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Der Prophet Moses (a.s)


Frwahr, Wir entsandten schon Moses mit Unseren Wunderzeichen:"Fhre dein Volk aus den Finsternissen zum Licht und erinnere sie an die (kommenden) Tage Allahs." Siehe, darin sind wahrlich Zeichen fr alle in Geduld Standhaften und Dankbaren.
(Quran 14:5)




Der Evolutionsschwindel

Jedes Detail des Universums weist auf die Existenz einer berlegenen Schpfung hin. Der Materialismus, der die Schpfung des Universums bestreitet, ist dagegen nichts als ein pseudowissenschaftlicher Trugschluss.

Ist aber die Philosophie des Materialismus ungltig, ist allen anderen Theorien, die auf dieser Philosophie basieren, die Grundlage entzogen. Herausragend unter diesen Theorien ist der Darwinismus, die Evolutionstheorie. Sie argumentiert, alles Leben habe sich zufllig aus unbelebter Materie entwickelt. Durch die Erkenntnis, dass das Universum Gottes Schpfung ist, wird die Evolutionstheorie widerlegt. Der amerikanische Astrophysiker Hugh Ross erklrt dies so:

Atheismus, Darwinismus, und praktisch alle "Ismen", die aus den Philosophien des achtzehnten, neunzehnten und zwanzigsten Jahrhunderts hervorgegangen sind, beruhen auf der Annahme - der falschen Annahme - das Universum sei unendlich. Das Phnomen der Singularitt brachte uns vor das Angesicht der Ursache - oder des Verursachers - der jenseits, vor und nach dem Universum ist, und allem, was es enthlt, einschlielich des Lebens selbst.6

Es ist Allah, der das Universum geschaffen hat und der es vollendet hat bis ins kleinste Detail. Deshalb kann die Evolutionstheorie, die behauptet, alle Lebewesen seien nicht von Allah geschaffen worden, sondern seien als Ergebnis von Zuflligkeiten entstanden, unmglich richtig sein.

Wenn wir einen Blick auf die Evolutionstheorie werfen, ist es daher nicht berraschend, wenn wir sehen, dass sie durch Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung widerlegt ist. Die Struktur des Lebens ist extrem komplex und ungemein verblffend. In der unbelebten Welt knnen wir beobachten, wie empfindlich das innere Gleichgewicht atomarer Strukturen ist, in der belebten Welt sehen wir, in welch komplexen Anordnungen jene Atome zusammengesetzt sind und wie auergewhnlich der Aufbau der Proteine, Enzyme und Zellen ist, die alle aus Atomen bestehen. Dieses auerordentliche Design des Lebens war es, das den Darwinismus am Ende des 20. Jahrhunderts als falsch entlarvte.

Wir haben dieses Thema sehr detailliert in einer unserer anderen Studien abgehandelt, und wir werden das Thema weiter behandeln. Wegen seiner groen Bedeutung glauben wir jedoch, dass es hilfreich ist, wenn wir auch hier eine kurze Zusammenfassung geben.


Charles Darwin

Der Niedergang des Darwinismus

Obwohl die Evolutionstheorie eine Lehre ist, die schon im alten Griechenland bekannt war, wurde sie zum ersten Mal im 19. Jahrhundert "wissenschaftlich" formuliert. Das wichtigste Ereignis, das die Theorie auf die Tagesordnung der wissenschaftlichen Welt brachte, war das Buch "Der Ursprung der Arten" von Charles Darwin, das 1859 erschien. In diesem Buch bestritt Darwin, dass die unterschiedlichen Lebewesen auf der Erde alle von Allah einzeln erschaffen worden sind. Nach Darwins Meinung stammten alle Lebewesen von einem gemeinsamen Vorfahren ab. Durch schrittweise Vernderungen ber einen langen Zeitraum hinweg sollen sich die Unterschiede zwischen den Lebewesen entwickelt haben.

Darwin war sich bewusst, dass seine Theorie erhebliche Probleme aufwies. Er gestand dies in seinem Buch in dem Kapitel "Probleme der Theorie" auch ein. Diese Schwierigkeiten lagen hauptschlich in der Existenz komplexer Organe der Lebewesen, die unmglich durch Zufall erklrbar sind (z.B. das Auge) und in den Instinkten lebendiger Kreaturen. Darwin hoffte, dass diese Komplikationen durch neue Entdeckungen verschwinden wrden, doch dies hielt ihn nicht davon ab, mangelhafte Erklrungen fr eine betrchtliche Anzahl von Ungereimtheiten zu geben. Die forschende Wissenschaft hat seine Hoffnungen nicht erfllt und im Gegenteil den grundlegenden Behauptungen seiner Theorie jede Basis entzogen.

Die Niederlage des Darwinismus gegenber der Wissenschaft kann man in drei grundlegenden Punkten zusammenfassen:

1) Die Theorie kann nicht erklren, wie das Leben auf der Erde entstanden ist.

2) Es gibt keine wissenschaftliche Entdeckung, die besttigen wrde, dass die sogenannten "evolutionren Mechanismen", von deren Existenz die Theorie spricht, tatschlich eine evolutionre Wirkung htten.

3) Durch Fossilien werden die Behauptungen der Evolutionstheorie nicht besttigt, sondern widerlegt.

Im folgenden Teil werden wir diese drei grundlegenden Themen untersuchen.

Die erste unberwindbare Stufe: Der Ursprung des Lebens

Die Evolutionstheorie behauptet, dass alle Arten von Lebewesen von einer einzigen lebendigen Zelle abstammen, die vor ungefhr 3.8 Milliarden Jahren auf der Erde entstanden sein soll. Wie eine einzige Zelle Millionen komplizierter Arten von Lebewesen geschaffen haben soll und warum sich ihre Spur nicht in Fossilien findet wenn tatschlich eine Evolution stattgefunden hat, sind Fragen, die die Theorien nicht zu beantworten vermag. Aber zunchst sollte man sich mit der ersten Stufe der sogenannten "Evolution" beschftigen: Wie ist diese "Urzelle" ins Dasein gekommen?

Da die Evolutionstheorie die Schpfung bestreitet und kein Eingreifen einer bernatrlichen Kraft anerkennt, behauptet sie, diese "Urzelle" sei ohne eine Konstruktion, einen Plan und eine Ordnung, im Rahmen der Naturgesetze zuflligerweise entstanden. Das hiee, die unbelebte Materie habe durch eine Abfolge von Zufllen eine lebendige Zelle hervorgebracht. Dies ist jedoch eine Behauptung, die den elementaren Gesetzen der Biologie widerspricht.

Nur Leben bringt Leben hervor

In seinem Buch geht Darwin auf den Ursprung des Lebens nicht ein. Denn in seiner Zeit war man der Ansicht, dass das Leben ganz einfach strukturiert sei. Seit dem Mittelalter hatte sich die Vorstellung etabliert, Leben knne auf einfachste Weise aus toter Materie entstehen. Diese Theorie war unter dem Namen "spontane Entstehung" bekannt. Zur damaligen Zeit war der Glaube weit verbreitet, Frsche entstnden aus Schlamm und Insekten aus Nahrungsresten. Um dies zu beweisen, wurden die kuriosesten Experimente durchgefhrt. Man versuchte zum Beispiel, indem man ein paar Krner Weizen auf einen schmutzigen Lumpen legte, Muse hervorzubringen.

Auch das Auftreten von Wrmern im Fleisch, galt als ein Beweis dafr, dass Leben aus lebloser Materie entstehen kann. Spter stellte man fest, dass die Wrmer im Fleisch nicht von selbst entstehen, sondern aus Eiern schlpfen, die von Fliegen gelegt werden, die nur mit dem bloen Auge nicht sichtbar sind.

Zu der Zeit, als Darwin die Evolutionstheorie entwickelte, war die Vorstellung, dass Mikroben aus unbelebter Materie entstehen knnen, eine weithin akzeptierte Ansicht.

Bereits fnf Jahre nach der Verffentlichung von Darwins Buch "Der Ursprung der Arten", hat der berhmte franzsische Biologe Louis Pasteur diese grundlegende Vorstellung der Evolution zunichte gemacht. Pasteur fasste das Ergebnis seiner jahrelangen Arbeiten und Untersuchungen mit den Worten zusammen: "Die Behauptung, dass Leben aus unbelebter Materie entstehen kann, gehrt unwiderruflich ins Reich der Fabeln." 7

Die Anhnger der Evolutionstheorie leisteten lange Zeit den Erkenntnissen Pasteurs Widerstand. Sptestens jedoch, als die forschende Wissenschaft die komplizierte Struktur der Zelle eines Lebewesens entdeckte, wurde die Ungltigkeit der Behauptung, das Leben knne selbstndig entstehen, deutlich.

Ergebnislose Bemhungen im 20. Jahrhundert

Der erste Evolutionist, der im 20. Jahrhundert das Thema ber den Ursprung des Lebens behandelte, war der bekannte russische Biologe Alexander I. Oparin. Er versuchte, mit einigen Thesen, die er 1930 formuliert vorgebracht hatte, zu beweisen, dass die Zelle eines Lebewesens zufllig entstanden ist. Auch diese Arbeiten endeten erfolglos und Oparin war gezwungen, einzugestehen: "Leider bleibt der Ursprung der Zelle weiterhin eine unbeantwortete Frage, die in der Tat der dunkelste Punkt in der gesamten Evolutionstheorie ist." 8


Alexander Oparin

Die Evolutionisten, die Oparin folgten, versuchten Experimente durchzufhren, durch die das Problem des Ursprungs des Lebens gelst werden knnte. Die Studie ber den Ursprung des Lebens, die die grte Anerkennung fand, ist ein Versuch, der unter dem Namen Millers Experiment in die Annalen der Wissenschaft einging, der von dem amerikanischen Forscher Stanley Miller im Jahr 1953 durchgefhrt wurde. Miller synthetisierte einige organische Molekle (Aminosuren), die in den Strukturen der Proteine verwendet werden, indem er die Gase, von denen er vermutete, sie seien in der ursprnglichen Atmosphre vorhanden gewesen, in einem Experiment vereinigte und dieser Mischung Energie zufhrte.

In den folgenden Jahren sollte klar werden, dass dieses Experiment, das in jenen Jahren als ein wichtiger Schritt angesehen wurde, keinerlei Relevanz besitzt und dass die Atmosphre, die im Experiment verwendet wurde, sich von den tatschlichen Bedingungen der Erde vollstndig unterscheidet.9

Nach einer langen Zeit des Schweigens hat auch Miller selbst eingestanden, dass die Atmosphre, die er im Experiment verwendet hat, nicht realistisch war.10

Alle evolutionistischen Bemhungen, die im 20. Jahrhundert durchgefhrt wurden, um das Problem ber den Ursprung des Lebens zu erklren, endeten immer mit Erfolglosigkeit. Die folgende Aussage des Geochemikers Jeffrey Bada vom Scripps Institute in San Diego macht die Hilflosigkeit der Evolutionisten bezglich dieses Engpasses deutlich:

Heutzutage, am Ende des 20 Jh. stehen wir immer noch dem selben grten ungelsten Problem gegenber das uns zu Beginn des 20 Jh. konfrontierte: Wie begann das Leben auf der Erde?11

Die komplizierte Struktur des Lebens

Der Grund, warum sich die Evolutionstheorie beim Ursprung des Lebens in einer Sackgasse befindet, ist, dass bereits die einfachsten lebendigen Organismen unglaublich komplizierte Strukturen besitzen. Die Zelle eines Lebewesens ist komplizierter als alle technologischen Produkte, die die Menschheit je hervorgebracht hat. Auch heute kann selbst in den bestausgersteten Laboratorien des 20. Jh. keine einzige Zelle synthetisch hergestellt werden.

Die Anzahl der Bedingungen, die fr die Entstehung einer Zelle erfllt sein mssen, ist so gro, dass ihre Entstehung mit Zufllen nicht erklrt werden kann. Die Wahrscheinlichkeit, dass die 500 Aminosuren, aus denen ein durchschnittliches Proteinmolekl besteht, in der richtigen Anzahl und Reihenfolge aneinandergefgt sind, plus die Wahrschein-lichkeit, dass all die enthaltenen Aminosuren ausschlielich linksdrehend und durch Peptidbindungen verbunden sind, ist 10950 zu 1. In der Mathematik gelten Wahrscheinlichkeiten, die kleiner als 1 zu 1050 sind, als "Nullwahrscheinlichkeit".

Das Molekl namens DNS jedoch, das im Zellkern jeder der 100 Trillionen Zellen in unserem Krper verborgen liegt und die genetischen Daten aufbewahrt, ist eine unglaublich groe Datenbank. Wollten wir die Information, die in der DNS verschlsselt ist niederschreiben, so mssten wir eine umfangreiche Bibliothek mit 900 Bnden von Enzyklopdien anlegen, deren jede 500 Seiten umfasste.

An dieser Stelle ergibt sich ein interessantes Dilemma: Whrend sich die DNS nur mit Hilfe einiger Enzyme vervielfltigen kann, die im Grunde genommen Proteine sind, kann die Synthese dieser Enzyme sich nur durch bestimmte Information realisieren, die im DNS Code enthalten ist: Da diese nun gegenseitig aufeinander angewiesen sind, mssen sie zum Zweck der Vervielfltigung entweder gleichzeitig koexistieren, oder das eine muss vor dem anderen "geschaffen" worden sein. Dadurch gert das Szenario, das Leben sei selbstndig entstanden, in eine Sackgasse.

In einem Artikel unter dem Titel "Der Ursprung des Lebens", der im Oktober 1994 in der Zeitschrift American Scientist verffentlicht wurde, beschreibt Prof. Leslie Orgel diese Wirklichkeit so:

Es ist uerst unwahrscheinlich, dass Proteine und Nukleinsuren, die beide komplexe Strukturen darstellen, zufllig zur gleichen Zeit und am gleichen Ort entstanden sind, und dennoch erscheint es unmglich, dass die einen ohne die anderen vorhanden sein knnen. Und somit mag man auf den ersten Blick gezwungen sein zu folgern, dass das Leben in der Tat niemals durch chemische Mittel entstanden sein konnte.12

Wenn es nun unmglich ist, dass das Leben durch Zusammenwirkung "natrlicher" Einflsse entstanden ist, dann muss man ohne Zweifel anerkennen, dass es auf "bernatrliche" Weise erschaffen worden ist. Diese Tatsache erklrt die Evolutionstheorie, deren primres Ziel es ist, die Schpfung zu widerlegen, ganz klar fr nichtig.

Die fingierten Mechanismen der Evolution

Der zweite wichtige Punkt, der die Theorie von Darwin fr ungltig erklrt, ist, dass die zwei als "evolutionre Mechanismen" bezeichneten Begriffe tatschlich keine evolutionre Kraft besitzen.

Darwin war der Erste, der behauptete, dass der Mechanismus der natrlichen Auslese evolutive Krfte beinhalte, und auf der Grundlage dieser Behauptung baute er dann seine gesamte Theorie auf. Der Titel den er seinem Buch gab, Der Ursprung der Arten durch natrliche Auslese, deutet darauf hin, dass natrliche Auslese die Grundlage der Theorie Darwins war.

Natrliche Selektion bedeutet die natrliche Auslese. Sie sagt aus, dass diejenigen Lebewesen, die den natrlichen Verhltnissen ihrer Umgebung besser angepasst sind, erfolgreich sein werden, indem sie berlebensfhige Nachkommen haben, whrend diejenigen die anpassungsunfhig sind, aussterben. Zum Beispiel werden in einem Rudel von Rehen, das der Gefahr von wilden Raubtieren ausgesetzt ist, diejenigen berleben, die schneller laufen knnen. Das ist wahr. Dieser Prozess wird jedoch niemals - unabhngig davon wie lange er fortdauert - die Rehe in eine andere lebendige Spezies verwandeln. Die Rehe werden immer Rehe bleiben.

Natrliche Auslese sondert lediglich die verkmmerten, schwachen und lebensunfhigen Individuen einer Spezies aus. Sie kann keine neue Art, neue genetische Information oder neue Organe herstellen, sie kann ergo keine evolutive Weiterentwicklung verursachen. Darwin akzeptierte diese Realitt, indem er uerte: "Natrliche Auslese vermag nichts zu tun, solange sich keine vorteilhaften nderungen begeben." 13


Die natrliche Auslese dient als ein Mechanismus, durch den die schwachen Individuen innerhalb einer Spezies entfernt werden. Sie ist ein Konservationsme-chanismus, der die bestehende Spezies vor Degeneration bewahrt. Darber hinaus hat sie keinerlei Fhigkeit, eine Spezies in eine andere umzuwandeln.

Die Wirkung von Lamarck

Wie knnten diese "ntzlichen Vernderungen" entstehen? Darwin versuchte, diese Frage mit der damals vorherrschenden Wissenschafts-mentalitt seiner Zeit zu beantworten, indem er sich auf den franzsischen Biologen Lamarck sttzte. Laut Lamarck gaben Lebewesen die Charakterzge, die sie sich whrend ihres Lebens angeeignet hatten, von einer Generation an die nchste weiter, und entwickelten sich auf diese Weise fort. Zum Beispiel sollen sich Giraffen aus antilopenhnlichen Tieren entwickelt haben indem sie ihre Hlse von Generation zu Generation mehr streckten, um hher und hher stehende Zweige als Nahrung zu erreichen. Darwin bediente sich somit der von Lamarck vorgelegten These der "Weitergabe von Charakterzgen" als des Umstandes, der die Lebewesen zur Evolution bewegt.

Darwin, der von diesem Denkansatz beeinflusst wurde, hat sich ein noch phantastischeres Beispiel ausgedacht. In "Der Ursprung der Arten" behauptete Darwin, dass sich Wale evolutiv aus Bren entwickelt haben sollen, die Schwimmversuche gemacht htten!14 Die Wissenschaft des 20. Jh. hat gezeigt, dass dieses Szenario eine Phantasie ist.

Die Vererbungsgesetze des sterreichischen Botanikers Gregor Mendel haben die Behauptungen von Lamarck und Darwin eindeutig widerlegt. Der zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstandene Wissenschaftszweig der Genetik hat bewiesen, dass nicht erworbene Fhigkeiten, sondern nur die Gene von einer Generation auf die Nchste bertragen werden. Auf diese Weise bleibt die natrliche Selektion vllig "isoliert" und als ein unwirksamer Mechanismus im Raum stehen.

Neo-Darwinismus und Mutationen

Die Darwinisten haben zum Ende der 30er Jahre des 20. Jahrhunderts die "moderne synthetische Evolutionstheorie", oder den "Neo-Darwinismus" aufgeworfen, um dieses Problem lsen zu knnen. Der Neo-Darwinismus fgte neben der natrlichen Selektion die Mutationen als "Grund der ntzlichen nderungen" ein. Gemeint sind die Beschdigungen, die im genetischen Material von Lebewesen durch uere Einwirkungen wie radioaktive Strahlung entstehen.


ALLE MUTATIONEN SIND SCHDLICH
Links: Eine normale Taufliege (Drosophila). Rechts: Eine Taufliege deren Beine aus ihrem Kopf herauswachsen; eine durch Radiation hervorgerufene Mutation.

Das heute noch aktuelle Modell ist der Neo-Darwinismus. Diese Theorie behauptet, dass Millionen von Arten von Lebewesen auf der Erde und ihre zahllosen komplizierten Organe wie das Ohr, das Auge, die Lunge, der Flgel als Folge eines Prozesses entstanden sind, der auf Mutationen, also auf genetischen Strungen beruht. Dahingegen gibt es eine wissenschaftlich erwiesene Tatsache, die diese Theorie hilflos erscheinen lsst: Mutationen lassen die Lebewesen sich nicht entwickeln. Im Gegenteil: Sie schdigen immer das Lebewesen.


Eine katastrophale Auswirkung von Mutationen auf den menschlichen Krper. Der oben abgebildete Junge ist ein Opfer des Unfalls im Atomreaktor in Tschernobyl.

Der Grund dafr ist sehr einleuchtend: Die DNS hat eine sehr komplexe Struktur, und planlose Einflsse knnen dieser Struktur nur Schaden zufgen. B. G. Ranganathan erklrte:

Mutationen sind geringfgig, ungeplant und schdlich. Sie treten sehr selten auf, und die beste Mglichkeit ist, dass sie wirkungslos bleiben. Diese vier Eigenschaften der Mutationen deuten darauf hin, dass sie nicht zu evolutiver Fortentwicklung fhren knnen. Eine planlose nderung in einem hoch spezialisierten Organismus ist entweder wirkungslos oder schdlich. Eine planlose Vernderung in einer Uhr kann die Uhr nicht verbessern. Sie wird sie aller Voraussicht nach beschdigen, oder hat bestenfalls keine Auswirkung. Ein Erdbeben bringt einer Stadt keine Verbesserungen, es bringt Zerstrung.15

Letztlich wurde bis heute kein einziges Beispiel einer Mutation beobachtet, welche das Erbgut weiterentwickelt htte. Es wurde beobachtet, dass alle Mutationen schdigend sind. Wie man verstanden hat, ist eine Mutation, die die Evolutionstheorie als "Evolutionsmechanis-mus" bezeichnet, ein genetischer Vorgang, der in Wirklichkeit die Lebewesen beschdigt oder zerstrt. (Die am hufigsten vorkommende Mutation beim Menschen ist der Krebs.) Natrlich kann ein schdlicher Mechanismus kein "evolutionrer Mechanismus" sein. Die natrliche Selektion jedoch kann "selbst nichts erschaffen", was auch Darwin zugegeben hat. Da es keinen evolutionren Mechanismus gibt, kann ein utopischer Prozess wie die Evolution nie stattfinden.

Fossilienfunde widerlegen die Evolution

Der deutlichste Beweis, dass das von der Evolutionstheorie beschriebene Szenario nie stattgefunden hat, sind die Fossilienfunde.

Die Evolutionstheorie besagt, dass jede lebende Spezies von einem Vorgnger abstammt. Eine vorher vorhandene Spezies verwandelte sich im Lauf der Zeit in etwas Anderes, und auf diese Weise sind alle ins Dasein gekommen. Laut der Theorie erstreckt sich dieser allmhliche Wandlungsprozess ber Millionen von Jahren.

Wenn dem so wre, htten zahlreiche bergangsarten in diesem langen Wandlungszeitraum vorhanden sein und leben mssen.



 


Der Fossilnachweis bezeugt, dass es niemals bergangsformen gegeben hat, dass eine Evolution nicht stattfand, und dass alle Spezien getrennt in vollendeter Form erschaffen wurden.

Es msste z.B. einige Halb-Fisch-Halb-Reptilien-Wesen in der Vergangenheit gegeben haben, die zustzlich zu dem ihnen bereits eigenen Fischcharakter, einige reptilienhaften Eigenschaften angenommen hatten. Oder es htte einige Reptilienvgel geben mssen, die zustzlich zu den ihnen innewohnenden Reptilieneigenschaften einige Vogelmerkmale entwickelt hatten. Evolutionisten nennen diese Phantasiegeschpfe, von welchen sie glauben, dass es sie in der Vergangenheit gab, "bergangsformen".

Htten solche Tiere tatschlich existiert, msste es Millionen, und selbst Billionen von ihnen in Anzahl und Sorten gegeben haben. Und wichtiger noch, die versteinerten berreste solcher wunderlichen Wesen mssten vorhanden sein. Die Anzahl dieser bergangsformen htte grer sein mssen als die der gegenwrtig vorhandenen Tierarten, und ihre berreste mssten ber die ganze Erde verstreut auffindbar sein. In Der Ursprung der Arten erklrt Darwin:

Falls meine Theorie richtig ist, haben sicherlich zahllose bergangsarten existiert, welche alle Arten der gleichen Gattung eng miteinander verbanden... Folglich knnte der Nachweis ihrer vergangenen Existenz nur in Versteinerungen gefunden werden.16

Die vergeblichen Hoffnungen von Darwin

Im Glauben an Darwins Prophezeiung haben die Evolutionisten auf ihrer Suche nach Versteinerungen seit Mitte des 19. Jh. berall auf der ganzen Welt nach den fehlenden Gliedern gegraben. Trotz ihrer besten Anstrengungen kamen bisher noch keine bergangsformen ans Licht. Alle durch Ausgrabungen erhaltenen Fossilien zeigen, dass ganz im Gegensatz zu den berzeugungen der Evolutionisten, das Leben auf der Erde unmittelbar und voll entwickelt erschien.

Ein berhmter britischer Palontologe, Derek V. Ager gesteht diese Tatsache ein, obwohl er ein Evolutionist ist:

Wenn wir den Fossilnachweis im Einzelnen untersuchen, ob auf der Ordnungs- oder Spezies-Ebene, tritt ein Punkt hervor: was wir immer und immer wieder finden ist nicht eine allmhliche Evolution, sondern eine pltzliche Explosion einer Gruppe auf Kosten einer anderen.17

Wie nun wohl erkenntlich ist, deutet der Fossilnachweis darauf hin, dass Lebewesen sich nicht aus niedrigen in hhere Lebensformen entwickelt haben, sondern dass sie stattdessen unmittelbar in einem vollkommenen Zustand auftauchten. Das widerspricht genau den Erwartungen Darwins. Darberhinaus ist dies ein sehr wichtiger Beweis, der uns zeigt, dass die verschiedenen Arten von Lebewesen erschaffen wurden. Lebewesen kamen nicht durch Evolution ins Dasein - sie wurden erschaffen. Douglas Futuyma, ein bekannter evolutionistischer Biologe, gesteht diese Tatsache ein, indem er uert:

Organismen sind entweder vollkommen entwickelt auf der Erde aufgetreten, oder sie sind es nicht. Falls sie das nicht taten, mssen sie sich aus einer zuvor bestehenden Spezies durch einen Wandlungsprozess entwickelt haben. Falls sie in einem vollkommen entwickelten Zustand erschienen sind, mssen sie in der Tat durch eine allmchtige Intelligenz erschaffen worden sein.18

Die Fossilien zeigen, dass die Lebewesen auf der Erde vollstndig und in einer ausgezeichneten Weise entstanden sind. Das heit; "der Ursprung der Arten" ist im Gegensatz zur Meinung Darwins nicht die Evolution, sondern die Schpfung.

Das Szenario der Menschlichen Evolution

Das Thema, welches die Anhnger der Evolutionstheorie am hufigsten ansprechen, ist der Ursprung des Menschen. Die darwinistischen Postulate sagen aus, dass der heutige Mensch sich evolutiv aus einer Art affenhnlichem Geschpf entwickelt hat. Im Lauf dieses angeblich evolutiven Prozesses, dessen angenommener Beginn etwa 4 - 5 Millionen Jahre zurckliegt, soll es einige "bergangsformen" zwischen dem neuzeitlichen Menschen und seinen Vorfahren gegeben haben. Entsprechend diesem imaginren Szenario werden vier grundstzliche Kategorien aufgefhrt:

1. Australopithecine (Mehrzahl von Australopithecus)

2. Homo habilis

3. Homo erectus

4. Homo sapiens

Die Evolutionisten nennen den sogenannten ersten gemeinsamen Vorfahren des Menschen und Affen "Australopithecus", was soviel wie "sdafrikanischer Affe" bedeutet. Australopithecus, die nichts anderes als eine vorzeitliche, nun ausgestorbene Affengattung war, hatte verschiedene Arten. Lord Solly Zuckerman und Prof. Charles Oxnard, zwei weltbekannte Anatomen aus England und den USA fhrten weitreichende Forschungsarbeiten an verschiedenen Australopithecus-Exemplaren durch, welche zeigten, dass diese Geschpfe mit den Menschen keine hnlichkeit haben.19

Die nchste Stufe der menschlichen Evolution wird von den Evolutionisten als "homo", "Mensch" klassifiziert. Entsprechend der evolutionistischen Behauptung sind die Lebewesen der Homo-Reihe hher entwickelt, als Australopithecus, und nicht sehr unterschiedlich vom heutigen Menschen. Der neuzeitliche Mensch, Homo sapiens hat sich angeblich im letzten Stadium der Evolution dieser Spezies herausgebildet. Die Evolutionisten bilden ein imaginres Evolutionsschema, indem sie die Fossilien, die zu unterschiedlichen Lebewesen gehren, hintereinander aufstellen. Dieses Schema ist imaginr, weil es nie bewiesen wurde, dass es zwischen diesen unterschiedlichen Arten einen evolutionren Zusammenhang gibt. Ernst Mayr, einer der wichtigsten Anhnger der Evolutionstheorie des 20. Jahrhunderts, erkennt diese Tatsache an, indem er sagt, dass "die Kette bis zum Homo sapiens tatschlich fehlt".20


Irrefhrende Phantasiezeichnungen


Um die Evolution zu untersttzen fgen die Evolutionisten vorstzlich Charaktermerkmale in ihren Bildern und Nachbildungen ein, die in Wirklichkeit keine Fossilspuren hinterlassen, wie etwa die Struktur der Nase und Lippen, die Gestalt des Haars, die Form der Augenbrauen und sonstiger Behaarung des Krpers. Sie fertigten auch detaillierte Abbildungen dieser imaginren Geschpfe an, wie sie mit ihren Familien wanderten oder jagten und in sonstigen Alltagssituationen. Diese Zeichnungen jedoch sind durchwegs Phantasieprodukte und haben kein Gegenstck im Fossilnachweis.

Indem die Evolutionisten die Evolutionskette in dieser Weise als "Australopithecine > Homo habilis > Homo erectus > Homo sapiens" auslegen, sagen sie damit, dass jede dieser Spezies der Vorlufer der darauf folgenden war. Neueste Entdeckungen einiger Palo-Anthropologen haben jedoch enthllt, dass Australopithecus, Homo habilis und Homo erectus in verschiedenen Teilen der Welt zur gleichen Zeit existierten.21

berdies hat ein bestimmter Teil der als Homo erectus eingegliederten Menschen bis in sehr neuzeitliche Epochen gelebt. berdies lebten Homo sapiens neandertalensis und Homo sapiens sapiens (der Mensch der Moderne) im selben geographischen Gebiet nebeneinander.22

Diese Situation macht die Behauptung, dass einer des anderen Nachkommen war offensichtlich zunichte. Stephen Jay Gould, Palontologe an der Harvard Universitt, selbst Evolutionist, erklrt diese Sackgasse der Evolution folgendermaen:

Was wurde aus unserer Stufenleiter, wenn es drei nebeneinander bestehende Stmme von Hominiden (A. africanus, die robusten Australopithecine, und H. habilis) gibt, keiner deutlich von dem anderen abstammend? Darber hinaus zeigt keiner von ihnen irgendeine evolutive Neigung whrend seines Daseins auf der Erde.23

Das Szenario der menschlichen Evolution, deren Fortbestehen in den Medien oder in den Lehrbchern mit erdachten Konstruktionen von Lebewesen, halb Affe, halb Mensch, durch Propaganda also, gesichert wird, ist ein Mrchen, welches jeder wissenschaftlicher Grundlage entbehrt.

Einer der bekanntesten und angesehensten Wissenschaftler, Lord Solly Zuckermann, der dieses Thema ber lange Jahre erforscht und insbesondere ber die Australopithecus-Funde 15 Jahre lang Untersuchungen angestellt hat, kam zuletzt zu dem Schluss, dass es keinen tatschlichen Stammbaum gibt, der von den affenartigen Lebewesen bis zum Menschen hinreicht.

Zuckermann stellte auch ein sehr interessantes "Wissenschafts-Spektrum" auf. Er ordnete sein Spektrum der Wissenschaften in einer Stufenleiter an, angefangen bei denen, die er fr wissenschaftlich hielt bis zu denen, die er als unwissenschaftlich erachtete. Entsprechend Zuckermanns Spektrum sind die "wissenschaftlichsten", d.h. auf konkreten Daten beruhenden, wissenschaftlichen Gebiete die Chemie und Physik. Ihnen folgen die biologischen und dann die sozialen Wissenschaften. Am Ende des Spektrums, welches den als "unwissenschaftlich" betrachteten Sektor ausmacht, stehen "bersinnliche Wahrnehmung" - Konzepte wie Telepathie und Sechster Sinn - und "menschliche Evolution". Zuckermann erklrt diese Gedankenfhrung:

Wir bewegen uns dann von dem Bestand objektiver Wahrheit in jene Bereiche angeblicher biologischer Wissenschaft, wie bersinnliche Wahrnehmung oder die Interpretation der Fossilgeschichte des Menschen, wo fr den der glaubt, alles mglich ist - und wo der Tiefglubige manchmal sogar in der Lage ist, gleichzeitig verschiedene widersprchliche Dinge zu glauben.24

Die Technologie im Auge und im Ohr

Ein weiteres Thema, das die Evolutionstheorie ungeklrt lsst, ist die hervorragende Aufnahmequalitt des Auges und des Ohrs.

Bevor wir uns dem Thema Auge zuwenden sei kurz auf die Frage "wie wir sehen" eingegangen. Lichtstrahlen, die von einem Objekt ausgehen, fallen seitenverkehrt auf die Netzhaut des Auges. Hier werden diese Lichtstrahlen von speziellen Zellen in elektrische Impulse umgewandelt und an einen winzig kleinen Punkt im hinteren Teil des Gehirns weitergeleitet, an das Sehzentrum. Die elektrischen Impulse werden in jenem Hirnareal nach einer Reihe von weiteren elektrochemischen Prozessen als Bild wahrgenommen. Mit diesem technischen Hintergrund wollen wir nun ein wenig darber nachdenken.

Das Gehirn ist isoliert von jeglichem Licht. Das bedeutet, dass innerhalb des Gehirns absolute Dunkelheit vorherrscht, und dass Licht keinen Zugang zu dem Ort hat an dem das Gehirn sitzt. Der Ort, der als Sehzentrum bekannt ist, ist total finster und kein Licht gelangt jemals dorthin. Dennoch erleben wir eine helle, leuchtende Welt inmitten dieser pechschwarzen Finsternis.

Das Bild, das im Auge und im Sehzentrum geformt wird, ist von einer Schrfe und Deutlichkeit, die selbst die Technologie des 21. Jh. nicht hervorbringen kann. Betrachten Sie beispielsweise nur das Buch das Sie gerade lesen, Ihre Hnde mit denen Sie es halten, und dann erheben Sie Ihren Blick und schauen sich in Ihrer Umgebung um. Knnen Sie durch irgend ein anderes Medium solch ein klares und deutliches Bild erhalten? Selbst die bestentwickelten Fernsehbildschirme der grten Fernsehgerte-Hersteller knnen Ihnen solch ein klares Bild nicht geben. Es ist ein 3-dimensionales, farbiges und uerst scharfes Bild. Tausende von Ingenieuren sind seit ber 100 Jahren darum bemht, diese Schrfe hervorzubringen. Fabriken mit ungeheurem Arbeitsraum wurden errichtet, eine Unmenge von Forschung wurde unternommen, Plne und Designs wurden zu diesem Zweck angefertigt. Werfen Sie nochmals einen Blick auf den Bildschirm und auf das Buch in Ihrer Hand, und beachten Sie den Unterschied in der Bildqualitt. Abgesehen davon zeigt sich auf dem Bildschirm ein 2-dimensionales Bild, wobei die Augen eine rumliche Perspektive mit wirklicher Tiefe geben. Wenn man genau hinsieht, wird man erkennen, dass das Fernsehbild zu einem gewissen Grad verschwommen ist, was sicherlich nicht auf die Sicht gesunder Augen zutrifft.



Wenn wir das Auge und das Ohr mit Kameras und Tonaufzeichnungsgerten vergleichen, sehen wir, dass das Auge und das Ohr viel komplexer, funktioneller und vollkommener als diese technologischen Produkte sind.

Viele Jahre hindurch haben sich Zehntausende von Ingenieuren bemht, 3-dimensionales Fernsehen zu entwickeln und die Bildqualitt des natrlichen Sehens zu erreichen. Sie haben zwar ein 3-dimensionales Fernsehsystem entwickelt, doch die erwnschte Wirkung kann nur mit Hilfe von speziellen Brillen erzielt werden, und fernerhin handelt es sich hierbei nur um eine knstliche Rumlichkeit. Der Hintergrund ist verschwommen und der Vordergrund erscheint wie Papierschablonen. Es war bisher nicht mglich, ein scharfes und deutlich abgegrenztes Bild wie das der natrlichen Sicht hervorzubringen. Sowohl in der Kamera als auch auf dem Bildschirm vollzieht sich eine Einbue der Bildqualitt.

Die Evolutionisten behaupten, dass sich der Mechanismus, der dieses scharfe und deutlich abgegrenzte Bild hervorbringt, durch Zufall entwickelt hat. Was wrden Sie nun denken, wenn jemand sagte, dass der Fernseher in Ihrem Wohnzimmer sich als Ergebnis eines Zufalls bildete, dass alle Atome aus denen er besteht, sich aufs Geratewohl zusammenfanden und dieses Gert aufbauten, das ein Bild hervorbringt? Wie knnen Atome das zustande bringen, was Tausende von Menschen nicht knnen?

Wenn ein Apparat, der ein primitiveres Bild erzeugt als das Auge, sich nicht durch Zufall gebildet haben kann, konnte sich offensichtlich das Auge samt des Bildes, das es wahrnimmt um so weniger durch Zufall gebildet haben.

Die gleiche Situation herrscht beim Ohr vor. Das uere Ohr fngt die vorhandenen Tne durch die Ohrmuschel auf und leitet sie zum Mittelohr weiter. Das Mittelohr bermittelt die Tonschwingungen indem es sie verstrkt. Das Innenohr bersetzt diese Schwingungen in elektrische Impulse und leitet sie zum Gehirn. Analog zum Auge vollzieht sich die Hraktion im Hrzentrum des Gehirns.

Die gleiche Situation wie die des Auges trifft auch auf das Ohr zu, das Gehirn ist gegen Tne genauso isoliert wie gegen Licht, es lsst keinen Ton eindringen. Daher herrscht innerhalb des Gehirns absolute Stille, unabhngig davon wie laut es Auen auch sein mag. Nichtsdestoweni-ger vernimmt man die schrfsten Tne im Gehirn. Im Gehirn, das gegen jegliche Laute isoliert ist hrt man die Symphonien eines Orchesters und den Lrm einer belebten Strae. Falls die Lautstrke innerhalb des Gehirns jedoch zu dem entsprechenden Zeitpunkt mit einem hochempfindlichen Gert gemessen wrde, wrde sich zeigen, dass dort vollstndige Stille vorherrschte.

Wir wollen wiederum einen Vergleich zwischen der hohen Qualitt und der berragenden Technologie mit denen das Gehr ausgestattet ist, und der vom Menschen entwickelten Technologie anstellen. Wie im Falle der Bildtechnik werden seit Jahrzehnten Anstrengungen unternommen eine originalgetreue Qualitt in der Tonwiedergabe zu erzeugen. Die Ergebnisse dieser Bemhungen sind Tonaufzeichnungsgerte, Hi-Fi Systeme und tonempfindliche Systeme. Trotz all dieser Technologie und der Bemhungen von Tausenden von Ingenieuren ist bisher noch keine Tonwiedergabe gelungen, die die gleiche Schrfe und Klarheit htte wie die akustische Wahrnehmung des Ohrs. Man whle ein Hi-Fi System der hchsten Qualitt, das vom grten Hersteller in der Akustik-Industrie hergestellt wird - selbst in diesen Gerten geht ein Teil der Tonqualitt bei der Aufzeichnung verloren, und wenn das System angeschaltet wird, ist immer ein leises Nebengerusch vorhanden, bevor die Tonwiedergabe beginnt. Die akustische Wahrnehmung dagegen, die durch die Technologie des menschlichen Krpers erzeugt wird, ist uerst scharf und klar. Ein gesundes menschliches Ohr vernimmt Tne, die niemals begleitet sind von Rauschen oder atmosphrischen Nebengeruschen, wie ein Hi-Fi Gert sie hervorbringt; es nimmt den Ton genau so wahr wie er ist, scharf und deutlich. Dies ist immer so gewesen seit der Erschaffung des Menschen.

Es ist offensichtlich, dass das Auge, das Ohr und in der Tat alle anderen Teile des menschlichen Krpers die Erzeugnisse einer Schpfung hherer Ordnung sind. Dies sind augenscheinliche Hinweise auf Allahs einzigartige und unvergleichliche Schpfung, Sein zeitloses Wissen und Seine unbegrenzte Macht.

Ein materialistischer Glaube

Was wir bis hierher untersucht haben, zeigt uns, dass die Evolutionstheorie eine Behauptung ist, die zu wissenschaftlichen Tatsachen im Widerspruch steht. Die Behauptung der Theorie ber den Ursprung des Lebens widerspricht der Wissenschaft vollkommen, die von der Theorie vorgebrachten evolutionren Mechanismen haben keine evolutionre Wirkung, und die Fossilien zeigen, dass die bergangsformen nie existiert haben. Die Evolutionstheorie sollte also als eine unwissenschaftliche Idee angesehen werden, genauso wie man viele andere Ideen aus der Vergangenheit, wie das Modell des Universums, in dem die Erde das Zentrum bildet, heute nicht mehr ernsthaft zur Debatte stellt.

Aber die Evolutionstheorie wird mit Beharrlichkeit verteidigt. Einige Menschen versuchen sogar den Eindruck zu erwecken, dass es ein Angriff auf die Wissenschaft sei, diese Theorie kritisch zu beurteilen.

Der Grund dafr ist, dass die Evolutionstheorie fr manche Menschen ein dogmatischer Glaube ist, der nicht aufgegeben werden kann. Diese Menschen haben eine blinde Verbundenheit gegenber der materialistischen Philosophie, und sie nehmen den Darwinismus an, weil er fr sie die einzige Erklrung der Natur ist.

Interessanterweise gestehen die entsprechenden Wissenschaftler diese Tatsache von Zeit zu Zeit. Richard C. Lewontin, ein bekannter Genetiker der Harvard Universitt und ein berzeugter Evolutionist, gibt in den folgenden Worten zu, dass er "an erster Stelle Materialist, und dann erst Wissenschaftler ist":

Nicht dass uns die Methoden und Institutionen der Wissenschaft irgendwie zwngen, eine materielle Erklrung des gestalteten Universums zu akzeptieren, sondern im Gegenteil sind wir durch unser eigenes a priori Festhalten an materielle Ursachen gezwungen, einen Untersuchungsmecha-nismus und eine Auswahl von Konzepten zu schaffen, die materielle Erklrungen hervorbringen, ungeachtet dessen, wie intuitionsfeindlich, wie verwirrend fr den Uneingeweihten sie sein mgen. berdies ist der Materialismus absolut, daher knnen wir keinen gttlichen Fu in der Tre erlauben.25

Diese Worte sind eine deutliche Aussage dazu, dass der Darwinismus ein Dogma ist. Dieses Dogma nimmt an, dass ausser der Materie nichts existiert. Aus diesem Grund wird geglaubt, dass die unbelebte, unbewusste Materie das Leben erschaffen hat. Es wird angenommen, dass Millionen von Arten von Lebewesen, Vgel, Fische, Giraffen, Tiger, Insekten, Bume, Blumen, Wale und Menschen durch Reaktionen von Materie mit sich selbst, durch Regen und Blitz aus der unbelebten Materie entstanden sind! Dies jedoch ist eine Annahme, die sowohl dem Verstand als auch der Wissenschaft widerspricht. Darwinisten beharren darauf, diese Annahme zu verteidigen, damit eine gttliche Erklrung keinen Platz findet.

Jeder, der den Ursprung der Lebewesen nicht mit materialistischem Vorurteil erforscht, wird diese klare Tatsache erkennen: Alle Lebewesen sind die Werke eines Schpfers, Der berlegene Macht und Verstand besitzt. Dieser Schpfer ist Allah, Der das ganze Universum aus einem Nichts erschaffen, es in einer ausgezeichneten Weise geordnet und auch alle Lebewesen geformt hat.

Preis Dir, wir haben nur Wissen
von dem, was Du uns lehrst;
Du bist der Wissende, der Weise.
(Sure 2:32 - al-Baqara)

 
   
   

6- Hugh Ross, The Fingerprint of God, S. 50
7- Charles Darwin, The Origin of Species: By Means of Natural Selection or the Preservation of Favoured Races in the Struggle for Life, London: Senate Press, 1995, S. 134.
8- Derek A. Ager. "The Nature of the Fossil Record." Proceedings of the British Geological Association, Bd. 87, Nr. 2, (1976), S. 133.
9- T.N. George, "Fossils in Evolutionary Perspective", Science Progress, Bd. 48, (January 1960), S. 1ff.
10- Richard Monestarsky, Mysteries of the Orient, Discover, April 1993, S. 40.
11- Stefan Bengston, Nature, 345:765 (1990).
12- Earnest A. Hooton, Up From The Ape, New York: McMillan, 1931, S. 332.
13- Stephen Jay Gould, Smith Woodward's Folly, New Scientist, 5 April, 1979, S. 44.
14- Charles E. Oxnard, The Place of Australopithecines in Human Evolution: Grounds for Doubt, Nature, Nr. 258, S. 389.
15- Richard Leakey, The Making of Mankind, London: Sphere Books, 1981, S. 116
16- Eric Trinkaus, Hard Times Among the Neanderthals, Natural History, Nr. 87, Dezember 1978, S. 10, R.L. Holoway, "The Neanderthal Brain: What was Primitive?", American Journal of Physical Anthrophology Supplement, Nr. 12, 1991, S. 94
17- Ali Demirsoy, Kalitim ve Evrim (Vererbung und Evolution), Ankara: Meteksan Verlag 1984, S. 61
18- Ali Demirsoy, Kalitim ve Evrim (Vererbung und Evolution), Ankara: Meteksan Verlag 1984, S. 61
19- Fabbri Britannica Science Encyclopaedia, Bd. 2, Nr. 22, S. 519
20- Kevin McKean, Bilim ve Teknik (Wissenschaft und Technik ), Nr. 189, S. 7
21- Frank B. Salisbury, "Doubts about the Modern Synthetic Theory of Evolution", American Biology Teacher, September 1971, S. 336.
22- Ali Demirsoy, Kalitim ve Evrim (Vererbung und Evolution), Ankara: Meteksan Verlag, 1984, S. 39.
23- Homer Jacobson, "Information, Reproduction and the Origin of Life", American Scientist, Januar 1955, S. 121.
24- Reinhard Junker & Siegfried Scherer, Entstehungsgeschichte der Lebewesen, Weyel, 1986, S. 89.
25- Michael J. Behe, Darwin's Black Box, New York: Free Press, 1996, S. 232 f.

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