Muhammad (s.a.w.s)

Muhammad ist nicht der Vater eines eurer Männer, sondern Gottes Gesandter und das Siegel der Propheten. Und Gott kennt alle Dinge. (Sure 33:40 – al-Ahzab)

 

Wie Gott uns im oben erwähnten Vers mitteilt, ist der Prophet Muhammad (s.a.w.s) der letzte Prophet.Mit den Versen im Quran, die mit “Sprich” beginnen, hat Gott dem Propheten in den Mund gelegt, was er sagen solle und der Prophet Muhammad (s.a.w.s) hat mit diesen Versen die Botschaft Gottes verkündet.

Muhammad (s.a.w.s) sagte, wer Gott fürchte und Vergebung suche, solle ihm folgen:

 

Sprich: “Wenn ihr Gott liebt, dann folgt mir. Dann wird euch Gott lieben und euch euere Sünden verzeihen; denn Gott ist verzeihend und barmherzig.” (Sure 3:31 – Al-‘Imran)

 

Diese Appelle des Propheten Muhammad (s.a.w.s) sind für alle Menschen gültig, die heute leben. Gott hat einen starken Gehorsam gegenüber allen Gesandten befohlen, die Er entsandt hat, damit sie Gottes Religion verkünden konnten. Er hat in vielen Versen klar gemacht, dass der Gehorsam gegenüber einem Gesandten in Wirklichkeit Gehorsam zu Ihm bedeutet. Aus diesem Grund ist der Gehorsam gegenüber den Gesandten eines der wichtigsten Themen der Religion. Um diesen Gehorsam zu zeigen, sollte man alles, was die Gesandten verkündeten, mit voller Ergebenheit erfüllen.

Ebenso betonte der Prophet die Bedeutung des Gehorsams gegenüber den Hadithen:

 

Wer mir gehorcht, gehorcht Gott und wer mir nicht gehorcht, gehorcht Gott nicht, und wer dem Herrscher, den ich ernenne, gehorcht, gehorcht mir, und wer ihm nicht gehorcht, gehorcht mir nicht." (Sahih Bukhari) Aus diesem Grund ist der Gehorsam gegenüber dem Propheten das Zentrum der Religion, und dieser Gehorsam entsteht durch strikte Unterwerfung unter die Regeln, die die Gesandten übermittelt haben.

 

Muhammad (s.a.w.s) machte klar, dass er

keinen Lohn für seine Dienste verlangte

Muhammad (s.a.w.s) hat seinem Volk wie alle anderen Gesandten mitgeteilt, dass er für seine Verkündigungen keine Belohnung verlange und dass sein Lohn bei Gott sei. Folgende Verse, in denen Gott dem Propheten Muhammad (s.a.w.s) befohlen hat, den Menschen dies zu sagen, belegen dies:

 

Jenen, die Gott rechtgeleitet hat; darum folge ihrer Leitung. Sprich: “Ich verlange von euch keinen Lohn dafür. Dies ist nichts weniger als eine Ermahnung für alle Welt.” (Sure 6:90 – al-An’am)

 

Sprich: “Ich verlange keine Belohnung von euch. Sie ist für euch. Mein Lohn ist allein bei Gott. Und Er ist Zeuge aller Dinge.” (Sure 34:47 – Saba’)

 

In einem anderen Vers machte Muhammad, der seinem Volk sagte, er erwarte keinerlei Lohn, sein Hauptziel klar, indem er sagte:

 

Sprich: “Ich verlange dafür keinen anderen Lohn von euch, als dass, wer immer will, den Weg zu seinem Herrn einschlägt.” (Sure 25:57 – al-Furqan)

 

Muhammad (s.a.w.s) verkündete, dass die,

die Wunder sehen wollen, um an Gott zu glauben,

nicht gläubig sein können, selbst wenn sie

ein Wunder sehen würden

Die, die die Existenz Gottes verweigern, obwohl die Beweise dafür ganz offenbar sind, suchen Vorwände, um nicht an Gott zu glauben und sie verlangen, dass Gott ihnen Wunder herabsendet. Auch das Volk des Propheten Muhammad (s.a.w.s) verlangte von ihm, dass er ihnen Beweise zeige, bevor es ihm folge. Doch der Grund, warum diese Menschen von Gott Wunder verlangten, war nicht, gläubig zu werden oder ihren Glauben zu stärken. Sie brauchten nur Vorwände, um sich Gott nicht hinzugeben. Gott hat dem Propheten Muhammad (s.a.w.s) befohlen, zu diesen Menschen folgendes zu sagen:

 

Und bei Gott haben sie den feierlichsten Eid geschworen: Wenn nur ein Wunder zu ihnen käme, wahrlich, dann würden sie daran glauben. Sprich: “Über Wunder verfügt nur Gott!” Doch was macht euch (so) sicher, dass sie daran glauben, wenn sie kämen? (Sure 6:109 – al-An’am)

 

Jeder Mensch hat eine Todeszeit, die von Gott vorherbestimmt worden ist. Wenn dieser Moment kommt, kommen die Todesengel, um die Seele des Menschen herauszunehmen. Wenn der Sterbende ein Gläubiger ist, grüßen die Todesengel ihn, geben ihm die frohe Botschaft des Paradieses und nehmen seine Seele sanft hinweg. Die Seele des Ungläubigen dagegen wird mit einem großen inneren Schmerz herausgenommen, die Todesengel ergreifen ihn im Tod und schlagen sein Gesicht und seinen Rücken. Die Todesengel geben ihm die Nachricht von der erniedrigenden Bestrafung im Höllenfeuer. In diesem Moment ergeben sich die Ungläubigen dieser offenbaren Wahrheit. Doch es bringt ihnen keinen Nutzen mehr, erst jetzt zu glauben, denn die Zeit, die für ihn bestimmt war, ist abgelaufen. Gott hat die Menschen, die Vorwände suchen, um an Ihn nicht zu glauben, über diese Tatsache informiert und dem Propheten Muhammad (s.a.w.s) befohlen, zu den Menschen wie folgt zu sprechen:

 

Erwarten sie etwa, dass die Engel zu ihnen kommen oder dass dein Herr kommt oder dass gewisse Vorzeichen deines Herrn kommen? Am Tag, an dem gewisse Vorzeichen deines Herrn kommen, soll keiner Seele ihr Glaube nützen, wenn sie zuvor nicht geglaubt, noch Gutes aus ihrem Glauben getan hatte. Sprich: “Wartet! Siehe, (auch) wir warten.” (Sure 6:158 – al-An’am) 

 

Muhammad (s.a.w.s) erinnerte sein Volk

daran, dass er nur ein Mensch war

 

Die Menschen, die Gott nicht fürchten, wollen wegen ihres Hochmuts keinem anderen Menschen folgen und nicht akzeptieren, dass dieser Mensch überlegener als sie ist, obwohl ihre Seelen doch davon überzeugt sind. Wie an den Völkern der Gesandten zu sehen ist, verteidigen solche Menschen die Meinung, dass die Gesandten übernatürliche Eigenschaften hätten. Auch das Volk des Propheten Muhammad (s.a.w.s) hat viele ähnliche Vorwände vorgebracht, um ihm nicht zu folgen. Da er sich wie normale Menschen auf Märkte begab, behaupteten sie, dass er kein Prophet sein könne.

Muhammad (s.a.w.s) jedoch hat seinem Volk verkündigt, dass er selbst nur ein Mensch sei und dass es sich Gott zuwenden solle, um rechtgeleitet zu werden:

 

Sprich: “Ich bin nur ein Mensch wie ihr. Mir ist geoffenbart worden, dass euer Gott ein einziger Gott ist. Und wer hofft, seinem Herrn zu begegnen, soll gute Werk tun und niemand neben seinem Herrn anbeten.” (Sure 18:110 – al-Kahf)

 

Sprich: “Wenn es auf Erden üblicherweise Engel gäbe, dann hätten Wir ihnen vom Himmel einen Engel als Gesandten hinabgeschickt.” Sprich: “Gott genügt als Zeuge zwischen mir und euch. Siehe, Er kennt und sieht Seine Diener.” (Sure 17:95, 96 – al-Isra’)

 

Gegenüber solchen Erwartungen seines Volkes verkündete Muhammad (s.a.w.s) wieder, dass er nur ein Warner sei, dass er nur die Befehle Gottes erfülle und dass diejenigen, die ihm folgen, rechtgeleitet werden würden:

 

Sprich: “Gehorcht Gott und gehorcht dem Gesandten!” Wenn ihr den Rücken kehrt, so ruht doch auf ihm nur seine Bürde und auf euch eure Bürde. Und wenn ihr ihm gehorcht, seid ihr rechtgeleitet; doch dem Gesandten obliegt nur die deutliche Predigt. (Sure 24:54 – an-Nur)

 

“Mir ist nur aufgetragen worden, dem Herrn dieser Stadt zu dienen, die Er unverletzlich gemacht hat. Und Sein sind alle Dinge. Und mir wurde geboten, einer der Gottergebenen zu sein. Und den Quran vorzutragen.” Wer also rechtgeleitet ist, der ist nur zu seinem Besten rechtgeleitet. Wenn aber einer irregeht, so sprich: “Ich bin nur ein Warner!” Und sprich: “Alles Lob gebührt Gott! Er wird euch Seine Zeichen sehen lassen und ihr werdet sie erkennen. Und dein Herr ist nicht achtlos dessen, was ihr tut.” (Sure 27:91-93 – an-Naml)

 

Muhammad (s.a.w.s) sagte seinem Volk,

er unterwerfe sich Gott

Wie alle ungläubigen Völker wollte auch das Volk des Propheten Muhammad (s.a.w.s) mit ihm über Gott rechten. Muhammad (s.a.w.s) hat gegenüber diesem sündigen Verhalten seines Volkes verkündet, dass er Gott ergeben ist:

 

Sprich: "Wollt ihr mit uns über Gott rechten, wo Er unser Herr und euer Herr ist? Wir haben unsere Werke, und ihr habt euere Werke (zu verantworten), und Ihm sind wir aufrichtig ergeben.” (Sure 2:139 – al-Baqara)

 

Und wenn sie mit dir streiten, so sprich: “Ich habe mich völlig Gott ergeben und ebenso diejenigen, welche mir folgen.” Und sprich zu jenen, denen die Schrift gegeben wurde und zu den Unbelehrten: “Werdet ihr Muslime?” Falls sie Muslime werden, sind sie geleitet. Kehren sie sich jedoch ab, dann obliegt dir nur die Predigt. Und Gott sieht Seine Diener. (Sure 3:20 – Al-‘Imran)

 

Muhammad (s.a.w.s) sagte seinem Volk, er glaube

nur an Gott und er geselle Ihm keine anderen Götter bei

Muhammad (s.a.w.s) hat seinem Volk die Zeichen erklärt, warum Gott der einzige Gott ist und hat es zum Glauben aufgefordert. Er hat es auch davor gewarnt, dass es sonst mit der Höllenqual bestraft wird:

 

Sprich: “Dies ist mein Weg. Ich rufe zu Gott - ich und wer mir folgt - aufgrund eines einsichtbaren Beweises. Preis sei Gott! Ich bin keiner von denen, die Ihm Gefährten geben.” (Sure 12:108 – Yusuf)

 

Sprich: “Ich rufe (nur) meinen Herrn an und stelle Ihm keinen zur Seite.” Sprich: “Ich habe keine Macht, euch Schaden zuzufügen oder euch zum Richtigen zu zwingen.” Sprich: “Niemand kann mich vor Gott schützen, und ich finde keine Zuflucht außer bei Ihm. Allein Gott und Seine Botschaft zu verkünden (ist meine Pflicht). Und wer sich Gott und seinem Gesandten widersetzt, für den ist Höllenfeuer bestimmt, für ewig und immerdar." (Sure 72:20-23 – al-Dschinn)

Sprich: “Siehe, mir wurde befohlen, Gott in aufrichtigem Glauben zu dienen und befohlen wurde mir, der erste der Gottergebenen (Muslime) zu sein.” Sprich: “Wenn ich mich meinem Herrn widersetzen würde, müßte ich die Strafe eines gewaltigen Tages fürchten.” Sprich: “Ich (jedenfalls) will Gott dienen, lauter in meinem Glauben, und ihr - so verehrt doch, was ihr wollt, an Seiner Statt.” Sprich: “Die (wahren) Verlierer sind gewiß diejenigen, welche ihre Seelen und die ihrer Angehörigen am Tag der Auferstehung verlieren.” Ist dies nicht der offensichtlichste Verlust? (Sure 39:11-15 – az-Zumar)

 

Wer erschuf denn die Schöpfung zu Beginn, und wer läßt sie wiedererstehen? Und wer versorgt euch aus Himmel und Erde? Was? Ein Gott neben Gott? Sprich: “Her mit euerem Beweis, wenn ihr die Wahrheit sagt!” (Sure 27:64 – an-Naml)

 

Muhammad (s.a.w.s) führte aus,

er werde niemals den Ungläubigen folgen

Sein Volk versuchte, Muhammad (s.a.w.s) vom richtigen Weg abzubringen. Es verleumdete ihn und drohte, ihn aus dem Lande zu vertreiben. Doch Muhammad (s.a.w.s) erwiderte: ... „Verboten ist es mir, diejenigen anzubeten, die ihr neben Gott anruft.” Sprich: “Ich folge eueren Vorlieben nicht, sonst ginge ich in die Irre und wäre nicht rechtgeleitet.” Sprich: “Siehe, ich folge der deutlichen Lehre meines Herrn; ihr aber leugnet sie. Ich verfüge nicht über das, was ihr zu beschleunigen wünscht. Die Entscheidung darüber ist bei Gott. Er wird die Wahrheit verkünden, und Er ist der beste Richter.” (Sure 6:56, 57 – al-An’am)

 

Muhammad (s.a.w.s) machte klar, dass keiner der Götzen,

die sie Gott beigesellten, die geringste Macht habe

Muhammad (s.a.w.s), der sein Volk daran erinnerte, dass Gott der einzige Gott ist, hat gleichzeitig auf unterschiedliche Weise seinem Volk verkündet, dass die Partner, die sie Gott zuschreiben, nichts erschaffen können und dass sie keine Kraft haben, jemandem zu nützen oder zu schaden.

 

Sprich: “Ruft nur diejenigen an,die ihr euch neben Ihm vorstellt. Sie sind doch außerstande, euch von dem Übel zu befreien oder es abzulenken.” (Sure 17:56 – al-Isra’)

 

Sprich: “Habt ihr denn gut überlegt, was ihr da anstelle von Gott anruft? Zeigt mir, was sie von der Erde erschufen! Oder haben sie etwa einen Anteil an den Himmeln? Bringt mir ein älteres (göttliches) Buch oder sonst eine Spur von Wissen, falls ihr wahrhaft seid.” (Sure 46:4 – al-Ahqaf)

 


Sprich: “Ruft diejenigen an, die ihr neben Gott annehmt. Sie haben noch nicht einmal Macht über das Gewicht eines Stäubchens in den Himmeln und auf Erden, noch haben sie Anteil an einem von beiden, noch hat Er unter ihnen einen Helfer.” (Sure 34:22 – Saba’)

 

Sprich: “Zeigt mir jene, die ihr Ihm als Gefährten hinzugefügt habt. Doch nein! Er (allein) ist Gott, der Mächtige, der Weise.” (Sure 34:27 – Saba’)

 

Sprich: "Habt ihr euere Partner, die ihr neben Gott anruft, denn je gesehen? Zeigt mir, was von der Erde sie erschufen oder ob sie einen Anteil an den Himmeln haben?" Haben Wir ihnen denn ein Buch gegeben, so dass sie einen eindeutigen Beweis dafür hätten? Nein, die Frevler machen einander nur trügerische Versprechungen. (Sure 35:40 – al-Fatir)

 

Muhammad (s.a.w.s) ermahnte seine Gefolgschaft,

dem von Gott bestimmten Schicksal zu vertrauen

Gott hat alle Dinge mit einem Schicksal erschaffen. Der Mensch erlebt sein Leben lang dieses Schicksal, das Gott für ihn vorherbestimmt hat. Der Prophet Muhammad (s.a.w.s) sagte seinem Volk, dass es nie etwas anderes als das treffen kann, was Gott ihm bestimmt habe und dass es aus diesem Grund in jedem Moment des Lebens auf Gott vertrauen solle, um den Lohn Gottes zu erwerben:

 

Sprich: “Nie trifft uns etwas anderes als was Gott uns bestimmt hat. Er ist unser Beschützer, und auf Gott sollen die Gläubigen vertrauen.” (Sure 9:51 – at-Tauba)

 

Der Prophet (s.a.w.s) war durch seine Unterwerfung unter Gott ein Beispiel für alle Muslime und er warnte die Menschen, sie hätten niemals die Macht, irgendetwas zu ändern, das von Gott kommt:

"Alles geschieht, weil es angeordnet wird – auch Unfähigkeit und Können.“ (Malik’s Muwatta)

“… Wenn ihr um etwas bittet, so erbittet es von Gott, und wenn ihr Hilfe sucht, so sucht sie bei Gott. Wisset, wenn die Menschen sich vereinen, um euch Gutes zu tun, so können sie nur tun, was Gott euch bestimmt hat, und wenn sie sich zusammenrotten, euch zu schaden, so können sie euch nur den Schaden zufügen, den Gott euch bestimmt hat. Die Schreibfedern sind beiseite gelegt und das Papier ist trocken.“ (Tirmidhi)

 

Muhammad (s.a.w.s) stellte fest:

Das Verborgene ist nur bei Gott

Das Wort ‘’verborgen’’ im Quran drückt alles aus, was der Wahrnehmung und dem Wissen des Menschen verborgen ist. Orte, Wesen, Informationen und Nachrichten bezüglich der Vergangenheit, von deren Existenz Gott uns im Quran berichtet, aber deren wahres Wesen wir nicht wissen, gehören zum Verborgenen. Das Verborgene kennt nur Gott, und Gott hat uns berichtet, dass Er diese Kenntnis jedem, dem Er will, geben wird. Muhammad verdeutlichte, dass nur Gott das Verborgene kennt:

 

Sprich: “Gott weiß genau, wie lange sie verweilten. Er kennt das Geheimnis der Himmel und der Erde. Er ist der Sehende und der Hörende. Außer Ihm haben sie keinen Beschützer. Und Er beteiligt niemand an Seiner Befehlsgewalt.” (Sure 18:26 – al-Kahf)

 

Sprich: “Keiner in den Himmeln und auf Erden kennt das Verborgene, außer Gott.” Sie aber kennen den Zeitpunkt nicht, zu dem sie auferweckt werden. (Sure 27:65 – an-Naml)

 

Sprich: “Siehe, mein Herr schleudert die Wahrheit (gegen die Unwissenheit) - Er, Der um das Verborgene weiß.” (Sure 34:48 – Saba’)

 

Muhammad (s.a.w.s) erklärte die Allmacht Gottes

Alle Bedingungen, die der Mensch braucht, um auf der Erde sein Leben führen zu können, hat Gott erschaffen. Viele Vorgänge - wie der Standort der Erde im Sonnensystem, die Atmosphäre, die für das Leben unbedingt erforderlich ist, die Notwendigkeit des Wassers für das Leben, das den großen Teil der Erde umfasst, der Aufgang und Untergang der Sonne dank der Bewegungen der Erde – all dies verwirklicht sich nach dem Willen Gottes.

Muhammad (s.a.w.s) hat sein Volk an die Allmacht Gottes erinnert, auf dass es Ihn fürchte:

 

Sprich: “Was meint ihr? Wenn Gott die Nacht für euch ewig machte, bis zum Tage der Auferstehung, welche Gottheit außer Gott brächte euch Licht? Wollt ihr denn nicht hören?” Sprich: “Was meint ihr? Wenn Gott den Tag für euch ewig machte, bis zum Tage der Auferstehung, welche Gottheit außer Gott brächte euch Nacht, um in ihr zu ruhen? Wollt ihr denn nicht sehen?” (Sure 28:71, 72 – al-Qasas)

 

Muhammad (s.a.w.s) hat den Ungläubigen den Ratschlag gegeben, die Zeichen von Gottes Schöpfung auf der Erde zu betrachten. Die Menschen, die diese Zeichen der Schöpfung sehen, sollten noch eine andere wichtige Tatsache begreifen. Gott, Der die Macht hat, all dies zu erschaffen, wird im Jenseits ähnliches erschaffen. Muhammad (s.a.w.s) verkündete dies seinem Volk:

 

Sprich: “Reist durch das Land und schaut, wie Er Seine Schöpfung begonnen hat und sie dann wiederholt. Siehe, Gott hat Macht über alle Dinge. (Sure 29:20 – al-‘Ankabut) 

Gott steht über allen Dingen und

Er ist der Schöpfer aller Dinge

 

Der Mensch ist ein schwaches Wesen. Er führt sein Leben mit der Erlaubnis Gottes. Gott jedoch, der Schöpfer aller Dinge, ist hoch erhaben über alle Fehler und Unvollkommenheiten. Er braucht nichts. Muhammad (s.a.w.s) hat seinem Volk diese Wirklichkeit verkündet:

 

Sprich: “Sollte ich einen anderen als Gott zum Beschützer nehmen, den Bildner der Himmel und der Erde, Der Nahrung gibt, aber keine Nahrung braucht?” Sprich: “Siehe, mir wurde geboten, der erste zu sein, der sich (Gott) ergibt und keiner von denen zu sein, die beigesellen.” Sprich: “Siehe, ich fürchte die Strafe eines gewaltigen Tages, wenn ich wider meinen Herrn rebelliere.” (Sure 6:14, 15 – al-An’am)

 

Muhammad (s.a.w.s) verkündete seinem Volk, dass Gott der einzige Gott ist und der Besitzer aller Dinge.

 

Sprich: “Wer ist der Herr der Himmel und der Erde?” Sprich: “Gott.” Sprich: “Habt ihr euch etwa Beschützer außer Ihm genommen, die sich selbst weder nützen noch schaden können?” Sprich: “Ist etwa der Blinde dem Sehenden gleich? Oder sind etwa die Finsternisse, und das Licht gleich? Oder haben sie Gott Gefährten gegeben, die erschaffen haben wie Er erschuf, so dass beider Schöpfungen ihnen gleich vorkommen?” Sprich: “Gott ist der Schöpfer aller Dinge. Und Er ist der Einzige, der Beherrschende.” (Sure 13:16 – ar-Ra’d)

 

Niemand kann Gutes oder Schlechtes tun,

ohne dass Gott es will

Eine der wichtigsten Eigenschaften der unwissenden Gesellschaften ist, dass die Mehrheit dieser Menschen an Gott glaubt, doch dass sie Seine Größe und Macht nicht nach Seiner wahren Bedeutung einschätzen. Muhammad (s.a.w.s) hat seinem Volk erklärt, das wusste, dass Gott es erschaffen hatte aber das nicht erkannte, dass alles sich unter Seiner Kontrolle befindet und dass die Partner, die sie Ihm zuschrieben, ihnen nicht nützen können:

 

Wenn du sie fragst, wer die Himmel und die Erde erschaffen hat, sagen sie bestimmt: “Gott.” Sprich: “Seht ihr denn nicht, was ihr da neben Gott anruft? Falls Gott ein Leid für mich will, könnten sie etwa das Leid entfernen? Oder wenn Er barmherzig gegen mich sein will, könnten sie etwa Seine Barmherzigkeit verhindern?” Sprich: “Gott genügt mir; auf Ihn vertrauen die Vertrauenden.” (Sure 39:38 – az-Zumar)

 

Sprich: “Wer ist da, der euch vor Gott abschirmen könnte, wenn Er euch strafen oder wenn Er euch Barmherzigkeit erweisen wollte?” Außer Gott finden sie für sich weder Beschützer noch Helfer. (Sure 33:17 – al-Ahzab) 

Er fragte sein Volk danach, wie sie noch achtlos

sein können, obwohl sie sich der Größe Gottes und

dass Er der wahre Besitzer von allem ist, bewusst waren

 

Das Volk des Propheten Muhammad (s.a.w.s) erkannte Gottes Existenz aber trotzdem dachte es nicht sorgfältig über Seine Allmacht nach. Aus diesem Grund konnte es Gottes Größe nicht nach Seiner wahren Bedeutung einschätzen. Muhammad (s.a.w.s) ließ es die Existenz und die Größe Gottes erkennen:

 

Sprich: “Wem gehört die Erde und was darin ist, sofern ihr es wißt?” Da werden sie sagen: “Gott!” Sprich: “Wollt ihr denn dann nicht nachdenken?” Sprich: “Wer ist der Herr der sieben Himmel und der Herr des gawaltigen Throns?” Da werden sie antworten: “Gott!” Sprich: “Wollt ihr Ihn denn dann nicht fürchten?” Sprich: “Wer ist es, in Dessen Hand die Herrschaft über alle Dinge liegt und Der beschützt, vor Dem es aber keinen Schutz gibt - falls ihr es wißt?” Da werden sie antworten: “Gott!” Sprich: “Weshalb seid ihr (dann) so verblendet?” (Sure 23:84-89 – al-Mu’minun)

 

Muhammad (s.a.w.s) brachte die gute Nachricht,

dass die Sünden derer, die bereuen, vergeben werden

Gott ist der Barmherzigste. Die aufrichtigen Diener Gottes werden nicht pessimistisch, wenn sie einen Fehler begehen. Denn die Menschen sollen sich sofort Gott zuwenden und Ihn um Verzeihung bitten, anstatt zu trauern, wenn sie einen Fehler machen. Gott hat Muhammad (s.a.w.s) befohlen, seinem Volk folgendes mitzuteilen:

 

Sprich: “O meine (Gottes-) Diener, die ihr euch gegen euch selber vergangen habt! Verzweifelt nicht an Gottes Barmherzigkeit; seht, Gott verzeiht die Sünden allzumal. Er ist gewiss der Vergebende, der Barmherzige.” (Sure 39:53 – az-Zumar)

 

Er erklärte, Gottes Weg sei der einzige gerade Weg

Der einzige Weg, um ein ehrenvolles und gutes Leben zu führen, ist der Weg, zu dem Gott die Menschen aufruft. Die, die Gott andere Götter zur Seite stellen, indem sie nach dem Wohlgefallen anderer Wesen suchen, werden sowohl im diesseitigen Leben als auch im Jenseits mit großer Schande bestraft. Aus diesem Grund hat Muhammad (s.a.w.s) seinem Volk verkündet, dass der einzige Weg zur Errettung auf der Erde und im Jenseits der Weg Gottes ist:

 

Sprich: “Sollen wir neben Gott anrufen, was uns weder nützt noch schadet? Sollen wir auf unseren Fersen umkehren, nachdem uns Gott geleitet hat, wie einer, den die Satane verführten, so dass er ratlos herumirrt, obwohl seine Gefährten ihn zur Rechtleitung rufen: »Komm zu uns!« ?” Sprich: “Gottes Leitung, das ist fürwahr die Rechtleitung. Und uns wurde geboten, uns dem Herrn der Welten zu ergeben.” (Sure 6:71 – al-An’am)

Er erklärte, dass Gott das Verborgene kennt

Wenn manche Menschen Böses tun, freuen sie sich darüber, weil sie denken, dass niemand sie sieht. Doch Gott kennt alles, was im Himmel und auf Erden ist. Er ist Zeuge von allem, was der Mensch in jedem Moment tut. Die Menschen werden am Jüngsten Tag vor Gott treten und sie werden Rechenschaft über das ablegen, was sie im Diesseits getan haben. Muhammad (s.a.w.s) hat auf diese wichtige Tatsache hingewiesen, und er hat sein Volk daran erinnert, dass Gott alles kennt und dass Gott dessen kundig ist, was die Menschen zu verbergen suchen:

 

Sprich: “Ob ihr verbergt, was in eueren Brüsten ist oder es kundtut, Gott weiß es. Er weiß, was in den Himmeln und was auf Erden ist; und Gott hat Macht über alle Dinge.” (Sure 3:29 – Al-‘Imran)

 

Sprich: “Gott genügt als Zeuge zwischen mir und euch. Siehe, Er kennt und sieht Seine Diener.” (Sure 17:96 – al-Isra’)

 

Doch wenn sie den Rücken kehren, so sprich: "Ich habe euch allen auf gleiche Weise verkündet, doch weiß ich nicht, ob nahe oder fern ist, was euch angedroht wurde. Er allein kennt euere offene Rede und weiß, was ihr verheimlicht. (Sure 21:109-110 - al–Anbiya)

 

Sprich: “Gott genügt zwischen mir und euch als Zeuge. Er weiß, was in den Himmeln und auf Erden ist. Diejenigen aber, welche an das Eitle glauben und Gott leugnen, das sind gewiß die Verlierer.” (Sure 29:52 – al-‘Ankabut)

 

Sprich: “Wollt ihr Gott über euere Religion belehren, wo Gott doch weiß, was in den Himmeln und was auf Erden ist, und Gott alle Dinge kennt?” (Sure 49:16 – al-Hudschurat)

 

Er erklärte, dass es keinen Beschützer gibt außer Gott

Der einzige Freund und Beschützer des Menschen ist Gott, Der ihn erschaffen hat. Doch Menschen, die Gott nicht fürchten, wollen diese Tatsache nicht akzeptieren. Sie haben sich selbst darauf programmiert, die Existenz und Allmacht Gottes zu ignorieren. Doch es gibt Momente, in denen man sehr gut begreift, dass es keinen anderen Helfer außer Gott gibt.

Der Prophet Muhammad (s.a.w.s) hat den Menschen diese Tatsache erklärt. Beispielsweise, wenn ein Mensch in Unbehagen oder in einer schwierigen Situation ist, hat er keinen anderen Helfer außer Gott, Den er anrufen kann. Wenn der Mensch sich in einer solchen Lage befindet, bemerkt er, dass die Götzen, die sie Gott beigesellen, keine Kraft haben, ihnen Nutzen zu bringen. Man sollte über diese wichtige Tatsache nachdenken und nicht vergessen, dass es keinen anderen Helfer außer Gott gibt, solange noch Zeit dafür ist. Muhammad (s.a.w.s) hat sein Volk daran erinnert:

 

Sprich: “Was glaubt ihr? Wenn die Strafe von Gott zu euch kommt oder die Stunde, werdet ihr dann einen anderen als Gott anrufen, so ihr wahrhaftig seid?” Nein, zu Ihm allein werdet ihr rufen. Und Er wird euch, wenn Er will, von dem befreien, um dessentwillen ihr Ihn anruft. Und ihr werdet vergessen, was ihr Ihm beigesellt habt. (Sure 6:40, 41 – al-An’am)

 

Er ermahnte seine Zuhörer, gegenüber Gott dankbar

zu sein, Der ihnen den Glauben geschenkt hat

Gott hat uns berichtet, dass die Zahl der Gläubigen auf der Welt immer sehr gering sein wird und dass nur diese Minderheit das Paradies erreichen wird. Deswegen ist der Glauben eine der größten Segnungen für einen Menschen. Doch zur Zeit des Propheten Muhammad (s.a.w.s) wollte es ihm sein Volk als eine Tugend vorhalten, dass es den Islam angenommen hatte. Daraufhin hat der Prophet Muhammad (s.a.w.s) seinem Volk klar gemacht, dass dieser Gedanke vollkommen falsch war:

 

Sie halten es dir als eine Wohltat vor, dass sie Muslime geworden sind. Sprich: “Haltet mir nicht eueren Islam als Wohltat vor! Nein! Gott wird es euch als Wohltat vorhalten, dass Er euch zum Glauben geleitet hat, sofern ihr denn wahrhaftig seid.” (Sure 49:17 – al-Hudschurat)

 

Er erklärte, dass Gott den Quran gesandt habe

Die Ungläubigen, die dem Propheten Muhammad (s.a.w.s) nicht folgen wollten, haben viele Vorwände vorgebracht, um den Quran zu leugnen. Die abwegigste dieser Behauptungen war, dass Muhammad (s.a.w.s) den Quran selbst geschrieben habe. Der Quran jedoch schließt viele Wunder ein, die bestätigen, dass ihn kein menschliches Wesen geschrieben haben kann. Muhammad (s.a.w.s) hat sein Volk an diese Tatsache erinnert und erklärt, dass Gott den Quran hinabgesandt hat:

 

Sprich: “Herabgesandt hat ihn Der, Welcher das Verborgene in den Himmeln und auf Erden kennt. Er ist fürwahr verzeihend und barmherzig.” (Sure 25:6 – al-Furqan)

 

Sprich: “Was meint ihr wohl? Wenn dies von Gott ist und ihr es dennoch leugnet - wer ist in größerem Irrtum als der, welcher in so tiefer Abtrünnigkeit verharrt?” (Sure 41: 52 – Fussilat)

 

Der Quran ist das wahre Buch Gottes, in dem Gott Seinen Dienern den Zweck ihrer Schöpfung, was Er von seinen Dienern verlangt, wie sie sich im Diesseits und im Jenseits verhalten sollen und viele andere Dinge, die die Menschen lernen sollen, erklärt. Muhammad (s.a.w.s) sagte über den Quran:

 

Sprich: “Dies ist eine gewaltige Botschaft. Ihr (aber) wendet euch davon ab.” (Sure 38:67, 68 – Sad)

 

In einem Hadith bekräftigt unser Prophet, dass der Quran das Wort Gottes ist:

"Ehre kam vom Himmel herab und verbreitete sich in den Herzen der Menschen, dann wurde der Quran offenbart, und die Menschen lasen den Quran und sie lernten auch aus Der Sunnah. Quran und Sunnah erhöhten ihre Ehrenhaftigkeit.“ (Sahih Bukhari)

 

Er erklärte, kein anderes Wesen könne

den Quran herabsenden

Die behaupten, dass der Quran von einem Menschen geschrieben worden sei, haben keinerlei Kenntnis von den Wundern des Quran und von den unendlich weisen Worten Gottes. Der Quran ist ein Buch, das niemals geschrieben werden könnte, auch wenn sich alle Menschen und Dschinn zusammentäten. Muhammad (s.a.w.s) erklärte dazu:

 

Sprich: “Wahrlich, selbst wenn sich Menschen und Dschinn zusammentäten, um einen Quran wie diesen hervorzubringen, brächten sie nichts Gleiches hervor, auch wenn die einen den anderen beistünden.” (Sure 17:88 – al-Isra’)

 

Dennoch sagen sie: “Er hat ihn sich ausgedacht!” Sprich: “So bringt (wenigstens) eine einzige ebenbürtige Sure hervor, und ruft dafür an, wen ihr könnt - außer Gott - sofern ihr wahrhaftig seid.” (Sure 10:38 – Yunus)

 

Er sagte, der Quran sei frohe Botschaft

und Führung für die Muslime

 

Sprich: “Der Geist der Heiligkeit hat ihn von deinem Herrn gebracht, in Wahrheit, um die Gläubigen damit zu stärken, und als eine Leitung und Heilsbotschaft für die Gottergebenen.” (Sure 16:102 – an-Nahl)

 

 Wieder stellte der Prophet Muhammad fest, dass der Quran die Menschen führe:

 

Sprich: “Wenn ich irre, so irre nur ich selbst. Wenn ich aber rechtgeleitet bin, so ist es dem zu verdanken, was mein Herr mir geoffenbart hat. Siehe, Er ist hörend, nahe.” (Sure 34:50 – Saba’)

 

Er betonte die Bedeutung des Gebets und

ermahnte sie, zu Gott zu beten

Eine der wichtigsten Gottesdiensten, der die Menschen Gott nahe bringen wird, ist das Gebet. Der Mensch soll für alles, was er will, zu Gott beten. Gott hat uns berichtet, dass Er dem Gebet des Bittenden antworten wird. Aus diesem Grund führt jeder Gläubige, der Gott um Verzeihung bittet und der wünscht, im Diesseits als ein aufrichtigen Diener zu leben und im Jenseits das Paradies zu gewinnen, das eine ewige Wohnstatt ist, die Gebete durch. Wie Gott uns im Quran befohlen hat, betet er immer zu Gott. Muhammad (s.a.w.s) hat den Muslimen verkündet, wie wichtig das Gebet zu Gott ist:

 

Sprich: “Mein Herr kümmert sich nicht um euch, solange ihr Ihn nicht anruft. Doch ihr habt ja geleugnet, und das wird euch nun anhaften.” (Sure 25:77 – al-Furqan)

 

Der Prophet enthüllte, dass am Tag des Gerichts

niemand die Sünden anderer aufgeladen bekommt

Viele Menschen, die die Religion leben wollen, haben von ihren Verwandten oder Freunden sicherlich Worte wie “Du brauchst dies nicht zu tun, ich werde auch deine Sünden tragen” gehört. Doch am Tag der Rechenschaft wird jeder Mensch vor Gott seine Rechenschaft allein ablegen müssen. An diesem Tag wird jeder für seine Taten verantwortlich sein. Niemand wird nach den Sünden eines anderen Menschen gefragt werden, und niemand wird die Last eines anderen tragen müssen. Muhammad (s.a.w.s) verkündete:

 

Sprich: “Sollte ich einen anderen Herrn suchen als Gott, Welcher doch der Herr aller Dinge ist?” Jede Seele belastet nur sich selbst. Und keine belastete (Seele) soll einer anderen Last tragen. Zu euerem Herrn ist schließlich euere Heimkehr, und dann wird Er euch wissen lassen, worüber ihr uneins wart. (Sure 6:164 – al-An’am)

 

Auch die Worte des Propheten, „Keine Seele wird einer anderen Last tragen“ (Sahih Bukhari) erklären die Wahrheit über diesen vorherrschenden Aberglauben.

 

Er erklärte seinem Volk, die Vorteile des Lebens

in dieser Welt seien viel geringer, als die des Jenseits

Eine der Prüfungen, mit der Gott das Volk des Propheten Muhammad (s.a.w.s) auf die Probe gestellt hat, war der Krieg. Ein Teil dieser Menschen hatte Angst davor, dass die Menschen ihnen Schaden antun würden, als sie in den Krieg ziehen sollten, und sie wollten zurückbleiben. Unter diesem Vorwand zeigen sich die Todesangst und die Liebe zum irdischen Leben. Das weltliche Leben jedoch ist sehr kurz. Ein Mensch wird im Krieg oder aus irgendeinem anderen Grund zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort sterben, so wie es Gott für ihn vorherbestimmt hat. Aus diesem Grund ist es für den Menschen ein großer Verlust, das Wohlgefallen Gottes zu übersehen, indem man vor dem Tod oder vor etwas anderem Angst hat. Deswegen hat Muhammad (s.a.w.s) seinem Volk verkündet, dass das vergängliche irdische Lebens unbedeutend ist und er hat ihnen befohlen, für ihre eigentliche Wohnstatt zu arbeiten:

 

Siehst du nicht jene, zu denen gesprochen wurde: “Haltet euere Hände (von Gewalttätigkeit) zurück und verrichtet das Gebet und zahlt die Steuer?” Doch wenn ihnen dann der Kampf vorgeschrieben wird, fürchtet ein Teil von ihnen die Menschen so wie sie Gott fürchten sollten, ja noch mehr, und spricht: “Unser Herr, warum hast Du uns den Kampf vorgeschrieben? Willst Du uns nicht einen kurzen Aufschub gewähren?” Sprich: “Der Nutzen der Welt ist winzig, und das Jenseits ist für den Gottsfürchtigen besser. Und ihr sollt nicht um ein Dattelkernfädchen Unrecht erleiden.” (Sure 4:77 – an-Nisa)

 

Das gleiche gilt für alles andere, das von Gott befohlen wird. Den Menschen die Moral zu erzählen, die Gott gefällt, den Muslimen einen Nutzen zu bringen, der Religion zu dienen, können manchmal zu der Seele des Menschen im Widerspruch stehen. Ein Muslim sollte Opferbereitschaft zeigen, wenn es nötig ist. Für einen Muslim, der lebt, um das Wohlgefallen Gottes zu erwerben, sind diese Momente eine großartige Gelegenheit. Denn die Opferbereitschaft, die der Teufel versucht, in diesem sehr kurzen irdischen Leben als Verlust darzustellen, wird dem Menschen im Jenseits einen großen Nutzen bringen.

 

Er erinnerte die, die weltliches Gut höher schätzten,

als Gottes Wohlgefallen, und die Strafe Gottes

Diese Welt ist ein Ort, an dem Gott die Menschen prüft. Gott hat dem Menschen alles, was er besitzt, nur gegeben, um ihn zu prüfen. Der Mensch sollte sich dieser Tatsache bewusst sein und Gott danken. Er soll versuchen, mit allem, was er besitzt, das Wohlgefallen Gottes zu erwerben. Viele Menschen jedoch stellen ihren Besitz Gott zur Seite. Der Prophet Muhammad (s.a.w.s) hat diese Menschen vor der Strafe Gottes gewarnt:

 

Sprich: “Wenn euere Väter und euere Söhne und euere Brüder und euere Frauen und euere Sippe und das von euch erworbene Vermögen und die Ware, deren Unverkäuflichkeit ihr befürchtet, und die Wohnungen, die euch gefallen, euch lieber sind als Gott und Sein Gesandter und das Bemühen auf Seinem Weg, dann wartet, bis Gott mit Seinem Befehl kommt.” Und Gott leitet die Lasterhaften nicht. (Sure 9:24 – at-Tauba)

 

Er erklärte, die Ungläubigen würden

ganz sicher besiegt werden

Im Laufe der Weltgeschichte haben die Ungläubigen gegen die Gläubigen einen vergeblichen Streit geführt. Während dieser Streit den Glauben der Gläubigen an Gott und ihren Rang vor Gott erhöhte, wurde er für die Ungläubigen ein großer Verlust. Gott hat niemals erlaubt, dass die Ungläubigen den Gläubigen schaden. Auch wenn es so aussah, dass die Ungläubigen einen Gewinn hatten, hat Gott dies für die Gläubigen als etwas Gutes erschaffen. Wie Gott in der Sure al-Ma’ida mitgeteilt hat, sind die Obsiegenden die ‘’Partei Gottes’’. Dies ist ein Verlust der Ungläubigen auf dieser Welt. Im Jenseits jedoch werden diese Menschen als Vergeltung für ihre Taten mit der Höllenqual bestraft werden, in der sie für alle Ewigkeit bleiben werden. Gott hat Muhammad (s.a.w.s) befohlen, den Ungläubigen zu erklären:

 

... „Ihr sollt besiegt und zur Hölle versammelt werden; eine schlimme Lagerstätte.” (Sure 3:12 – Al-‘Imran)

 

Er ermahnte sein Volk, aus dem Ende ungläubiger

Völker der Vergangenheit seine Lehren zu ziehen

Wie am Leben der erwähnten Propheten zu sehen ist, wurden alle Völker, die im Laufe der Weltgeschichte sich den Gesandten Gottes widersetzt haben, mit einer großen Strafe belegt, da sie nicht bereut und sich nicht gebessert haben. Dies sollte die anderen Menschen dazu bringen, darüber nachzudenken, sich ermahnen zu lassen und Gott zu fürchten, damit sie nicht das gleiche trifft, was die vorherigen Völker getroffen hat. Aus diesem Grund hat der Prophet Muhammad (s.a.w.s) sein Volk dazu aufgefordert, darüber nachzudenken, was die vergangenen Völker getroffen hat und sich dadurch mahnen zu lassen:

 

Sprich: “Reist auf Erden umher und seht, wie das Ende der Sünder war.” (Sure 27:69 – an-Naml)

 

Sprich: “Wandert durch das Land und schaut, wie das Ende derer war, welche geleugnet haben.” (Sure 6:11 – al-An’am)

 

Sprich: “Reist durch das Land und schaut, wie das Ende derer war, die zuvor lebten; die meisten von ihnen waren Götzendiener.” (Sure 30:42 – ar-Rum)

 

Im Zusammenhang mit den obigen Versen sagte unser Prophet:

„Freut euch und hofft auf das, was euch Glück verheißt! Bei Gott, ich sorge mich nicht um eure Armut, doch ich fürchte, ihr werdet ein verschwenderisches Leben führen, wie vergangene Völker es taten, wobei ihr darin wetteifert, wie diese es taten und dies wird euch vernichten so wie diese vernichtet wurden.“ (Sahih Bukhari) Mit diesen Worten warnte er die Menschen vor der Katastrophe, die über andere gekommen war, wegen deren Genussucht.

 

Er erinnerte sein Volk daran, dass es kein

Entkommen vor dem Tod gibt

Die größte Angst der Menschen, die ans Jenseits nicht glauben, ist die Todesangst. Diese Menschen versuchen alles, um dem Tod zu entgehen. Für jeden Menschen jedoch gibt es eine Frist, die von Gott vorherbestimmt worden ist, und wenn seine Stunde gekommen ist, dann kann er sie auch nicht um einen Augenblick hinausschieben. Deswegen hat Muhammad (s.a.w.s) sein Volk daran erinnert, dass jeder Mensch sterben wird, ganz gleich, wo er sich befindet und ganz gleich, wie er sich darum bemühen mag, dem Tode zu entrinnen:

 

Sprich: “Auch wenn ihr vor dem Tod oder Massaker geflohen wärt, nimmermehr nützte euch die Flucht! Ihr würdet euch doch nur noch kurze Zeit des Lebens erfreuen.” (Sure 33:16 – al-Ahzab)

 

Sprich: “Für euch ist ein Tag festgesetzt, den ihr um keine Stunde verzögern oder beschleunigen könnt.” (Sure 34:30 – Saba’)

 

Er erinnerte sein Volk, dass der Tod nicht

das Ende ist, sondern die Rückkehr zu Gott

In den unwissenden Gesellschaften nehmen viele Menschen an, dass alles mit dem Tod enden wird. Doch der Tod ist tatsächlich der Moment, an dem das wirkliche Leben des Menschen beginnt. Das heißt, der Tod ist nicht das Ende, wie verbreitet angenommen wird, sondern der Anfang. Nach dem Tod werden die Menschen von Gott zur Rechenschaft gezogen und danach werden sie dorthin gebracht, wo sie in Ewigkeit leben werden. Der Prophet Muhammad (s.a.w.s) hat sein Volk an diese Tatsache folgendermaßen erinnert:

 

Sprich: “Der Engel des Todes, der euch zugeteilt ist, wird euch holen. Dann werdet ihr zu euerem Herrn zurückgebracht.” (Sure 32:11 – al-Sadschda)

 

Er erklärte, dass niemand außer Gott

den Zeitpunkt des Jüngsten Gerichts kennt

Für die Menschen ist es von großem Interesse, wann die Stunde des Jüngsten Tages eintreten wird. Doch Gott sagt, dass das Wissen über die Stunde bei Ihm ist und dass niemand außer Ihm es wissen wird. Er hat dem Propheten Muhammad (s.a.w.s)befohlen, Fragen dazu so zu beantworten:

 

Die Menschen werden dich nach der Stunde fragen. Sprich: “Das Wissen davon ist allein bei Gott.” Wie kannst du also wissen, ob die Stunde nicht vielleicht nahe ist? (Sure 33:63 – al-Ahzab)

 

Sprich: “Ich weiß nicht, ob schon nahe ist, was euch angedroht worden ist, oder ob mein Herr dafür einen fernen Zeitpunkt dafür angesetzt hat.” (Sure 72:25 – al-Dschinn)

 

Doch wenn sie den Rücken kehren, so sprich: “Ich habe euch allen auf gleiche Weise verkündet, doch weiß ich nicht, ob nahe oder fern ist, was euch angedroht wurde.” (Sure 21:109 – al-Anbiya)

 

Er sagte den Ungläubigen, sie würden auferstehen

Die Ungläubigen, die denken, dass es das wirkliche Leben sei, was sie im Diesseits führen, sagten Muhammad, sie glaubten nicht daran, wieder zum Leben erweckt zu werden. Daraufhin hat Gott dem Propheten Muhammad (s.a.w.s)befohlen, den Ungläubigen auf folgende Weise zu antworten:

 

... „Selbst wenn ihr aus Stein oder Eisen oder einem sonstigen erschaffenen Stoff wärt, der euch schwer (zu beleben) dünkt.” Und sie werden fragen: “Wer wird uns zurückbringen?” Sprich: “Er, Der euch das erste Mal erschuf.” Da werden sie vor dir den Kopf schütteln und fragen: “Wann geschieht denn das?” Sprich: “Vielleicht geschieht es bald.” (Sure 17:50-51 – al-Isra’)

 

Er erklärte, wer gegenüber Gottes Gesandtem hochmütig

sei und das Jenseits bestreite, werde am Tag

des Gerichts auferstehen und sich Gott unterwerfen

Die Ungläubigen akzeptieren die Existenz Gottes nicht und folgen Seinem Gesandten nicht, weil ihr Stolz es nicht zulässt, sich jemand anderem außer sich selbst hinzugeben. Doch sie werden am Jüngsten Tag wieder zum Leben erweckt werden und sie werden die Größe, Allmacht Gottes und Seine Strafe sehen. Aus diesem Grund hat Gott Muhammad (s.a.w.s) befohlen, den Ungläubigen, die Frage so zu beantworten:

 

Wenn wir tot und zu Staub und Gebein geworden sind, sollen wir dann etwa auferweckt werden? Etwa auch unsere Vorväter?” Sprich: “Jawohl! Und ihr sollt dann gedemütig werden.” (Sure 37:16-18 – as-Saffat)

 

Er warnte die, die an Gottes Verse nicht glaubten,

sie würden zur Hölle fahren

Die Ungläubigen fühlen wegen der Verkündigung der quranischen Moral Groll und Hass. Im Quran wurde berichtet, dass diese Menschen gegen die Gläubigen einen großen Groll hegen. Gott hat Muhammad (s.a.w.s) befohlen, zu solchen Menschen folgendes zu sprechen:

 

Und wenn ihnen Unsere deutlichen Verse vorgetragen werden, dann erkennst du in den Gesichtern der Ungläubigen Mißfallen. Am liebsten fielen sie über die her, welche ihnen Unsere Verse vortragen. Sprich: “Soll ich euch noch Schlimmeres ankündigen? Das Feuer, das Gott den Ungläubigen angedroht hat? Ein schlimmes Endziel.” (Sure 22:72 – al-Hadsch)

 

Wie aus diesem Vers ersichtlich ist, hat Muhammad (s.a.w.s) den Ungläubigen mitgeteilt, dass sie wegen ihres Grolls mit einer unaufhörlichen Qual bestraft werden. Außerdem hat Gott in einem weiteren Vers berichtet, dass die, die gegen Gott und Seine Gesandten rebellieren, auf ewig in der Hölle verweilen werden:

 

Allein Gott und Seine Botschaft zu verkünden (ist meine Pflicht).” Und wer sich Gott und seinem Gesandten widersetzt, für den ist Höllenfeuer bestimmt, für ewig und immerdar. (Sure 72:23 – al-Dschinn)

 

Er erklärte, die Hölle sei in alle Ewigkeit

der Platz für die Ungläubigen

Die Ungläubigen seines Volkes behaupteten, dass sie sicherlich ins Paradies eingehen würden, auch wenn sie für eine bestimmte Zeit in der Hölle verweilen müssten. Muhammad (s.a.w.s) jedoch verkündete ihnen, dass die Ungläubigen, welche die Strafe in der Hölle verdient haben, dort auf ewig bleiben werden:

 

Und sie sagen: “Das Feuer wird uns nur während abgezählter Tage berühren.” Sprich: “Habt ihr mit Gott einen Vertrag darüber gemacht? Dann wird Gott Sein Versprechen niemals brechen. Oder sprecht ihr über Gott, was ihr nicht wißt?” Nein, wer Übles erworben hat, und wen seine Sünde gefangen hält, die werden Bewohner des Feuers sein und ewig darin verweilen. Wer aber glaubt und das Rechte tut, die werden Bewohner des Paradieses sein und werden ewig darin verweilen. (Sure 2:80-82 – al-Baqara)

 

Weiter sagte der Prophet (s.a.w.s) über das Leben in Himmel und Hölle:

„Wenn die für das Paradies bestimmten ins Paradies eingehen und die für die Hölle bestimmten in die Hölle eingehen, wird der Tod gerufen werden, und er wird zwischen Paradies und Hölle gestellt werden; sodann wird der Tod geschlachtet werden und der Verkünder wird verkünden: ‚Ihr im Paradies befindlichen, für euch gibt es keinen Tod; Ihr im Höllenfeuer befindlichen, für euch gibt es keinen Tod.’ Und dies wird das Entzücken derer im Paradies steigern und es wird den Kummer derer im Höllenfeuer steigern.“ (Sahih Muslim)

 

Er erklärte: Wer Gott fürchtet, erlangt das Paradies

 

Sprich: “Soll ich euch besseres als dies verkünden?” Die Gott fürchten finden bei ihrem Herrn Gärten, durcheilt von Bächen, ewig darin zu verweilen, und reine Partner und Gottes Wohlgefallen. Und Gott sieht Seine Diener wohl. (Sure 3:15 – Al-‘Imran)

 

Der Prophet Muhammad befahl seinem Volk, gerecht zu sein.

 

Sprich: “Mein Herr hat Gerechtigkeit befohlen...” (Sure 7:29 – al-A’raf)

 

 Er sagte, Gott allein sei es, der den Menschen aus seiner misslichen Lage befreien werde.

 

Sprich: “Wer rettet euch aus den Finsternissen zu Land und im Meer, wenn ihr in Demut zu Ihm ruft und insgeheim (denkt): »Wahrlich, wenn Du uns hieraus errettest, dann sind wir dankbar!«?” Sprich: “Gott rettet euch daraus und aus aller Trübsal; aber dann stellt ihr Ihm Gefährten zur Seite.” (Sure 6:63, 64 – al-An’am)

 

Der Prophet Muhammad rief sein Volk dazu auf,

Gott anzubeten, ohne IHM falsche Götter zur Seite zu stellen

 

Sprich: “O Leute der Schrift! Kommt herbei! Einigen wir uns darauf, dass wir Gott allein dienen und nichts neben Ihn stellen und dass die einen von uns die anderen nicht zu Herren neben Gott annehmen.” Und wenn sie den Rücken kehren, dann sprecht: “Bezeugt, dass wir Gottergebene (Muslime) sind.” (Sure 3:64 – Al-‘Imran)

 

Er sagte, die schönsten Namen gehörten Gott,

und wir sollten Gott preisen mit diesen Namen

 

Sprich: “Ruft Gott an oder ruft den Erbarmer an, wie ihr Ihn auch nennen mögt: Sein sind die schönsten Namen. Und bete nicht zu laut und auch nicht zu leise, sondern halte den Weg dazwischen ein.” Und sprich: “Gelobt sei Gott, Der sich weder einen Sohn genommen noch einen Teilhaber an Seiner Herrschaft hat, noch einen Beistand aus Schwäche.” Und rühme Seine Größe. (Sure 17:110, 111 – al-Isra’)


2011-01-26 02:32:25

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