| EINLEITUNG
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Janine M. Benyus und ihr Buch Biomimicry |
Stell dir vor, du hast ein ungemein detailliertes Flugzeugmodel zum Zusammenbauen gekauft. Wie gehst du vor, wenn du all diese Hunderte kleinster Teile zusammensetzen mchtest? Zuerst wirst du zweifellos die Beschreibung auf der Verpackung studieren. Dann, den beiliegenden Instruktionen folgend, wird der ganze Prozess das Model so gut wie mglich zusammen zu bauen verkrzt und keine Fehler gemacht.
Auch wenn man keine Beschreibung zum Zusammenbauen hat, kann man dennoch diese Aufgabe lsen, wenn man schon ein hnliches Flugzeugmodel besitzt. Das Design des ersten Flugzeugs kann ein wichtiger Hinweis sein fr den Zusammenbau aller weiteren. Auf die gleiche Weise kann ein fehlerloses Design in der Natur als ein Model dienen, um das Design technischer Gerte mit denselben nahezu perfekten Funktionen zu verkrzen. Dessen bewusst, untersuchen viele Wissenschaftler und Experten der Forschung und Entwicklung (R&D) die Beispiele von lebenden Dingen, bevor sie sich an neue Designs machen, und imitieren die Systeme und die schon bestehenden Design. Mit anderen Worten, sie untersuchen die Designs, die Gott in der Natur geschaffen hat, und dadurch inspiriert, entwickeln sie neue Technologien.
Dieser Ansatz hat einen neuen Zweig der Wissenschaft geboren: die Biomimethik, was so viel bedeutet, wie das Imitieren lebendiger Dinge in der Natur. ber diese neue Studie wird in technologischen Kreisen mehr und mehr gesprochen und erffnen neue Mglichkeiten fr die Menschheit.
Whrend Biomimethik vermehrt diskutiert wird, dem imitieren der Strukturen lebendiger Systeme, stellt es fr diejenigen, die immer noch die Theorie der Evolution untersttzen, einen groen Rckschlag dar. Aus der Sicht eines Evolutionisten ist es absolut unakzeptabel fr Menschen die sie auf der hchsten Stufe der evolutionren Leiter sehen Inspirationen von anderen lebenden Dingen zu ziehen, die angeblich so viel primitiver sind als sie selber.
Wenn hher entwickelte Lebewesen das Design von Primitiveren als Model annehmen, bedeutet das, dass wir einen groen Teil unserer technologischen Zukunft auf die Strukturen so genannter geringer Organismen sttzen. Das wiederum ist eine fundamentale Verletzung der Evolutionstheorie, deren Logik darauf beruht, dass alle Lebewesen, die zu primitiv sind, um sich an ihre Umgebung anzupassen, bald ausgestorben waren, whrend die briggebliebenen Hherentwickelten sich vermehrten und weiterkamen.
Biomimethik verbreitet sich tglich und fngt an, dass wissenschaftliche Denken zu dominieren, whrend die Befrworter der Evolution in einen verhexten Kreis eingestuft werden. Mit diesem Bewusstsein kommt ein weiterer neuer Zweig der Wissenschaft auf: Biomimikry, oder, die Wissenschaft das Verhalten lebender Wesen zu imitieren.
Dieses Buch beleuchtet die Fortschritte, die die Biomimethik und Biomimikry gemacht haben, indem sie die Natur als Vorbild genommen hat. Es untersucht die fehlerlosen, aber dadurch wenig bemerkten Systeme, die schon existierten lange bevor Lebewesen erschaffen wurden. Es wird auch beschrieben, wie die vielen verschiedenen und hchst effizienten Mechanismen der Natur, die die Befrworter der Evolution erstaunen, alle ein Produkt der einzigartigen Schpfung unseres Herrn sind.
Was ist Biomimethik?
Biomimethik und Biomimikry zielen beide darauf aus, Probleme zu lsen, in dem sie zuerst untersucht werden und dann Modele aus der Natur imitieren oder daraus Inspirationen ziehen.
Biomimethik ist der Begriff, der die Substanzen, Gerte, Mechanismen und Systeme beschreibt, durch die die Menschen natrliche Systeme und Designs imitieren, besonders im Bereich der Verteidigung, Nano-Technologie1, Robotertechnologie, und knstlicher Intelligenz. 1
Das Konzept der Biomimikry, das als erstes von Janine M. Benyus, einer Schriftstellerin und wissenschaftlichen Beobachterin aus Montana, vorgebracht wurde, wurde spter von vielen anderen aufgenommen und genutzt. Eine ihrer Aufzeichnungen beschreibt ihre Arbeit und die gesamte Entwicklung der Biomimikry:
Als eine Naturalistin und Autor verschiedenster Waldund Wiesenfhrer, besuchte sie die Laboratorien vieler wissenschaftlicher Forscher, die einen ehr bescheideneren Ansatz zur Entblung der Geheimnisse der Natur angehen. Das Thema der Biomimikry ist, dass wir viel von der natrlichen Welt lernen sollten, als Model, Mastab und Mentor. Was diese Wissenschaftler gemein haben ist eine Referenz zum natrlichen Design, und die Inspiration, diese zu Lsung der menschlichen Probleme zu nutzen.2
David Oakey ist ein Produktstratege bei Interface Inc., einer der Firmen, die die Natur nutzen, um die Produktqualitt und Produktivitt zu steigern. Zum Thema Biomimikry hat er folgendes zu sagen:.gif)
Die Natur ist mein Mentor frs Business und dem Design, ein Vorbild fr den Way of life. Das System der Natur hat ber Millionen von Jahren funktioniert Biomimikry ist ein Weg von der Natur zu lernen.3
Dieses rapide wachsende Konzept wurde von den Wissenschaftlern angenommen, die dadurch in der Lage waren, ihre eigene Forschung zu beschleunigen, indem sie Inspirationen aus den unvergleichlichen fehlerlosen Modellen der Natur zogen. Wissenschaftliche Forscher, die an konomischen Systemen und Rohmaterialien arbeiten besonders im Industriebereich haben sich zusammengetan, um herauszufinden, wie man am besten die Natur imitieren kann.
Designs in der Natur sichern die hchste Produktivitt fr den geringsten Verbrauch an Material und Energie. Sie sind in der Lage, sich selber zu reparieren, sind umweltfreundlich und recyclebar. Sie arbeiten leise, sind angenehm in ihrem sthetischen ueren, und bieten eine lange Lebensdauer und Stabilitt. All diese guten Qualitten werden als Vorbilder zum bernehmen genommen. Wie das Journal High Country News schrieb, Indem wir das natrliche System als Model nehmen, knnen wir Technologien entwickeln, die ausdauernder sind, als die, die wir heute nutzen.4
Janine M. Benyus, Autorin des Buches Biomimicry, began an den Bedarf zu glauben, die Natur zu imitieren, wenn man an deren Perfektion denkt. Nachfolgend sind einige Beispiele aufgefhrt, die sie angibt, welche Anlass waren, ihren Ansatz zu verteidigen:
Die Fhigkeit der Kolibri den Golf von Mexiko mit weniger als 3 Gramm Treibstoff zu berqueren,
Wie Libellen besser als jeder Helikopter manvrieren knnen,
Das Heiz- und Khlsystem in einem Termitenhgel auf die Gerte und den Energieverbrauch bezogen um ein vielfaches besser als solche, die vom Menschen konstruiert wurden,
Hochfrequenz Impulsgeber der Fledermuse sind weitaus effizienter und sensibler als die Radarsysteme, die der Mensch geschaffen hat,
Wie leuchtende Algen verschiedene chemische Substanzen kombinieren, um Licht ohne Wrme abzugeben,
Wie arktische Fische und Frsche aus der gemigten Klimazone zum Leben erwachen, nachdem sie gefroren waren, wobei das Eis ihren Organen nicht schadet,
Wie anole Eidechsen und Chamleons ihre Farben wechseln und wie Oktopus und Tintenfische sowohl ihre Farbe als auch ihre Muster blitzartig ndern knnen um mit ihrer Umwelt eins zu werden,
Die Fhigkeiten der Bienen, Schildkrten und Vgel ohne Karten zu navigieren,
Wale und Pinguine schwimmen fr lange Perioden unter Wasser ohne Tauchausrstung,
Wie die DNA Helix Information in allen Lebewesen speichert,
Wie die Bltter durch Photosynthese eine erstaunliche chemische Reaktion durchlaufen die 300 Milliarden Tonnen Zucker jedes Jahr produzieren.
Dies sind nur ein paar Beispiele der natrlichen Mechanismen und Designs, die so viel Aufregung auslsen, und die das Potential haben, viele Bereiche der Technologie zu bereichern. Whrend unsere Informationen sich vermehren und die technologischen Mglichkeiten sich vermehren, wird ihr Potential deutlicher.
Im 19ten Jahrhundert zum Beispiel, wurde die Natur nur der sthetischen Werte wegen imitiert. Maler und Architekten dieser Zeit, beeinflusst durch die Schnheit der natrlichen Welt, duplizierten die uerlichen Erscheinungen dieser Strukturen in ihren eigenen Kreationen. Aber je tiefer man sich die feinen Details anschaut, desto erstaunlicher wird die Makellosigkeit der Natur. Nach und nach, als die auergewhnliche Natur des natrlichen Designs und die Vorteile, welche die Imitation der Menschheit bringen wrde, erkannt wurden, wurden die natrlichen Mechanismen nher untersucht und letztendlich, auf Molekularebene.
Die aufkommenden Materialien, Strukturen und Maschinen, die durch die Biomimethik entwickelt wurden, knnen in Solarzellen, fortgeschrittenen Robotern und zuknftigen Weltraumschiffen eingesetzt werden. Aus dieser Perspektive gesehen, ffnet das Design der Natur unendliche Weiten am Horizont.
Wie wird Biomimethik unser Leben verndern?
Unser Herr hat uns die Designs der Natur als einen Segen gegeben. Diese zu imitieren, diese als Model zu nehmen, fhrt die Menschheit zu dem, was recht und wahr ist. Aus welchen Grnden auch immer hat erst krzlich die wissenschaftliche Gemeinschaft verstanden, dass das Design der Natur eine enorme Ressource ist, und dass dies im tglichen Leben eingesetzt werden soll.
Eine Vielzahl von einflussreichen wissenschaftlichen Publikationen akzeptieren, dass natrliche Strukturen eine groe Ressource darstellen, die der Menschheit den Weg zu einem besseren Design zeigen. Das Magazin Nature beschreibt dies mit folgenden Worten:
Jedoch wird eine fundamentale Erforschung des Charakters der Mechanismen der Natur, von den Elefanten zu den Proteinen, sicherlich den Pool bereichern, aus dem sich Designer und Ingenieure ihre Ideen ziehen knnen. Die Bandbreite aus der dieser Pool gefttert werden kann ist unglaublich.5
Der korrekte Gebrauch dieser Ressourcen wird sicherlich zu einem Prozess rapider Entwicklungen in der Technologie fhren. Biomimethik Experte Janine M. Benyus gab an, dass das Imitieren der Natur uns in sehr vielen Bereichen weiter bringt, so wie bei der Nahrungs- und Energieproduktion, Informationsspeicherung, und dem Gesundheitswesen. Als Beispiele nennt sie Mechanismen, die durch Bltter inspiriert wurden, welche mit Solarenergie betrieben werden; die Herstellung eines Computers, der Signale bertrgt wie Zellen es tun; und Keramik, dass nicht bricht, da es das Perlmutt imitiert.6
Daher ist es naheliegend, dass die Biomimethik Revolution die Menschheit tiefgreifend beeinflusst, und uns in noch grerem Komfort und Einfachheit leben lsst.
Die heute entwickelten Technologien werden eine nach der anderen die Wunder der Schpfung entdecken; und die Biomimethik ist nur einer der Bereiche, der das auergewhnliche Design lebender Dinge als ein Model im Dienste der Menschheit nutzt. Einige der wissenschaftlichen Zeitschriften handeln von solchen Themen:
"Learning from Designs in Nature" (Von Design der Natur lernen)7
"Projects at the Centre for Biomimetics" (Projekte im Zentrum der Biomimethik)8
"Science Is Imitating Nature" (Wissenschaft ist das Imitieren der Natur)9
"Lifes Lessons in Design" (Lektionen des Lebens im Design)10
"Biomimicry: Secrets Hiding in Plain Sight" (Biomimikry: Geheimnisse direkt vom Auge versteckt)11
"Biomimicry: Innovation Inspired by Nature" (Biomimikry: Innovationen von der Natur inspiriert)12
"Biomimicry: Genius that Surrounds Us" (Biomimikry: Genies, die uns umgeben)13
"Biomimetics: Creating Materials From Natures Blueprints" (Biomimikry: Materialien erschaffen von den Blaupausen der Natur)14
"Engineers Ask Nature for Design Advice" (Ingenieure fragen die Natur um Designfortschritte)15
Beim Durchsehen von solchen Artikeln zeigt sich, wie die Ergebnisse dieser wissenschaftlichen Forschungen eine nach der anderen den Beweis fr eine Existenz Gottes liefern.
Gott braucht kein Design fr Seine Schpfung
Das Wort 'Design' muss natrlich richtig verstanden werden. Die Tatsache, dass Gottes Schpfung ein makelloses Design aufweist, bedeutet nicht, dass Er einen Plan entwarf und diesen dann umsetzte. Gott, der Herr der Erde und der Himmel, braucht keine 'Designs', wenn Er etwas erschaffen will. Gott ist erhaben ber solche Notwendigkeiten. Seine Planung und Seine Schpfung geschehen in ein und demselben Augenblick. Wann immer Gott etwas entstehen lassen will, so gengt es, wenn Er sagt "Sei!".
Im Quran steht geschrieben:
Sein Befehl, wenn Er ein Ding will, ist nur, dass Er zu ihm spricht: "Sei!", und es ist. (Quran, 36:82)
Er ist der Schpfer der Himmel und der Erde, und wenn Er eine Sache beschliet, spricht Er nur "Sei" und sie ist. (Quran, 2:117)
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