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DER HÖHERE VERSTAND BEI DER ORGANISATION DER MIGRATION

Tiere verlassen zu einem geeigneten Zeitpunkt ihre Umgebung und machen sich auf eine lange Wanderung zu einem passenden Lebensraum. Die wichtigen Punkte hierbei sind die Begriffe „geeigneter Zeitpunkt“ und „passender Lebensraum“. Auf der gesamten Welt wissen die Tiere – vom Kleinsten bis zum Größten – was diese beiden Begriffe ganz genau bedeuten und können noch dazu, falls es nötig ist, einen entsprechenden Ort zum richtigen Zeitpunkt verlassen. Es ist ein eindeutiges Wunder, dass Zugtiere immer an ihrem Ziel anzukommen, ohne sich zu verirren oder vom Weg abzukommen.

Die Perfektion des Timings

compasZuerst muss für die Migration ein "Beschluss gefällt" werden. Damit das Zugtier den richtigen Ort erreichen kann, muss es zuerst beschließen, sich auf den Weg zu machen. Als nächstes muss es den besten Zeitpunkt dafür auswählen. Das perfekte Timing der Tiere weist Unterschiede entsprechend der Migrationsart auf. Migration, die zu neuen Lebensräumen führt und keine Rückkehr beinhaltet, wird als "Einwegmigration" bezeichnet. Eines der besten Beispiele hierfür ist die Wanderung der Bienen. Wenn der Stock nicht mehr für die Bienenpopulation ausreicht, dann entschließt sich die Bienenkolonie, sich zu teilen. Das ist meist im Frühjahr oder zum Sommerbeginn der Fall. Es ist überaus erstaunlich, dass diese kleinen Tiere entscheiden können, ob ihr Lebensraum für sie passend ist oder nicht, dass sie bemerken können, dass sie ein neues Zuhause brauchen und diesen Umzug dann in der passenden Jahreszeit durchführen. Es ist ein offensichtliches Wunder, dass die die Bienen beschließen können, zu welchem Zeitpunkt zehntausende Bienen ausschwärmen und welche Individuen mitfliegen sollen und dabei keinerlei Chaos entsteht.

Betrachten wir noch ein weiteres Beispiel. Die schwimmenden Larven vieler Krebs- und Krabbenarten haben ein Problem bei der Kolonialisierung neuer Lebensräume. Diese kleinen Lebewesen bewohnen die Flussmündungen in Buchten und müssen daher beständig ihre Position ändern, um nicht ins Meer gespült zu werden. Dass die Larven sich erfolgreich fortbewegen können, verdanken sie ihrer Fähigkeit, sich entsprechend auf die Gezeiten einzustellen. Wenn das Wasser steigt, bewegen sich die Larven sofort nach oben, wenn das Wasser sich zurückzieht, tauchen sie auf den Grund ab und so gelingt es ihnen, in der Flussmündung zu bleiben. Wenn man diesen Vorgang, der auf den ersten Blick sehr einfach wirkt, näher betrachtet, erweist sich, dass die Larve dafür eigentlich sehr wichtige Informationen kennen muss.

Die Gezeiten ändern sich jeden Tag um 50 Minuten. Daher kann man sich vorstellen, dass die Larven ständig die wechselnden Zeiten der Gezeiten ausrechnen müssen. Doch die Larven haben damit keinerlei Probleme. Diesen Rhythmus beherrschen diese kleinen Tiere, die noch nicht voll entwickelt sind, meisterlich.

crabDas sind nur einige wenige Beispiele für die Fähigkeit des Timings, welche Tiere bei ihren Wanderungen aufweisen. Natürlich ist es unvorstellbar zu denken, dass diese Tiere ihre Fähigkeiten durch ihren eigenen Verstand und Bewusstsein erlangt haben. Daher stellt sich folgende Frage: Wer bestimmt, wann und wohin sich die Tiere auf den Weg machen müssen? Wer verleiht ihnen diese Fähigkeit?

Einige Wissenschaftler beantworten sich diese Frage mit der Aussage, dass die Tiere eine innere Uhr haben. Doch dabei wird eine wichtige Tatsache übersehen. Wie kann eine solche Uhr existieren, die im Inneren aller Lebewesen, die auf Wanderungen gehen, ohne anzuhalten, ohne kaputt zu gehen und selbst in den kleinsten Individuen ohne Abweichung funktioniert? Wer hat allen Tieren diese Fähigkeit verliehen? Die Wissenschaftler, die der Evolutionstheorie anhängen, behaupten, dass dieser Mechanismus sich während der Evolution, also durch einen blinden Prozess genannt „Zufall“ entwickelt hätte. Das ist zweifelsohne eine dumme Aussage. In diesem Buch werden wir unterschiedliche Beispiele dieser wunderbaren Fähigkeit untersuchen und feststellen, dass diese kein Werk des Zufalls sein kann. Es ist unmöglich, dass sich eine solche Eigenschaft, die auf genauesten Berechnungen beruht, aus einem blinden und unbewussten Zufall heraus entwickeln kann. Es ist der Höchste Allah, Der diese Fähigkeiten erschaffen hat und durch Seinen Wunsch den Tieren verliehen hat. Allah ist der Herr aller Dinge am Himmel:

Und Allah gehört, was in den Himmeln und was auf Erden ist, und zu Allah kehren alle Dinge zurück. (Sure Al-Imran, 109)

Perfektion bei der Richtungsfindung

beesIm Vergleich zu den meisten Tieren hat der Mensch einen sehr schlecht entwickelten Orientierungssinn. Hier können wir erneut einen Vergleich mit der Honigbiene anstellen. Bienen können bei der Rückkehr in ihren Stock den anderen Bienen genau mitteilten, wo sie auf ihrem Ausflug Nahrung gefunden haben. Die Bienen, die diesen Zeichen folgen, finden die beschriebene Stelle problemlos, als wären sie bereits zuvor dort gewesen. Für einen Menschen ist es nicht so einfach einen Ort zu finden, den sie nicht kennen. Egal wie gut die Beschreibung ist, es besteht immer die Gefahr, dass er vom Weg abkommt oder sich verläuft. Um dieses Risiko zu verringern werden Wegweise gemacht, die Straßen und Gassen mit Namen versehen und unterschiedliche Hilfsmittel verwendet. Dabei steht keine dieser Möglichkeiten einem Tier, das auf Wanderschaft geht, zur Verfügung. Das ist auch nicht nötig. Kein einziges Lebewesen hat Bedarf nach einem Wegweiser. Die meisten Tiere auf Wanderschaft haben auch keine Karte, die ihnen den Weg beschreibt.

Tiere mit einem Programm für die Richtungsbestimmung

Bei Tieren spielen andere Faktoren als beim Menschen eine Rolle, wenn es um die Richtungsbestimmung auf Reisen geht. Jede Spezies hat eine andere Methode für die Bestimmung des richtigen Weges. Doch im Allgemeinen können wir sagen, dass Vögel der Sonne und den Sternen sowie den Magnetfeldern der Erde folgen und Fische den Geruch der chemischen Zusammensetzung des Flusswassers wahrnehmen und davon profitieren. Natürlich handelt es sich um eine Besonderheit, bei der man auf meisterliche Art und Weise die unterschiedlichen Faktoren auswerten muss und dem entsprechend ein Ergebnis finden muss. Den richtigen Weg anhand der Sterne, der Sonne oder der chemischen Zusammensetzung eines Flusses zu finden ist eine Aufgabe, an der die meisten Menschen scheitern würden. In diesem Zusammenhang stellen sich einige dringliche Fragen. Nämlich die folgenden:

- Woher wissen Tiere, in welcher Richtung sie die Orte, die für ihre Brut, Nahrung oder Lebensraum geeignet sind, finden werden?

- Wie kann ein Lebewesen, sobald es geboren ist, entscheiden, dass ein Ort, an dem es nie gewesen ist, den es nie gesehen hat, für es geeignet ist?

- Wie haben sie herausgefunden, dass die Sterne und die Sonne für die Richtungsbestimmung geeignet sind?

- Wer hat ihnen das gleich nach der Geburt beigebracht?

Die Gemeinsamkeit in den Antworten auf diese Frage besteht darin, dass kein Tier dies aus eigenem Verstand und anhand der ihm selber zur Verfügung stehenden Informationen bewerkstelligen kann. Die Informationen für solch eine Reise haben die Lebewesen bereits erhalten, bevor sie auf die Welt gekommen sind. Die genannten Tiere sind quasi programmiert worden. Wer war es dann, der sie programmiert hat? Sicherlich ist es Allah, Der alles weiß, Der sie erschaffen hat, Der ihnen ihre Fähigkeiten verleiht. Dies mit der illusorischen Evolutionstheorie zu erklären, ist ein sinnloser Versuch, der immer im Nichts versandet.

Ameisen finden ihren Weg mittels der Sonne ohne sich je zu irren. Dabei bewegt sich die Sonne mit einer Verschiebung von rund 15 Grad pro Stunde. Das erschwert es, sich auf die Sonne zu beziehen. Doch diese kleinen Tiere können in ihre Berechnungen einbeziehen, wie lange sie draußen waren und wie weit die Sonne in dieser Zeit gewandert ist. Sie kennen den Ort, an dem sie sich befinden und irren auch nicht auf dem Rückweg zu ihrem Bau. Die Bienen verfügen über die Fähigkeit die Sonnenbewegung zu erkennen und sich dementsprechend darauf einzustellen. Wenn eine Biene am Ende eines Tages eine Futterquelle gefunden hat, so kann sie, wenn sie morgens sich erneut dorthin auf den Weg macht, die Veränderung in der Sonnenposition in ihre Berechnungen einbeziehen. So kann sie sich in die richtige Richtung auf den Weg machen und die Nahrungsquelle wieder finden. Bienen müssen von Geburt an wissen, wie man die Sonne als Wegweiser verwendet und auch die Position der Himmelskörper und deren Bewegung berechnen können. Ohne dieses Wissen könnten sie nicht überleben und ihre Art nicht weiter fortführen.

antIn der Wüste befindet sich viel Sand, der überall gleich aussieht. An den meisten Stellen ist der Sand so heiß und trocken, dass kein Gras oder Busch wachsen kann. Daher gibt es kein Zeichen oder Spur, die bei der Richtungsbestimmung helfen könnten. Die feinen Spuren im Sand werden innerhalb von Minuten vom Wind verweht und Duftspuren werden von der Sonne getrocknet und verlieren ihren Geruch. Die Wüste mit ihren harten Lebensbedingungen ist das Zuhause einer Ameisenart namens Cataglyphis. Sie schützen sich vor Vögeln, die sich von Käfern und Eidechsen ernähren, indem sie unterirdische Nester anlegen. Während die Raubtiere in den Morgenstunden auf Beutezug sind, bleiben die Ameisen in ihrem Bau. Doch in den Mittagsstunden wird es so heiß, dass die Eidechsen und Vögel sich in den Schatten zurückziehen. Diese ein bis zwei Stunden ermöglichen es der Cataglyphis auszuziehen und nach Nahrung zu suchen. Zu hunderten springen sie plötzlich aus Löchern im Sand und fangen an nach Käfern, die von der Sonne geschwächt sind, zu suchen. Jede einzelne Ameise läuft im Zickzack. Alle ein bis zwei Sekunden bleibt sie stehen, hebt den Kopf nach oben und vollzieht auf einem Bein eine Wendung und beginnt wieder zu laufen. Wenn sie Nahrung gefunden haben, müssen sie so schnell wie möglich zurück in ihren Bau, um der Gluthitze zu entkommen.

antDiese Ameise, die sich während der Jagd im Zickzack fortbewegt hat, folgt bei ihrer Rückkehr in den Bau einer geraden Linie. Schnell rennt sie zu dem Loch, das zu ihrem Nest führt und ungefähr 150 m entfernt liegt1. Dieses Verhalten ist bemerkenswert. Denn dafür muss die Ameise ihren zurückgelegten Weg zu jedem Zeitpunkt genau abgemessen haben und sich daran erinnern. Das bedeutet, dass sie jedes Mal, wenn sie den Kopf gehoben hat, eingespeichert hat, wo sich die Sonne befindet. Mit diesen Informationen, die sie während ihrer 15 Minuten dauernden Wanderung gesammelt hat, hat sie die Entfernung und Richtung für die Rückkehr in ihren Bau genau bestimmt. Sicherlich kann dieses kleine Lebewesen diese Methode für die Richtungsbestimmung und das Auffinden ihres Baus nicht selber gefunden haben und auch nicht aus eigenen Stücken durchführen. Es ist die Inspiration Allahs, die den Ameisen dabei hilft, diese Aufgabe zu meistern. Dabei ist jedes einzelne Individuum bei der Lösung dieses Problems, an dem die meisten Menschen unter gleichen Bedingungen scheitern würden, erfolgreich.

turtleDiese Tiere können diese Fähigkeit nicht über einen längeren Zeitraum erlernt haben. Denn viele Tierarten finden sofort nach der Geburt den Weg zu den Orten, die für sie am meisten geeignet sind und machen sich auf den Weg. Auch das Verhalten der Meeresschildkröte ist äußerst bemerkenswert, wenn die Jungen, sobald sie geschlüpft sind, wissen, dass sie zum Meer wandern müssen und sich dementsprechend verhalten. Die Jungen schlüpfen bei Nacht aus ihren in unterirdischen Nestern und machen sich Richtung Meer auf, um ihre Futterplätze zu erreichen. Kein einziges Tier würde sich in eine falsche Richtung bewegen, sie alle wandern Richtung Meer. Denn die Sterne und der Mond sind so beschaffen, dass sie über dem Meer strahlender scheinen als an Land. Die Meeresschildkröten sind so programmiert, dass sie sich sofort nach der Geburt in Richtung dieser strahlenden Sterne bewegen. Es gibt niemanden, der ihnen beibringt, was sie nach dem Schlüpfen tun müssen und dennoch können sie sehr bewusst handeln. Es ist offensichtlich, dass ihnen das bereits vor ihrer Geburt beigebracht worden sein muss. Das ist ein eindeutiger Beweis, dass ihr Schöpfer ihnen diese Fähigkeit verliehen haben muss.

Tiere, die die magnetische Strahlung der Erde kennen

Vögel

manyetik alan, kuşlarSo wie die Ameisen den Stand der Sonne zur Richtungsbestimmung verwenden, orten sich manche Tiere auf ihrer Wanderung auch anhand der Magnetfelder der Erde. Diese Magnetfelder stammen aus dem geschmolzenen Eisen, das sich im Erdkern befindet. Das Magnetfeld zeichnet eine ovale Flusslinie, die im Inneren der Erdkugel die Ozeane und die Atmosphäre umspannt und sich von einem Pol zum anderen erstreckt. Während diese Linien am Äquator liegend verlaufen, werden sie in Richtung der Pole immer steiler. Die Stärke des Feldes nimmt in Richtung der Pole ebenfalls weiter zu.

     
  magnetic_field
Pek çok insan dünyanın manyetik alanı hakkında fazla bilgiye sahip değilken, kuşlar günlük yaşamlarında bu manyetik alanı kullanarak hareket ederler.
 
     

Es wird davon ausgegangen, dass einige Tiere bei ihrer Wanderung die Stärke und Neigung des Magnetfeldes bestimmen, um ihre Richtung zu finden. Es wurde beispielsweise bewiesen, dass Zugvögel sich mittels des Erdmagnetfeldes auf ihrer Reise orientieren. Um dies zu beweisen haben Wissenschaftler einer Gruppe von Zugvögeln Eisenstangen an die Füße gebunden. Doch an einigen dieser Eisenstangen haben sie einen Magneten angebracht, der das Magnetfeld der Erde stört. Die Vögel, die eine magnetisierte Eisenstange an ihren Füßen hatten, sind auf ihrer Reise vom Weg abgekommen. Die anderen Vögel hingegen haben wie gewohnt mühelos ihren Weg gefunden. Dieser Versuch hat für das Verständnis der außerordentlichen Befähigung der Zugvögel einen wichtigen Beitrag geleistet.2 2

Damit die Vögel die Magnetfelder der Erde berechnen können um so ihren Weg zu finden, benötigen sie entweder die als Lenzsches Gesetz in der Physik bekannte Formel oder ein Gaußmeter (ein Gerät zum Messen der Erdmagnetfelder). Viele Menschen wissen noch nicht mal, um was es sich bei diesen Begriffen handelt oder haben sogar noch nie davon gehört. Sicherlich haben auch die Vögel in Wirklichkeit keine Ahnung, um was es sich dabei handelt und sie tragen auch kein entsprechendes Gerät an ihrem Körper. Außerdem kennen sie sicher keine Formel für die Berechnung von Magnetfeldern. All dies können sie dank Allahs Inspiration verwirklichen.

Schildkröten

turtleVersuche an der Meeresschildkröte Caretta Caretta haben bewiesen, dass auch dieses Lebewesen sich anhand der Erdmagnetfelder bei ihren Wanderungen orientiert. Diese Tiere verhalten sich so, als hätten sie bereits vor ihrem Weg zum Ozean die Magnetwerte an den unterschiedlichen Orten bestimmt und können so die Richtung feststellen.

Kenneth Lohmann und sein Team von der Universität North Carolina haben die Wanderung dieser Tierart studiert. Sobald sie am östlichen Strand von Florida aus ihren Eiern geschlüpft sind, wenden sich diese Tiere gen Osten dem Ozean zu. Sie ziehen in die Nähe der Saragossa See und zum Nordatlantik. Hier richten sie sich gen Nordosten, Richtung Europa und später nach Süden. Und nach rund 5 bis 10 Jahren in diesem warmen und nährstoffreichen Umfeld kehren sie wieder nach Nordamerika zurück. Lohmann und sein Team wollten beobachten, ob die Meeresschildkröten bei ihrer Wanderung die regionalen Magnetfelder für die Ortung verwenden oder nicht und haben zu diesem Zweck eine Versuchsanordnung aufgebaut: Sie haben einen großen Wassertank gebaut und außen ein Magnetfeld errichtet. Sie haben 79 frisch geschlüpfte Schildkrötenjunge mit Badeanzügen ausgestattet, die ein Computerüberwachungssystem eingefügt hatten und ließen dann die Schildkröten in dem Wassertank frei. Es wurde die magnetische Strahlung der kritischen Punkte simuliert, dem Nordatlantik, dem Nordatlantik in Florida und in Portugal. Die Schildkrötenjungen wurden dieser Strahlung ausgesetzt. Im Ergebnis hat sich gezeigt, dass bei jedem versuchten Magnetfeld die Schildkröten beginnen, in dazu entgegen gesetzter Richtung zu schwimmen. Wenn der Tank beispielsweise die Strömung der nordöstlichen Regionen nachstellte, wandten sich die Tiere gen Süden. Wären sie tatsächlich im Ozean, würde sie diese Richtung am Leben erhalten und sie davor bewahren, in die kalten Gewässer zu geraten und zu sterben.3 3

compasWoher haben die kleinen Schildkröten, die zuvor nie auf Wanderschaft waren, die Fähigkeit erworben? Wie können sie der Route, die sie in die warmen Gewässer bringen wird folgen, ohne dass sie eine Karte oder ein ähnliches Hilfsmittel haben? Wie können sie Magnetfelder messen und auswerten? Wer hat ihnen beigebracht, bei welchem Wert des Magnetfeldes sie in welche Richtung weiter müssen?

In einer wissenschaftlichen Quelle wurde folgende Erklärung dafür geliefert, wie die frisch geschlüpften Schildkröten mit Hilfe von Informationen über das Erdmagnetfeld ihren Weg finden.

Die Erde ist ein riesiger Magnet und auch ein Stäbchen hat einen Nord- und einen Südpol. Das ist sehr wichtig, wenn der Mensch versucht sich zu orientieren, denn nach den magnetischen Anziehungsgesetzen zeigt eine Kompassnadel immer auf den Nordpol der Erde. Tiere auf Wanderschaft müssen sich bei der Richtungsbestimmung sicher sein und müssen auf Kurs bleiben. Sie richten sich nach den Magnetfeldern der Erde. Doch obwohl intensiv geforscht wurde, konnte nicht herausgefunden werden, was für eine Art von Kompass sie dafür verwenden. Langsam machen wir uns auf Spurensuche, um dieses Geheimnis zu enträtseln…

… Die Schildkröten, die ein Leben auf Wanderschaft führen, verwenden ihren inneren Kompass, um einen Plan für ihre Migration zu fertigen…4

Nach dieser Erklärung dränge sich folgende Fragen auf: Beispielsweise, wo am Tier sich die genannten Kompasse befinden, wie diese funktionieren, wer jedem einzelnen Tier einen Kompass gegeben hat…

Diese Fragen machen eine einzige Wahrheit deutlich: Alle Lebewesen sind von dem Moment an, zu dem sie erschaffen werden, mit diesen erhabenen Eigenschaften ausgestattet. Es kann nicht mit blindem Zufall oder einem so genannten Evolutionsprozess erklärt werden. Es ist ein Zeichen, das die unterschiedlichen, bemerkenswerten Eigenschaften der Tiere einem sehr wohl durchdachten Plan und Gleichgewicht folgen und sie harmonisch zu ihrem Umfeld erschaffen wurden.

Organisation der Migration

elephantzebraEinen Schwarm bilden ist für Wandertiere ein besonderer Gewinn. Einer der wichtigsten Vorteile besteht darin, dass die Energie, die ein einzelnes Individuum aufbringen müsste, in der Gruppenbewegung um ein Vielfaches verringert wird. Daher können Tiergruppen weitere Strecken mit weniger Energieverbrauch zurücklegen. Während der Wanderschaft bricht kein Streit zwischen den Individuen aus. Jedes einzelne führt seine Aufgabe passend aus. In den folgenden Kapiteln dieses Buches werden wir ausführliche Beispiele dafür sehen, wie Tiere einander gegenseitig helfen und notfalls auch opferbereit sind und ihre Reise in vollkommener Harmonie antreten.

Obwohl der Mensch das einzige mit Verstand gesegnete Lebewesen auf Erden ist, hat er niemals so viel Harmonie im Zusammenleben erreichen können. In jeder Gesellschaft gibt es Leute, die sich gegen ihre Aufgabe sperren, die rebellisch sind und ihre Unzufriedenheit kundtun, wenn sie sich opferbereit verhalten sollen. Deswegen werden bestimmte Gesetze und Regeln in menschlichen Gesellschaften aufgestellt, um Zwistigkeiten zu vermeiden und so kann der Mensch im Rahmen dieser Gesetze und Normen die gesellschaftliche Ordnung aufrechterhalten.

Bei den genannten Tieren gibt es keine festgesetzten schriftlichen Gesetze und auch keine Strafen oder Sanktionen, wenn sie dagegen verstoßen. Doch sie leben immer in Harmonie. Dies ist ein Beweis dafür, dass sie so erschaffen sind, dass sie gemeinsam Handeln und jedes einzelne die Inspiration erhalten hat, worin seine Aufgabe besteht.

 All dies ist ein Beweis dafür, dass sie erschaffen wurden. Allah hat auf Erden, am Himmel und im Meer, kurz gesagt überall im Universum, Schöpfungsbeweise hinterlassen. Menschen mit Verstand und Gewissen sehen und erkennen das und ihr Glaube zu Allah wird dadurch vermehrt. In einem Vers richtet sich Allah an die Gläubigen, damit sie über die Wunder nachdenken und Allah darin erkennen.

Die da Allahs gedenken im Stehen und Sitzen und Liegen und über die Schöpfung der Himmel und der Erde nachdenken: "Unser Herr, Du hast dies nicht umsonst erschaffen! Preis sei Dir! Bewahre uns vor der Feuerspein! (Sure Al-Imran, 191)

 

Dipnotlar

1- David Attenborough, The Trials of Life, A Natural History of Animal Behaviour, William Collins Sons  Co. Ltd., 1990, s.120
2- David Attenborough, The Life of Birds, Princeton University Press Princeton, New Jersey, s.67
3- Science 364-366, 12 Ekim 2001; Bilim ve Teknik Dergisi, Kasım 2001
4- John Downer, Supernature, The Unseen Powers Of Animals, Sterling Publishing Company, NewYork, 1999, s.80
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