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Der Reue Vorbauen - Harun Yahya
Der Reue Vorbauen



BEILAGE: DER EINSTURZ DER EVOLUTIONSTHEORIE

Fr einige Leute hat die Evolutionstheorie, oder der Darwinismus, lediglich wissenschaftliche Bedeutung, ohne irgend einen direkten Bezug zu ihrem Alltag. Dies ist jedoch ein weitverbreitetes Missverstndnis. Die Evolutionstheorie geht weit darber hinaus, lediglich eine interne Angelegenheit der biologischen Wissenschaften zu sein; sie untermauert eine trgerische Philosophie, die eine groe Menge von Menschen in ihren Bann gezogen hat: den Materialismus.

Die materialistische Philosophie, die ausschlielich die Existenz der Materie anerkennt, und annimmt, dass der Mensch eine "Anhufung von Materie" ist, behauptet dass er nichts weiter als ein Tier ist, dessen einzige Lebensregel "Konflikt" ist. Obwohl der Materialismus als eine moderne, wissenschaftlich begrndete Philosophie dargestellt wird, ist der Materialismus in der Tat ein Dogma der Antike, ohne irgend eine wissenschaftliche Grundlage. Die atheistischen Philosophen des 18. Jh. verhalfen dem Dogma, das in der griechischen Antike ersonnen worden war, zu einer Neubelebung, und im 19. Jh. wurde es dann von Denkern wie Karl Marx, Charles Darwin und Sigmund Freud in einigen wissenschaftlichen Fachrichtungen integriert.

Moderne wissenschaftliche Entdeckungen haben jedoch immer wieder erwiesen, dass die volkstmliche Auffassung, die den Darwinismus fr wissenschaftlich hlt, falsch ist. Wissenschaftliche Ergebnisse widerlegen den Darwinismus vllig, und enthllt, dass der Ursprung unseres Daseins nicht Evolution, sondern Schpfung ist. Gott erschuf das Universum und alle Lebewesen, einschlielich des Menschen.

Dieses Kapitel wurde mit der Absicht geschrieben, diese Tatsache den Menschen zur Kenntnis zu bringen. Wir hoffen, dass dieses Kapitel einen Beitrag zur Demolierung des materialistischen, darwinistischen Dogmas leisten wird, das die Menschheit seit dem 19. Jh. in die Irre geleitet hat, und dass es die Menschen zur Besinnung auf die fundamentalen Tatsachen unserer Existenz anregt, wie wir ins Dasein kamen, und was unsere Pflichten gegenber unserem Schpfer sind.

Es ist von hchster Wichtigkeit, dass dem Leser diese grundlegende Erkenntnis erffnet wird. Da manche Leser vielleicht nur die Gelegenheit haben eines der Bcher zu lesen, wurde beschlossen, in allen Bchern ein Kapitel diesem Thema zu widmen, wenn auch nur als kurze Zusammenfassung:

DER WISSENSCHAFTLICHE NIEDERGANG DES DARWINISMUS

Obwohl die Evolutionstheorie eine Lehre ist, die seit den frhen Griechen existiert, wurde sie zum ersten Mal im 19. Jahrhundert formuliert. Die wichtigste Entwicklung, welche die Theorie auf die Tagesordnung der Welt der Wissenschaft brachte, war das Buch "Der Ursprung der Spezien" von Charles Darwin, welches 1859 erschienen ist. In diesem Buch bestritt Darwin, dass die unterschiedlichen Lebewesen auf der Erde, alle von Allah einzeln erschaffen worden sind. Nach Darwins Meinung stammen alle Lebewesen von einem gemeinsamen Vorfahren ab. Durch schrittweise Vernderungen ber einen langen Zeitraum hinweg, sollen sich die Unterschiede zwischen den Lebewesen entwickelt haben.

Darwin war sich bewusst, dass seine Theorie erhebliche Probleme aufwies. Er gestand dies in seinem Buch in dem Kapitel "Probleme der Theorie". Diese Schwierigkeiten lagen hauptschlich im Fossilnachweis, komplexen Organen von Lebewesen, die unmglich durch Zufall erklrbar sind (z.B. das Auge) und Instinkten lebendiger Kreaturen. Darwin hoffte, dass diese Komplikationen durch neue Entdeckungen berwunden werden wrden, doch dies hielt ihn nicht davon ab, sehr mangelhafte Erklrungen fr eine betrchtliche Anzahl von anderen Ungereimtheiten abzugeben. Die forschende Wissenschaft hat diese Hoffnungen nicht erfllt und im Gegenteil die grundlegenden Behauptungen dieser Theorie jeder Grundlage entzogen.

Die Niederlage des Darwinismus gegenber der Wissenschaft kann man in drei grundlegenden Punkten zusammenfassen:

1) Die Theorie kann nie erklren, wie das Leben auf der Erde zum ersten Mal entstanden ist.

2) Es gibt keine wissenschaftliche Entdeckung, welche besttigen wrde, dass die sogenannten "evolutionren Mechanismen", von deren Existenz die Theorie spricht, tatschlich eine evolutionre Wirkung htten.

3) Durch die Versteinerungsfunde werden die Behauptungen der Evolutionstheorie nicht besttigt, sondern widerlegt.

In dem folgenden Teil werden wir diese drei grundlegenden Themen untersuchen.

DIE ERSTE UNBERWINDBARE STUFE: DER URSPRUNG DES LEBENS

Die Evolutionstheorie behauptet, dass alle Arten von Lebewesen von einer einzigen lebendigen Zelle abstammen, die vor ungefhr 3.8 Milliarden Jahren auf der ursprnglichen Erde entstanden ist. Wie eine einzige Zelle Millionen von komplizierten Arten von Lebewesen geschaffen haben soll und warum sich ihre Spur nicht in den Versteinerungsfunden finden lsst, wenn tatschlich eine solche Evolution stattgefunden hat, sind Fragen, die die Theorie nicht zu beantworten vermag. Aber zunchst sollte man sich mit der ersten Stufe der sogenannten "Evolution" beschftigen: Wie ist diese "Urzelle" ins Dasein gekommen?

Da die Evolutionstheorie die Schpfung verweigert und kein Eingreifen einer bernatrlichen Kraft anerkennt, behauptet sie, dass diese "Urzelle" ohne eine Konstruktion, einen Plan und eine Ordnung im Rahmen der Naturgesetze zuflligerweise entstanden ist. Das hiee, dass die unbelebte Materie durch Zuflle eine lebendige Zelle hervorgebracht hat. Jedoch ist dies eine Behauptung, die den grundlegendsten Gesetzen der Biologie widerspricht.

NUR LEBEN BRINGT LEBEN HERVOR

In seinem Buch geht Darwin auf den Ursprung des Lebens nicht ein. Denn in seiner Zeit war man der Ansicht, dass das Leben ganz einfach strukturiert sei. Seit dem Mittelalter hatte sich die Vorstellung etabliert, dass Leben auf einfachste Weise aus toter Materie entstehen knne. Diese Theorie war unter dem Namen "spontane Entstehung" bekannt. Zu der damaligen Zeit war der Glaube weit verbreitet, dass Frsche aus Schlamm und Insekten aus Nahrungsresten entstehen. Um dies zu beweisen, wurden die kuriosesten Experimente durchgefhrt. Man glaubte, mit ein paar Krnern Weizen auf einem schmutzigen Stck Lumpen, Muse hervorbringen zu knnen.

Auch das Auftreten von Wrmern im Fleisch, galt als ein Beweis dafr, dass Leben aus lebloser Materie entstehen kann. Spter stellte man fest, dass die Wrmer im Fleisch nicht von selbst entstehen, sondern aus Eiern schlpfen, die von Fliegen gelegt werden die nur mit dem bloen Auge nicht sichtbar sind.

Zu der Zeit, als Darwin die Evolutionstheorie entwickelte, war die Vorstellung, dass Mikroben aus unbelebter Materie entstehen knnen, eine weithin akzeptierte Ansicht.

Bereits fnf Jahre nach der Verffentlichung von Darwins Buch "Der Ursprung der Spezien" hat der berhmte franzsische Biologe Louis Pasteur diese grundlegende Vorstellung der Evolution endgltig zunichte gemacht. Pasteur fasste das Ergebnis seiner jahrelangen Arbeiten und Untersuchungen mit den folgenden Worten zusammen: "Die Behauptung, dass Leben aus unbelebter Materie entstehen kann, gehrt unwiderruflich ins Reich der Fabeln." 1

Die Anhnger der Evolutionstheorie leisteten lange Zeit den Erkenntnissen Pasteurs Widerstand. Aber sptestens, als die forschende Wissenschaft die komplizierte Struktur der Zelle eines Lebewesens entdeckte, wurde die Ungltigkeit der Behauptung, das Leben knne selbstndig entstehen, deutlich.

ERGEBNISLOSE BEMHUNGEN IM 20. JAHRHUNDERT

Der erste Evolutionist, der im 20. Jahrhundert das Thema ber den Ursprung des Lebens behandelte, war der bekannte russische Biologe Alexander I. Oparin. Er versuchte, mit einigen Thesen, die er im Jahre 1930 vorgebracht hatte, zu beweisen, dass die Zelle eines Lebewesens zufllig entstanden ist. Aber diese Arbeiten endeten in der Erfolglosigkeit und Oparin war gezwungen, sich einzugestehen: " Leider bleibt der Ursprung der Zelle weiterhin eine unbeantwortete Frage, die in der Tat der dunkelste Punkt in der gesamten Evolutionstheorie ist." 2

Die Evolutionisten, die Oparin folgten, versuchten Experimente durchzufhren, durch die das Thema ber den Ursprung des Lebens gelst werden knnte. Die, die grte Anerkennung findende Studie ber den Ursprung des Lebens ist ein Versuch, der unter dem Namen Millers Experiment in die Annalen einging, und der von dem amerikanischen Forscher Stanley Miller im Jahr 1953 durchgefhrt wurde. Miller synthetisierte einige organische Molekle (Aminosuren), die in den Strukturen der Proteine verwendet werden, indem er die Gase, von denen er vermutete, sie seien in der ursprnglichen Atmosphre vorhanden gewesen, in einem Experiment vereinigt und dieser Mischung Energie zufgt.

In den folgenden Jahren sollte klar werden, dass dieses Experiment, das in jenen Jahren als ein wichtiger Schritt angesehen wurde, keinerlei Gltigkeit besitzt und dass die Atmosphre, die im Experiment verwendet wurde, sich von den tatschlichen Bedingungen der Erde ganz und gar unterscheidet.3

Nach einer langen Zeit des Schweigens hat auch Miller selbst eingestanden, dass die Atmosphre, die er im Experiment verwendet hat, nicht realistisch war.4

Alle evolutionistischen Bemhungen, die im 20. Jahrhundert durchgefhrt wurden, um das Problem ber den Ursprung des Lebens zu erklren, endeten immer mit Erfolglosigkeit. Die folgende Aussage des Geochemikers Jeffrey Bada vom Scripps Institute in San Diego macht die Hilflosig-keit der Evolutionisten bezglich dieses Engpasses deutlich:

Heutzutage, am Ende des 20 Jh. stehen wir immer noch dem selben grten ungelsten Problem gegenber das uns zu Beginn des 20 Jh. konfrontierte: Wie begann das Leben auf der Erde?5

DIE KOMPLIZIERTE STRUKTUR DES LEBENS

Der Grund, warum sich die Evolutionstheorie beim Ursprung des Lebens in einer Sackgasse befindet, ist, dass bereits die einfachsten lebendigen Organismen unglaublich komplizierte Strukturen besitzen. Die Zelle eines Lebewesens ist noch komplizierter als alle technologischen Produkte, die die Menschheit je hervorgebracht hat. Auch heute kann selbst in den bestausgersteten Laboratorien des 20. Jh. keine einzige Zelle synthetisch bereitgestellt werden.

Die Anzahl der Bedingungen, die fr die Entstehung einer Zelle erfllt sein mssen, ist so gro, dass ihre Entstehung mit Zufllen nicht erklrt werden kann. Die Wahrscheinlichkeit, dass die 500 Aminosuren, aus denen ein durchschnittliches Proteinmolekl besteht, in der richtigen Anzahl und Reihenfolge aneinandergefgt sind, zustzlich der Wahrscheinlichkeit, dass all die enthaltenen Aminosuren ausschlielich linksdrehend und durch Peptidbindungen verbunden sind ist "1" zu 10950. Aber in der Mathematik gelten Wahrscheinlichkeiten die kleiner als 1 zu 1050 sind als "Nullwahrscheinlichkeit".

Das Molekl namens DNS jedoch, das im Zellkern jeder der 100 Trillionen Zellen in unserem Krper verborgen liegt und die genetischen Daten aufbewahrt, ist eine unglaublich groe Datenbank. Wollten wir die Information, die in der DNS verschlsselt ist niederschreiben, so mssten wir eine umfangreiche Bibliothek mit 900 Bnden von Enzyklopdien anlegen, deren jede 500 Seiten umfasste.

An dieser Stelle erhebt sich ein sehr interessantes Dilemma: Whrend sich die DNS nur mit Hilfe einiger Enzyme vervielfltigen kann, die im Grunde genommen Proteine sind, kann die Synthese dieser Enzyme sich nur durch bestimmte Information realisieren, die im DNS Code enthalten ist: Da diese nun gegenseitig aufeinander angewiesen sind, mssen sie zum Zweck der Vervielfltigung entweder gleichzeitig koexistieren, oder das eine muss vor dem anderen "geschaffen" worden sein. Dadurch gert das Szenario, das Leben sei selbstndig entstanden, in eine Sackgasse.

In einem Artikel unter dem Titel "Der Ursprung des Lebens", der im Oktober 1994 in der Zeitschrift American Scientist verffentlicht wurde, gesteht Prof. Leslie Orgel diese Wirklichkeit so ein:

Es ist uerst unwahrscheinlich, dass Proteine und Nukleinsuren, die beide komplexe Strukturen darstellen, zufllig zur gleichen Zeit und am gleichen Ort entstanden sind, und dennoch erscheint es unmglich, dass die einen ohne die anderen vorhanden sein knnen. Und somit mag man auf den ersten Blick gezwungen sein zu folgern, dass das Leben in der Tat niemals durch chemische Mittel entstanden sein konnte.6

Wenn es nun unmglich ist, dass das Leben durch Zusammenwirkung "natrlicher" Einflsse entstanden ist, dann muss man ohne Zweifel anerkennen, dass es auf "bernatrliche" Weise erschaffen worden ist. Diese Tatsache erklrt die Evolutionstheorie ganz klar fr nichtig, deren primres Ziel es ist, die Schpfung zu widerlegen.

DIE FINGIERTEN MECHANISMEN DER EVOLUTION

Der zweite wichtige Punkt, der die Theorie von Darwin fr ungltig erklrt, ist, dass die zwei als "evolutionre Mechanismen" bezeichneten Begriffe, tatschlich keine evolutionre Kraft besitzen.

Darwin war der Erste, der behauptete, dass der Mechanismus der natrlichen Auslese evolutive Krfte beinhalte, und auf der Grundlage dieser Behauptung baute er dann seine ganze Theorie auf. Der Titel den er seinem Buch gab, Der Ursprung der Spezien durch natrliche Auslese, deutet darauf hin, dass natrliche Auslese die Grundlage der Theorie Darwins war.

Natrliche Selektion bedeutet die natrliche Auslese. Sie sagt aus, dass diejenigen Lebewesen, die den natrlichen Verhltnissen ihrer Habitat besser angepasst sind, erfolgreich sein werden indem sie berlebensfhige Nachkommen haben, whrend diejenigen die anpassungsunfhig sind, aussterben. Zum Beispiel werden in einem Rudel von Rehen, das der Gefahr von wilden Raubtieren ausgesetzt ist, natrlicher Weise diejenigen berleben, die schneller laufen knnen. Das ist wahr. Dieser Prozess wird jedoch niemals - unabhngig davon wie lange er fortdauert - die Rehe in eine andere lebendige Spezies verwandeln. Die Rehe werden immer Rehe bleiben.

Natrliche Auslese sondert lediglich die verkmmerten, schwachen und lebensunfhigen Individuen einer Spezies heraus. Sie kann keine neue Art, neue genetische Information oder neue Organe herstellen, d.h., sie kann keine evolutive Weiterentwicklung verursachen. Darwin akzeptierte diese Realitt indem er uerte: "Natrliche Auslese vermag nichts zu tun, solange sich keine vorteilhaften nderungen begeben." 7

DIE WIRKUNG VON LAMARCK

Wie knnten diese "ntzlichen Vernderungen" entstehen? Darwin versuchte, diese Frage mit der damals vorherrschenden Wissenschaftsmentalitt seiner Zeit zu beantworten, indem er sich auf dem franzsischen Biologen Lamarck sttzte. Laut Lamarck gaben Lebewesen die Charakterzge, die sie sich whrend ihres Lebens angeeignet hatten, von einer Generation an die nchste weiter, und entwickelten sich auf diese Weise fort. Zum Beispiel entwickelten sich Giraffen von antilopenhnlichen Tieren indem sie ihre Hlse von Generation zu Generation mehr streckten um hher und hher stehende Zweige als Nahrung zu erreichen. Darwin bediente sich somit der von Lamarck vorgelegten These der "Weitergabe von Charakterzgen" als des Umstandes, der die Lebewesen zur Evolution bewegt.

Darwin, der von diesem Denkansatz beeinflusst wurde, hat sich ein noch phantastischeres Beispiel ausgedacht. In "Der Ursprung der Spezien" behauptete Darwin, dass sich Wale evolutiv aus Bren entwickelten, die Schwimmversuche gemacht hatten!8 Die Wissenschaft des 20. Jh. hat gezeigt, dass dieses Szenario eine Phantasie ist.

Die Vererbungsgesetze des sterreichischen Botanikers Gregor Mendel haben die Behauptungen von Lamarck und Darwin eindeutig widerlegt. Der zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstandene Wissenschaftszweig der Genetik hat bewiesen, dass nicht erworbene Fhigkeiten, sondern nur die Gene von einer Generation auf die Nchste bertragen werden. Auf diese Weise bleibt die natrliche Selektion vllig "isoliert" und als ein unwirksamer Mechanismus im Raum stehen.

NEO-DARWINISMUS UND MUTATIONEN

Die Darwinisten haben zum Ende der 30er Jahre die "moderne synthetische Evolutionstheorie", mit anderem Namen den "Neo-Darwinismus" aufgeworfen, um dieses Problem lsen zu knnen. Der Neo-Darwinismus fgte neben der natrlichen Selektion die Mutationen als "Grund der ntzlichen nderungen" ein. Gemeint sind die Beschdigungen, die im genetischen Material von Lebewesen durch uere Einwirkungen wie radioaktive Bestrahlung entstehen.

Das heute noch aktuelle Modell ist der Neo-Darwinismus. Diese Theorie behauptet, dass Millionen von Arten der Lebewesen auf der Erde und ihre zahllosen komplizierten Organe wie das Ohr, das Auge, die Lunge, der Flgel als Folge eines Prozesses entstanden sind, der auf sogenannten Mutationen, also auf genetischen Strungen beruht. Dahingegen gibt es eine wissenschaftlich erwiesene Tatsache, die diese Theorie hilflos erscheinen lsst: Die Mutationen lassen die Lebewesen nicht entwickeln. Im Gegenteil: Sie schdigen immer das Lebewesen.

Der Grund dafr ist sehr einleuchtend: Die DNS hat eine sehr komplexe Struktur, und planlose Einflsse knnen dieser Struktur nur Schaden zufgen. B. G. Ranganathan erklrte:

Mutationen sind geringfgig, ungeplant und schdlich. Sie treten sehr selten auf, und die beste Mglichkeit ist, dass sie wirkungslos bleiben. Diese vier Eigenschaften der Mutationen deuten darauf hin, dass sie nicht zu evolutiver Fortentwicklung fhren knnen. Eine planlose nderung in einem hoch spezialisierten Organismus ist entweder wirkungslos oder schdlich. Eine planlose Vernderung in einer Uhr kann die Uhr nicht verbessern. Sie wird sie aller Voraussicht nach beschdigen, oder hat bestenfalls keine Auswirkung. Ein Erdbeben bringt einer Stadt keine Verbesserungen, es bringt Zerstrung.9

Letztlich wurde bis heute kein einziges Beispiel einer Mutation beobachtet, welches das Erbgut entwickelt htte. Es wurde beobachtet, dass alle Mutationen schdigend sind. Wie man verstanden hat, ist eine Mutation, die die Evolutionstheorie als "Evolutionsmechanismus" anzeigt, ein genetischer Vorgang, der in der Wirklichkeit die Lebewesen nur zerstrt, beschdigt. (Die am hufigsten vorkommende Einwirkung der Mutation beim Menschen ist der Krebs.) Natrlich kann ein schdlicher Mechanismus kein "evolutionrer Mechanismus" sein. Die natrliche Selektion jedoch kann "selbst nichts erschaffen", was auch Darwin zugegeben hat. Da es keinen evolutionren Mechanismus gibt, kann ein utopischer Prozess wie die Evolution nie stattfinden.

DIE VERSTEINERUNGSFUNDE WIDERLEGEN DIE EVOLUTION

Der deutlichste Beweis, dass das von der Evolutionstheorie beschriebene Szenario nie stattgefunden hat, sind die Versteinerungsfunde.

Die Evolutionstheorie besagt, dass jede lebende Spezies von einem Vorgnger abstammt. Eine vorher vorhandene Spezies verwandelte sich im Lauf der Zeit in etwas Anderes, und auf diese Weise sind alle ins Dasein gekommen. Laut der Theorie erstreckt sich dieser allmhliche Wandlungsprozess ber Millionen von Jahren.

Wenn dem so wre, htten zahlreiche bergangsarten in diesem langen Wandlungszeitraum vorhanden sein und leben mssen.

Es msste z.B. einige Halb-Fisch-Halb-Reptilien-Wesen in der Vergangenheit gegeben haben, die zustzlich zu dem, ihnen bereits eigenen Fischcharakter, einige reptilienhaften Eigenschaften angenommen hatten. Oder es htte einige Reptilienvgel geben mssen, die zustzlich zu den ihnen innewohnenden Reptileigenschaften einige Vogelmerkmale entwickelt hatten. Evolutionisten nennen diese Phantasiegeschpfe, von welchen sie glauben, dass es sie in der Vergangenheit gab, "bergangsformen".

Htten solche Tiere tatschlich existiert, msste es Millionen, und selbst Billionen von ihnen in Anzahl und Sorten gegeben haben. Und wichtiger noch, die versteinerten berreste solcher wunderlichen Wesen mssten vorhanden sein. Die Anzahl dieser bergangsformen htte grer sein mssen als die der gegenwrtig vorhandenen Tierarten, und ihre berreste mssten ber die ganze Erde verstreut auffindbar sein. In Der Ursprung der Spezien erklrt Darwin:

Falls meine Theorie richtig ist, haben sicherlich zahllose bergangsarten existiert, welche alle Arten der gleichen Gattung eng miteinander verbanden... Folglich knnte der Nachweis ihrer vergangenen Existenz nur in Versteinerungen gefunden werden.10

DIE VERGEBLICHEN HOFFNUNGEN VON DARWIN

Im Glauben an Darwins Prophezeiung haben die Evolutionisten auf ihrer Suche nach Versteinerungen seit Mitte des 19. Jh. berall auf der ganzen Welt nach den fehlenden Gliedern gegraben. Trotz ihrer besten Anstrengungen kamen bisher noch keine bergangsformen ans Licht. Alle, durch Ausgrabungen erhaltenen Fossilien zeigten, dass, ganz im Gegensatz zu den berzeugungen der Evolutionisten, das Leben auf der Erde unmittelbar und voll entwickelt erschien.

Ein berhmter britischer Palontologe, Derek V. Ager gesteht diese Tatsache ein, obwohl er ein Evolutionist ist:

Wenn wir den Fossilnachweis im Einzelnen untersuchen, ob auf der Ordnungs- oder Spezies-Ebene tritt ein Punkt hervor: was wir immer und immerwieder finden ist nicht eine allmhliche Evolution, sondern eine pltzliche Explosion einer Gruppe aufkosten einer anderen.11

Wie es nun wohl erkenntlich ist, deutet der Fossilnachweis darauf hin, dass Lebewesen sich nicht aus niedrigen in hhere Lebensformen entwickelt haben, sondern dass sie stattdessen unmittelbar in einem vollkommenen Zustand auftauchten. Aber das widerspricht genau den Erwartungen Darwins. Darberhinaus ist dies ein sehr wichtiger Beweis, der uns zeigt, dass die verschiedenen Arten von Lebewesen, erschaffen wurden. Kurz gesagt: Lebewesen kamen nicht durch Evolution ins Dasein - sie wurden erschaffen. Douglas Futuyma, ein bekannter evolutionistischer Biologe gesteht diese Tatsache ein, indem er uert:

Organismen sind entweder vollkommen entwickelt auf der Erde aufgetreten, oder sie sind es nicht. Falls sie das nicht taten, mssen sie sich aus einer zuvor bestehenden Spezies durch einen Wandlungsprozess entwickelt haben. Falls sie in einem vollkommen entwickelten Zustand erschienen sind, mssen sie in der Tat durch eine allmchtige Intelligenz erschaffen worden sein.12

Die Fossilien zeigen, dass die Lebewesen auf der Erde vollstndig und in einer ausgezeichneten Weise entstanden sind. Das heit; "der Ursprung der Arten" ist im Gegensatz zu der Meinung von Darwin nicht die Evolution, sondern die Schpfung.

DAS SZENARIO DER MENSCHLICHEN EVOLUTION

Das Thema, welches die Anhnger der Evolutionstheorie am hufigsten ansprechen, ist der Ursprung des Menschen. Die darwinistischen Postulate sagen aus, dass der heutige Mensch sich evolutiv aus einer Art affenhnlichem Geschpf entwickelt hat. Im Lauf dieses angeblichen evolutiven Prozesses, dessen angenommener Beginn etwa 4 - 5 Millionen Jahre zurckliegt, soll es einige "bergangsformen" zwischen dem neuzeitlichen Menschen und seinen Vorfahren gegeben haben. Entsprechend dieses total imaginren Szenarios, werden vier grundstzliche Kategorien aufgefhrt:

1. Australopithecine (Mehrzahl von Australopithecus)

2. Homo habilis

3. Homo erectus

4. Homo sapiens

Die Evolutionisten nennen den sogenannten ersten gemeinsamen Vorfahren des Menschen und Affen "Australopithecus", was soviel wie "sdafrikanischer Affe" bedeutet. Australopithecus, welches nichts anderes als eine vorzeitliche, nun ausgestorbene Affengattung war, hatte verschiedene Arten. Lord Solly Zuckerman und Prof. Charles Oxnard, zwei weltbekannte Anatomen aus England und den USA fhrten weitreichende Forschungsarbeiten an verschiedenen Australopithecus Exemplaren durch, welche zeigten, dass diese Geschpfe mit den Menschen keine hnlichkeit haben.13

Die nchste Stufe der menschlichen Evolution wird von den Evolutionisten als "homo", d.h. "Mensch" klassifiziert. Entsprechend der evolutionistischen Behauptung sind die Lebewesen der Homo-Serie hher entwickelt, als Australopithecus, und nicht sehr unterschiedlich vom heutigen Menschen. Der neuzeitliche Mensch, d.h. Homo sapiens hat sich angeblich im letzten Stadium der Evolution dieser Spezies herausgebildet. Die Evolutionisten bilden ein imaginres Evolutionsschema, indem sie die Fossilien, die zu unterschiedlichen Lebewesen gehren, hintereinander aufstellen. Dieses Schema ist imaginr, weil es nie bewiesen wurde, dass es in der Wirklichkeit zwischen diesen unterschiedlichen Arten einen evolutionren Zusammenhang gibt. Ernst Mayr, der einer der wichtigsten Anhnger der Evolutionstheorie im 20. Jahrhundert ist, erkennt diese Tatsache an, indem er sagt, dass "die Kette bis zum Homo sapiens tatschlich fehlt".14

Indem die Evolutionisten die Evolutionskette in dieser Weise als "Australopithecine > Homo habilis > Homo erectus > Homo sapiens" auslegen, besagen sie damit, dass jede dieser Spezien der Vorlufer der darauf folgenden war. Die neuesten Entdeckungen einiger Palo-Anthropologen haben jedoch enthllt, dass Australopithecine, Homo habilis und Homo erectus in verschiedenen Teilen der Welt zur gleichen Zeit existierten.15

berdies hat ein bestimmter Teil der als Homo erectus eingegliederten Menschen bis in sehr neuzeitliche Epochen gelebt. berdies lebten Homo sapiens neandertalensis und Homo sapiens sapiens (der Mensch der Moderne) im selben geographischen Gebiet nebeneinander.16

Diese Situation macht die Behauptung, dass einer des anderen Nachkommen war offensichtlich zunichte. Stephen Jay Gould, ein Palontologe an der Harvard Universitt, der, obwohl er selbst ein Evolutionist ist, erklrt diese Sackgasse der Evolution folgendermaen:

Was wurde aus unserer Stufenleiter, wenn es drei nebeneinander bestehende Stmme von Hominiden (A. africanus, die robusten Australopithecine, und H. habilis) gibt, keiner deutlich von dem anderen abstammend? Darber hinaus zeigt keiner von ihnen irgendeine evolutive Neigung whrend ihres Daseins auf der Erde.17

Kurz gesagt: Das Szenario der menschlichen Evolution, deren Fortbestehen in den Medien oder in den Lehrbchern mit erdachten Konstruktionen von Lebewesen, halb Affe, halb Mensch, das heit nur durch Propaganda gesichert wird, besteht ganz und gar aus einem Mrchen, welches jeder wissenschaftlicher Grundlage entbehrt.

Einer der bekanntesten und angesehensten Wissenschaftler, Lord Solly Zuckermann, der dieses Thema ber lange Jahre erforscht und insbesondere ber die Australopithecus-Fossilien 15 Jahre lang Untersuchungen angestellt hat, kam zuletzt zu dem Schluss, dass es keinen tatschlichen Stammbaum gibt, der von den affenartigen Lebewesen bis zum Menschen hinreicht.

Zuckermann stellte auch ein sehr interessantes "Wissenschafts-Spektrum" auf. Er ordnete sein Spektrum der Wissenschaften in einer Stufenleiter an, angefangen bei denen, die er fr wissenschaftlich hielt bis zu denen, die er als unwissenschaftlich erachtete. Entsprechend Zuckermanns Spektrum sind die "wissenschaftlichsten", d.h. auf konkreten Daten beruhenden, wissenschaftlichen Gebiete die Chemie und Physik. Ihnen folgen die biologischen und dann die sozialen Wissenschaften. Am Ende des Spektrums, welches den, als "unwissenschaftlich" betrachteten Sektor ausmacht, stehen "bersinnliche Wahrnehmung" - Konzepte wie Telepathie und Sechster Sinn - und letztlich "menschliche Evolution". Zuckermann erklrt diese Gedankenfhrung:

Wir bewegen uns dann von dem Bestand objektiver Wahrheit in jene Bereiche angeblicher biologischer Wissenschaft, wie bersinnliche Wahrnehmung oder die Interpretation der Fossil-geschichte des Menschen, wo fr den der glaubt, alles mglich ist - und wo der Tiefglubige manchmal sogar in der Lage ist, gleichzeitig verschiedene widersprchliche Dinge zu glauben.18

Also besteht auch das Mrchen ber die menschliche Evolution daraus, dass manche Menschen, die an ihre Theorien blindlings glauben, manche Fossilien mit Vorurteil interpretieren.

DIE TECHNOLOGIE IM AUGE UND IM OHR

Ein weiteres Thema, das die Evolutionstheorie ungeklrt lsst ist die hervorragende Aufnahmequalitt des Auges und des Ohrs.

Bevor wir uns dem Thema Auge zuwenden sei kurz auf die Frage "wie wir sehen" eingegangen. Lichtstrahlen, die von einem Objekt ausgehen fallen seitenverkehrt auf die Netzhaut des Auges. Hier werden diese Lichtstrahlen von speziellen Zellen in elektrische Impulse bersetzt und an einen winzig kleinen Punkt im hinteren Teil des Gehirns weitergeleitet, der Sehzentrum genannt wird. Diese elektrischen Impulse werden in jenem Gehirnzentrum nach einer Reihe von Prozessen als Bild wahrgenommen. Mit diesem technischen Hintergrund wollen wir nun ein wenig darber nachdenken.

Das Gehirn ist isoliert von jeglichem Licht. Das bedeutet, dass innerhalb des Gehirns absolute Dunkelheit vorherrscht, und dass Licht keinen Zugang zu dem Ort hat wo das Gehirn sitzt. Der Ort, der als Sehzentrum bekannt ist total finster und kein Licht gelangt jemals dorthin; es ist mglicherweise der finsterste Platz den man sich vorstellen kann. Und dennoch erleben wir eine helle, leuchtende Welt inmitten dieser pechschwarzen Finsternis.

Das Bild das im Auge und Sehzentrum geformt wird ist von solcher Schrfe und Deutlichkeit, die selbst die Technologie des 20. Jh. nicht hervorbringen kann. Betrachten Sie beispielsweise nur das Buch das Sie lesen, Ihre Hnde mit denen Sie es halten, und dann erheben Sie Ihren Blick und schauen sich in Ihrer Umgebung um. Knnen Sie durch irgend ein anderes Medium solch ein klares und deutliches Bild erhalten? Selbst die bestentwickelten Fernsehbildschirme der grten Fernsehgerte-Hersteller knnen Ihnen solch ein klares Bild nicht geben. Es ist ein 3-dimensionales farbiges und uerst scharfes Bild. Tausende von Ingenieuren sind seit ber 100 Jahren darum bemht diese Schrfe hervorzubringen. Fabriken mit ungeheurem Arbeitsraum wurden errichtet, eine Unmenge von Forschung wurde unternommen, Plne und Designs wurden zu diesem Zweck angefertigt. Werfen Sie nochmals einen Blick auf den Bildschirm und auf das Buch in Ihrer Hand, und beachten Sie den Unterschied in der Bildqualitt. Abgesehen davon zeigt sich auf dem Bildschirm ein 2-dimensionales Bild ab wobei die Augen eine rumliche Perspektive mit wirklicher Tiefe geben. Wenn man genau hinsieht wird man erkennen, dass das Fernsehbild zu einem gewissen Grad verschwommen ist, was sicherlich nicht auf die Sicht gesunder Augen zutrifft.

Viele Jahre hindurch haben sich Zehntausende von Ingenieuren bemht, 3-dimensionales Fernsehen zu entwickeln und die Bildqualitt des natrlichen Sehens zu erreichen. Sie haben zwar ein 3-dimensionales Fernsehsystem entwickelt, doch die erwnschte Wirkung kann nur mit Hilfe von speziellen Brillen erzielt werden, und fernerhin handelt es sich hierbei nur um eine knstliche Rumlichkeit. Der Hintergrund ist mehr verschwommen und der Vordergrund erscheint wie Papierschablonen. Es war bisher nicht mglich ein scharfes und deutlich abgegrenztes Bild wie das der natrlichen Sicht hervorzubringen. Sowohl in der Kamera als auch auf dem Bildschirm vollzieht sich eine Einbue der Bildqualitt.

Die Evolutionisten behaupten, dass sich der Mechanismus, der dieses scharfe und deutlich abgegrenzte Bild hervorbringt durch Zufall entwickelt hat. Was wrden Sie nun denken, wenn jemand sagte, dass der Fernseher in Ihrem Wohnzimmer sich als Ergebnis eines Zufalls bildete, dass alle Atome aus denen er besteht sich aufs Geratewohl zusammenfanden und dieses Gert aufbauten, das ein Bild hervorbringt? Wie knnen Atome das zustande bringen, was Tausende von Menschen nicht knnen?

Wenn ein Apparat, der ein primitiveres Bild erzeugt als das Auge sich nicht durch Zufall gebildet haben konnte, konnte sich offensichtlich das Auge samt des Bildes, das es wahrnimmt um so weniger durch Zufall gebildet haben.

Die gleiche Situation herrscht beim Ohr vor. Das uere Ohr fngt die vorhandenen Tne durch die Ohrmuschel auf und leitet sie zum Mittelohr weiter. Das Mittelohr bermittelt die Tonschwingungen indem sie sie verstrkt. Das Innenohr bersetzt diese Schwingungen in elektrische Impulse und leitet sie zum Gehirn. Analog wie beim Auge vollzieht sich die Hraktion im Hrzentrum des Gehirns.

Die gleiche Situation wie die des Auges trifft auch auf das Ohr zu, d.h. das Gehirn ist gegen Ton genauso wie gegen Licht isoliert, es lsst keinen Ton eindringen. Daher herrscht innerhalb des Gehirns absolute Stille, unabhngig davon wie laut es Auen auch sein mag. Nichtsdestoweniger vernimmt man die schrfsten Tne im Gehirn. Im Gehirn, das gegen jegliche Laute isoliert ist hrt man die Symphonien eines Orchesters und den Lrm einer belebten Strae. Falls die Lautstrke innerhalb des Gehirns jedoch zu dem entsprechenden Zeitpunkt mit einem hochempfindlichen Gert gemessen wrde, wrde sich zeigen, dass dort vollstndige Stille vorherrschte.

Wir wollen wiederum einen Vergleich zwischen der hohen Qualitt und der berragenden Technologie mit denen das Gehr ausgestattet ist, und der vom Menschen entwickelten Technologie anstellen. Wie im Falle der Bildtechnik werden seit Jahrzehnten Anstrengungen unternommen eine originalgetreue Qualitt in der Tonwiedergabe zu erzeugen. Die Ergebnisse dieser Bemhungen sind Tonaufzeichnungsgerte, Hi-Fi Systeme und tonempfindliche Systeme. Trotz all dieser Technologie und der Bemhungen von Tausenden von Ingenieuren und Fachleuten, die sich damit beschftigen ist bisher noch keine Tonwiedergabe gelungen, die die gleiche Schrfe und Klarheit htte wie die akustische Wahrnehmung des Ohrs. Man whle ein Hi-Fi System der hchsten Qualitt, das vom grten Hersteller in der Akustik-Industrie hergestellt wird - selbst in diesen Gerten geht ein Teil der Tonqualitt bei der Aufzeichnung verloren, und wenn das System angeschaltet wird ist immer ein leises Nebengerusch vorhanden bevor die Tonwiedergabe beginnt. Die akustische Wahrnehmung dagegen, die durch die Technologie des menschlichen Krpers erzeugt wird, ist uerst scharf und klar. Ein gesundes menschliches Ohr vernimmt Tne niemals begleitet von Rauschen oder atmosphrischen Nebengeruschen wie ein Hi-Fi Gert sie hervorbringt; es nimmt den Ton genau so wahr wie er ist, scharf und deutlich. Dies ist immer so gewesen seit der Erschaffung des Menschen.

Es ist offensichtlich, dass das Auge, das Ohr und in der Tat alle anderen Teile des menschlichen Krpers die Erzeugnisse einer Schpfung hherer Ordnung sind. Dies sind augenscheinliche Hinweise auf Allahs einzigartige und unvergleichbare Schpfung, Sein zeitloses Wissen und Seine unbegrenzte Macht.

EIN MATERIALISTISCHER GLAUBE

Was wir bis hierher untersucht haben, zeigt uns, dass die Evolutionstheorie eine Behauptung ist, die mit den wissenschaftlichen Erfindungen ganz deutlich in Widerspruch steht. Die Behauptung der Theorie ber den Ursprung des Lebens widerspricht der Wissenschaft vollkommen, die von dieser Theorie vorgebrachten evolutionren Mechanismen haben keine evolutionre Wirkung und die Fossilien zeigen, dass die bergangsformen berhaupt nie existiert haben. In einem solchen Fall sollte die Evolutionstheorie als ein unwissenschaftlicher Gedanke angesehen werden. Ebenso, wie man in der Vergangenheit viele Gedanken, wie Universumsmodell nach dem die Erde das Zentrum des Universums bildet, heute nicht mehr zur Debatte.

Aber die Evolutionstheorie wird mit Beharrlichkeit verteidigt. Einige Menschen versuchen sogar den Eindruck zu erwecken, dass es ein wissenschaftlicher Angriff sei, diese Theorie kritisch zu beurteilen. Aber warum?...

Der Grund dafr ist, dass die Evolutionstheorie fr manche Menschen ein dogmatischer Glaube ist, der nicht aufgegeben werden kann. Diese Menschen haben eine blinde Verbundenheit gegenber dieser materialistischen Philosophie und sie nehmen den Darwinismus an, weil er die einzige Erklrung fr die Natur ist.

Interessanterweise gestehen die entsprechenden Wissen-schaftler diese Tatsache von Zeit zu Zeit. Richard C. Lewontin, ein bekannter Genetiker der Harvard Universitt und ein berzeugter Evolutionist gibt in den folgenden Worten zu, dass er "an erster Stelle Materialist, und dann erst Wissenschaftler ist":

Nicht dass uns die Methoden und Institutionen der Wissenschaft irgendwie zwngen, eine materielle Erklrung des gestalteten Universums zu akzeptieren, sondern im Gegenteil sind wir durch unser eigenes a priori Festhalten an materielle Ursachen gezwungen, einen Untersuchungsmechanismus und eine Auswahl von Konzepten zu schaffen, die materielle Erklrungen hervorbringen, ungeachtet dessen wie intuitionsfeindlich, wie verwirrend fr den Uneingeweihten sie sein mgen. berdies ist der Materialismus absolut, daher knnen wir keinen gttlichen Fu in der Tre erlauben." 19

Diese Worte sind die deutlichen Aussagen darber, dass der Darwinismus ein Dogma ist. Dieses Dogma nimmt an, dass ausser der Materie nichts existiert. Aus diesem Grund wird geglaubt, dass die unbelebte, unbewusste Materie das Leben erschaffen hat. Es wird angenommen, dass Millionen von Arten der Lebewesen zum Beispiel Vgel, Fische, Giraffen, Tiger, Insekten, Bume, Blumen, Wale und Menschen durch Reaktionen der Materie innerhalb sich selbst, nmlich durch Regen und Blitz aus der unbelebten Materie entstanden sind! Dies jedoch ist eine Annahme, die sowohl dem Verstand als auch der Wissenschaft widerspricht. Aber die Darwinisten beharren darauf, diese Annahme zu verteidigen, damit eine gttliche Erklrung keinen Platz findet.

Jeder, der den Ursprung der Lebewesen nicht mit materialistischem Vorurteil erforscht, wird diese klare Tatsache erkennen: Alle Lebewesen sind die Werke eines Schpfers, Der eine berlegene Macht und Verstand besitzt. Dieser Schpfer ist Allah, Der das ganze Universum aus einem Nichts erschaffen, es in einer ausgezeichneten Weise geordnet und auch alle Lebewesen geformt hat.

Preis Dir, wir haben nur Wissen von dem, was Du uns lehrst;

Du bist der Wissende, der Weise.

(Sure al-Baqara, 32)

 
    

1. Sidney Fox, Klaus Dose, Molecular Evolution and The Origin of Life, New York: Marcel Dekker, 1977. S. 2
2. Alexander I. Oparin, Origin of Life, (1936) New York, Dover Publications, 1953 (Reprint), S. 196
3. "New Evidence on Evolution of Early Atmosphere and Life", Bulletin of the American Meteorological Society, Bd. 63, November 1982, S. 1328 ff.
4. Stanley Miller, Molecular Evolution of Life: Current Status of the Prebiotic Synthesis of Small Molecules, 1986, S. 7
5. Jeffrey Bada, Earth, February 1998, S. 40
6. Leslie E. Orgel, "The Origin of Life on Earth", Scientific American, Vol 271, October 1994, S. 78
7. Charles Darwin, The Origin of Species: A Facsimile of the First Edition, Harvard University Press, 1964, S. 189
8. Charles Darwin, The Origin of Species: A Facsimile of the First Edition, Harvard University Press, 1964, S. 184.
9. B. G. Ranganathan, Origins?, Pennsylvania: The Banner Of Truth Trust, 1988.
10.Charles Darwin, The Origin of Species: A Facsimile of the First Edition, Harvard University Press, 1964, S. 179
11.Derek A. Ager, "The Nature of the Fossil Record", Proceedings of the British Geological Association, Bd. 87, 1976, S. 133
12.Douglas J. Futuyma, Science on Trial, New York: Pantheon Books, 1983. S. 197
13.Solly Zuckerman, Beyond The Ivory Tower, New York: Toplinger Publications, 1970, S. 75 ff.; Charles E. Oxnard, "The Place of Australopithecines in Human Evolution: Grounds for Doubt", Nature, Bd. 258, S. 389
14.J. Rennie, "Darwin's Current Bulldog: Ernst Mayr", Scientific American, Dezember 1992
15.Alan Walker, Science, Bd. 207, 1980, S. 1103; A. J. Kelso, Physical Antropology, 1st ed., New York: J. B. Lipincott Co., 1970, S. 221; M. D. Leakey, Olduvai Gorge, Bd. 3, Cambridge: Cambridge University Press, 1971, S. 272
16.Time, November 1996
17.S. J. Gould, Natural History, Bd. 85, 1976, S. 30
18.Solly Zuckerman, Beyond The Ivory Tower, New York: Toplinger Publications, 1970, S. 19
19.Richard Lewontin, "The Demon-Haunted World", The New York Review of Books, 9 Januar, 1997, S. 28
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