|
Noah (a.s)
Der Prophet Noah (a.s) wird in zahlreichen Versen des Qurans gepriesen:
O ihr Nachkommen derer, die Wir mit Noah (in der Arche) getragen wurden - er war frwahr ein dankbarer Diener. (Sure 17:3 al-Isra)
Schon Noah rief Uns an und Unsere Antwort war frwahr schn. Wir erretteten ihn und seine Familie aus groer Drangsal. So lieen Wir seine Nachkommen berleben und bewahrten Wir sein Ansehen unter den nachfolgenden (Geschlechtern). Frieden sei auf Noah in aller Welt! So belohnen Wir frwahr die Rechtschaffenen. (Sure 37:75-79 as-Saffat)
Siehe, Gott erwhlte Adam und Noah und das Haus Ibrahim und das Haus Imran vor allen Menschen. (Sure 3:33 Al-Imran)
Wir haben frwahr Noah seinem Volk entsandt: Warne dein Volk, bevor eine schmerzliche Strafe ber sie kommt! (Sure 71:1 Noah)
Gott sandte den Propheten Noah (a.s) als Seinen Botschafter. Um Noah (a.s) und jene, die ihm folgten, vom rechten Weg abzubringen, verschworen sich die herrschende Kreise der Unglubigen seines Volkes gegen ihn, sie diffamierten und verleumdeten ihn und machten sich ber ihn und seine Anhnger lustig. Doch Gott bestrafte diese Menschen fr ihre Taten, indem Er eine alles vertilgende Flut ber sie sandte.
Noah (a.s) empfahl sich seinem Volk als Gesandter, der Vertrauen verdient
Menschen, die sich vor Gott nicht frchten, knnen einander nicht im wahren Sinn trauen. Denn in einer solchen Gesellschaft kann man selbst von Menschen verletzt werden, von denen man glaubt, sie gehrten zum allernchsten Umfeld. In einer solchen Gesellschaft handeln die Menschen sehr zurckhaltend und versuchen, anderen keine Schwchen zu zeigen. Darum wollen die Menschen wahre Freunde haben, auf die sie sich verlassen knnen.
Die Gesandten hingegen frchten sich vor Gott und sind deswegen absolut vertrauenswrdige Menschen. Die Anerkennung dieser Vertrauenswrdigkeit ist von groer Bedeutung, darum betonen die Gesandten diese Qualitt ganz besonders, wenn sie die Botschaft Gottes berbringen:
Das Volk Noahs bezichtigte die Gesandten der Lge, (damals) als ihr Bruder Noah zu ihnen sprach: Wollt ihr denn nicht Gottsfrchtig sein? Seht, ich bin fr euch ein getreuer Gesandter. So frchtet Gott und gehorcht mir! (Sure 26:105-108 asch-Schuara)
Machtgier, Habsucht, Besitzstreben und Eitelkeit halten die Menschen davon ab, einander zu trauen, in einem solchen Ma, dass sie gar nicht erst erwarten, einen Gefallen getan zu bekommen, ohne dass ein persnliches Interesse anderer dabei im Spiel wre. Die Propheten jedoch erwarten ihre Vergeltung von Gott allein und verlangen von den Menschen berhaupt nichts. So sprach Noah (a.s) zu seinem Volk:
Und ich verlange dafr keinen Lohn von euch; mein Lohn ist allein beim Herrn der Welten. (Sure 26:109 asch-Schuara)
Und wenn ihr euch abkehrt, verlange ich keinen Lohn von euch. Seht, mein Lohn ist allein bei Gott. Und mir ist befohlen worden, gottergeben zu sein. (Sure 10:72 Yunus)
Noah (a.s) forderte sein Volk dazu auf, allein Gott zu dienen
Noah (a.s) forderte sein Volk auf, sich aus dem Sumpf der Falschheit, in dem sie versunken waren, zu befreien und Gott anzubeten. Er erinnerte sein Volk daran, dass es keinen anderen Gott auer Gott gibt und er warnte sie vor einer schrecklichen Strafe in der Zukunft, falls sie diese Tatsache nicht begreifen. So mahnte er und lieferte verschiedene Erklrungen, damit sein Volk glauben konnte.
Hier sind zwei der relevanten Verse:
Und Wir entsandten Noah zu seinem Volk, und er sprach: O mein Volk! Dient Gott! Ihr habt keinen anderen Gott als Ihn. Wollt ihr (Ihn) denn nicht frchten? (Sure 23:23 al-Muminun)
Und wahrlich, Wir entsandten den Noah zu seinem Volk: Seht, ich (komme) zu euch als ein eindringlicher Warner, dass ihr keinen auer Gott anbetet. Ich frchte fr euch tatschlich die Strafe eines schmerzlichen Tages. (Sure 11:25, 26 Hud)
Auch unser Prophet (s.a.w.s) zitiert Noahs (a.s) Rat in einem seiner Hadithen: Als der Tod Noahs, (a.s) des Gesandten Gottes, nahte, ermahnte er sein Volk: Ich gebe euch den guten Rat, zwei bestimmte Dinge zu tun, und ich warne euch vor zwei Dingen. Ich verlange von euch, daran zu glauben, dass es keinen Gott gibt auer Gott und daran, dass wenn die sieben Himmel und die sieben Erden in eine Waagschale getan wrden und die Worte Es gibt keinen Gott auer Gott in die andere Waagschale, dann wrde die letztere Waagschale sich senken. Ich warne euch, Gott Gtzen beizugesellen und ich warne euch vor dem Hochmut. (Sahih al-Bukhari)
Noah (a.s) rief sein Volk zu Gott und mahnte, von Ihm Vergebung zu erbitten
Nachdem er daran erinnert hatte, dass Gott der einzige und alleinige Gott ist, drngte Noah (a.s) sein Volk, von Ihm Vergebung zu erbitten, und er berbrachte die frohe Botschaft des Segens, den Gott spenden wrde, falls sie sich zu Ihm wenden:
Und sagte: Bittet eueren Herrn um Verzeihung! Er ist ja wirklich bereit zu verzeihen! Er wird den Himmel in Strmen auf euch regnen lassen und euch reich an Besitz und Kindern machen und euch Grten und flieende Gewsser geben. (Sure 71:10-12 Noah)
In zahlreichen Versen verspricht Gott die Glubigen ein sorgenfreies Leben. Deswegen haben auch die Gesandten beim Aufruf an ihre Vlker betont, dass Gott ihnen Segnungen zukommen lassen wrde. Sie beschrieben diese Segnungen in allen Einzelheiten, damit die Menschen eine Vorstellung bekommen konnten von Seiner Groherzigkeit und damit sie Gottes Wohlwollen und Mitgefhl fr sie erkennen konnten. Noah (a.s) sprach zu seinem Volk:
Was fehlt euch nur, dass ihr euch Gottes Majestt nicht bewut seid, wo Er euch doch Schritt fr Schritt erschaffen hat? Seht ihr denn nicht, wie Gott einen ber dem anderen sieben Himmel erschaffen und in sie den Mond als Licht und die Sonne als Leuchte gesetzt hat? Und Gott lie euch Pflanzen gleich aus der Erde herauswachsen; dann wird Er euch wieder in sie zurckbringen und (schlielich) von neuem hervorbringen. Gott hat die Erde fr euch frwahr zu einem Teppich gemacht, damit ihr euch darauf auf breiten Wegen bewegen knnt. (Sure 71:13-20 Noah)
Die Glubigen sollten Gott danken und andere drngen, ebenfalls dankbar zu sein, indem sie Gottes Segnungen gedachten, wie die Propheten es getan haben.
Auf die Verleumdungen gegen ihn antwortete Noah (a.s), indem er sein Volk an Gott erinnerte
In der gesamten Geschichte sind alle Gesandten Gottes in hnlicher Weise verleumdet worden. Auch dass Volk Noahs (a.s) verweigerte seinem Propheten den Gehorsam und setzte zahlreiche Intrigen in die Welt, die ihn einschchtern sollten. So warfen sie ihm Falschheit vor:
Die Vornehmen seines Volkes sprachen: Siehe, wir sehen dich in offenkundigem Irrtum. (Sure 7:60 al-Araf)
Die herausragenden Eigenschaften der Gesandten sind deren unerschtterliche Beharrlichkeit, feste Entschlossenheit und ihr festhalten an hohen moralischen Standards, ganz gleich, unter welchen Umstnden. Angesichts der Anklagen, die ihnen zu Unrecht vorgeworfen wurden, handelten sie weise und setzten ihr Vertrauen in Gott. Ein gutes Beispiel fr alle Glubigen ist, wie Noah (a.s) auf die Diffamierungen durch sein Volk antwortete:
Er sprach: O mein Volk! Ich befinde mich nicht im Irrtum, sondern ich bin ein Gesandter vom Herrn der Welten. Ich bestelle euch die Botschaft meines Herrn und rate euch gut und wei von Gott, was ihr nicht wit. (Sure 7:61, 62 al-Araf)
Noah (a.s) antwortete denen, die ihn der Lge bezichtigten:
...O mein Volk! Was meint ihr? Wenn ich einen deutlichen Beweis von meinem Herrn habe und Er mir Seine Barmherzigkeit gezeigt hat, gegen die ihr blind seid, sollen wir sie euch dann aufzwingen, obwohl ihr sie gar nicht wollt? O mein Volk! Ich verlange dafr kein Entgeld von euch; mein Lohn ist allein bei Gott. Und ich verstoe Glubige nicht. Seht, sie werden ihrem Herrn begegnen. Jedoch sehe ich, dass ihr ein unwissendes Volk seid. (Sure 11:27-29 Hud)
Noah (a.s) verwies auf die Unaufrichtigkeit derer, die Wunder verlangten, bevor sie glauben wollten
Die Unglubigen erfanden zu allen Zeiten Ausreden, die ihnen gestatten sollten, ihren Gesandten den Gehorsam zu verweigern. Sie verlangten, die Gesandten sollten mehr Reichtum besitzen als sie selbst oder sie sollten Wunder wirken. Sie behaupteten sogar, Menschen knnten keine Gesandten sein, nur Engeln stnde dies zu. Noah (a.s) antwortete auf solche Erwartungen:
Und ich sage nicht zu euch: Ich verfge ber Gottes Schtze, und auch nicht: Ich kenne das Verborgene, auch sage ich nicht: Ich bin ein Engel. Und ich sage ber die, die aus euerer Sicht verchtlich sind, nicht: Gott wird ihnen nichts Gutes geben. Gott wei wohl, was in ihren Seelen vorgeht. Siehe, sonst gehrte ich zu den Sndern. (Sure 11:31 Hud)
Es ist typisch fr die Unglubigen, dass sie von den Gesandten erwarteten, ber persnlichen materiellen Reichtum zu verfgen, und dass sie in der Lage sein sollten, Wunder zu vollbringen. Worin die Gesandten anderen Menschen tatschlich berlegen sind, ist ihre Gottesfurcht. Bei jeder ihrer Handlungen und in jedem Augenblick ihres Lebens wenden sie sich an Gott; sie unterwerfen sich Gott, vertrauen auf Ihn und verlieren niemals ihre Beharrlichkeit und Standhaftigkeit. Gott kann den Menschen Reichtum geben, Besitztmer, angesehene Stellungen, Wissen und all die anderen weltlichen Werte. Doch all dies ist kein Mastab fr berlegenheit, sondern ein Mittel zum Zweck der Versuchung. Nur wer sich von der Religion abgewandt hat, hlt solche weltlichen Werte fr ein Zeichen der berlegenheit in den Augen Gottes.
Kam zu euch nicht die Nachricht von jenen, die vor euch lebten, von dem Volke Noahs und der Ad und der Thamud und von denen, die nach ihnen lebten? Gott allein kennt sie. Zu ihnen kamen ihre Gesandten mit deutlichen Beweisen, doch sie bedeckten ihren Mund mit der Hand und sprachen: Wir glauben nicht an euere Sendung! Wir sind tatschlich in starkem Zweifel ber das, wozu ihr uns einladet. Ihre Gesandten sprachen: Gibt es etwa einen Zweifel an Gott, dem Schpfer der Himmel und der Erde? Er ruft euch (in der Absicht), euch euere Snden zu vergeben und euch bis zu einem bestimmten Termin Aufschub zu gewhren. Sie aber antworteten: Ihr seid nur Menschen wie wir. Ihr wollt uns von dem abwendig machen, was unsere Vter verehrten. Bringt uns einen deutlichen Beweis! Ihre Gesandten sprachen zu ihnen: Wir sind zwar nur Menschen wie ihr. Jedoch ist Gott gndig gegen wen von Seinen Dienern Er will. Und es ist nicht an uns, euch einen Beweis zu bringen, auer mit Gottes Erlaubnis. Und auf Gott sollen die Glubigen vertrauen. (Sure 14:9-11 Ibrahim)
Noah (a.s) nutzte alle verfgbaren Mglichkeiten, Gottes Botschaft zu verbreiten
Wie alle Gesandten versuchte Noah (a.s) jede Mglichkeit, sein Volk zum Glauben zu fhren. Trotz seiner Bemhungen bestand das Volk auf seinem Unglauben. Noah (a.s) beschreibt die Starrsinnigkeit seines Volkes.
Er sprach: O mein Herr! Ich rief mein Volk gewi bei Nacht und bei Tag. Doch mein Aufruf bestrkte sie noch in ihrer Flucht (vor Dir). Wenn immer ich sie aufrief, damit Du ihnen vergibst, steckten sie ihre Finger in ihre Ohren und verhllten sich in ihren Kleidern und verharrten im Eigensinn und verhielten sich hochtrabend. Dann appellierte ich ffentlich an sie. Schlielich redete ich sowohl offen wie vertraulich auf sie ein. (Sure 71:5-9 Noah)
Aus diesen Worten Noahs (a.s) ist zu ersehen, wie die Propheten die Menschen unermdlich auf Gottes Weg riefen und wie sie verschiedene Methoden anwandten, das Gewissen der Menschen wachzurufen. Den wahren Glubigen wie den Propheten obliegt die Verantwortung, angesichts der Reaktionen der Menschen unbeugsam zu sein und sich strikt an den Befehl Gottes zu halten, der da lautet: Gebietet das Rechte und verbietet das Unrechte!
Und damit aus euch eine Gemeinde wird, die zum Guten einldt, das Rechte gebietet und das Unrechte verbietet. Sie sind es, denen es wohlergehen wird. (Sure 3:104 Al-Imran)
Die sich Bekehrenden, die (Gott) Dienenden, die Lobpreisenden, die Fastenden, die sich Beugenden, die sich Niederwerfenden, die das Rechte Gebietenden und das Unrechte Verbietenden, die Gottes Gebote Beobachtenden... verknde den Glubigen Heil! (Sure 9:112 at-Tauba)
Noah (a.s) war standhaft gegen sein Volk
Die Gesandten wussten, dass Gott der alleinige Besitzer von allem ist, was auf dieser Welt vorhanden ist und dass niemand auer Gott die Macht hat, ihnen zu schaden oder zu ntzen. Aus diesem Grund haben sie auch bei den Bedrohungen durch ihr eigenes Volk niemals verzagt. Trotz aller Widrigkeiten haben sie immer auf Gott vertraut. Auch Noah (a.s) hat gegen die Fhrer der Unglubigen einen mutigen Kampf gefhrt, und er hat deutlich gemacht, dass er sich nicht vor den Verleumdungen und Angriffen seines Volkes frchtete:
Und trage ihnen die Geschichte Noahs vor, als er zu seinem Volke sprach: O mein Volk! Wenn euch mein Aufenthalt und mein Ermahnen mit Gottes Botschaft auch lstig ist, so vertraue ich doch auf Gott. Ihr und euere Gtten, einigt euch unbeirrt ber euer Vorgehen. Entscheidet ber mich und gebt mir keine Frist. (Sure 10:71 Yunus)
In derselben Weise sind auch die Glubigen, die die Propheten zum Vorbild nehmen, standhaft gegenber allen Widrigkeiten und sie geben ihren Feinden niemals nach. Sie wissen, dass Gottes Hilfe mit ihnen ist und dass der endgltige Sieg immer mit von den Glubigen errungen werden wird. Im Quran wird dies garantiert:
Und seid nicht verzagt und traurig. Wenn ihr glubig seid, werdet ihr obsiegen. (Sure 3:139 Al-Imran)
... Und Gott wird den Unglubigen keine Mglichkeit geben, gegen die Glubigen vorzugehen. (Sure 4:141 an-Nisa)
Noah (a.s) warnte die Menschen vor schmerzlicher Strafe
Viele Vlker wurden durch Gottes Strafe vernichtet, die Er gegen jene richtete, die gegen die Gesandten opponierten und die Glubigen bekmpften.
Die Gesandten warnten ihre Vlker vor der Strafe und riefen sie auf den Weg Gottes, wie es auch der Prophet tat.
Wahrlich, Wir entsandten schon Noah zu seinem Volk, und er sprach: O mein Volk! Dient Gott; ihr habt keinen anderen Gott. Seht, ich frchte fr euch die Strafe eines gewaltigen Tages. (Sure 7:59 al-Araf)
Noahs (a.s) Antwort an die Versptter der Glubigen
Gott erwhnt in vielen Quranversen Menschen, die die Glubigen verspotten. Doch Gott hat die Menschen, die sich ber die Glubigen lustig machen wollten, zu allen Zeiten selbst zum Gesptt gemacht. Die Demtigung dieser Menschen im Jenseits wird noch viel grer sein. Gott erwhnt im Quran, whrend diese Menschen in der Hlle geqult wrden, wrden die Glubigen im Paradies sie betrachten und verlachen:
Doch an diesem Tag werden die Glubigen die Unglubigen verlachen. (Sure 83:34 al- Mutaffifin)
Als Noah (a.s) und die Glubigen verhhnt wurden, gab er eine besondere Antwort:
Und er machte die Arche, und wenn immer die Anfhrer seines Volkes an ihm vorbergingen, verspotteten sie ihn. Er sprach: Verspottet ihr uns? Siehe, wir werden ber euch spotten, wie ihr (jetzt) spottet. Und wahrlich, dann werdet ihr erfahren, wen eine Strafe erfasst, die ihn mit Schande bedeckt, und wen eine immerwhrende Strafe trifft. (Sure 11:38, 39 Hud)
Noah (a.s) rief Gott um Hilfe an, als sein Volk im Unglauben verharrte
Wie die Verse zeigen, warnte Noah (a.s) sein Leben lang das Volk vor der Strafe Gottes. Als sein irrwegiges Volk auf seinem Unglauben bestand, betete er zu Gott:
Und Noah sprach: O mein Herr! La keinen der Unglubigen auf Erden! Denn wenn Du sie (hier) belt, werden sie Deine Diener irrefhren und nur schamlose und undankbare (Nachkommen) zeugen. (Sure 71:26, 27 Noah)
Glubige, die den Beispielen der Gesandten folgen, sollten die Botschaft der Religion verbreiten, mndlich und schriftlich, sie sollten auf die Zeichen von Gottes Existenz hinweisen und das Bewusstsein schaffen, dass der Tag des Gerichts, des Paradieses oder der Hlle, nah ist... Sollte es Menschen geben, die immer noch nicht glauben wollen, so beten die Glubigen, Gott mge jenen anderen angemessen vergelten, in dieser Welt und im Jenseits.
Noah's (a.s) Sohn war unter den Unglubigen
Gott sandte dem Volk Noahs (a.s) eine groe Katastrophe, denn es verdiente Strafe fr seinen Unglauben, seine Verhhnungen und Angriffe. So gingen die, die dem Gesandten nicht glaubten, unter, und die Glubigen, die Noah (a.s) folgten, bestiegen mit ihm die Arche und wurden vor der Strafe gerettet. Unter denen, die vernichtet wurden, befand sich auch Noahs (a.s) Sohn; dass er der Sohne eines Propheten war, hat ihn nicht gerettet.
Heutzutage sind manche Menschen stolz darauf, dass ihre Verwandten glubig sind, obwohl sie selber nicht glubig sind. Worte wie Mein Vater ist ein Pilger, mein Grovater ist ein groer Gelehrter kann man fter hren. Doch im Jenseits wird der Mensch nur fr das verantwortlich sein, was er selbst getan hat. Die besonderen Fhigkeiten und der Glaube ihrer Verwandten werden ihnen keinen Nutzen bringen. Im Quran hat Gott die Menschen daran erinnert:
Gott fhrt ein Beispiel fr die Unglubigen an: Die Frau Noahs und die Frau von Lot. Beide waren zwei Unserer rechtschaffenen Diener angetraut, doch verrieten sie sie beide; und beide vemochten fr sie nichts bei Gott. Und gesprochen wurde: Geht ins Feuer ein, mit den brigen dort Eingehenden. (Sure 66:10 at-Tahrim)
Noah (a.s) warnte seinen Sohn bis zum letzten Moment vor dem Unglauben, doch seine Warnungen fanden kein Gehr.
Und sie trieb mit ihnen auf Wogen dahin, hoch wie Berge. Und Noah rief seinem Sohn, der sich abseits hielt, zu: O mein lieber Sohn! Steige mit uns ein, und bleibe nicht bei den Unglubigen. Er sprach: Ich will einen Berg besteigen, der mich vor dem Wasser schtzen wird. Er sprach: Keiner ist heute vor Gottes Urteil geschtzt, auer dem, dessen Er sich erbarmt. Und eine Woge trennte beide, und er ertrank. (Sure 11:42, 43 Hud)
Noah (a.s) betete fr die Glubigen
Noah (a.s) betete auch um die Vergebung der Snden der Glubigen:
O mein Herr! Verzeihe mir und meinen Eltern und jedem Glubigen, der mein Haus betritt, und den glubigen Mnnern und Frauen. Und gib, dass ber die beltter mehr und mehr Verderben kommt! (Sure 71:28 Noah)
Dieses Gebet ist ein weiteres Beispiel, dem die Glubigen folgen sollten. Die an Gott glauben, sind einander wahre Freunde und Helfer. Daher ist es sein Zeichen ihres Glaubens, wenn sie fr das gegenseitige Wohlergehen im Jenseits beten.
Hud (a.s)
Gott hat den Propheten Hud (a.s) zum Volk von Ad entsandt. Nachdem er seinem Volk mitgeteilt hatte, dass er ein vertrauenswrdiger Gesandter Gottes sei und dass er keinen Lohn fr seine Verkndigung verlangte, forderte er die Menschen auf, Gott zu frchten.
Whrend seiner Verkndigung wurde er auch wie die anderen Propheten auf unterschiedliche Weise verleumdet. Beispielsweise behauptete sein Volk, dass an ihm Falschheit sei. Gegen diese hsslichen Beschuldigungen antwortete Hud (a.s) seinem Volk mit moralischer berlegenheit und einer sehr vernnftigen und gtigen Haltung:
Er sprach: O mein Volk! An mir ist keine Torheit, sondern ich bin ein Gesandter vom Herrn der Welten. Ich bestelle euch die Botschaft meines Herrn, und ich bin euch ein treuer Berater. (Sure 7:67, 68 al-Araf)
Der Prophet Hud betonte, er wolle keinen Lohn fr die Verbreitung der Botschaft
O mein Volk! Ich verlange dafr keinen Lohn von euch. Seht, mein Lohn ist bei Dem, Der mich erschuf. Begreift ihr denn nicht? (Sure 11:51 Hud)
Und ich verlange dafr keinen Lohn von euch; mein Lohn ist allein bei dem Herrn der Welten. (Sure 26:127 asch-Schuara)
Am Leben aller Gesandten Gottes knnen wir sehen, dass es ein wichtiges Merkmal eines Glubigen ist, ein ganzes Leben lang den Menschen die Offenbarung Gottes zu bermitteln und dafr keinen Lohn zu verlangen. Ganz gleich, in welcher Epoche ein Glubiger lebt, oder mit wem er zusammen ist, er ist immer dafr verantwortlich, die Menschen zu der Moral aufzufordern, die Gott gefllt und sie an den immer nher kommenden Tag des Gerichts zu erinnern. Dafr verlangt er von niemandem einen Lohn, er will diese Aufgabe nur auf das Beste erfllen und Gottes Wohlgefallen erwerben.
Whrend er die Menschen zur Anbetung Gottes aufrief, warnte er sie vor schmerzlicher Strafe
Wie die anderen Gesandten forderte Hud (a.s) sein Volk auf, zu Gotte allein zu beten, und er sagte, er frchte Strafe, falls es dies nicht beherzige:
Gedenke auch des Bruders der Ad, als er sein Volk bei den Sanddnen warnte - schon vor Ihm, aber auch nach ihm gab es Warner -: Dient allein Gott! Ich befrchte fr euch wirklich das Strafgericht eines gewaltigen Tages! (Sure 46:21 al-Ahqaf)
Er erinnerte auch daran, dass die Dinge, die sie in dieser Welt fr wertvoll hielten, vergnglicher Natur seien:
Baut ihr euch aus Frivolitt auf jedem Hgel ein Denkmal und errichtet Prachtbauten, als wolltet ihr unsterblich werden? (Sure 26:128, 129 asch-Schuara)
Dann sagte er, sie sollten Gott frchten, Seine Gebote befolgen und andere nicht unterdrcken. Auch warnte er sie vor der Strafe, falls sie dem zuwider handelten:
Und wenn immer ihr zupackt, seid ihr malos grausam und gewaltsam. So frchtet Gott und gehorcht mir! Und frchtet Den, Der euch reichlich mit all dem versorgte, was euch wohlbekannt ist, euch reichlich versorgte, was euch wohlbekannt ist, euch reichlich versorgte mit Viehherden und Kindern und Grten und Quellen. Seht, ich frchte fr euch die Strafe eines gewaltigen Tages. (Sure 26:130-135 asch-Schuara)
Hud (a.s) erinnerte sein Volk an Gottes Segnungen
Gottes Segnungen sind zu zahlreich, als dass wir sie aufzhlen knnten, wie bei der 18. Vers der Sure an-Nahl mitgeteilt wurde. Viele Menschen jedoch erinnern sich nicht daran, dass es Gott ist, Der diese Segnungen gibt und dass sie Ihm dafr dankbar sein sollten. Sie denken auch nicht daran, dass Gott ihnen jederzeit alles wegnehmen kann, wenn Er will. Aus diesem Grund erinnern die Gesandten Gottes die Vlker immer daran, sich zu Gott zu wenden, dass alles, was sie besitzen, eine Segnung Gottes ist und dass sie Ihm fr diese Segnungen dankbar sein sollten. Auch Hud (a.s) erinnerte sein Volk an die Segnungen, die Gott ihm gegeben hatte und er rief dazu auf, Gott zu frchten:
Wundert ihr euch etwa, dass eine Mahnung von euerem Herrn zu euch kommt, durch einen Mann aus euerer Mitte, damit er euch warne? Und bedenkt, dass Er euch als Nachfolger des Volkes von Noah eingesetzt hat und euere Macht vergrerte. Darum gedenkt der Wohltaten Gottes, damit es euch wohl ergehe. (Sure 7:69 al-Araf)
Hud (a.s) forderte sein Volk auch auf, von Gott Vergebung zu erbitten. Er sagte, Gott wrde seine Segnungen noch verstrken, falls die Menschen bereuten und bei Ihm Zuflucht suchten.
O mein Volk! Bittet euren Herrn um Verzeihung fr euch. Dann wendet euch reuevoll zu Ihm. Er wird auf euch Regengsse vom Himmel herabsenden und wird eure Kraft mit (noch mehr) Kraft mehren. Und wendet euch nicht in Snde ab! (Sure 11:52 Hud)
Hud (a.s) warnte sein Volk vor der Unwissenheit
Der Begriff Unwissenheit wird im Quran benutzt, um die Menschen zu beschreiben, die die Religion nicht kennen und weit von der Religion entfernt leben. Beispielsweise, kann jemand eine gute Ausbildung haben, doch wenn er Gott nicht erkennt, wenn er Gottes Buch nicht kennt und diesem Buch nicht folgt, dann ist er gem dem Quran unwissend. Ein Mensch kann ber viele Dinge eine reiche Kenntnis haben, doch wenn er nicht darber nachdenkt, wer er ist und wieso er erschaffen wurde, wenn er nicht erkennt, Wer ihn erschaffen hat und aus diesem Grund nicht tut, was Gott von ihm verlangt, dann ist er unter den Unwissenden.
Wenn man diese Menschen fragt, sagen sie meistens, dass sie der Religion folgen. Doch die Religion, die sie meinen, ist nichts anderes als die Religion der Unwissenden, die sie von ihren Vorfahren ererbt und in ihrer Umgebung gesehen haben. Diese Religion hat mit dem Buch Gottes nichts zu tun.
Wie Gott in den Erzhlungen des Quran erwhnt hat, haben die Gesandten im Lauf der Geschichte den unwissenden Gesellschaften die wahre Religion verkndet. Doch obwohl ihre Seelen berzeugt waren, haben sie sie wegen ihrer Unwissenheit in Bswilligkeit und Hochmut verleugnet. Trotz aller Warnungen haben sie mit Ausnahme weniger - ihre aberglubische Religion weiter verteidigt.
Auch das Volk Huds (a.s) weigerte sich, aus ihrem Stadium der Unwissenheit herauszutreten und dem Gesandten zu gehorchen.
Er sagte: Das Wissen (davon) ist allein bei Gott. Ich richte euch nur das aus, womit ich gesandt bin. Jedoch sehe ich, dass ihr ein ahnungsloses Volk seid! (Sure 46:23 al Ahqaf)
Hud (a.s) machte den Unglubigen in seinem Volk klar, dass er sich vor ihnen nicht frchte, sondern auf Gott vertraue
Trotz seines Drngens hat sich das Volk Hud (a.s) widersetzt. Es folgte nicht dem Weg, zu dem der Prophet aufgerufen hatte. Wie alle anderen Unglubigen im Laufe der Geschichte, haben auch diese Menschen von ihrem Propheten ein Wunder erwartet und ihm gesagt, dass sie sonst nicht glauben wrden:
Sie sprachen: O Hud! Du kamst nicht mit einem deutlichen Wunder zu uns. Und wir wollen unsere Gtter nicht auf dein Wort hin verlassen. Wir glauben dir nicht. (Sure 11:53 Hud)
Hud (a.s) sagte daraufhin, er beteilige sich nicht daran, wenn sie Gott Gtzen beigesellten und er frchte sich nicht vor ihren Verschwrungen:
... Er sprach: Siehe, ich nehme Gott zum Zeugen, und bezeugt auch ihr, dass ich nichts mit den Gtzen zu schaffen habe, die ihr Ihm zur Seite setzt. So macht halt allemsamt euere Plne gegen mich, und gebt mir keinen Aufschub. (Sure 11:54, 55 Hud)
Hud (a.s) war ein Prophet Gottes, und ihm war vollstndig bewusst, dass Gott alle Dinge erschaffen hat und dass Er Seine aufrichtigen Diener verteidigt. Er war sicher, alle gegen ihn gerichteten Unternehmungen wrden fehlschlagen und er drckte sein Gottvertrauen so aus:
"Siehe, ich vertraue auf Gott, meinen Herrn und eueren Herrn. Kein Lebewesen gibt es auf Erden, das Er nicht am Schopf erfasst. Siehe, meines Herren Weg ist gerade." (Sure 11:56 Hud)
Salih (a.s)
Gott sandte Salih (a.s) als Gesandten zu den Thamud. Der Quran berichtet, er habe sein Volk aufgefordert, allein Gott anzubeten:
Und wahrlich, Wir entsandten zu den Thamud ihren Bruder Salih: Dient Gott! Doch sie wurden darber zu zwei miteinander streitenden Parteien. (Sure 27:45 an-Naml)
Wie alle Gesandten machte Salih (a.s) seinem Volk klar, dass er ein vertrauenswrdiger Gesandter sei, und er rief es zur Gottesfurcht auf:
Die Thamud bezichtigten die Gesandten der Lge. (Damals) als ihr Bruder Salih zu ihnen sprach: Wollt ihr denn nicht Gottsfrchtig sein? Seht, ich bin euch ein getreuer Gesandter. So frchtet Gott und gehorcht mir! (Sure 26:141-144 asch-Schuara)
Auch Salih (a.s) verlangte keinerlei Lohn von seinem Volk.
Salih (a.s) belehrte sein Volk ber Gottes Gre und er forderte es auf, um Vergebung zu bitten
Whrend ihrer Verkndigung haben die Gesandten Gottes immer auf die Zeichen von Gottes Existenz hingewiesen und die Menschen an das vollkommene Gleichgewicht der Natur und die wunderbaren Eigenschaften der Lebewesen erinnert, die Gott erschaffen hat.
Salih (a.s) ist einer der Gesandten, die ihre Vlker zum Denken leiteten, indem sie ihnen die Schpfungsbeweise erzhlten. Er hat sein Volk an die erste Schpfungsphase des Menschen erinnert, damit sie das endlose Wissen, die endlose Weisheit und Gre Gottes begreifen konnten:
Und zu den Thamud (entsandten Wir) ihren Bruder Salih. Er sprach: O mein Volk! Dient Gott! Ihr habt keinen andern Gott als Ihn. Er hat euch aus der Erde hervorgebracht und hat euch dort Wohnung gegeben. Darum bittet Ihn um Verzeihung, alsdann wendet euch Ihm reumtig zu. Siehe, mein Herr ist nahe und zu erhren bereit. (Sure 11:61 Hud)
Salih (a.s) rief sein Volk auf, ihm als Gesandtem Gottes zu gehorchen
Salih (a.s) hat sein Volk daran erinnert, Gott zu frchten, Der der wahre Besitzer von allem Existierenden ist, auf der Erde kein Unheil zu stiften und ihm selbst zu gehorchen. Fr den Fall ihres Ungehorsams machte er klar, dass Gott die Menschen nicht in Sicherheit leben lassen wrde:
Wird man euch etwa in dem (Genu dessen), was ihr hier habt, ungestrt belassen, mit Grten und Quellen und Getreidefeldern und Dattelpalmen mit zarter Bltenscheide? Und aus den Bergen werdet ihr euch weiterhin geschickt Wohnungen aushhlen? So frchtet Gott und gehorcht mir! Und gehorcht nicht dem Befehl der Malosen, die auf Erden statt Heil Unheil sitften. (Sure 26:146-152 asch-Schuara)
Gott hat Seine Gesandten verpflichtet, die Menschen zur wahren Religion aufzurufen und auf der Erde Heil und Ordnung zu richten. Die Warnungen des Propheten Salih (a.s) ist ein Ruf, diese Pflicht zu erfllen.
Salih (a.s) sagte seinem Volk, es msse Gottes Segnungen bedenken und auf Erde kein Unheil stiften
Und zu den Thamud (entsandten wir) ihren Bruder Salih. Er sprach: Mein Volk, dient Gott. Ihr habt keinen Gott auer Ihm. Schon kam zu euch ein deutlicher Beweis von unserem Herrn. Diese Kamelin AIlahs ist euch ein Zeichen; darum lat sie in Gottes Land weiden, und rhrt sie nicht in bser Absicht an, sonst erfat euch schmerzliche Strafe. Und bedenkt, wie Er euch zu Nachfolgern der Ad machte und euch eine Wohnsttte auf Erden gab, auf deren Ebenen ihr euch Schlsser bautet und euch Wohnungen in deren Berge grubt. Und gedenkt der Wohltaten Gottes und stiftet auf Erden kein Verderben. (Sure 7:73, 74 al-Araf)
Salih (a.s) erinnerte sein Volk an die gefhrliche Konsequenz des Ungehorsams gegen Gott
Doch die Thamud widersetzten sich ihm: Salih, wir hatten grosse Hoffnungen in dich gesetzt, bevor dies geschah. Willst du uns verbieten, anzubeten was schon unsere Vter anbeteten? Wir haben grosse Zweifel an den Glauben, den du uns aufdrngen willst. (Sure Hud, 62) Salih (a.s) antwortete, es gebe keinen Menschen, der ihm helfen knne, falls er ungehorsam sei gegen Gott.
Er sprach: O mein Volk! Was meint ihr wohl? Da ich zweifellos einen deutlichen Beweis von meinem Herrn habe und Er mir Seine Barmherzigkeit erwiesen hat, wer wrde mich da vor Gott retten, wenn ich Ihm den Gehorsam versagte? So brchtet ihr nur greres Verderben ber mich. (Sure 11:63 Hud)
Niemand kann denen helfen, die sich gegen Gott auflehnen. Und wie im oben erwhnten Vers mit den Worten des Propheten Salih (a.s) gesagt wird, wird auch derjenige einen sicheren Schaden erleiden, der dem folgt, der gegen Gott rebelliert.
Salih (a.s) riet seinem Volk, die Strafe Gottes zu bedenken
Da die wahre Religion, die die Gesandten Gottes gebracht haben, zu den Vorteilen der Unglubigen im Widerspruch steht, wollten diese Menschen den Gesandten nicht glauben. Sie fanden es unbequem, dass die Gesandten Gottes sie an die Existenz Gottes und an das Jenseits erinnerten. In der Vergangenheit war diese Eigenschaft bei den leugnenden Vlkern oft zu sehen. Auch die Thamud haben nicht auf die Mahnungen des Propheten Salih (a.s) gehrt:
Und so wandte er sich von ihnen ab und sprach: O mein Volk! Wahrlich, ich bestellte euch die Botschaft meines Herrn und riet euch gut, ihr aber liebt keine Ratgeber. (Sure 7:79 al-Araf)
Salih (a.s) hat sich sehr ernsthaft bemht, sein Volk zum richtigen Weg zu leiten. Doch sein Volk bestand beharrlich auf dem Unglauben. Gott hat dieses Volk auf die Probe gestellt, indem Er ihnen eine Kamelstute sandte und hat ihnen befohlen, diesem Kamel nichts Schlechtes anzutun. Er hat ihnen auch gesagt, dass sie eine peinvolle Strafe erleiden werden, wenn sie diesem Befehl nicht gehorchen wrden.
Das Volk, verstie gegen Gottes Befehl und ttete das von Gott gesandte Kamel. So sind sie wie jedes andere Volk, das Gottes Befehl missachtete, mit einer schweren Strafe belegt und vernichtet worden.
Und als Unser Befehl erging, retteten Wir in Unserer Barmherzigkeit Salih und die Glubigen, die bei ihm waren, vor der Schande jenes Tages. Siehe, dein Herr, Er ist der Starke, der Gewaltige. Da erfate die Snder der Schrei, und sie lagen in ihren Wohnungen leblos am Boden als htten sie nie darin gewohnt. Siehe, die Thamud verleugneten ihren Herrn. Fort mit den Thamud! (Sure 11:66-68 Hud)
Wie wir in diesem Beispiel vom Propheten Salih (a.s) sehen knnen, haben die Gesandten Gottes ihren Vlkern die Religion Gottes bekannt gemacht, sie daran erinnert, dass das diesseitige Leben ein Ort der Prfung ist und ihnen erklrt, dass nur solche Menschen vor der unendlichen Qual gerettet werden knnen, die Gottes Befehlen gehorchen. Sie haben weiter deutlich gemacht, dass jeder, der beharrlich auf dem Unglauben besteht, von Gott eine schwere Strafe zu erwarten hat.
Doch diese groen Anstrengungen der Gesandten haben nur wenige Menschen beeinflusst, die an Gott glaubten. Die Mehrheit der Menschen wollten sich nicht ermahnen lassen. Als Ergebnis ihres beharrlichen Unglaubens sind sie die Verlierer gewesen und sind der Qual entgegengegangen. Im Jenseits jedoch werden sie mit einer noch greren Qual bestraft werden.
|