projiziere, erfasse und analysiere - Befehle an Ihre Augen zu richten, an die darin enthaltenen Komponenten, an die optischen Nerven, die zur Rckseite Ihres Gehirns verlaufen, auch nicht an das Gehirn selbst. Sie mssen nur schauen, genau so wie der Rest der Milliarden Lebewesen, die jemals auf unserem Planeten gelebt haben. Ohne dass optische Messungen vorgenommen werden mssen kann sich die Linse Ihres Auges auf entfernte Objekte einstellen. Sie entscheiden sich dafr, etwas zu sehen, und schon wird dieser Vorgang innerhalb eines Bruchteils einer Sekunde durchgefhrt, ohne die przisen Kontraktionen verschiedener Muskeln, die ihre Linse umgeben, genau berechnen zu mssen. Wie viele Menschen, werden auch Sie wahrscheinlich niemals erkannt haben, was fr ein Wunder es ist, dass tausende unabhngige Prozesse in einer perfekten Harmonie zusammen arbeiten knnen, um Ihr Sehen zu ermglichen.

Sie mussten auch nicht kmpfen, um ein Paar dieser wundervollen Instrumente zu entwickeln. Ihre Augen kamen mit der Geburt als Standard-Ausrstung, mit freier Installation und, auer Sie htten einen speziellen Defekt, in perfektem Zustand. Seit dem Moment werden Sie eher nicht das Bedrfnis gehabt haben, jene Art von Fragen zu stellen, wenn man ein wertvolles, anonymes Geschenk erhlt, wie zum Beispiel Warum hab ich das bekommen? oder Wer hat mir dies geschickt? oder Was genau wollen sie von mir als Gegengeschenk?. Seien Sie versichert, dass der Schpfer, der Ihnen dieses Geschenk gegeben hat, Sie zur Rechenschaft ziehen wird, wenn das Abkommen endet was frher sein wird, als Sie sich vorstellen.

Diejenigen, die am besten verstehen, wie unersetzbar dieses Geschenk ist, sind Menschen, die ihr Augenlicht spter im Leben verlieren. Durch eine mgliche Erblindung, wird Ihre lange Liste von Lebensplnen und Ambitionen blo durch einen Wunsch verdrngt: das verlorene Augenlicht zurckzugewinnen.

Wenn Sie seit Geburt ihr gesamtes Leben blind gewesen sind und nach einer Operation pltzlich sehen knnten, ist dies die Kehrseite, und sie ist nicht weniger dramatisch. Ohne Zweifel wrde kein Geschenk in der Welt wertvoller erscheinen. Sie wrden in dem Moment, wo die Bandagen entfernt werden wrden, und an den darauf folgenden Tagen keine grere Freude empfinden.

Wenn Sie nicht in genau diesem Moment diesen einzigartigen Segen ihrer Augen als Geschenk des Einen Allbarmherzigen anerkennen, sind sie zutiefst undankbar eine Gemtsverfassung, der bedauerlicherweise ein bedeutenden Teil der Menschheit unterliegt.

Sprich: "Er ist es, Der euch erschaffen und euch Gehr, Augenlicht, Gemt und Verstand gegeben hat. Wie wenig dankt ihr!" (Quran, 67:23)

Evolution ist wieder zurck auf den Seilen

Wie ist ein so her Sinn wie das Sehen entstanden? Wie konnte ein bis dahin nicht existierendes Konzept Sehen pltzlich auftauchen? Lassen Sie uns die Frage verallgemeinern, indem wir den Umfang erweitern. Wie kam der Mensch berhaupt zur Existenz, vollstndig mit fnf Sinnen, Gehirn, inneren Organen, Gliedern, und mit einer Seele und einem funktionierenden Krper?

Jeder mit gesundem Menschenverstand kann Ihnen sagen, dass das Leben das Werk einer berlegenen und makellosen Schpfung ist. Die Evolutionstheorie, die diese klare Wahrheit zurckweist, liefert Zufall als ihre Antwort zu dieser Frage. Evolutionisten behaupten, dass sich alle vergangenen und gegenwrtigen Lebewesen in dieser Welt durch eine Kette unzhliger Zuflle entwickelt htten, wobei niemals eine ursprngliche Schpfung den Prozess startete. Diese Behauptung widerspricht aber allen Gesetzen der Logik und Wissenschaft, da es unmglich ist, dass leblose Materie einen Organismus erschaffen kann. Die Evolutionstheorie versucht die makellose Natur des Universums durch zufllige Ereignisse zu erklren, aber die Wissenschaft hat dies in jeder Hinsicht widerlegt. Wissenschaftliche Beweise haben nicht nur gezeigt, dass die Behauptungen der Evolutionisten unvernnftig und unwissenschaftlich sind, sondern auch, dass die Evolutionisten ihre Beweise selbst erfunden haben. Wissenschaft hat nachgewiesen, dass Leben nicht durch Zufall erklrt werden kann, da es das Werk eines berlegenen Designs ist. Der Schpfer dieses makellosen Designs ist Gott, Der das komplette Universum erschaffen hat.

Trotz dieser unvermeidbaren Wahrheit arbeiten die heutigen akademischen Einrichtungen und Medien-Konglomerate zusammen, um die Evolutionstheorie aufrechtzuerhalten. Ihr Standardvorgehen ist, in einem Nachrichten-Bulletin zu verffentlichen, dass ein in jngster Zeit ausgegrabener Schdel auf stolze Weise einen fehlenden Baustein zur groen evolutionren Kette liefert. Es gibt nicht nur evolutionre Ketten, die vervollstndigt werden mssen, die Ausgrabungen enthllen nichts, was auch nur annhernd den lange erwarteten Hirngespinsten der Evolutionisten entspricht wie beispielsweise das Halb-Fisch, Halb-Reptil oder der Halb-Reptil, Halb-Vogel. Trotzdem hinterlassen ihre bertreibungen in der Presse den Eindruck, dass Evolution im Ganzen bereits bewiesen ist, mit Ausnahme einiger weniger zuflliger Details, die die Linie vom Affen zum Menschen betreffen.

Natrlich gibt es einen Grund fr die bestndige Betonung der Evolutionisten, dass Schdel ausgegraben werden. In der Geschichte der Welt hat es tausende Spezies von Affen gegeben, in allen Gestalten und Gren, von denen 97% ausgestorben sind. Es ist ein leichtes Kinderspiel die Schdel ausgestorbener Affen in einer langen Liste gem deren Schdel-Volumen oder einer strukturellen Eigenschaft anzuordnen und diese Aufstellung als die evolutionre Kette, die Affe und Mensch zusammenfgt darzustellen. Das fundamentale Handwerkszeug des Evolutionisten besteht aus fossilen Flschungen, falschen Abstammungslinien und kreativen Zeichnungen von Affen-Menschen, die wenig mit wissenschaftlichen Beweisen zu tun haben.

In Wirklichkeit brckelt der vermeintlich starke Fortschritt der Evolution im Anfangsstadium der Mikrobiologie. Die am meisten bohrenden Fragen ber die Entstehung komplexer Organellen wiederum stoen auf taube Ohren. Es ist kein Wunder, dass Evolutionisten es vermeiden, diese fundamentalen Themen zu diskutieren. Gelegentlich tun sie so, als wrden sie sie durch Zusammentragung einer Menge technischer Details erklren, was aber insgesamt kaum eine Antwort liefert.

Das Auge, das Thema dieses Buches, ist eines jener Organe des Krpers, das die Evolutionisten in den Seilen hngen lie. Sogar Darwin gab selbst zu Ich erinnere mich gut an die Zeit, als es mir beim Gedanken an das Auge kalt den Rcken runter lief.1 Eine eingehende Untersuchung der Struktur und Funktionen des Auges wird verdeutlichen, warum Evolutionisten sich gezwungen sahen es zu vermeiden. Die komplexe Struktur des Auges hat mehrere unterschiedliche Komponenten und Systeme. Eine beeindruckende Weite deutlich unterschiedlicher Funktionen wird individuell realisiert, allerdings als Ergebnis einer harmonischen Kooperation zwischen all diesen Komponenten und Systemen. Selbst wenn eine von diesen fehlt oder beim Kooperieren ausfllt kann das Auge keine Bilder mehr sehen. Dies ist eine Zwickmhle fr die Evolutionisten, die darauf beharren, dass alle Krperteile allmhlich von selbst entstanden sind. Dass das Auge als Ganzes nur funktionieren kann, wenn sein eigenes System und die Komponenten anwesend und intakt sind schliet jegliche graduelle Entstehung aus.

Lassen Sie uns ein Beispiel aus dem richtigen Leben geben, um diesen entscheidenden Punkt zu illustrieren. Ein Augapfel, der nicht Trnen aussondert, um sich zu schmieren, wrde austrocknen und blind werden. Trnen schtzen mit ihren antiseptischen Eigenschaften das Auge auch gegen Mikroben. Die Evolutionisten wollen nicht einmal die fundamentale Frage erwgen, wie das Auge, das innerhalb von Stunden ohne Trnen-Sekretion austrocknen wrde, Millionen von Jahren existieren konnte, bevor die Trnen-Drsen durch den evolutionren Fortschritt entstanden waren. Dem evolutionistischen Lager wird das Ganze noch schwerer gemacht, wenn sie die Tatsache in Betracht ziehen mssen, dass das Auge, um seine Funktion zu erfllen, einen vollstndigen Krper bentigt, der mit seinen Systemen und Organen intakt ist Komponenten und Gewebe wie die Hornhaut, Netzhaut, Bindehaut, Iris, Pupille, Linse, Aderhaut, das Augenlid und die Augen-Muskeln. Dazu bentigt das Sehvermgen das komplexe visuelle Areal des Gehirns und die faszinierenden neuronalen Netzwerke, die das Auge mit dem Gehirn verbinden. All diese Subsysteme stellen Strukturen dar, die viel zu komplex und spezialisiert sind, um durch Zufall entstanden zu sein.

Wenn von diesen Komponenten nur eine die Linse zum Beispiel fehlen wrde, wrde das Auge ein nutzloser Klumpen Gewebe sein. Es wrde auch dann nutzlos werden, wenn nur zwei davon zum Beispiel die Linse und die Pupille ihren Platz austauschen wrden. Das Auge ist, um es kurz zu fassen, das Ergebnis einer sehr besonderen Planung. Die harmonische Koexistenz und Kooperation dieser Komponenten, die unmglich als Ergebnis von Zufllen entstehen konnten, hat nur eine gltige und logische Erklrung: Jede der Komponenten des Auges ist von einer hchsten Intelligenz erschaffen, die Gott gehrt.

Die Anerkennung einer solchen offenbaren Wahrheit ist der erste Schritt, der eine Person zum ewigen Leben fhrt. Dieses Buch beabsichtigt, nebst der Darstellung der Wahrheit der Schpfung, Sie bei Ihren Schritten in Richtung Erlsung zu begleiten.

 
    

1. Francis Darwin, The Life and Letters of Charles Darwin, Volume II, From Charles Darwin to Asa Gray, April 3rd, 1860

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