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EINE SACKGASSE DER EVOLUTIONSTHEORIE: MIGRATION VON TIEREN

In den vorherigen Kapiteln dieses Buches haben wir die Migration von Tieren, insbesondere der Vögel, betrachtet und haben dabei gesehen, wie komplex die Mechanismen und Verhaltensweisen sind. Die Tatsache, dass die genannten komplexen Verhaltensweisen und Mechanismen dabei zugrunde liegen, weisen natürlich darauf hin, dass diese Tiere erschaffen wurden und sind ein Beweis dafür, dass Allah, der Schöpfer allen Seins, dies erschaffen hat.

     
  elephant, bird  
     

 Welche Erklärungen können die Darwinisten für die Migration liefern, die diese Tatsache leugnen und behaupten, dass nicht die Schöpfung, sondern natürliche Einflüsse und Zufall verantwortlich sind? Wie begegnen die Evolutionisten der Migration und welche Behauptungen stellen sie darüber auf?

In diesem Kapitel werden wir uns kurz mit der Antwort auf diese Frage beschäftigen und erkennen, dass die Evolutionstheorie im Angesicht des Migrationsverhaltens und der entsprechenden Mechanismen in eine Sackgasse geraten ist.

Während die Migration der Tiere uns zum einen die Weisheit von Allahs Schöpfung beweist, zeigt sie uns auch, dass die Behauptungen der Evolutionstheorie falsch sind. Die Evolutionstheorie geht bekannter Maßen davon aus, dass der Ursprung aller Lebewesen und ihrer Verhaltensweisen im so genannte Evolutionsmechanismus - der natürlichen Selektion aus einer Verkettung von Zufällen und Mutationen – liegt. Laut der Evolutionstheorie geben diese selenlosen Mechanismen alle Antworten auf die Frage nach dem Ursprung der Lebewesen, ihrer Vielfalt und ihrem Verhalten. Doch die neuesten Ergebnisse der Wissenschaft kommen zu einem gegensätzlichen Ergebnis wie die Evolutionisten.

Die Evolutionstheorie hat dank der Erkenntnisse der modernen Wissenszweige wie Paläontologie, Biochemie, Anatomie und Genetik ihre Gültigkeit verloren. In vielen unserer Bücher haben wir den Irrtum der Evolutionstheorie dargestellt. Daher werden wir uns in diesem Kapitel damit begnügen aufzuzeigen, welche Schwierigkeiten die Evolutionisten haben anhand ihrer Theorie die unterschiedlichen Verhaltensweisen der Tiere zu erklären.

Zuerst müssen wir feststellen, dass es in den Quellen der Evolutionisten keine befriedigende oder einleuchtende Erklärung für die Migration von Tieren oder deren Orientierungssinn gibt. Das ist erstaunlich, denn die Evolutionisten suchen in den Bereichen Paläontologie, Molekularbiologie und vielen anderen Wissenschaftsbereichen verzweifelt nach Beweisen und schrecken nicht einmal davor zurück, solche Beweise zu fälschen. Allerdings ist die Migration der Tiere kein Bereich für Betrug. Daher konnten die Versuche der Evolutionisten die Migration von Tieren zu erklären nicht auf Beweise gestützt werden und sind nur auf einigen vorurteilsbelastete Annahmen gestützt, die nichts weiter sind als Demagogie. So ist es für die Evolutionisten ein komplettes Rätsel, wie die Lebewesen auf Wanderschaft ihren Zielort ohne abzuweichen finden können, wie sie ihn ohne sich zu verirren erreichen, woher sie die Energie nehmen, um tausende Kilometer Weg hinter sich zu bringen, wie sie es schaffen Strategien entsprechend der Witterungsbedingungen zu entwickeln und woher sie das gute Gedächtnis haben, dank dessen sie später in ihre Heimat zurückkehren können. Dabei sind sich die Evolutionisten darüber im Klaren, dass sie in Bezug auf diese Fragen in Schwierigkeiten kommen und sich widersprechen. Eine solche Beichte:

Es gibt sehr viele Konflikte und konvergierende Theorien darüber, wie die Migration sich entwickelt hat. Wahrscheinlich handelt es sich um eine Mischung aus Konkurrenzkampf, Klima und Nahrung. Und womöglich zu einem großen Teil auch der pure Zufall.56

Der dänische Vogelforscher Finn Salamonsen sagt folgendes über den Flug der Zugvögel:

Die Fähigkeit der Vögel während des Fluges ihren Weg zu finden, ist ein Rätsel und ein Geheimnis. Es gibt wenige Fragen, die so viele Theorien und Spekulationen aufgeworfen haben.57

     
 

kaz

Kar kazları çok uzun mesafelerde göç ederler, bazen o kadar yükseğe uçarlar ki çok nadiren görülebilirler. Genellikle bu uzaklıkta uçarken oluşturdukları uçuş çizgileri ile tanınırlar.

 
     

Die Aussagen der Evolutionstheorie basieren auf Zufall und dessen Ergebnissen. Beim Wort Zufall fallen einem unbewusste, ungeordnete, ungeplante Ereignisse ein, die aufs Geratewohl passieren. Doch die Evolutionisten verwenden den Begriff Zufall als würde es sich dabei um eine bewusste Macht, ein System, einen Verstand oder eine Informationsquelle handeln. In evolutionistischen Quellen wird der Zufall als eine Macht beschrieben, die Prognosen stellen, Maßnahmen ergreifen, perfektes Design schaffen, zielgerichtete Entscheidungen fällen und Entscheidungen fällen kann. Wenn sich die Umstände, in denen sich die Lebewesen befinden ändern, dann verhilft ihnen der Zufall parallel dazu zu Neuerungen und gibt ihnen Anweisung, welche Änderungen vollzogen werden müssen. Diese Aussage wirft natürlich einige Fragen auf:

Wie können zufällige Einflüsse bewirken, dass Lebewesen, über die keinerlei Informationen zu Verfügung stehen, Eigenschaften gewinnen? Wie können aufs Geratewohl entstandene Einflüsse den genetischen Code bearbeiten und beschließen, was für ein Lebewesen einen Vorteil bietet und diesen Vorteil an die folgende Generation weitergeben? Es ist zweifelsohne unmöglich, dass die Zufälle eine Bedarfklärung durchführen können und dementsprechende Systeme in den Tieren anlegen. Es steht auch nicht zur Debatte, dass die Tiere das selber könnten. Dass ein Lebewesen, bestehend aus Millionen von zusammengefügten Zellen, Versuch und Irrtum durchführen kann und anhand dessen entscheiden, welche Eigenschaften für sie am besten sind und sich die aneignen, die ihnen zu Gute kommen. Das ist einfach unwahrscheinlich.

     
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Bei der Migration legen viele Tiere kilometerweite Strecken zurück, ohne dass ihnen ein Wegweiser oder eine Verkehrsmittel zur Verfügung stehen würde. Besonders bemerkenswert wird dies, wenn man sich die Relationen vor Augen führt, dass das Tier die Wetterbedingungen und klimatischen Veränderungen bedenken muss und die Entfernungen im Verhältnis der Körpergröße. Bei der Migration ist aber nicht nur die Länge des Weges bemerkenswert. Viele Zugvögel können nachdem sie sich jahrelang in einem bestimmten Gebiet aufgehalten haben wieder in ihre Überwinterungsgebiete zurückkehren. Noch dazu treten viele ihre Reise bei Nacht und alleine an… Zusätzlich verlangt jede Reise - sei sie 1.000 oder 10.000 km lang – umfassende körperliche Vorbereitungen. Erhöhter Energieverbrauch, schlechte Wetterbedingungen, Schwierigkeiten bei der Futtersuche und Schutz vor Feinden sind nur einige wenige der negativen Rahmenbedingungen während der Wanderung. Wie bewerkstelligen die Vögel trotz all dieser Probleme die langen Strecken? Und weshalb entscheiden sich so viele Tiere, ohne dass sie durch schlechte Witterungsbedingungen oder verringerten Nahrungsvorkommen dazu gezwungen werden, auf Wanderung zu gehen und woher wissen sie, wann dafür der richtige Zeitpunkt gekommen ist? Wer hilft ihnen darüber hinaus dabei den richtigen Weg zu bestimmen? Mit anderen Worten, wie hat der blinde Zufall den Vögeln beigebracht ihre Richtung zu bestimmen, auf langen Strecken Energie zu sparen und die Zeit richtig zu bewerten? Darwinisten übergehen solche Fragen mit innerhalb der Evolutionstheorie verschlossenen Vorführungen:

... Unter vielen Vogelarten hat sich die Angewohnheit der Migration unabhängig voneinander entwickelt. Die unterschiedlichen Arten gehen aus verschiedenen Gründen, zu verschiedenen Orten, verschiedenen Zeiten und auch aus unterschiedlichen Gründen auf Wanderschaft. Doch was immer der Grund auch sein mag, wenn der Gewinn die Gefahren nicht überschreiten würde, hätte sich die Migration nicht entwickelt.58

     
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Wie wir dem oben zitierten Ausdruck entnehmen können, ziehen Menschen, die keine andere Möglichkeit als die Evolution in Betracht ziehen, ihre Schlüsse anhand von Vorurteilen und ohne offen auszudrücken, was sie eigentlich meinen. Diese Kreise verteidigen dogmatisch die Evolutionstheorie und übersehen dabei die erstaunlichen Facetten der Lebewesen. Bedenken wir folgendes: Wodurch sollte ein Vogeljunges das Bedürfnis empfinden sich einem Risiko auszusetzen und auf eine gefährliche Reise über endlose Ozeane oder Wüsten machen? Woher sollte er auch wissen, was für Lebensbedingungen ihn an diesem weit entfernten Ort erwarten? Wenn man bedenkt, dass eine Abweichung von nur einem Grad von der eigentlichen Route das Lebewesen in ganz andere Regionen führen, ja sogar mitten in die Wüste oder des Ozeans führen könnte, sollte man auch beantworten, wie die Tiere es schaffen, fehlerfrei die Richtung bestimmen zu können.

Migrierende Tiere sind in Bezug auf die Zeitplanung ihrer Wanderung besonders pünktlich. Was ist es, dass einen Schwarm dazu bringt zeitgleich auf Wanderschaft zu gehen, ganz so, als hätten sie sich verabredet? Wer berechnet Jahr für Jahr dieselbe Zeit? Es wird behauptet, dass die Verhaltensweisen der Tiere in Anpassung an die Jahreszeiten stattfinden und sie eine biologische Uhr haben, doch wer lässt diese mit so fehlerloser Genauigkeit arbeiten? Wer ist es, der ihnen bescheid gibt, wenn der Zeitpunkt gekommen ist und so ein vorprogrammiertes Programm ablaufen lässt?

Evolutionäre Vogelforscher behaupten, dass Vögel ihre Zugrouten entsprechend der Wetterbedingungen gestalten und diese von Generation zu Generation abweichen. Doch keine dieser Erklärungen kann erklären, wie die Vögel feststellen können, ob die klimatischen Bedingungen auf einem fernen Kontinent passend sind, ausreichend Nahrung vorhanden ist und wie sie ihren Weg ohne eine Karte finden können: Des weiteren können die Evolutionisten nicht erklären, wie sie die Zugroute an die kommende Generation weitergeben können.

Sicherlich kann nicht behauptet werden, dass durch Zufall die Zeitpunktbestimmung oder Richtungsfindung als Mechanismus entstanden ist, da man dafür über ein Bewusstsein verfügen muss. Die Antwort auf alle diese Fragen liefert uns die Existenz des Schöpfers, der über unendlichen Verstand verfügt. Im Quran heißt es „... Es gibt kein Lebewesen, das nicht unter seiner Herrschaft steht“ (Sure Hud, 56) und so wie in diesem Vers ausgedrückt, stehen alle Lebewesen unter der Kontrolle Allahs.

Mit natürlicher Selektion und Mutation kann der Ursprung der perfekten Eigenschaften und Verhaltensweisen von Tieren nicht erklärt werden

     
 

sinekkusu

Sinek kuşları, saniyede 20 ile 80 arasında kanat çırparlar. Sinek kuşunun bir saniyede bu kadar çok kanat çırpması ve bundan zarar görmemesi vücudundaki tasarımın kusursuzluğunun göstergelerindendir.

Göç esnasında hiç durmadan milyonlarca kez kanat çırptığı halde, sinek kuşunun kaslarında en küçük bir hasar dahi oluşmaz.

 
     

Die neugeborenen Vögelchen folgen der Route der erfahrenen Vögel aus der vorherigen Generation ohne Abweichung, ohne dass diese sie ihnen gezeigt hätten. Der kleinste Zugvogel, der Kolibri, legt mit seinem winzigen Gehirn, das gerade mal so groß ist wie ein Maiskörnchen und seinen 2 bis 5 Gramm schweren Körper weite Entfernungen zurück. Laut der Evolutionisten ist es ein Ergebnis der natürlichen Selektion, dass ein Lebewesen für seinen eigenen Vorteil in eine Region auswandert und sich an den neuen Lebensraum anpasst. Die Verfechter der Evolutionstheorie begehen eine große Dummheit mit ihrer Behauptung, dass zwischen den Lebewesen in der Natur eine Konkurrenz besteht und ein Wettkampf stattfindet und die natürliche Selektion noch immer weiter fortgesetzt wird. Denn heute hat die natürliche Selektion auf die Entwicklung der Arten keinerlei Einfluss und daher ist das ist auch als Erklärung für den Ursprung der Arten mittlerweile nicht mehr anerkannt.

Wie wir wissen sollen sich aufgrund der natürlichen Selektion diejenigen Lebewesen stärker vermehren, die sich am besten an die Bedingungen der Umwelt angepasst haben und aufgrund ihrer Besonderheiten einen Vorteil gegenüber den anderen entwickelt haben. Doch ein Vorteil kann niemals die Entwicklung eines Lebewesens zum Ergebnis haben. So ist es beispielsweise nicht möglich, wie ein Teil der Evolutionisten behauptet, dass Zugvögel größere Flügel bekommen, weil sie auf Wanderschaft gehen. Die natürliche Selektion kann niemals eine Art in eine andere umwandeln oder ein Organ oder eine Eigenschaft hervorrufen, die zuvor nicht bestanden hat. Die natürliche Selektion kann lediglich der Grund dafür sein, dass ein Vogel mit großen Flügeln weitere Strecken zurücklegen und daher einen besseren Lebensraum finden kann.

Die natürliche Selektion ist ein Mechanismus der Natur, der bereits vor Darwin beschrieben worden ist. Beispielsweise, wenn ein Vogelschwarm unter der Bedrohung von eisiger Kälte lebt, dann überleben diejenigen, deren Körperbau ihnen das Überwinden weiter Strecken erlaubt, die anderen werden mit der Zeit weniger und irgendwann verschwinden. Doch Darwin hat der natürlichen Selektion noch eine weitere Bedeutung hinzugefügt und behauptet, dass sich mit der Zeit durch diesen Mechanismus neue Arten entwickeln können und dies als Möglichkeit definiert, durch die sich die unterschiedlichen migrierenden Arten entwickelt haben. Dabei müssen die heutigen Evolutionisten einsehen, dass die natürliche Selektion nicht die Macht hat, Lebewesen weiter zu entwickeln.

zurafaDenn die natürliche Selektion fügt dem genetischen Pool der Lebewesen nichts hinzu, kann ihnen also nicht zu neuen Eigenschaften verhelfen. Viele Evolutionisten verteidigen die Ansicht, dass die natürliche Selektion die erworbenen Eigenschaften an die kommende Generation weitergeben würden. Der französische Biologe Lamarck ist in seinem Buch Zoological Philosophy (Zoologische Philosophie) bereits vor Darwin von der These ausgegangen, dass sich die Arten durch Evolution entwickelt hätten. Lamarck behauptet, dass Lebewesen während ihrer Lebzeiten erworbenen Eigenschaften an die folgende Generation weitergeleiten würden. Am berühmten Beispiel der Giraffe behauptete er, dass diese Tiere früher einen kurzen Hals gehabt hätten, aber um die hoch gelegenen Blätter zu erreichen Generation für Generation einen längeren Hals entwickelt hätten.

Lamarcks Entwicklungsmodel, nach dem „erworbene Eigenschaften weitergeben werden“ wurde durch die Entdeckung der Regeln der Vererbung widerlegt. Durch die Entdeckung der DNS im 20. Jahrhundert konnte herausgefunden werden, dass der Zellkern sehr spezielle genetische Informationen über eine Lebewesen verfügt und diese nicht durch „erworbene Eigenschaften“ verändert werden kann. Selbst wenn ein Lebewesen ein paar Zentimeter wächst, weil es sich sein Leben lang darum bemüht hoch hängende Blätter zu erreichen, so werden die Nachkommen dennoch in normaler Größe auf die Welt kommen. Kurz gesagt, die Entwicklungstheorie von Lamarck wurde durch wissenschaftliche Erkenntnisse widerlegt und ist als falsche These in die Geschichte verbannt worden.

Einige der Evolutionisten versuchte zu übertünchen, dass diese Aussage widerlegt wurde und brachte den Begriff Mutation hervor. Doch bis heute konnte keine Mutation beobachtet werden, die irgendeinen Vorteil geliefert hätte. Selbst Richard Dawkins, einer der treuesten Verfechter des Darwinismus, hat die negativen Einflüsse der Mutation eingeräumt.

"Man möge beachten, dass der Einfluss der Mutation nicht eine systematische Entwicklung vorantreiben kann. Genau wie die Röntgenstrahlen. Es ist genau das Gegenteil der Fall: Die Mehrzahl der Mutationen - egal aus welchem Grund sie aufgetreten sind - sind in Bezug auf ihre Eigenschaften schlecht…"59

Die Migration der Tiere mit zufälligen Änderungen in ihrer DNS begründen zu wollen ist fern der Realität. Wie beispielsweise ließe es sich beispielsweise Schritt für Schritt in die Aminosäuren der DNS einprogrammieren, dass ein Vogel zuerst sechs Wochen Richtung Südosten, dann vier Wochen Richtung Nordosten fliegt? Oder was für ein Gen könnte einem Fisch sagen, wann er auf Wanderschaft gehen muss und wie könnte es ihm sagen, wohin er sich im Ozean orientieren muss? Kein Mensch mit Logik und Verstand könnte die Erklärung akzeptieren, dass Moleküle ohne Bewusstsein die Lebewesen lenken könnten und bestimmen könnten, wann sie was zu tun hätten. Doch die Evolutionsbiologen behaupten, dass Tiere eine brauchbare Verhaltensweise genetisch an die nächste Generation weiterleiten könnten. Gordon R. Taylor, kritisiert in seinem Buch die Aussagen der Wissenschaftler in Bezug auf die Punkte, die mit Hilfe des Darwinismus nicht erklärt werden können, obwohl er selber ein Anhänger dieser Theorie ist:

Eine offensichtliche Tatsache besteht darin, dass es nicht den geringsten Beweis für den Mechanismus gibt, dass bestimmte Verhaltensmuster von einer Generation auf die nächste übertragen werden können. Der genetische Mechanismus produziert lediglich Proteine. Indem bestimmte Hormone verstärkt ausgeschüttet werden, kann das Verhalten eines Lebewesens im Allgemeinen beeinflusst werden. Es wird beispielsweise aggressiver oder passiver oder die Mutterbindung stärker. Doch es gibt keinen Beweis dafür, dass ein bestimmtes Verhaltensprogramm, das mehrere Schritte umfasst, wie beispielsweise der Nestbau, an die nächste Generation weitergegeben werden kann. Wenn Verhalten tatsächlich erblich ist, was ist dann die Einheit, mittels welcher Verhalten von einer Generation auf die nächste übertragen wird? Denn wir gehen davon aus, dass es diese Einheiten gibt. Auf diese Antwort konnte bis heute niemand eine Antwort finden.60

Durch die Aussage "Die Verhaltensmuster einer bestimmten Tierart sind ein Ergebnis der Evolution."61 bringen sie das Evolutionsszenario in eine noch unerklärlichere Position. Laut den Darwinisten müssten sich alle bewusst erscheinenden Verhaltensweisen von Tieren durch zufällig angeleitete Instinkte erklären lassen. Doch egal wie viele unterschiedliche Begriffe wie "Instinkt" sie in den Raum stellen, im Grunde genommen bedeutet dies, dass das Einwirken von unbewussten Zufällen. Für die Evolutionisten entsteht ein massiver Konflikt, wenn sie davon ausgehen, dass der Instinkt bewusste, treffende Entscheidungen fällen können und die Tiere sich daraufhin so verhalten, dass sie lebenserhaltende Maßnahmen durchführen können. Denn wie wir bereits zuvor festgestellt haben, hat bereits Charles Darwin in Bezug auf den Instinkt eine Beichte abgelegt:

Einige der Instinkte sind so wunderbar, dass sie womöglich in den Augen einiger Leser ausreichen können, die Evolutionstheorie vollkommen zum Einsturz zu bringen.62

bookDarwin war sicher selber darüber bewusst, dass er den Ursprung der bewussten Verhaltensweisen, die in der Natur zu beobachten sind, nicht mit Evolution erklären konnte. Das ist eine Tatsache, die Verstand und Logik aufzeigen. Doch viele Evolutionisten verwenden Darwins Theorie noch immer, obwohl diese seit langem widerlegt ist und versuchen den Ursprung der Verhaltensweisen mit leeren Worten zu erklären. Auch der berühmte deutsche Biologe Hoimar von Ditfurth musste zugeben, dass das Verhalten der Tiere ein Werk von "Verstand und Bewusstsein" sind, obwohl er selber ebenfalls zu den Evolutionisten zählt:

... Wenn wir die Verhaltensweisen betrachten, welche wir zu Beginn beschrieben haben, so haben wir deutliche Beweise vor Augen, dass diese in besonderer Weise "verstandesmäßig" sind. Was anderes als ein Beweis von Verstand kann es sein, wenn zweck- und zielgerichtet gehandelt wird, zukünftige Ereignisse einbezogen und auch das Verhalten und die Reaktion anderer Tiere in die Berechnungen einbezogen werden?63

Doch später betrachtet er diese Anzeichen von Verstand, von denen er so begeistert war, nicht als Beweis für die Schöpfung, sondern verwendete sie für Demagogie, als wenn er seine Meinung geändert hätte:

Früher haben die Naturforscher, wenn sie mit solchen Ereignissen konfrontiert waren, sich nicht damit zufrieden gegeben, an ein Wunder zu glauben. Also, sie haben sich nicht gescheut zu glauben, dass Allah Seine Schöpfung mit den notwenigen Informationen und ausgestattet hat, damit diese sich schützen können. Dabei kommen solche Erklärungen bei einem Naturwissenschaftler einem Selbstmord gleich, genauer gesagt er leugnet seine eigene Existenz und wissenschaftliche Tatsachen. Allerdings drücken die Versuche der modernen Wissenschaftler, die solche Ereignisse mit "Instinkt" versuchen zu erklären ebenfalls nicht viel aus. Denn im Gegensatz dazu, was die meisten von uns denken, bringt es uns nicht sehr viel weiter, wenn wir alles was existiert dem Instinkt zuschreiben und es verhindert, dass die Antwort auf die eigentliche Frage gefunden werden kann…64

So wie die Evolutionisten es bereits erkannt haben, erklärt das Wort Instinkt gar nichts, viel mehr ist es ein Begriff, unter dem diejenigen Unterschlupf finden, die Allah nicht akzeptieren wollen. Evolutionistische Wissenschaftler verwenden den Begriff „Instinkt“, wenn es darum geht Verhaltensweisen zu definieren, die Tiere von Geburt an aufweisen. Doch die Fragen, woher die Tiere ursprünglich ihre Instinkte erlangt haben, wie die ersten instinktiven Verhaltensweisen aufgetreten sind und wie diese Verhaltensweisen von einer Generation an die nächste weitergegeben werden, bleiben immer unbeantwortet. In seinem Buch The Great Evolution Mystery (Das große Geheimnis der Evolution) beschreibt der evolutionistische Genetiker Gordon R. Taylor die Sackgasse der Instinkte folgendermaßen:

Würden wir fragen, wie ein instinktives Verhalten erstmals auftritt und wie es dann genetisch an die kommende Generation weitergegeben werden kann, so würden wir niemals eine Antwort erhalten.65

     
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Einige Evolutionisten, die es nicht zugeben können, so wie Gordon Taylor, bemühen sich diese Frage zu verdecken und mit nichts aussagenden Formulierungen zu übergehen. Eine der größten Irrungen in Bezug auf dieses Thema besteht darin zu glauben, dass die Instinkte innerhalb einer gewissen Zeit Form annehmen und sich durch Vererbung von Generation zu Generation bis heute erhalten haben. Das entspricht der Lamarckschen Logik und ist wissenschaftlich betrachtet nichts anderes als ein Aberglaube. Dabei haben die evolutionistischen Wissenschaftler bereits selber zugegeben, dass es unmöglich ist, dass Instinkte und Triebe von einer Generation auf die nächste weitergegeben werden können. Der Evolutionist Gordon R. Taylor bewertet die Aussage, dass Verhaltensweisen genetisch an die nächste Generation weitergegeben werden können als „schmerzlich“:

Evrimci Gordon R. Taylor, davranışların kalıtımsal olarak sonraki nesillere aktarılabildiği iddiasını, "acınacak" bir iddia olarak değerlendirmektedir:

Biologen haben eingesehen, dass bestimmte Verhaltensmuster nicht genetisch weitergegeben werden können und das nicht möglich ist. Dobzhansky sagt folgendes: "Sämtliche körperlichen Strukturen und Funktionen, ohne Ausnahme, sind ein Produkt der Genetik. Das ist ohne Ausnahme, auch für sämtliche Verhaltensmuster, der Fall." Das ist nicht richtig und dass gerade jemand ehrenwertes wie Dobzhansky dies dogmatisch verteidigt, ist eine schmerzliche Tatsache.66

Daher haben wir es mit einer sehr offenen Tatsache zu tun: Es ist der Herr über Verstand und Weisheit, Allah, Der den Tieren, die dies aus eigenem Verstand nicht erreichen könnten, ihre Besonderheiten verleiht und ihnen zeigt, wie sie diese verwenden können.

Die Evolution kann keine einzige Station des Zugverhaltens erklären

ordekDie Evolutionstheorie geht davon aus, dass der Ursprung der Lebewesen zum Großteil darin besteht, dass sie dem Kampf ums Überleben bestehen müssen und dabei mit der Zeit durch Zufall kleine Vorteile entwickeln, die zusammen genommen dann ein neues Lebewesen schaffen. Ein kleines Vögelchen, das erst ein paar Wochen alt ist, macht sich allein auf einen Weg, der mehrere Kilometer lang ist und es hat alle Organe und Verhaltensweisen, die für diese Reise nötig sind und erreicht problemlos das Ziel. Daher ist es unmöglich, dass sich die Organe und Verhaltensweisen, die dafür nötig sind, sich Schritt für Schritt entwickelt haben können. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass ein Lebewesen am Leben bleibt, welches nicht die nötigen Eigenschaften und Fähigkeiten aufweist, ist sehr gering. In einer evolutionistischen Quelle wird dies folgendermaßen erwähnt:

Während der Migration ist das Risiko zu sterben hoch. Wie im Schatten dieses Risikos sich die Migration entwickelt hat, ist ein Aspekt des Migrationsverhaltens, der nicht erklärt werden konnte.67

Doch diese Sackgasse hindert die Evolutionisten nicht daran, phantastische Spekulationen über die Migration anzustellen. Eine der am weitesten verbreiteten ist das Szenario über die Gletscherschmelze. In einer evolutionistischen Quelle wird dies folgendermaßen beschrieben:

Einer der am weitesten verbreiteten Ansichten nach, kann die Eiszeit die Entwicklung der Migration erklären. Man geht davon aus, dass einige Eisberge in wärmere Gebiete vordrangen und die Vögel so in tropische Gebiete gedrängt wurden. Als sich das Eis zurückzog, sind die Urenkel dieser Vögel in die Heimat ihrer Vorfahren zurückgekehrt. Man glaubt, dass die übrigen sich in den in den wärmeren Gebieten verbreitet haben. Als sich das Eis zurückzog, konnten sie sich auch auf die Regionen ausweiten, die zuvor von Eis bedeckt waren. Doch diese sind in die tropische Heimat ihrer Vorfahren zurückgekehrt.68

Natürlich ist dieses Szenario in höchstem Maße unrealistisch. Die Evolutionisten verheddern sich in starke Widersprüche, wenn sie das Migrationsverhalten der Tiere mit genetischen Eigenschaften erklären wollen, die sich durch Zufall entwickelt haben. Es ist nicht möglich, dass die Informationen im DNS-Code von Umweltfaktoren oder irgendeinem Verhalten der Tiere beeinflusst werden. Wie wir auf den vorherigen Seiten bereits erläutert haben, ist das ein Produkt einer Logik, die sich entwickelt hat, als die Genetik noch eine unbekannte Wissenschaft war. Selbst wenn wir annehmen, dass beispielsweise die These, dass die Vogelmigration in der Vorzeit mit dem Rückzug der Eisberge begann, so kann der Beginn dieses Verhaltens nicht mit den genetischen Informationen der Tiere erklärt werden. Denn egal wie sehr sich ein Individuum eines Vogelschwarms verändert, wie häufig es auf Reisen geht, niemals kann das einen Einfluss auf die DNS haben. Kurz gesagt, die Migration hinterlässt keine Information auf der DNS.

Wenn das Migrationsverhalten nicht ganz so durchgeführt wird, wie es sein muss, stellt es keinen Vorteil dar, sondern einen Nachteil. Es kann sogar tödlich sein. So wie die Evolutionisten es festgestellt haben, ist das „Risiko während der Migration“ hoch und es steht nicht zu erwarten, dass irgendein Lebewesen dieses perfekte Zugverhalten durch zufällige Mutationen erlangt haben könnte. Wie wir sehen, hat die Evolutionstheorie keinerlei haltbare Erklärung für das Migrationsverhalten. Es wäre vollkommen unlogisch davon auszugehen, dass Informationen, die einem Vogel ermöglichen Koordinaten eines Ortes zu finden, an dem er noch nie zuvor gewesen ist, genetisch durch als schädlich bekannte Mutationen weitergegeben werden könnten.

Die „Planung“, die während des Zugverhaltens offensichtlich wird, ist so komplex, dass lediglich der Dogmatismus der Darwinisten verhindern kann, dass man darin ein Ergebnis der Schöpfung erkennt. Ein Beispiel für diese Komplexität stellen die Vorbereitungen dar, die vor der Migration am Körper von statten gehen. Bevor die Zugvögel ihren Weg antreten, führen sie ihrem Körper mehr Nahrung zu. Dabei besteht das Ziel darin, ausreichend Fettdepots anzulegen, um während der Wanderung mit genügend Energie versorgt zu sein. Manche Vögel verdoppeln ihr Gewicht während dieser als „Hyperphagia“ genannten Zeit der Überernährung. Die Hyperphagia ist ein genetisch gesteuerter Teil der Migrationsphysiologie. Dieses Verhalten ist sehr bemerkenswert und beginnt zwei bis drei Wochen vor der Wanderung, bevor die Nahrungsmittel in der Region knapp werden. Dadurch wird verhindert, dass den Vögeln auf ihrer weiten Reise die Energie ausgeht. Es ist offensichtlich, dass es sich hierbei für die Vögel um einen sehr effektiven und schützenden Mechanismus handelt. Es gibt keinerlei Beweis dafür, dass dieser Mechanismus, der eine physiologische Vorsichtsmaßnahme darstellt, sich zufällig durch Mutationen in der DNS der Vögel entwickelt haben könnte, wie die Evolutionisten dies behaupten.

Neben diesen physiologischen Mechanismen scheitern die Evolutionisten auch an einer Erklärung der hormonellen Veränderung, welche die Vögel durchleben. Diese Veränderungen werden im neuroendokrinischen (Nerven und Hormone) Mechanismus begonnen und diese beeinflussen dann die Epiphyse im Gehirn (Eine Drüse, die im Gehirn zuständig für die Produktion des Schlafhormons Melatonin verantwortlich ist) und dies beeinflusst wiederum den Hypophysenlappen (die Haupthormondrüse im Gehirn). Man geht davon aus, dass aufgrund eines Zusammenspiels von Kortikosteron und Prolaktin die Zugunruhe ausgelöst wird, die besonders während der Migrationszeit stärker auftritt.69 In dieser Phase spielen die Endokrine eine sehr wichtige Rolle für den Molekularaufbau der Hormone und sind ein Teil des fein aufeinander abgestimmten Ganzen. Nicht ein einziges der Hormone innerhalb dieser komplexen Systeme könnte sich zufällig entwickelt haben und es gibt nicht einen einzigen wissenschaftlichen Hinweis, der darauf hinweist.

Es gibt ein weiteres Beispiel der Schöpfung dafür, dass der Vogelzug nicht mit Mutationen erklärt werden kann. Einige Zugvögel fliegen in großer Höhe. Eine Gansart namens Anser Indica zum Beispiel überquert den Himalaja in 9.000 Metern Höhe. In Regionen hat die Atmosphäre kaum noch Sauerstoff. Die Sauerstoffversorgung im Blut dieser Vögel, die in so großer Höhe fliegen, wird über einen hohen Anteil an Leukozyten geregelt. Außerdem hat der Hämoglobinwert von Zugvögeln - im Vergleich zu nicht ziehenden Vögeln und anderen Wirbeltieren - zwei unterschiedliche Formen zum transportieren und entlassen von Sauerstoff. Durch diese besondere Eigenschaft besteht ein Transportsystem für Sauerstoff, mittels dessen der Vogel die Sauerstoffmenge, die in seine Lungen während eines Flugs in großen Höhen einstellen kann.70 Diese Außerordentliche Fähigkeit bietet dem Lebewesen nur dann einen Vorteil, wenn es gemeinsam mit dem perfekten Körper erschaffen worden ist. Daraus lässt sich folgern, dass nicht nur der komplexe Aufbau der Lebewesen, sondern auch ihr bemerkenswertes Verhalten und Fähigkeiten zu perfekt sind, als dass diese durch Zufall entstanden sein könnten.

Der Ursprung des Migrationsverhaltens lässt sich nicht mit Evolution beschreiben

Wissenschaftler, die sich mit der Migration von Tieren beschäftigen und Beobachtungen und Experimente durchführen, haben festgestellt, dass dieses Verhalten und dieser Mechanismus genetisch vererbt werden. Zwei Versuchsanordnungen können dies sehr gut beleuchten:

1) Versuche mit vertauschten Kindern

Bei diesen Versuchen werden die Eier einer Heringsmöwe, die normalerweise kein Zugvogel ist, mit denen einer anderen Heringsmöwenart vertauscht, die auf Zug geht. Aufgrund dieses Versuches sind rund 900 Eier bei der „falschen“ Familie geschlüpft. Die Jungen der Lessermöwe, sind – obwohl ihre Familien nicht auf Wanderschaft gegangen sind – auf Zug gegangen.

2) Versuche mit der Mönchsgrasmücke

Professor Peter Berthold ist der Leiter des Ornithologischen Forschungszentrums der Vogelwarte Radolfzell des Max Plan Instituts in Deutschland und seit 20 Jahren berühmt für seine Forschung über Zugvögel. Berthold und sein Team haben tausende Zugvögel gesammelt und deren Verhalten studiert. Sie sind zu folgenden Ergebnissen gekommen:

a) Die Versuchsvögel haben entsprechend ihrer inneren Uhr in einem jährlichen Rhythmus Zugverhalten gezeigt. (Dieser innere und jährliche Rhythmus, der an migrierenden Tieren und Vögeln beobachtet wird, basiert auf einer biologischen Uhr, welche die physiologischen Veränderungen hervorruft.). Die Vögel wurden in einem festen hell/dunkel Kreislauf gehalten, der sich nicht verändert hat und haben dennoch einige Veränderungen aufgewiesen: Es wurden Gewichtsveränderungen festgestellt, sie gingen in die Mauser und in „geeigneten“ Zeiten des Jahres (Frühling und Herbst), zeigten sie Zugunruhe. Obwohl also keine natürlichen Rahmenbedingungen bestanden, welche die Vögel an die Migration erinnert hätten, hat ein Programm im Inneren ihres Körpers sie auf die Migration vorbereitet. In Anbetracht dessen sind die Forscher zu dem Ergebnis gelangt, dass die Vögel über ein Programm verfügen müssen.

b) 97% der Versuchsvögel bekommen die Zugunruhe zum selben Zeitpunkt wie die Vögel in freier Wildbahn, wenn sie auf Wanderschaft gehen.

c) Die Versuchsvögel haben entsprechend ihrer Art alle Anzeichen des Zugverhaltens aufgezeigt. Beispielsweise haben die Vögel, deren Arten auf längere Wanderschaft gehen, entsprechend länger die Zugunruhe verspürt.

d) In Versuchen mit gekreuzten Vögeln wurde gezeigt, dass die Migrationsbeeinflussung einer Population entsprechend ist und entweder zuvor programmiert wurde oder genetisch ist.

flamingoDie Versuchsvögel haben darüber hinaus auf dieselbe Art, wie es bei einem normalen Zug zu beobachten wäre, ihre Richtung gen Südwesten eingeschlagen, wie ihre Artgenossen, die Richtung Mittelmeer ziehen. Daher gibt es nicht nur einen Mechanismus, der den Vögeln die Dauer für die Zugbewegung vorgibt, sondern auch die Richtung bestimmt.

"Es gibt solide Beweise dafür, dass junge Vögel ein inneres Programm dafür haben, wie viele Tage und Nächte sie fliegen müssen."71

Bei Versuchen an Pinguinen haben Wissenschaftler nicht nur festgestellt, dass diese die Uhr zur Richtungsbestimmung verwenden, sondern auch, dass sie eine biologische Uhr haben. Und sie kamen zu folgendem Ergebnis: Die biologische Uhr der Pinguine ist auf die Richtung, in welche sie ziehen eingestellt. Wenn es sich um einen Cape Crozier Pinguin handelt, dann ist diese auf Cape Crozier eingestellt. Außerdem wurde festgestellt, dass Pinguinjunge in Bezug auf die Richtungsfindung ebenso begabt sind wie ausgewachsene Tiere. Das bedeutet, dass die Pinguine mit diesem Wissen bereits auf die Welt kommen.72

Kurz gesagt, es gibt viele Beweise dafür, dass die Mechanismen, die bei der Migration eine wichtige Rolle spielen, zuvor programmiert wurden und Verhaltensweisen sind, die genetisch weitergegeben werden. Aber wie kann ein so komplexes Verhalten genetische weitergegeben werden? Gibt es ein allgemeines Programm, das das Verhalten bestimmt?

Wenn das Migrationsverhalten der Tiere genetisch weitergegeben wird, so ist es ausgesprochen wichtig, wie dies von statten geht. Die Lebewesen zeigen außergewöhnlich komplexes und detailliertes Migrationsverhalten auf. Flüge über Tausende von Kilometern, die Vorbereitungen für den Flug, die Richtungsbestimmung und Navigation während des Fluges, wird das alles durch eine Anordnung von Aminosäuren in den Genen bestimmt?

Wenn die Antwort auf diese Frage „ja“ lautet, wenn es in den Genen ein Programm gibt, das die Migration festlegt, dann ist dies eine große Sackgasse für die Evolutionstheorie. Denn die Existenz so komplexer Informationen und deren Kodierung in den Genen lassen sich mit den Mechanismen der Evolution nicht erklären. So wie beim Ursprung des Lebens, dem Ursprung von neuen Organen und biologischen Strukturen auch, gibt es hier so komplexe und detaillierte Informationen, dass diese sich nicht durch natürliche Selektion und Mutation erklären lassen. Zu glauben, dass die Informationen die zum Absolvieren der Migration notwendig sind, durch zufällige Mutationen entstanden sein könnten, käme gleich daran zu glauben, dass Tinte, die aus Versehen über Papier fließt, einen Landkarte zeichnen könnte. Sicherlich ist es für keinen Menschen, der logisch und rechtschaffen denkt möglich zu glauben, dass so etwas tatsächlich passieren könnte. Die logische Erklärung besteht darin, dass die Informationen nicht zufällig entstanden sind, sondern das Werk eines endlosen Verstandes sind. Mit anderen Worten, logisch ist es zu akzeptieren, dass die Vögel ihre Informationen über die Migration von unserem Schöpfer erhalten haben.

Die kodierten Informationen, die sich in den Zellen der auf Wanderschaft gehenden Tiere befinden, können nicht dadurch entstanden sein, dass blinde und unbewusste Atome sich mit wiederum blinden und unbewussten Zufällen vereinigt haben. Diese wunderbaren Informationen sind das Werk von Allah, Der mit Seiner unendlichen Weisheit alle Lebewesen erschaffen hat.

Ein Tier, das die Evolution in die Schranken weist: Der Flussregenpfeifer

bird, migration, map Regenpfeifer ziehen zum Überwintern von Alaska nach Hawaii. Den Ozean müssen sie ohne Pause und ohne Rast überqueren, denn auf ihrer Route liegt keine Insel und diese Vögel können auch nicht schwimmen. Während dieser 4.000 km langen Reise, die 88 Stunden dauert, schlagen sie 250.000 Mal ohne Pause mit ihren Flügeln. Wenn sie ihre Reise antreten wiegen sie 200 Gramm. Davon sind 70 Gramm Fett, die sie während des Fluges verbrennen. Es wurde berechnet, dass diese Vögel pro Stunden 0,06% ihres Körpergewichts für die Kraft zum Fortkommen und Temperaturregelung verwenden. In diesem Fall müssten innerhalb von 72 Stunden - nach 81% der Zeit, die der Flug dauert - die Fettreserven von 70 Gramm aufgebraucht sein. Das bedeutet, dass der Vogel 800 km vor seinem Zielort in den Ozean stürzen müsste. Aber das passiert nicht.

Professor Werner Gitt, Leiter der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Deutschland, hat folgendermaßen erklärt, wie diese Vögel mit 70 Gramm Reserve 88 Stunden fliegen können:

Wir verfolgen das Werk des Schöpfers mit Begeisterung. Uns erscheint ein grundlegendes Theorem, das besagt, "der Energieeingang kann mittels Informationen optimiert werden". Am Beispiel dieses Vogels zeigt das, dass ihm wichtige Informationen zur Verfügung stehen: "Fliegt nicht allein, fliegt in V-Formation! Die V-Formation verschafft euch einen Energiegewinn von 23% und ihr werdet euer Ziel sicher erreichen."… Nach 88 Stunden verbleiben noch immer 6,8 Gramm, doch diese wurden nicht überflüssig eingespart. Sie sind eine Maßnahme, falls Gegenwind geweht hätte. Es handelt sich um einen außergewöhnlich geringen Brennstoffverbrauch. Der Vogel benötigt lediglich 0,06% seines eigenen Körpergewichts pro Stunde. Das ist insbesondere im Vergleich zu Luftfahrzeugen, die der Mensch herstellt, bemerkenswert. Dasselbe Verhältnis liegt bei einem Hubschrauber bei 5% und bei einem Flugzeug bei 12%.73

Wie wir am Beispiel dieses Vogels gesehen haben, gibt es keinen Platz für Zufälle bei der Migration. Ganz im Gegenteil, hier ist die Rede von genauesten mathematischen Berechnungen. Dieser so effektive Flug, den Menschen bisher nicht erreichen konnten, gibt uns viele Fragen auf:

rainbirdWoher weiß ein Vogel, wie viel Energie er genau aufbringen muss?

Wie ist es möglich, dass ein Vogel vor seinem Zug genau die richtige Menge Fett einlagert?

Woher kennt ein Vogel die Entfernung und den Nettoverbrauch an Brennstoff?

Woher kennt ein Vogel die Migrationsroute?

Wie kann ein Vogel ohne Pause fliegen, um seinen Zielpunkt zu erreichen?

Woher weiß ein Vogel, dass er mit den anderen in V-Formation fliegen muss, um Treibstoff zu sparen?

Man kann nur mit einer Wahrheit erklären, wie diese Vögel, die keinen Verstand und kein Bewusstsein haben, Entschlüsse fassen, Fähigkeiten wie Urteilsvermögen haben, nach so einen schlauen und technischen Plan fliegen können und einen Körperbau haben, der darauf abgestimmt ist. Diese Lebewesen handeln seit dem Moment ihrer Schöpfung mit der Inspiration, die ihnen verliehen wurde. Sie leben unter dem Befehl und der Kontrolle unseres Herrn, Der alles an ihnen erschaffen hat.

     
 

garden, flowers

De ki: "Siz, Allah'ın dışında taptığınız ortaklarınızı gördünüz mü? Bana haber verin; yerden neyi yaratmışlardır? ... (Fatır Suresi, 40)

 
     

Der Forscher Jobe Martin hat in seinem Dokumentarfilm mit dem Titel „Incredible Creatures That Defy Evolution (Unglaubliche Lebewesen, die sich gegen die Evolutionstheorie stellen) die Behauptungen der Evolutionstheorie anhand des Regenpfeifers widerlegt:

Wie kann die Evolutionstheorie erklären, woher ein Lebewesen weiß, wo es sich im Sommer und wo es sich im Winter aufhalten muss? Normalerweise lautet die Erklärung so: Es gibt einen bestimmten Vogel, der in Texas aufgewachsen ist. Im Winter wird es sehr kalt. Er fliegt Richtung Mexiko. Er sagt, hier ist es schön und kehrt dann nach Texas zurück. Dieser Sommer ist sehr heiß. Deswegen entschließt sich der Vogel nach Norden, nach Kansas zu fliegen. Jedes Jahr fliegt er etwas weiter nach Norden, weil es warm ist und noch ein Stück weiter nach Süden, weil es kalt ist. Bis der Vogel dann vom Nordpol bis nach Südamerika fliegt. Doch ein Vogel bricht diese Regel. Noch dazu ist dieser Vogel kleiner als eine Taube. Er lebt im Eis Alaskas. Im Winter fliegt er nach Hawaii. Ein Flug von 88 Stunden ohne Pause. Denn auf dem Weg ist kein Land. Ein Flug ohne Pause über drei Tage und vier Nächte. Wie kann er das bewerkstelligen? Vor der Reise nehmen sie Nahrung auf und erhalten so 70 Gramm verbrennbares Fett. Das Problem, was nun in Bezug auf eine 88 Stunden lange Reise besteht, ist folgendes: Pro Stunde wird rund ein Gramm verbraucht und da diese Vögel nicht schwimmen können, würden sie in der Nähe von Hawaii in den Ozean stürzen. Wie können sie das überwinden? Denn Allah hat sie so erschaffen, dass sie unter verschiedenen Anführern in V-Formation fliegen, wodurch der Luftstrom gebrochen wird und der Energieverbrauch sinkt... Das passt nicht auf die Erklärungen der Evolutionstheorie. Denn es kann nicht die Rede davon sein, dass die Vögel jedes Jahr ein Stückchen weiter südlich geflogen sind, sonst wären sie in den Ozean gestürzt und Fischfutter geworden. Daher sind die Erklärungen der Evolution widerlegt.74

Wie wir am Beispiel dieses kleinen Vogels gesehen haben, hat dieser nicht die Möglichkeit durch Versuch und Fehler herauszufinden, wie viel Treibstoff er für welche Entfernung benötigt. Jeder Flug, der nicht erfolgreich ist, bedeutet den Tot des Vogels. Daher kann auch die Erfahrung des toten Vogels nicht auf die kommende Generation übertragen werden. Es ist eine höchst lächerliche Aussage zu behaupten, dass ein Vogel dank eines unbewussten Mechanismus, wie die natürliche Selektion es ist, lernen kann, wie er einen Flug mit 50 Gramm Brennstoff bewerkstelligen kann. Es ist auch nicht wahrscheinlich, dass eine Mutation verantwortlich dafür sein kann, dass ein Vogel die Flugtechniken erhält, die sich auf so feine Berechnungen stützen, in seinen genetischen Code eingespeichert bekommt.

 

Dipnotlar

56- Pulse of the Planet, American Museum of Natural History, September 1999; http://www.pulseplanet.com/archive/Sep99/ 1974.html
57- In the Beginning was Information, Werner Gitt, 3. baskı, Almanya, 2001, s. 244
58- The Marvels of Animal Behaviour, National Geographic Society, 1972, s. 279
59- Richard Dawkins, Climbing Mount Improbable, W. W. Norton & Company, USA, 1996, s.80
60- Gordon R. Taylor, The Great Evolution Mystery, Harper & Row Publishers 1983, s. 221
61- Ernst Mayr, This Is Biology, The Science of the Living World, The Belknap Press of Harvard University, 7th ed., England, 1999, s. 119
62- James L. Gould & Carol Grant Gould, The Animal Mind, Scientific American Library, A division of HPHLP, New York, 1999, s. 22; [Charles Darwin, The Origin of Species, 1859]
63- Hoimar Von Ditfurth, Dinozorların Sessiz Gecesi, 1. kitap, Alan Yayıncılık, 3. baskı, İstanbul, 1996, s. 17
64- Hoimar Von Ditfurth, Dinozorların Sessiz Gecesi, s.15-16
65- Gordon R. Taylor, The Great Evolution Mystery, Harper & Row Publishers 1983, s. 222
66- Gordon R. Taylor, The Great Evolution Mystery, s. 222
67- "Animal Behavior: Observing bird behavior", http://artemis.austincollege
.edu/acad/bio/sgoldsmith/abhandouts/lab_first_birds.html
68- "Amazing Flight: Mysteries of Bird Migration" Ann E. Kessen, http://www.bellmuseum.org/imprint_sept01.html
69- "Ornithology Lecture 3", http://www.humboldt.edu/~tlg2/365/lecture3.html
70- "Have Wings, Will Travel: Avian Adaptations to Migration", Mary Deinlein, http://natzoo.si.edu/ConservationAndScience/MigratoryBirds/Fact_Sheets/default.cfm?fxsht=4
71- Wehner, R., Bird navigation—computing orthodromes, Science 291(5502):264–265, 2001.
72- Gardner Soule, Strange Things Animals Do, How Scientists Probe Their Secrets?, G.P. Putnam's Son, New York, s.35
73- (In the Beginning was Information, Werner Gitt, 3. baskı, Almanya, 2001, s. 243.)
74- "Incredible Creatures That Defy Evolution"–I, Dr. Jobe Martin, Reel Productions, 2000
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