DER GEMEINSAME WAHNSINN VON FASCHISMUS UND KOMMUNISMUS: DARWINISTISCHER KAMPF

 
 
  Marx, der Begründer des Kommunismus, behauptete, der einzige Weg der Weiterentwicklung in der Geschichte bestehe im Kampf, und die Gesellschaft und deren Anschauungen entwickelten sich nur durch Krieg und Revolution weiter, alles würde im Stillstand verharren, gäbe es nicht Kampf und Opposition. Marx’ Äusserung, “Gewalt ist die Hebamme jeder alten Gesellschaft, die mit einer neuen schwanger geht,” brachte Blutvergiessen, Morden und Krieg für Millionen.
 
  Im Lauf der Jahre gewannen die Marx’schen Ansichten zahlreiche Anhänger. Lenin, der die grausamsten Massaker anordnete, glaubte, Entwicklung ist der Kampf von Gegensätzen, und dieser Kampf müsse durch Blutvergiessen ausgetragen werden.
 
  Wie die kommunistischen Führer, glauben auch die Faschisten, Gewalt, Revolution und Krieg seien die einzigen Instrumente des Fortschritts. Heinrich von Treitschke, der rassistische Historiker, der den grössten Einfluss auf Hitler bei dessen Ausformung seiner Ideen gehabt hatte, schrieb: Nationen prosperieren nicht ohne intensiven Wettbewerb, wie in Darwin’s Kampf ums Überleben…. Auch Mussolini war überzeugt, Gewalt sei die motivierende Kraft der Geschichte und Kampf würde Revolution hervorrufen. “Die zögerliche Haltung Englands, Krieg zu führen, beweist nur die evolutionäre Dekadenz des Britischen Empire,” hat er einmal geäussert.
Grundlage all der genannten Ideologien ist der Überlebenskampf, der Darwin zufolge angeblich in der Natur existiert. Der Konflikt, der das Fundament von Marx’ dialektischem Materialismus bildet und die Behauptung der Faschisten, Konflikt sei eine motivierende Kraft, sind nichts anderes, als Darwin’s Evolutionstheorie, angewandt auf die Sozialwissenschaften.
 
  Diese Ideologien gebaren zwei Konsequenzen: Die Behauptung der Notwendigkeit permanenten Konflikts, sowie Maßnahmen, jede Gedanken an Humanität vollständig auszurotten, was zu endlosem Blutvergiessen führt. Wer diese Ideologien übernimmt, wird unvermeidlich, in ständigen Konflikt mit anderen geraten und sie im Namen des Fortschritts grausamer Gewalt aussetzen. Er wird Frieden und Wohlbefinden genauso zerstören, wie die Liebe, den Respekt, die Selbstaufopferung und die Tugend des Teilens, die Gott den Menschen befohlen hat. Diese Ideologien machten das vergangene Jahrhundert zu einer Ära des Leids und Elends.
 
  Doch das Gegenteil ist richtig. Gewalt und Morden sind nicht notwendig. Es gibt überall Polaritäten: Tag und Nacht, hell und dunkel, negativ und positiv, heiss und kalt, gut und schlecht. Doch diese Gegensätze sind erschaffen worden, um das Schöne hervorzuheben und moralische Werte wie Toleranz, Vergebung und Frieden einzuführen.
Dasselbe gilt für die Welt der Gedanken. Die Tatsache, dass Menschen unterschiedlich denken, ist kein Grund, sich gegenseitig um zubringen und zu massakrieren. Gott befiehlt, sich auch Feinden gegenüber gut zu verhalten und gute, freundliche Worte an die Menschen zu richten:
 
Das Gute und das Böse sind fürwahr nicht gleich. Wehre (das Böse) mit Besserem ab, und schon wird der, zwischen dem und dir Feindschaft war, dir wie ein echter Freund werden. (Qur'an, 41:34)
 
Wie der Qur'an hier sagt, legen bewusste, intelligente Menschen Auseinandersetzungen in einer Atmosphäre des Friedens, Vertrauens und der Toleranz bei. Die dies nicht verstehen und dem Betrug des dialektischen Materialismus glauben, haben sich über Jahre bekämpft, ineinander verkrallt wie wilde Tiere, und am Ende haben sie ihre Macht als Nation verloren. Gott enthüllt die Wahrheit in folgendem Qur'anvers (8:46):
 
 Und gehorcht Allah und Seinem Gesandten und hadert nicht miteinander, damit ihr nicht kleinmütig werdet und euere Kraft euch verloren geht. Und seid standhaft;  siehe, Allah ist mit den Standhaften.
 
Wie der Vers erklärt, sind die Menschen von Gottes Weg abgewichen, den die Propheten offenbarten. Anstatt Frieden zu säen, haben sie die Erde in einen Nährboden der Grausamkeit verwandelt. Aus diesem Grund verloren sie all ihre Macht, und führten sich selbst ins Verderben. Es darf nicht vergessen werden, dass die im Qur'an befohlenen moralischen Werte – Mitleid, Barmherzigkeit, Selbstaufopferung, Toleranz, Gerechtigkeit – die einzigen Quellen der Kraft sind, sowohl für Menschen als auch für Nationen. Ein Unsinn wie der dialektische Materialismus, das Produkt antireligiöser Dummheit, führt zu nichts als Leiden und Katastrophen. Der einzige Weg zu Erlösung, Wohlbefinden und Sicherheit für die Menschen in der Welt ist ein Leben nach den Morallehren des Qur'ans’, wie Gott es befohlen hat.
2008-11-20 13:18:39

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