| SCHLUSSFOLGERUNG
In der Literatur sind zahlreiche Bücher über Stechmücken
vorhanden, und es wurden unzählige Forschungen gemacht. Das Ziel
dieses Buches unterscheidet sich jedoch von diesen Arbeiten. Sein Ziel
ist nicht, allgemeines Wissen über Paarung, Eierlegen und Ernährung
der Stechmücke zu vermitteln.
Ziel dieses Buches ist, zu erreichen, dass der Mensch sich an die wichtigste
Tatsache seines Lebens erinnert.
Ziel ist, den Menschen an seinen wahrhaftigen Besitzer, und zwar an
den Herrn über Himmel und Erden, und die ihm gegenüber geschuldeten
Verpflichtungen, zu erinnern.
Dieses Buch und die darin enthaltenen, an Wunder grenzenden Ereignisse
im Zusammenhang mit der Stechmücke ist für Sie vielleicht sehr
viel wichtiger als sie meinen. Denn Gott, Der all dies als Beweise Seiner
eigenen Existenz erschafft, hat dem Menschen gewisse Verantwortungen übergeben.
Diese Verantwortungen zu erfüllen gilt denn für den Menschen
auf Erden – ob er es nun merkt oder nicht – als das wichtigste
Erfordenis.
Wenn man sich kurz an einige der im Buch erläuterten Wunder erinnert,
wird uns die Grösse dieses Beweises der Schöpfung noch einmal
bewusst:
- Dass die Muttermücke zum Ablegen der Eier dank dem sich in ihrem
Bauch befindlichen Wärme- und Feuchtigkeitsempfänger die geeignetste
Stelle bestimmt...
- Dass die Stechmücke, die ihre Eier ins Wasser ablegt, verschiedene
Vorsichtsmassnahmen trifft, um spätere mögliche Probleme ihrer
Jungen zu verhindern...
- Dass die Eier bei ungünstigen Voraussetzungen – obwohl
ihre Zeit gekommen ist – auf geeignete Bedingungen warten ohne
zu platzen...
- Die Fähigkeit der Eier, sich selbst zu tarnen...
- Wie es der Muttermücke gelingt, aus ihren Eiern ein Floss zu
bilden und zu verhindern, dass die Eier verlorengehen oder im Wasser
versinken...
- Und das Vorhandensein eines Luftkissens an ihrer Unterseite...
- Die auf den Eiern der Malaria-Stechmücke befindlichen Aufsätze,
die einem Rettungsring gleichen und das Versinken der Eier ins Wasser
verhindern...
- Die Schreiner-Mücke, die Pflanzenwurzeln aufschneidet und ihren
Eiern die geeignetste Atmosphäre vorbereitet...
- Neu auf die Welt gekommene Larvenarten die wissen, dass sich in den
Pflanzenwurzeln Sauerstoff befindet und an diesen Sauerstoff gelangen,
indem sie die Wurzeln aufschneiden...
- Speziell entworfene, sich um den Mund der Larve befindlichen Bürsten,
die durch Erzeugung einer Wasserströmung und Filtrieren des Wassers
die Ernährung der Larve sicherstellen...
- Dass die Larve sich selber ein Haus bauen kann, und dass ihr das gesamte,
dazu notwendige Material bei der Geburt mitgegeben wurde...
- Der Haken, der sich am Schwanz der Larve befindet und den in strömendem
Wasser lebenden Larven hilft, sich irgendwo festzuhalten...
- Der Luftschlauch der kopfüber unter der Wasseroberfläche
hängenden Larve, der zum Atmen aus dem Wasser hinausragt und einem
von Tauchern benützten Schnorchel gleicht...
- Die spezielle Isolation, die sich im Schlauch befindet und das Eindringen
von Wasser in den Schlauch verhindert...
- Der besondere Harnsäure-Schutz, welcher das Verbrennen der tagelang
unter der Sonnenhitze verbleibenden Larven mit durchsichtiger Haut verhindert...
- Das besondere Organ, das im Übergang zum Puppen-Stadium zum Aufreissen
der Larvenhaut dient und nach dieser Phase verschwindet...
- Die Tatsache, dass die Puppe während ihrer letzten Entwicklungsphase
an der sich an der Wasseroberfläche befindlichen Kopfseite platzt – denn
das Platzen an einer anderen Stelle würde das Innere des Kokons
durchnässen...
- Dass die Kopfseite der Puppe wiederum mit einer speziellen Substanz
isoliert ist...
- Die Kunst der Stechmücke, aus der sich im Wasser befindlichen
Puppe zu schlüpfen, ohne das Wasser mit Körper und Flügeln überhaupt
zu berühren...
- Das Aufsteigen aus dem Wasser als eine tadellose Flugmaschine, obwohl
sie sie ein Dasein im Wasser geführt hatte...
- Dass die männliche Stechmücke das Weibchen an der Frequenz
des Flügelschlags erkennen kann...
- Der aus sechs Teilen bestehende Schneid-, Bohr- und Saugmechanismus,
den die Stechmücke zum Stechen ihrer Beute benützt...
- Das Betäuben der offenen Wunde, damit sie ohne dass ihr Opfer
es merkt, Blut saugen kann...
- An der offenen Wunde zur Verhinderung der Blutgerinnung eine Flüssigkeit
abzusondern, damit sie die Prozedur des Blutsaugens fortsetzen kann...
- Zur Feststellung des Ortes ihrer Beute Systeme zu benützen, die
für Wärme, Feuchtigkeit, Kohlendioxid und chemische Substanzen
empfindlich sind...
Eine einen Zentimeter grosse Stechmücke, deren Existenz weder durch
Mutation, noch Zufälle oder Mechanismen der Natürlichen Selektion
erklärt werden kann, birgt in sich viele an Wunder grenzende Eigenschaften.
Sofern Sie sich bemühen, das von Gott befohlene Leben zu führen,
kann dieses Buch ein Anlass dazu geben, sich Ihm zu nähern. Auch
falls Sie das im Quran von Gott befohlene Leben nicht führen, aber
sich der Existenz Gottes bewusst werden, kann dieses Buch Anlass dazu
sein, in dieser Richtung Anstrengungen zu unternehmen. Doch falls Sie
in keiner Weise beabsichtigen, nach dem Quran zu leben, und dies zu tun
mit fadenscheinigen Vorwänden hinausschieben, erscheint die Bestimmung
im letzten Satz des folgenden Quranverses – in dem Gott die Stechmücke
erwähnt – sehr deutlich und genau wie für Sie geschrieben...
Siehe, Gott scheut Sich nicht, ein Gleichnis mit einer
Mücke zu machen oder mit etwas noch geringerem; denn die Gläubigen
wissen, dass es die Wahrheit von ihrem Herrn ist. Die Ungläubigen
aber sprechen: "Was will Gott mit diesem Gleichnis?" Viele führt
Er hierdurch irre, und viele leitet Er hierdurch recht; doch irre führt
Er nur die Frevler. (Sure 2:26 – al-Baqara)
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