| Das evolutionistische Argument
zum Ursprung des Lebens
Man muss bei alledem einen wichtigen Punkt
beachten: Wenn nur die Unmglichkeit eines einzigen Schritts des Evolutionsprozesses
nachgewiesen werden kann, reicht dies aus, die gesamte Theorie fr falsch
und ungltig zu erklren. Durch den Beweis der Unmglichkeit der zuflligen
Proteinbildung sind alle anderen Behauptungen ber nachfolgende Evolutionsstadien
ebenso widerlegt. Es ist schlicht sinnlos, dann noch ein paar Menschen-
und Affenschdel einzusammeln und sich in Spekulationen darber zu ergehen.
Lange Zeit wollten sich Evolutionisten mit dem Thema, wie Lebewesen aus
unbelebter Materie entstehen sollen, erst gar nicht befassen. Doch irgendwann
musste man sich der Frage, der man lange konsequent ausgewichen war, zuwenden,
und man versuchte im zweiten Viertel des 20. Jahrhunderts, sie durch eine
Reihe von Experimenten zu lsen.
Das Hauptproblem war: Wie ist die allererste lebende Zelle in der Uratmosphre
der Erde entstanden? Welche Erklrung konnte die Evolutionstheorie fr
diese Frage liefern?
Der erste, der das Problem aufgriff, war der russische Biologe Alexander
I. Oparin, der Begrnder des Konzepts der "chemischen Evolution". Doch
trotz aller theoretischen Studien konnte Oparin keine befriedigenden Resultate
ber den Ursprung des Lebens liefern. In seinem Buch The Origin of Life
(Der Ursprung des Lebens) schreibt er 1936 folgendes:
Unglcklicherweise jedoch ist das Problem des Ursprungs
der Zelle vielleicht das verborgendste Problem beim Studium der Evolution
von Organismen.250
Seit Oparin haben Evolutionisten zahllose Forschungen und Experimente
durchgefhrt um zu beweisen, dass sich eine Zelle durch Zufall gebildet
haben konnte. Doch jeder Versuch widersetzte sich standhaft den Hypothesen
der Evolutionisten und machte die komplexe Struktur einer Zelle nur noch
deutlicher. Professor Klaus Dose, Prsident des Instituts fr Biochemie
an der Johannes Gutenberg Universitt, stellt fest:
Mehr als 30 Jahre Experimente zum Ursprung des Lebens
auf den Gebieten der chemischen und molekularen Evolution haben zu einem
besseren Verstndnis der Ungeheuerlichkeit des Problems des Ursprungs
des Lebens gefhrt, nicht aber zu dessen Lsung. Zurzeit stagnieren alle
Diskussionen ber prinzipielle Theorien und Experimente auf diesem Gebiet
oder sie enden mit dem Eingestndnis der Unwissenheit.251
In seinem Buch The End of Science (Das Ende
der Wissenschaft) schreibt der evolutionistische Wissenschaftsautor John
Horgan ber den Ursprung des Lebens, "Das ist die
bei weitem schwchste Verstrebung am Chassis der modernen Biologie."252
Die folgende uerung des Geochemikers Jeffrey Bada, vom Scripps Institut
in San Diego, macht die Hilflosigkeit der Evolutionisten klar:
Heute, da wir das 20. Jahrhundert verlassen, stehen
wir immer noch vor dem grten ungelsten Rtsel, demselben das wir
hatten, als wir ins 20. Jahrhundert eingetreten sind: Wie entstand das
Leben auf der Erde?253
Betrachten wir nun die Details des grten ungelsten Problems der Evolution.
Das erste, womit wir uns dazu befassen mssen, ist das berhmte Miller
Experiment.
Miller's Experiment

Stanley Miller mit seiner Experimentier-Vorrichtung |
Die Studie ber den Ursprung des Lebens mit der grten Reputation ist
das Miller Experiment des Jahres 1953, durchgefhrt von dem amerikanischen
Wissenschaftler Stanley Miller. Das Experiment ist auch bekannt unter
dem Namen "Urey-Miller Experiment" aufgrund des Beitrags von Millers Lehrer
an der Universitt von Chikago, Harold Urey. Es ist der einzige "Beweis"
ber den die Evolutionisten verfgen, mit dem sie angeblich die "These
der chemischen Evolution" beweisen knnen; diese These stellen sie als
das erste Stadium des angeblich zur Entstehung von Leben fhrenden Prozesses
vor. Obwohl inzwischen ein halbes Jahrhundert vergangen ist und groe
technologische Weiterentwicklungen erfolgt sind, hat niemand einen weiteren
Fortschritt erzielt. Miller's Experiment wird in den Lehrbchern noch
immer als die Erklrung der Evolutionstheorie fr die frhesten Lebensgenerationen
angefhrt. Wohl wissend, dass solche Studien ihre These nicht untermauern
sondern eher widerlegen, vermeiden evolutionistische Wissenschaftler,
solche Experimente weiter zu fhren.
Stanley Miller's Ziel war es, experimentell nachzuweisen, dass Aminosuren,
die Bausteine des Lebens, zufllig vor Milliarden Jahren auf der leblosen
Erde entstehen konnten. Bei seinem Experiment benutzte Miller ein Gasgemisch
aus Ammoniak, Methan, Wasserstoff und Wasserdampf, von dem er annahm,
es habe so auch in der Uratmosphre der Erde existiert, was sich allerdings
spter als unrealistisch erwies. Da diese Gase unter natrlichen Bedingungen
nicht miteinander reagieren wrden, fhrte er dem Gemisch Energie zu,
um eine Reaktion auszulsen. In der Annahme, in der Uratmosphre knnte
ein Blitzschlag diese Energie geliefert haben, benutzte er einen elektrischen
Strom zu diesem Zweck.
Miller setzte das Gasgemisch unter Stromzufuhr eine Woche lang einer
Temperatur von 100 Grad Celsius aus. Dann analysierte er die Chemikalien,
die sich gebildet hatten und stellte fest, dass sich drei der zwanzig
Aminosuren, die die Grundelemente von Proteinen darstellen, synthetisiert
hatten.
Unter Evolutionisten rief das Experiment groe Aufregung hervor und wurde
als herausragender Erfolg gefeiert. Im Rausch der Euphorie brachten mehrere
Zeitungen Schlagzeilen wie "Miller erschafft Leben". In Wahrheit hatte
er jedoch nichts vorzuweisen als ein paar unbelebte Molekle.
Durch dieses Experiment ermutigt, erfanden die Evolutionisten sofort
neue Szenarien. Eilig wurden hypothetische Stadien nach der Bildung der
Aminosuren angenommen. Aminosuren htten sich spter zufllig in der
richtigen Reihenfolge angeordnet und Proteine gebildet. Einige der Proteine
htten sich zu zellmembranhnlichen Strukturen geformt und eine primitive
Zelle gebildet. Im Lauf der Zeit seien mehrere Zellen zusammen gekommen,
und multizellulare Organismen seien entstanden.
Inzwischen hat sich Miller's Experiment jedoch in vielerlei Hinsicht
als unrealistisch herausgestellt.
Vier Fakten, die Miller's Experiment entwerten
Millers Experiment sollte beweisen, dass sich in der frhen Erdatmosphre
von selbst Aminosuren bilden konnten, doch es enthlt unter mehreren
Aspekten methodische Fehler:
1- Die Benutzung einer "Kltefalle": Sobald
die Aminosuren sich gebildet hatten, isolierte Miller sie von ihrer ursprnglichen
Umgebung. Htte er dies nicht getan, wren die Aminosuremolekle von
derselben Umgebung, in der sie sich gerade erst gebildet hatten, sofort
wieder zerstrt worden.
Natrlich hat ein solcher Isolationsmechanismus auf
der urzeitlichen Erde nicht existiert. Der Chemiker Richard Bliss weist
auf diesen Umstand hin: "Tatschlich wren die chemischen Substanzen ohne
diese Falle durch die Energiequelle zerstrt worden."254
Bei seinen vorhergehenden Experimenten war es Miller nicht gelungen, mit
denselben Hilfsmitteln, aber ohne die Kltefalle auch nur eine einzige
Aminosure herzustellen.
2- Die Zusammensetzung der von Miller simulierten frhen Erdatmosphre
war unrealistisch. In den 1980er Jahren waren sich Wissenschaftler einig,
dass man fr die knstliche Umgebung Stickstoff
und Kohlendioxid htte benutzen mssen, anstatt Methan und Ammoniak.
Warum hatte Miller dann diese Gase benutzt? Die Antwort ist simpel: Ohne
Ammoniak wre die Erzeugung einer Aminosure berhaupt nicht mglich gewesen.
Kevin Mc Kean schreibt darber in einem Artikel des Magazin Discover:
Miller und Urey imitierten die Uratmosphre der
Erde mit einer Mischung aus Methan und Ammoniak. Neueste Studien haben
jedoch erwiesen, dass die Erde in damaliger Zeit sehr hei gewesen sein
muss und aus geschmolzenem Nickel und Eisen bestand.
Daher muss die Atmosphre damals hauptschlich aus Stickstoff (N) Kohlendioxid
(CO2) und Wasserdampf (H2O) bestanden haben. Diese
Gase eignen sich jedoch nicht zur Erzeugung organischer Molekle.255
Die amerikanischen Wissenschaftler J. P. Ferris und
C. T. Chen wiederholten das Miller Experiment unter einer solchen Atmosphre
und erhielten nicht ein einziges Aminosuremolekl.256
3- Ein weiterer Punkt, der Millers Experiment entwertet,
ist die Tatsache, dass die damalige Erdatmosphre
genug Sauerstoff enthielt, alle Aminosuren sofort zu zerstren,
unmittelbar nachdem sie entstanden waren. Dieser von Miller bersehene
Fakt zeigt sich an Spuren oxidierten Eisens in auf 3.5 Milliarden Jahre
geschtzten Felsen.257

Die knstliche Atmosphre, die von
Miller in seinem Experiment geschaffen wurde, hatte nicht die geringste
hnlichkeit mit der primitiven Uratmosphre der Erde. |
Es gibt weitere Funde, die darauf hinweisen, dass der Sauerstoffgehalt der
frhen Erdatmosphre weitaus hher war, als von Evolutionisten eingeschtzt
wurde. Auch haben Studien gezeigt, dass die UV-Strahlenbelastung der Erde
damals 10000 mal hher war, als von Evolutionisten angenommen. Diese intensive
Strahlung wrde unweigerlich durch Zerlegung des Wasserdampfs und des Kohlendioxids
Sauerstoff in der Atmosphre freigesetzt haben. Diese Erkenntnisse
machen das Miller Experiment, das den Sauerstoff gnzlich auer Acht lie,
vollstndig bedeutungslos. Wre das Experiment unter Einbeziehung von
Sauerstoff abgelaufen, htte sich Methan in Kohlendioxid und Wasser aufgespalten
und der Ammoniak in Stickstoff und Wasser. Andererseits gbe es in einer
Umgebung ohne Sauerstoff keine die UV-Strahlung filternde Ozonschicht
in der oberen Atmosphre, infolgedessen wren die angenommenen Aminosuren
sofort nach ihrer Entstehung durch die extreme UV-Strahlung zerstrt worden.
Anders ausgedrckt: Mit oder ohne Sauerstoff in einer urzeitlichen Welt,
Aminosuren htten in jedem Fall eine fr sie "tdliche" Umgebung vorgefunden.
4- Beim Miller Experiment waren neben den Aminosuren auch viele andere
Suren mit Eigenschaften entstanden, die fr jede lebende Struktur und
Funktion schdlich gewesen wre. Wren die Aminosuren nicht isoliert
worden, sondern mit den anderen Chemikalien in der Umgebung belassen worden,
in der sie entstanden waren, wren ihre Zerstrung oder Umformung in andere
chemische Verbindungen unausweichlich gewesen.
Das Miller Experiment hatte im brigen rechtsdrehende
Aminosuren erzeugt.258 Dies widerlegte die Theorie
schon mit ihren eigenen Begriffen, weil rechtsdrehende Aminosuren beim
Aufbau lebender Organismen keine Rolle spielen. Um zum Schluss zu kommen,
die Umstnde, unter denen bei Millers Experiment Aminosuren entstanden,
waren lebensfeindlich.
Heute sieht auch Miller ein, dass sein
Experiment von 1953 weit davon entfernt war, den Ursprung des Lebens
zu erklren. |
Alle diese Fakten zeigen: Das Miller Experiment kann nicht fr sich in
Anspruch nehmen, bewiesen zu haben, unter den urzeitlichen Erdbedingungen
knne Leben entstanden sein. Das Ganze war ein sorgfltig kontrolliertes
Laborexperiment, um Aminosuren zu synthetisieren. Die Gasmengen und -typen
waren ideal ausgewhlt, damit Aminosuren entstehen konnten. Die dem System
zugefhrte Energiemenge war weder zu gro noch zu klein, sondern genau
so bemessen, dass die erforderlichen Reaktionen ablaufen konnten. Die
gesamte Apparatur war isoliert, damit keine andere chemische Substanz
eindringen konnte, die die Bildung der Aminosuren htte behindern knnen.
Keine Elemente, Mineralien oder chemischen Verbindungen, die wahrscheinlich
in der frhen Erdatmosphre vorhanden waren, aber den Versuchsablauf verndert
htten, waren in das Experiment einbezogen. Sauerstoff, der durch Oxidation
die Bildung von Aminosuren verhindert htte, ist nur eines dieser zerstrerischen
Elemente. Doch selbst unter diesen idealen Laborbedingungen wren die
entstandenen Aminosuren ohne die "Kltefalle" zerstrt worden.
Miller der hatte beweisen wollen, dass das Leben ein Ergebnis zufllig
auftretender Ereignisse sei, bewies mit seinem Experiment eigentlich genau
das Gegenteil, nmlich, dass Aminosuren nur in einer kontrollierten Umgebung
erzeugt werden knnen, in der alle relevanten Bedingungen explizit durch
bewusste Intervention determiniert sind.
Heutzutage findet dass Miller Experiment auch unter
evolutionistischen Wissenschaftlern keine Beachtung mehr. In der Februar-
Ausgabe von 1998 des evolutionistischen Wissenschaftsmagazins Earth (Erde)
enthielt ein Artikel mit der berschrift "Life's Crucible" (Schmelztiegel
des Lebens) folgenden Absatz: Heute sind Geologen der Auffassung, die
frhe Atmosphre habe sich weitgehend aus Kohlendioxid und Stickstoff
zusammengesetzt, Gase die weniger reaktionsfreudig sind, als die in dem
Experiment von 1953 benutzten. Doch selbst wenn Millers Atmosphre existiert
htte, wie schaffen es einfache Molekle wie die Aminosuren, die erforderlichen
chemischen Prozesse zu durchlaufen, die sie erst in kompliziertere chemische
Verbindungen verwandeln, in Polymere wie die Proteine? Miller
selbst breitet hilflos die Arme aus bei diesem Teil des Puzzles.
"Es ist ein Problem," seufzt er verzweifelt.
"Wie macht man Polymere?" Das ist nicht so einfach."259
Heute hat Miller also selbst eingesehen, dass sein Experiment nicht zur
Erklrung des Ursprungs des Lebens fhrt. In der Mrz-Ausgabe des National
Geographic des Jahres 1998 finden wir in einem Artikel mit der berschrift
"The Emergence of Life on Earth" (Das Auftauchen des Lebens auf der Erde),
folgenden Kommentar:
Nun haben viele Wissenschaftler den Verdacht, dass
die Erdatmosphre doch anders aussah, als von Miller zunchst angenommen.
Sie glauben, dass sie eher aus Kohlendioxid und Stickstoff bestand,
als aus Wasserstoff, Methan und Ammoniak.
Das sind schlechte Nachrichten fr Chemiker. Wenn sie Kohlendioxid
und Stickstoff miteinander reagieren lassen, erhalten sie einige drftige
organische Molekle, vergleichbar einem Nahrungskrmel in einem Swimmingpool.
Wissenschaftler knnen sich nur schwer vorstellen, dass das Leben aus
einer so dnnen Suppe entstanden sein soll.260
Kurz, weder das Miller Experiment, noch irgendein hnliches, das durchgefhrt
worden ist, konnte die Frage, wie das Leben auf der Erde entstanden ist,
beantworten. Alle bisher investierten Forschungen zeigen, dass Leben unmglich
durch Zufall entstehen kann und besttigen dadurch indirekt, dass das
Leben erschaffen worden ist. Evolutionisten knnen diese offensichtliche
Realitt nicht akzeptieren, weil sie blind an ihren vllig unwissenschaftlichen
Vorurteilen festhalten. Interessanterweise stellte Harold Urey, der seinerzeit
das Experiment mit seinem Studenten Stanley Miller organisierte, folgendes
dazu fest:
Alle von uns, die wir herausfinden wollen, was der
Ursprung des Lebens ist, merken, je mehr wir uns
in das Problem vertiefen, umso grer wird unser Gefhl, dass es zu
komplex ist, um sich irgendwo entwickelt zu haben. Wir alle glauben
wie an einen Glaubenssatz daran, dass das Leben auf diesem Planten aus
toter Materie entstanden ist. Seine Komplexitt ist jedoch so gro,
dass es uns schwer fllt uns vorzustellen, dass es tatschlich so war.261
Uratmosphre und Proteine
Evolutionistische Quellen benutzen das Miller Experiment trotz aller
seiner Widersprche, um die Frage nach der Herkunft der Aminosuren zu
vertuschen. Indem sie den Eindruck erwecken, diese Frage sei durch jenes
wertlose Experiment schon lange beantwortet, versuchen sie, die Risse
im Gebude der Evolutionstheorie berzutapezieren.
Doch als es darum ging, das zweite Stadium des Ursprungs des Lebens zu
erklren, standen die Evolutionisten vor einem noch greren Problem als
bei Entstehung von Aminosuren: dem Problem der Herkunft der Proteine,
jener Bausteine des Lebens, die aus hunderten auf ganz besondere Weise
miteinander verbundenen Aminosuren bestehen.
Die Behauptung, Proteine htten sich zufllig unter natrlichen Bedingungen
gebildet, ist noch unrealistischer und unvernnftiger, als dieselbe Behauptung
ber die Aminosuren. Wir haben bereits anhand von Wahrscheinlichkeitsrechnungen
die mathematische Unmglichkeit der Proteinbildung durch sich zufllig
richtig anordnende Aminosuren gesehen. Nun werden wir der Mglichkeit
der chemischen Proteinbildung unter den ursprnglich auf der Erde herrschenden
Bedingungen nachgehen.
Das Problem der Proteinsynthese im Wasser
Wie wir zuvor gesehen haben, sind Aminosuren durch Peptidbindungen miteinander
verbunden. Beim Vorgang der Peptidbindung wird jeweils ein Wassermolekl
freigesetzt.
Diese Tatsache widerlegt die Erklrung der Evolutionisten, dass das Leben
im Wasser entstanden ist, denn nach dem Le Chtelier
Prinzip der Chemie ist es unmglich, dass eine chemische Reaktion,
die in einer wasserhaltigen Umgebung abluft, eine Kondensationsreaktion,
Wasser freisetzt. Die Mglichkeit, dass diese Art Reaktion in einer wasserhaltigen
Umgebung stattfindet, gilt als die mit der geringsten Wahrscheinlichkeit
unter allen chemischen Reaktionen.
Infolgedessen ist der Ozean, in dem das Leben angeblich
entstanden sein soll, definitiv nicht die passende Umgebung fr die Proteinbildung
durch Aminosuren.262 Es wre jedoch irrational, wenn
die Evolutionisten nun ihre Meinung nderten und behaupteten, Leben sei
an Land entstanden, denn die einzige Umgebung, in der Aminosuren vor
der Zerstrung durch extreme UV-Strahlung geschtzt gewesen wren, war
die des Ozeans. Das Le Chtelier Prinzip schliet jedoch die Entstehung
von Leben im Meer aus. Dies ist ein weiteres Dilemma der Evolution.
Das Fox Experiment
Herausgefordert durch das oben beschriebene Problem, begannen Evolutionisten
unrealistische Szenarien zu entwickeln, um das "Wasserproblem" zu lsen,
dass sich ihrer Theorie so hartnckig widersetzte. Sydney Fox war einer
der bekanntesten unter diesen Wissenschaftlern. Er stellte folgende Theorie
auf, um das Problem zu lsen: Die ersten Aminosuren mussten unmittelbar
nach ihrer Entstehung auf eine Klippe nahe eines Vulkans gesplt worden
sein. Das die Aminosuren umgebende Wasser muss durch die oberhalb des
Wasser-Siedepunktes gelegene Temperatur auf der Klippe verdampft sein.
Auf diese Weise seien die Aminosuren "trocken gelegt" worden und konnten
sich anschlieend zur Proteinbildung kombinieren.
Doch diese Lsung des Problems erwies sich als Scheinlsung, denn wie
Forschungen erwiesen haben, wren die Aminosuren durch eine solch hohe
Temperatur sofort zerstrt worden.
Doch Fox gab nicht auf. Er kombinierte gereinigte Aminosuren unter besonderen
Laborbedingungen indem er sie in einer trockenen Umgebung erwrmte. Die
Aminosuren kombinierten sich, doch es entstanden keine Proteine. Alles
was herauskam, waren einfache, ungeordnete Schleifen von Aminosuren,
strukturlos miteinander verbunden und weit entfernt von jeder hnlichkeit
mit einem Protein. Htte Fox diese Aminosuren unter konstanter Temperatur
gehalten, wren auch diese nutzlosen Verbindungen wieder zerfallen.
Fox benutzte nicht die gleichen Aminosuren, wie sie bei Millers Experiment
entstanden waren, sondern reine Aminosuren aus lebenden Organismen, ein
weiterer Punkt, der das Experiment entwertet, dass doch die Fortsetzung
des Miller Experiments sein sollte. Um diesem Anspruch gerecht zu werden,
htte Fox jedoch mit den Resultaten des Miller Experiments weiterarbeiten
mssen.
Das Fox Experiment war selbst in evolutionistischen Kreisen nicht willkommen,
denn es war klar, dass die von ihm als "Proteinoide" bezeichneten Aminosureketten,
die er erhalten hatte, unter natrlichen Bedingungen nicht entstanden
wren. Im brigen waren immer noch keine Proteine vorzuweisen. Das Problem
der Herkunft der Proteine blieb also ungelst. In einem Artikel der Chemical
Engineering News (Nachrichten fr den Chemie-Ingenieur) von 1970
wurde das Fox Experiment folgendermaen erwhnt:
Sydney Fox und die anderen Wissenschaftler kombinierten
Aminosuren in Form von "Proteinoiden" unter Verwendung sehr spezieller
Erwrmungsprozeduren, die auf gar keinen Fall im Frhstadium der Erde
vorhanden gewesen sein knnen. Auch haben die Proteinoide nicht die
geringste hnlichkeit mit den sehr regelmigen Proteinen, die in Lebewesen
vorhanden sind. Es sind nichts als nutzlose, unregelmige Ketten, und
selbst dann, wenn sie sich im Frhstadium der Erde gebildet htten,
wren sie definitiv zerstrt worden.263
Zerstrerische physikalische und chemische Effekte durch ultraviolettes
Licht und andere Naturbedingungen htten die Proteinoide zersetzt. Wegen
des Le Chtelier Prinzips htten sich die Aminosuren auch nicht im Wasser
kombinieren knnen, um der UV-Strahlung zu entgehen. Im Licht all dieser
Restriktionen ist die Idee, Proteine knnten die Basis des Lebens gebildet
haben, spter von der Wissenschaft aufgegeben worden.
Die Herkunft der DNS Molekle
Unsere bisherigen Untersuchungen haben ergeben, dass sich die Evolutionstheorie
auf molekularer Ebene in groer Verlegenheit befindet. Evolutionisten
knnen die Entstehung von Aminosuren in keiner Weise erklren und die
Proteinbildung ist ein weiteres Rtsel.

DIE "PROTEINOIDE" DES SYDNEY FOX
Sydney Fox, der von Millers Szenarium beeinflusst
war, kreierte die oben abgebildeten Molekle, die er "Proteinoide"
nannte, indem er Aminosuren miteinander verband. Doch diese Ketten
funktionsloser Aminosuren hatten nichts gemeinsam mit den Proteinen,
aus denen die Krper der Lebewesen bestehen. Tatschlich zeigten
all diese Anstrengungen nicht nur, dass Leben nicht zufllig entsteht,
sondern auch, dass man es nicht unter Laborbedingungen reproduzieren
kann.
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Doch die Probleme sind nicht auf Aminosuren und Proteine beschrnkt,
diese sind erst der Anfang. Die extrem komplexe Struktur einer Zelle fhrt
die Evolutionisten in eine andere Sackgasse. Denn die Zelle ist nicht
nur eine Ansammlung von aus Aminosuren bestehenden Proteinen, sondern
sie ist das komplexeste System, das der Mensch je gesehen hat.
Whrend die Evolutionstheorie sich noch abmhte, eine zusammenhngende
Erklrung fr die Existenz der die Basis der Zellstruktur bildenden Molekle
zu finden, schufen neue Erkenntnisse der Genforschung und die Entdeckung
der Nukleinsuren (DNS und RNS) ganz neue Probleme fr die Theorie. 1953
luteten James Watson und Francis Crick mit ihrer Arbeit ber die Struktur
der DNS (Desoxyribonukleinsure) ein neues Zeitalter der Biologie ein.

Als Watson und Crick die DNS-Struktur entdeckten, offenbarten
sie, dass das Leben weit komplizierter aufgebaut ist, als man
zuvor geglaubt hatte.
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Das DNS Molekl im Zellkern jeder einzelnen der 100 Trillionen Zellen
unseres Krpers enthlt den kompletten "Bauplan" fr dessen Konstruktion.
Die Informationen ber smtliche Merkmale eines Menschen, von der physischen
Erscheinung bis zum Aufbau der inneren Organe, sind in der DNS niedergelegt.
Sie besteht aus der Abfolge chemischer Bausteine, den so genannten Nukleotiden.
Grundstzlich kommen vier verschiedene Nukleotide vor, die von Fall zu
Fall in unterschiedlicher Reihenfolge und Gesamtzahl aneinandergefgt
sind. Der genetische Code kennt somit nur vier verschiedene Buchstaben:
A, T, G und C, benannt nach den Anfangsbuchstaben der Namen der vier Nukleotide.
Dieses Vierer-Alphabet ist von wahrhaft globaler Gltigkeit, es gibt kein
einziges Lebewesen, das nicht darauf zurckgreifen wrde. Alle strukturellen
Unterschiede zwischen den Menschen basieren auf Variationen der Reihenfolge
dieser vier Buchstaben. Auer der Beschreibung der Eigenschaften wie Gre,
Augen-, Haut- und Haarfarbe enthlt die DNS die Informationen ber die
Anatomie der 206 Knochen, der 600 Muskeln, der 100 Millionen Neuronen,
1000 Trillionen synaptischer Verbindungen zwischen den Neuronen des Gehirns,
97000 Kilometer Venen und ber die 100 Trillionen Zellen des menschlichen
Krpers. Wollten wir die in der DNS enthaltenen Informationen aufschreiben,
mssten wir eine Bibliothek von 900 Bnden zu je 500 Seiten anlegen. Diese
Informationsmenge befindet sich im Zellkern des DNS Molekls, dass winziger
ist als ein hundertstel Millimeter.
DNS kann nicht erklrt werden ohne bewusstes Design
Ein Fehler in der Nukleotidsequenz wrde das betroffene Gen vllig nutzlos
werden lassen. Bercksichtigt man, dass es 200000 Gene im menschlichen
Krper gibt, wird klar, wie unmglich es ist, dass diese sich in der richtigen
Reihenfolge durch Zufall gebildet haben knnen. Der Evolutionist und Biologe
Frank Salisbury sagt ber diese Unmglichkeit:
Ein durchschnittliches Protein enthlt etwa 300
Aminosuren. Die DNS Moleklkette, die dieses Gen steuert, enthlt etwa
1000 Nukleotide. Bei 4 verschiedenen Nukleotiden knnte eine DNS Kette
auf 4 hoch 1000 verschiedenen Mglichkeiten aufgebaut sein. 4 hoch 1000
ist dasselbe wie 10 hoch 600, eine 1 gefolgt von 6000 Nullen; dies ist
eine Zahl, deren Grenordnung vollstndig auerhalb unseres Vorstellungsvermgens
liegt.264
Der franzsische Wissenschaftler Paul Auger erklrt die Unmglichkeit
der DNS- und RNA-Bildung durch zufllige Kombination von Nukleotiden so:
Bei der Mglichkeit der Entstehung komplexer Molekle
wie Nukleotide mssen wir zwei Stufen scharf voneinander unterscheiden.
Die schrittweise Produktion von Nukleotiden, eins nach dem anderen,
die mglich ist - und die Kombination der Nukleotide in einer ganz bestimmten
Reihenfolge. Die zweite Mglichkeit ist absolut unmglich.265
Francis Crick glaubte viele Jahre an die Mglichkeit molekularer Evolution,
musste jedoch spter zugeben, dass ein solch komplexes Molekl nicht spontan,
als Zufallsergebnis entstanden sein konnte:
Ein ehrlicher
Mensch, der ber alles uns zugngliche Wissen verfgt, kann nur feststellen,
dass nach dem momentanen Kenntnisstand der Ursprung des Lebens nahezu
ein Wunder zu sein scheint.266

DNS-Code des Beta-Globin Gens. Dieser Code beschreibt einen Teil
des Hmoglobins, das den Sauerstoff im Blut transportiert. Wenn
es einen Fehler in nur einem einzigen Teil dieses Codes gibt, ist
das produzierte Protein vllig nutzlos. |
Der trkische evolutionistische Professor Ali Demirsoy war gezwungen,
folgendes Eingestndnis zu diesem Punkt zu machen:
Tatschlich sind die Wahrscheinlichkeiten von Protein-
und Nukleinsurebildung (RNS und DNS) unschtzbar gering. Darber hinaus
ist die Chance des Auftauchens einer bestimmten Proteinkette so winzig,
dass sie astronomisch genannt werden muss.267
Hier erscheint ein interessantes Paradoxon: DNS kann sich nur duplizieren
mit Hilfe spezieller Proteine, den Enzymen, doch die Synthese dieser Enzyme
kann nur erfolgen mit den Informationen, die in der DNS enthalten sind.
Da beide sich gegenseitig bedingen, mssen sie zur Duplikation gleichzeitig
existieren. Der Wissenschaftsautor John Horgan beschreibt das Dilemma:
DNS kann ihre Aufgabe, einschlielich der Bildung
weiterer DNS, nicht erfllen ohne die Mitwirkung von katalytischen Proteinen,
den Enzymen. Kurz: Proteine knnen nicht ohne
DNS entstehen und DNS kann genauso wenig ohne Enzyme entstehen.268
Wieder unterminieren diese Verhltnisse das Szenario, nach dem Leben
zufllig entstanden sein knnte. Homer Jacobson, emeritierter Professor
der Chemie, kommentiert:
Anweisungen fr die Reproduktion von Plnen, die
Energieproduktion und die Extraktion von Materialien aus der vorhandenen
Umwelt, fr die Wachstumsrate und fr den auslsenden Mechanismus, der
die Anweisungen in konkretes Wachstum berfhrt - alles musste in diesem
Moment (als das Leben begann) gleichzeitig vorhanden gewesen sein. Diese
Kombination von Ereignissen wre eine unbeschreiblich unwahrscheinliche
Zuflligkeit gewesen...269
Das obige Zitat wurde zwei Jahre nach der Entdeckung der DNS Struktur
durch Watson und Crick niedergeschrieben. Doch trotz aller Weiterentwicklungen
in der Wissenschaft bleibt dieses Problem fr Evolutionisten bis heute
ungelst. Daher sagt der deutsche Biochemiker Douglas R. Hofstadter:
"Wie entstanden der genetische Code und seine Mechanismen
fr seine bersetzung (Ribosomen und RNS Molekle)? Im Augenblick mssen
wir uns zufrieden geben mit einem Gefhl von Wunder und Ehrfurcht anstelle
einer Antwort.270
Stanley Miller's und Francis Crick's Kollege von der Universitt von
San Diego, Kalifornien, der angesehene Evolutionist Dr. Leslie Orgel schreibt
in einem Artikel von 1994:
Es ist extrem unwahrscheinlich, dass Proteine und
Nukleinsuren, die beide komplex strukturiert sind, zur selben Zeit
am selben Ort spontan aufgetaucht sind; und doch scheint es unmglich,
dass es das eine ohne das andere geben kann. So knnte man auf den ersten
Blick geneigt sein, den Schluss zu ziehen, dass
das Leben tatschlich niemals aufgrund chemischer Vorgnge entstanden
sein kann.271
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Die in der DNS verborgene auergewhnliche
Information ist der klare Beweis dafr, dass das Leben nicht durch
Zufall entstand, sondern absichtsvoll erschaffen wurde. Kein natrlicher
Prozess kann die Herkunft der DNS erklren. |
Hinzu kommt, dass Nukleinsuren wie DNS und RNA, die eine definierte
Informationskette besitzen, unmglich durch Zufall auftauchen knnen,
genauso wenig, wie die Nukleotide, aus denen sie bestehen, spontan entstanden
sein und berlebt haben knnen unter den Bedingungen der urzeitlichen
Welt. Selbst das berhmte Magazin Scientific American, das eine
evolutionistische Linie vertritt, fhlte sich verpflichtet, die diesbezglichen
Zweifel der Evolutionisten einzurumen:
Selbst die einfacheren Molekle knnen experimentell
nur in kleinen Mengen unter Simulation mglicher primitiver Erdbedingungen
hergestellt werden, und auch dann handelt es sich nur um einfache Teerbestandteile.
Es bleibt problematisch wie sie durch geochemische
Prozesse separiert und purifiziert worden sein knnten, deren normale
Effekte organische Verbindungen eher durcheinander bringen. Bei
nur wenig komplexeren Moleklen steigen diese Schwierigkeiten rapide
an. Insbesondere die Entstehung reiner Nukleotide
(die Untereinheiten von DNS und RNS) unter geochemischen Bedingungen
bereitet groe Schwierigkeiten.272
Die Aussage, "Es ist vllig unmglich, dass das Leben auf chemischen
Wege entstanden ist." heit natrlich nichts anderes, dass das Leben das
Ergebnis eines intelligenten Designs ist. Die "chemische Evolution", von
der die Evolutionisten seit Anfang des vergangenen Jahrhunderts geredet
haben, hat nie stattgefunden und ist nichts als ein Mythos.
Doch die meisten Evolutionisten glauben daran und an hnliche, vollstndig
unwissenschaftliche Mrchen, als ob sie die Wahrheit wren, denn intelligentes
Design zu akzeptieren, hiee die Schpfung zu akzeptieren - und sie haben
sich selbst konditioniert, diese Wahrheit nicht zu akzeptieren. Der australische
Biologe Michael Denton diskutiert dieses Thema in seinem Buch Evolution:
A Theory in Crisis (Evolution: Eine Theorie in der Krise):
Fr den Skeptiker ist der Vorschlag, die aus nahezu
Tausend Millionen Informations-Bits bestehenden genetischen Programme
der hheren Organismen, quivalent der Reihenfolge der Buchstaben einer
kleinen Bibliothek von tausend Bnden, die in codierter Form zahllose
tausende verwickelter Algorithmen enthalten, die das Wachstum von Billionen
und Billionen von Zellen zur Form eines komplexen Organismusses steuern
und organisieren, seien durch einen reinen Zufallsprozess entstanden,
schlicht eine Beleidigung seiner Vernunft. Doch der Darwinist akzeptiert
diese Vorstellung ohne den winzigsten Zweifel - hier wird das Paradigma
zum Przedenzfall erklrt!273
Die Nichtigkeit der RNS-Welt
Die Entdeckung aus den 1970er Jahren, dass die Originalgase der frhen
Erdatmosphre die Aminosuresynthese unmglich gemacht htte, war ein
schwerer Schlag fr die Theorie der chemischen Evolution. Evolutionisten
hatten der Tatsache ins Gesicht zu sehen, dass die "Experimente unter
Bedingungen der primitiven Erdatmosphre" von Stanley Miller, Sydney Fox,
Cyril Ponnamperuma und anderen, wertlos waren. Daher versuchten die Evolutionisten
es in den 1980er Jahren erneut. Dabei kam die "RNS-Welt" Hypothese heraus.
Dieses Szenario schlgt vor, dass nicht die Proteine, sondern die RNS
Molekle, die die Informationen zur Proteinbildung enthalten, zuerst entstanden
seien.
Nach diesem Szenario, vorgeschlagen 1986 von dem Harvard Chemiker Walter
Gilbert, der von der Entdeckung der "Ribozyme" durch Thomas Cech inspiriert
war, entstand vor Milliarden Jahren durch Zufall ein replikationsfhiges
RNS Molekl. Dieses begann, von externen Einflssen aktiviert, Proteine
herzustellen. Nun wurde es ntig, die dazu notwendige Information in einem
zweiten Molekl zu speichern, und irgendwie tauchte jetzt das DNS Molekl
zu diesem Zweck auf. Dieses kaum glaubwrdige Szenario besteht in jedem
seiner Stadien aus einer Kette von Unmglichkeiten und ist weit davon
entfernt, irgendeine Erklrung fr den Ursprung des Lebens zu liefern;
es vergrert nur das Problem und wirft viele ungelste Fragen auf:
1- Da es unmglich ist, die zufllige Bildung auch nur eines einzigen
Nukleotids zu akzeptieren, aus denen die RNS besteht, wie sollen dann
diese imaginren Nukleotide in der Lage sein, durch Kombination zu einer
bestimmten Reihenfolge RNS zu bilden? Der Evolutionist John Horgan gibt
die Unmglichkeit der zuflligen RNS Bildung zu:
Je lnger und genauer Wissenschaftler das RNS-Welt
Konzept untersuchen, umso mehr Probleme tauchen auf. Wie entstand RNS
das erste Mal? RNS und ihre Komponenten sind nur schwer unter den besten
Laborbedingungen zu synthetisieren, geschweige denn unter wirklich plausiblen
Bedingungen.274
2- Selbst wenn wir annehmen, sie haben sich zufllig geformt, wie konnte
dann diese RNS, bestehend aus nur einer einzigen Nukleotidkette, "beschlossen"
haben sich zu duplizieren und mit welcher Art Mechanismus? Wo fand sie
die bentigten Nukleotiden fr den Replikationsprozess? Selbst die evolutionistischen
Mikrobiologen Gerald Joyce and Leslie Orgel beschreiben diese verzweifelte
Situation in ihrem Buch In the RNA World (In der RNS-Welt):
Diese Diskussion... fokussiert in gewisser Weise
auf einen Strohmann: Dem Mythos von dem sich selbst replizierenden RNS
Molekl, dass aus einer Suppe zufllig zusammengewrfelter Polynukleotide
aufsteigt. Diese Sichtweise ist nicht nur im Licht unseres herrschenden
Verstndnisses der prbiotischen Chemie unrealistisch, sie berstrapaziert,
was das katalytische Potential der RNS angeht, auch die Leichtglubigkeit
eines Optimisten.275
3- Selbst wenn wir annehmen, es habe selbstreplizierende RNS in der urzeitlichen
Welt gegeben, dass zahlreiche Aminosuren jeden Typus' verfgbar gewesen
seien, deren sich die RNS htte bedienen knnen, dass also all die Unmglichkeiten
irgendwie doch stattgefunden htten, die Situation htte gleichwohl nicht
zur Bildung eines einzigen Proteins gefhrt; denn die RNS enthlt ausschlielich
die Informationen ber die Proteinstruktur. Aminosuren sind jedoch "Rohmaterialien".
Trotzdem gibt es keinen Mechanismus zur Proteinproduktion. Die Existenz
von RNS als ausreichend fr die Proteinproduktion zu betrachten, ist genauso
unsinnig, wie zu erwarten, den Konstruktionsplan eines Autos auf einen
Haufen aufgestapelter Autoteile zu werfen, wrde den Zusammenbau des Autos
entsprechend der im Bauplan niedergelegten Instruktionen veranlassen,
ohne dass dazu eine Fabrik und Arbeiter ntig wren. Genau so wenig kann
der in der RNS enthaltene Bauplan von selbst Proteine herstellen, ohne
die Kooperation anderer zellularer Komponenten, die den in der RNS enthaltenen
Anweisungen folgen.
Proteine werden in einer "Ribosomenfabrik" mithilfe zahlreicher Enzyme
in einem extrem komplizierten Prozess innerhalb einer Zelle produziert.
Ein Ribosom ist eine aus Proteinen bestehende komplexe Zellorganelle.
Dies fhrt zwangslufig zu einer weiteren unvernnftigen Annahme, nmlich
der, dass auch Ribosomen zur gleichen Zeit zufllig entstanden sein mssen.
Selbst Nobelpreistrger Jacques Monod, der einer der fanatischsten Verteidiger
der Evolution und des Atheismus' war, erklrte, Proteinsynthese knne
niemals lediglich auf der in den Nukleinsuren enthaltenen Information
basieren:
Der Code ist bedeutungslos, solange er nicht bersetzt
ist. Der bersetzungsmechanismus einer modernen Zelle besteht aus wenigstens
50 makromolekularen Komponenten, die wiederum selbst in DNS codiert
sind: der Code kann nicht bersetzt werden auer durch bereits bersetzten
Code selbst. Es ist der moderne Ausdruck fr "omne vivum ex ovo".
Wann und wie wurde dieser Kreis geschlossen? Es ist uerst schwer,
sich das vorzustellen.276
Wie htte eine RNS Kette in der urzeitlichen Welt eine solche Entscheidung
treffen sollen, und welche Methoden sollte sie angewendet haben, um selber
eine Proteinproduktion zu bewerkstelligen, die die Einbeziehung der Arbeit
von 50 spezialisierten Partikeln erfordert? Evolutionisten haben keine
Antwort auf diese Fragen. Ein Artikel aus dem hervorragenden Wissenschaftsmagazin
Nature macht klar, dass das Konzept der "sich selbst duplizierenden RNS"
ein vollstndiges Phantasieprodukt ist und das tatschlich experimentell
eine solche RNS bisher nicht erzeugt werden konnte:
Die DNS Replikation ist derart fehleranfllig, dass
sie die vorherige Existenz von Proteinenzymen voraussetzt, die die Kopiertreue
eines gengroen Teils der DNS verbessern. Catch-22 (Jargon: Teufelskreis)
meinen Maynard Smith und Szathmary. Weitere berlegungen zur RNS mit
ihren heute bekannten Eigenschaften, sowohl Information zu tragen als
auch enzymatisch aktiv zu sein, fhren die Autoren zu der Feststellung:
"Im Wesentlichen brauchten die ersten RNS Molekle keine Protein-Polymerase
um sich zu replizieren, sie replizierten sich selbst." Ist das Tatsache
oder Hoffnung? Ich htte es fr relevant gehalten, Biologen generell
darauf hinzuweisen, dass unter den Quadrillionen
knstlich synthetisierten Zufalls-RNA-Sequenzen nicht eine einzige selbst
replizierende gewesen ist.277
Leslie Orgel benutzt den Ausdruck "Szenario" fr die Mglichkeit der
"Entstehung von Leben anhand der Theorie der RNS-Welt". In seinem Artikel
"The Origin of Life" (Der Ursprung des Lebens), erschienen im Scientific
American vom Oktober 1994, beschreibt er, welche Eigenschaften diese RNS
gehabt haben msste und deren Unmglichkeit des Auftretens:
Dieses Szenario knnte so abgelaufen sein, wenn
die prbiotische RNS zwei Eigenschaften gehabt htte, die jedoch heute
nicht nachgewiesen werden knnen: Replikationsfhigkeit ohne auf Proteine
angewiesen zu sein und die Fhigkeit, jeden einzelnen Schritt der Proteinsynthese
selbst zu katalysieren.278
Wie nun klar sein sollte, widerspricht die Erwartung, diese beiden extrem
komplexen und wesentlichen Prozesse knnten von einem Molekl wie der
RNS geleistet worden sein, jedem wissenschaftlichen Denken. Auf der anderen
Seite machen konkrete wissenschaftliche Fakten deutlich, dass die RNS-Welt
Hypothese, das neu vorgeschlagene Modell, das die zufllige Entstehung
des Lebens erklren soll, ein ebenso unplausibles Mrchen ist. John Horgan
berichtet in seinem Buch The End of Science (Das Ende der Wissenschaft),
dass Stanley Miller seine eigenen Theorien ber den Ursprung des Lebens
nachtrglich als ziemlich bedeutungslos ansah:
Tatschlich sagte Miller mir 40 Jahre nach seinem
Originalexperiment, dass die Lsung des Rtsels vom Ursprung des Lebens
schwieriger sei, als er oder irgendjemand sonst es sich habe vorstellen
knnen... Miller schien unbeeindruckt von allen aktuellen Vorschlgen
ber den Ursprung des Lebens, die er als "Unsinn" oder "Papierchemie"
bezeichnete. Seine Haltung gegenber einigen dieser Hypothesen war so
verachtend, dass er, als ich ihn nach seiner Meinung darber fragte,
nur den Kopf schttelte, tief seufzte und kicherte, als sei er von der
Torheit der Menschheit berwltigt. Stuart Kauffman's Theorie der Autokatalyse
fiel in diese Kategorie. "Gleichungen durch einen Computer zu jagen,
ist kein Experiment", schnaubte er. Miller erkannte an, dass Wissenschaftler
vielleicht niemals genau herausbekommen werden, wo und wann das Leben
auftauchte.279
Diese Aussage eines Pioniers der Bemhungen, eine evolutionistische Erklrung
fr den Ursprung des Lebens zu finden, zeigt deutlich die Verzweiflung
der evolutionistischen Wissenschaftler ber die Sackgasse, in der sie
sich befinden.
Ist Design durch den Zufall erklrbar?

Diese Illustration zeigt die chemischen
Reaktionen, die in einer einzigen Zelle stattfinden. Diese komplizierten
Zell-Aktivitten, die nur unter einem Elektronenraster-Mikroskop
beobachtet werden knnen, laufen unaufhrlich und fehlerlos ab. |
Wir haben bisher die Unmglichkeit der zuflligen Entstehung des Lebens
untersucht. Ignorieren wir diese Unmglichkeit noch einmal fr einen Moment.
Unterstellen wir, dass sich vor Millionen Jahren eine Zelle formte, die
alles zum Leben notwendige erworben hatte, und dass sie tatschlich "zum
Leben erwachte". Die Evolution bricht jedoch auch dann wieder zusammen.
Denn selbst wenn diese Zelle fr eine Weile existiert haben wrde, so wrde
sie doch spter abgestorben sein und nach ihrem Tod wre nichts brig geblieben
und alles wre wieder so gewesen wie vorher. Denn diese lebende Zelle htte
sich ohne genetische Information nicht reproduzieren und eine neue Generation
beginnen knnen. Das Leben htte mit ihrem Tod aufgehrt zu existieren.
Nun besteht das genetische System nicht nur aus DNS. Die folgenden Komponenten
mssen ebenso in derselben Umgebung existieren: Enzyme, um den DNS Code
zu lesen, Boten-RNS, die nach dem Lesen des Codes produziert werden mssen,
ein Ribosom, an das sich die Boten-RNS entsprechend des Codes anbinden
knnte und dem Ribosom die zur Produktion notwendigen Aminosuren bergeben
knnte, sowie extrem komplexe Enzyme, um zahlreiche erforderliche vermittelnde
Prozesse durchzufhren. Solche Bedingungen knnen nirgendwo existieren
auer in einer vllig isolierten und vollstndig kontrollierten Umgebung,
wie sie die Zelle darstellt, in der alle bentigten Rohmaterialien und
Energiequellen vorhanden sind.
Organische Materie kann sich also nur dann selbst reproduzieren, wenn
sie bereits als voll entwickelte Zelle mit allen ihren Organellen existiert.
Wenn aber eine komplexe Struktur "ganz pltzlich" entstanden ist, was
bedeutet das?
Beantworten wir diese Frage anhand eines Beispiels: Vergleichen wir die
Zelle bezglich ihrer Komplexitt mit einem Hi-Tech Automobil. Tatschlich
ist die Zelle ein viel komplexeres und entwickelteres System als ein Auto.
Nun stellen wir folgende Frage: was wrden Sie denken, wenn Sie eine Wanderung
in den Tiefen eines dichten Waldes unternhmen und irgendwo zwischen den
Bumen ein nagelneues Auto fnden? Wrden Sie annehmen, dass verschiedene
Elemente des Waldes sich nach Millionen von Jahren zufllig zusammen fanden
und dieses Auto entstehen lieen? Dessen Teile bestehen aus Eisen, Kupfer
und Gummi - die Rohmaterialien, die sich natrlich alle auf der Erde finden
- doch wrde diese Tatsache Sie annehmen lassen, sie htten sich zufllig
synthetisiert und dann zusammengefunden und dieses Auto erzeugt?
Ohne Zweifel wrde jeder, der seine fnf Sinne beisammen hat, erkennen,
dass dieses Auto das Endergebnis eines intelligenten Designs ist, anders
ausgedrckt, dass es aus einer Fabrik stammt, und er wrde sich wundern,
wie es hierher, mitten in den Wald kommt. Das pltzliche Auftauchen einer
vollstndigen, komplexen Struktur aus dem Nichts zeigt, dass sie das Werk
intelligenten Designs ist.
Doch zu glauben, purer Zufall knne ein perfektes Design hervorbringen,
ist jenseits aller Vernunft. Genau so aber verhlt es sich mit jeder "Erklrung",
die die Evolutionstheorie bisher ber den Ursprung des Lebens angeboten
hat. Eine ausgewiesene Autoritt hierzu ist der franzsische Zoologe Pierre-Paul
Grass, der frhere Prsident der franzsischen Akademie der Wissenschaften.
Er ist Evolutionist, gibt jedoch zu, dass die Evolutionstheorie nicht
in der Lage ist, das Leben zu erklren und macht einige Bemerkungen ber
die "Logik des Zufalls", die das Rckgrat des Darwinismus' bildet.
Das Auftauchen passender Mutationen, die die Bedrfnisse
von Tieren und Pflanzen erfllt, scheint schwer glaubhaft. Doch die
Darwin'sche Theorie erfordert noch mehr: Eine einzige Pflanze, ein einziges
Tier msste tausende und abertausende glckliche, passende Ereignisse
durchlaufen. So wrden Wunder zur Regel werden: Ereignisse mit unendlich
kleiner Wahrscheinlichkeit wrden grundstzlich immer eintreten... Es
gibt kein Gesetz, dass Tagtrumerei verbieten wrde, doch die Wissenschaft
sollte sich ihr nicht hingeben.280
Alle Lebewesen der Welt, jedes einzelne ein klares Beispiel intelligenter
Planung, sind lebende Beweise, dass der Zufall fr ihre Existenz keine
Rolle spielen kann. Jede ihrer Komponenten - von einem kompletten lebenden
Wesen einmal ganz abgesehen - enthlt Strukturen und Systeme, die so komplex
sind, dass sie nicht das Werk des Zufalls sein knnen. Unser eigener Krper
ist voll von Beispielen dafr.
Ein Beispiel sind unsere Augen. Das menschliche Auge sieht, weil ber
40 verschiedene Komponenten zusammen wirken. Wre nur eine davon nicht
vorhanden, wre das Auge nutzlos. Jede dieser mehr als 40 Komponenten
ist selbst extrem kompliziert aufgebaut. Die Retina an der Rckseite des
Auges etwa besteht aus 11 Schichten. Jede Schicht hat eine andere Funktion.
Die in der Retina ablaufenden chemischen Prozesse sind so komplex, dass
sie nur anhand vieler Seiten Papier voll mit Formeln und Diagrammen erklrt
werden knnen.
Die Evolutionstheorie kann nicht die Erklrung liefern, wie eine komplexe,
tadellos funktionierende Struktur wie das Auge durch Zufall entstehen
konnte, ganz zu schweigen von der Erklrung des Lebens selbst, oder der
Menschheit.
Was aber bedeutet das intelligente Design des Lebens fr den Ursprung
des Lebens? Es gibt nur zwei Mglichkeiten fr den Ursprung des Lebens.
Die eine ist Evolution, die andere intelligente Schpfung. Da die Evolutionsbehauptung
falsch ist, beweisen wissenschaftliche Entdeckungen daher nur die Wahrheit
der Schpfung. Diese Wahrheit mag einige Wissenschaftler, die seit dem
19. Jahrhundert bis heute das Konzept "Schpfung" als unwissenschaftlich
abgelehnt haben, berraschen, doch Wissenschaft kann nur voranschreiten,
wenn Schocks dieser Art berwunden werden und die Wahrheit akzeptiert
wird. Chandra Wickramasinghe beschreibt die Realitt, der er sich als
Wissenschaftler gegenber sah, dem man sein Leben lang eingebleut hatte,
Leben sei als Ergebnis einer Reihe zuflliger Ereignisse entstanden:
Seit Beginn meiner frhesten Ausbildung als Wissenschaftler
war ich einer intensiven Gehirnwsche unterzogen worden, die mich glauben
machte, Wissenschaft knne niemals die Existenz einer bewussten Schpfung
in Betracht ziehen. Diese Auffassung musste ich in einem schmerzlichen
Prozess aufgeben. Im Moment kann ich keine rationale Argumentation finden,
die Ansicht von mir zu weisen, die eine Bekehrung zu Gott verlangt;
wir erkennen nun, dass die einzig logische Antwort auf die Frage nach
dem Ursprung des Lebens in der Schpfung besteht - und nicht im Gewurstel
des Zufalls.281
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