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Die Erschaffung Des Universums


Er ist der Schpfer von Himmel und Erde...
(Sure 42:11 - asch - schura )




KAPITEL I

DIE SCHPFUNG DES UNIVERSUMS AUS DEM NICHTS

Die klassische Auffassung der Urknall-Theorie ist, dass alle Bestandteile des Universums gleichzeitig begannen sich auszudehnen. Wie jedoch konnten all die verschiedenen Teile des Universums den Anfang ihrer Ausdehnung synchronisieren? Wer gab den Befehl?
Andre Linde, Professor der Kosmologie 2

Vor hundert Jahren war die Schpfung des Universums noch ein Konzept, das von den Astronomen in der Regel ignoriert wurde. Der Grund dafr war die generelle Annahme der Idee, dass das Universum zeitlich unbegrenzt existiere. Die Wissenschaftler, die das Universum untersuchten, nahmen an, dass es lediglich ein Konglomerat von Materie war, die seit jeher existierte und daher keinen Anfang habe, d.h., es keinen Zeitpunkt der "Schpfung" gbe, an dem der Kosmos und alles, was in ihm enthalten ist, ins Dasein kamen.

Diese Idee der "ewigen Existenz der Materie" vereinbarte sich gut mit der, der Philosophie des Materialismus entstammenden europischen Denkweise. Diese Philosophie, die ursprnglich in der griechischen Antike vorgebracht wurde, beharrt darauf, dass im Universum ausschlielich Materie existiere, und dass das Universum, seit unendlicher Zeit und in Ewigkeit existiere. Diese Philosophie berlebte in einer oder der anderen Form whrend der rmischen ra, doch in den spteren Epochen des Rmischen Reichs und im Mittelalter verlor der Materialismus an Bedeutung aufgrund des Einflusses der katholischen Kirche und der christlichen Philosophie. In der Renaissance jedoch begann der Materialismus wieder weitgehenden Anklang unter den europischen Gelehrten und Wissenschaftlern zu finden, hauptschlich aufgrund ihrer Begeisterung fr die griechische Antike samt ihrer Philosophie.

Der deutsche Philosoph Immanuel Kant war der erste, der in der Neuzeit die Behauptung eines 'unendlichen Universums' aufstellte. Wissenschaftliche Entdeckungen jedoch widerlegten Kants Behauptung.

Es war vor allem Immanuel Kant, der whrend dem Zeitalter der Aufklrung in Europa, den Materialismus wieder entdeckte und verfocht. Kant erklrte, dass das Universum fr alle Zeiten existiere, und dass jede Mglichkeit, wie unwahrscheinlich sie auch sein mge, als mglich angesehen werden solle. Kants Nachfolger fuhren fort seine Idee eines unendlichen Universums zusammen mit dem Materialismus weiterhin zu verfechten. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde die Idee, dass das Universum keinen Ursprung habe, d.h. dass es niemals einen Zeitpunkt gegeben habe, zu dem es erschaffen wurde, weithin akzeptiert. Dieses Konzept wurde durch die Werke der dialektischen Materialisten, wie Karl Marx und Friedrich Engels ins 20. Jahrhundert bertragen.

Diese Idee eines unendlichen Universums lsst sich sehr gut mit dem Atheismus vereinbaren und es ist nicht schwierig zu sehen, warum. Anzunehmen, dass das Universum einen Ursprung habe, knnte bedeuten, dass es erschaffen worden war, und das wrde natrlich einen Schpfer voraussetzen - d.h. Allah. Es war wesentlich bequemer und sicherer, diese Streitfrage zu umgehen, indem man die Idee vorbrachte, dass "das Universum in Ewigkeit existiere", obwohl nicht die geringste wissenschaftliche Grundlage fr solch eine Behauptung vorhanden war. Georges Politzer, der fr diese Idee in seinen Werken, die Anfang des 20. Jahrhunderts verffentlicht wurden, eintrat und sie verteidigte, war ein eifriger Verfechter sowohl des Marxismus, wie auch des Materialismus.

Indem er auf die Richtigkeit des Modells des "unendlichen Universums" vertraute, widersetzte sich Politzer dem Konzept der Schpfung. In seinem Buch Principes Fondamentaux de Philosophie [Grundlegende Prinzipien der Philoso-phie] schrieb er folgendes:

Das Universum ist kein erschaffenes Objekt; falls es das wre, msste es von Gott auf einmal erschaffen und aus dem Nichts ins Dasein gebracht worden sein. Um die Schpfung hinzunehmen, msste man zuerst zugestehen, dass es einen Zeitpunkt gab, an dem das Universum nicht existierte, und dass sodann etwas aus dem Nichts hervorkam. Das ist etwas, was die Wissenschaft nicht akzeptieren kann.3

Politzer nahm in seiner Verteidigung der Idee eines unendlichen Universums an, dass die Wissenschaft ihn untersttze. Tatschlich jedoch war es die Wissenschaft, die beweisen sollte, dass das Universum einen Anfang hatte. Und somit gilt, geradeso wie Politzer es selbst erklrte: Falls es eine Schpfung gibt, dann muss es auch einen Schpfer geben.

Die Ausdehnung des Universums und die Entdeckung des Big Bang

Die 20er Jahre des 19. Jahrhunderts waren sehr bedeutend fr die Entwicklung der modernen Astronomie. Im Jahr 1922 legte der russische Physiker Alexandra Friedman Berechnungen vor, die zeigten, dass die Struktur des Universums nicht statisch war, und dass, entsprechend Einsteins Relativittstheorie, selbst ein geringer Impuls ausreichend sein knnte, die ganze Struktur zu veranlassen, sich auszudehnen oder zusammenzuziehen. George Lemaitre erkannte zuerst, was Friedmans Befunde bedeuteten. Auf der Grundlage dieser Berechnungen, erklrte der belgische Astronom Lemaitre, dass das Universum einen Ursprung habe, und dass es sich, als Ergebnis von etwas, das dies hervorgerufen hatte, ausdehne. Er erklrte ferner, dass die Ausstrahlungsrate als ein Mastab der Auswirkungen dieses "etwas" benutzt werden knne.


Edwin Hubble entdeckte, dass sich das Universum ausdehnt. Letztlich fand er den Beweis fr den 'Big Bang' oder 'Urknall', ein katalytisches Ereignis, dessen Entdeckung viele Wissenschaftler zwang, die Idee eines unendlichen und ewigen Universums aufzugeben.

Die theoretischen Diskussionen dieser beiden Wissenschaftler zogen nicht viel Beachtung an, und wren wahrscheinlich ignoriert worden, wre nicht im Jahr 1929 neuer wahrnehmbarer Beweis aufgetaucht, der die Welt der Wissenschaft erbeben lie. In diesem Jahr machte der amerikanische Astronom Edwin Hubble, der im Mount Wilson Observatorium in Kalifornien arbeitete, eine der wichtigsten Entdeckungen in der Geschichte der Astronomie. Whrend er eine Anzahl von Sternen durch sein gewaltiges Teleskop beobachtete, entdeckte er, dass ihr Licht gegen das rote Ende des Spektrums hin verlagert war, und dass diese Verlagerung bedeutenderweise eine direkte Beziehung zur Entfernung der Sterne von der Erde hatte. Diese Entdeckung erschtterte die Grundlage des bis dahin angenommenen Modells des Universums.

Entsprechend der anerkannten Prinzipien der Physik, tendieren die Spektra der Lichtstrahlen, deren Quelle sich zum Beobachtungspunkt hin bewegt nach violett, wobei die Spektra der Lichtstrahlen, deren Quelle sich vom Beobachtungspunkt hinweg bewegt, nach rot hin tendieren. (Ebenso wie das Verhallen einer Zugpfeife, wenn der Zug sich vom Beobachter weg bewegt.) Hubbles Beobachtung zeigte, dass sich die Himmelskrper entsprechend dieses Gesetzes von uns hinweg bewegten. Es dauerte nicht lange, bevor Hubble eine weitere bedeutende Entdeckung machte; die Sterne bewegten sich nicht nur von der Erde fort; sie bewegten sich ebenso gegenseitig von einander fort. Die einzige Schlussfolgerung, die daraus gezogen werden konnte, dass sich alles im Kosmos von allem anderen hinweg bewegt, war, dass das Universum "sich stetig ausdehnt".

Hubble hatte einen wahrnehmbaren Beweis dafr gefunden, was George Lemaitre kurze Zeit zuvor "prophezeit" hatte, und was einer der grten Intellekte unseres Zeitalters fast fnfzehn Jahre zuvor erkannt hatte. Im Jahr 1915 war Albert Einstein aufgrund von Berechnungen, die auf seiner krzlich entwickelten Relativittstheorie begrndet waren, zu dem Schluss gekommen, dass das Universum nicht statisch sein konnte (womit er den Schlssen von Friedman und Lemaitre vorbaute). Schockiert von seinen Entdeckungen fgte Einstein seinen Gleichungen eine "kosmologische Konstante" bei, damit "das Ergebnis richtig ausfallen mge", denn die Astronomen versichertem ihm, dass das Universum statisch sei, und dass es keine andere Mglichkeit gab, seine Gleichungen solch einem Modell anzupassen. Jahre spter musste Einstein eingestehen, dass seine kosmologische Konstante der grte Fehler seiner Karriere gewesen war.

Hubbles Entdeckung, dass sich das Universum ausdehnte, fhrte zur Konzipierung eines anderen Modells, das keiner Angleichungen bedurfte damit die Gleichungen die richtigen Resultate hervorbrachten. Falls das Universum mit fortschreitender Zeit grer wurde, so bedeutete dies, dass es kleiner werden wrde, wenn man in der Zeit zurckginge; und wenn man weit genug zurckging, wrde alles schrumpfen und in einem einzigen Punkt zusammentreffen. Die Schlussfolgerung, die sich aus diesem Modell ergab, war, dass zu einem Zeitpunkt die gesamte, im Universum vorhandene Materie in einem einzigen Masse-Punkt komprimiert war, der aufgrund seiner immensen Gravitation ein "Null-Volumen" hatte. Unser Kosmos kam als Ergebnis der Explosion dieses Masse-Punkts, der ein Null-Volumen hatte, ins Dasein. Diese Explosion wurde der "Big Bang" oder "Urknall" genannt und ihr Stattfinden wurde wiederholt durch wahrnehmbaren Nachweis besttigt.

Der Big Bange wies ferner auf eine weitere Wahrheit hin. Zu sagen, dass etwas ein Null-Volumen hat, bedeutet soviel, wie zu sagen, dass es ein "Nichts" ist. Das ganze Universum wurde aus diesem "Nichts" erschaffen. Und berdies hatte dieses Universum einen Ursprung, im Gegensatz zur Anschauung des Materialismus, die daran festhlt, dass "der Kosmos in alle Ewigkeit bestanden hat".

Die "Steady-State" Theorie

Aufgrund des klaren Beweismaterials, das fr sie sprach, gewann die Urknall-Theorie schnell weit verbreitete Annahme in der Welt der Wissenschaft. Die Astronomen, die dem Materialismus zugeneigt waren und an der Idee eines unendlichen Universums festhielten, wie dies der Materialismus offenbar erfordert, strubten sich nichtsdestoweniger gegen den Big Bang in ihren Anstrengungen, ein grundstzliches Prinzip ihrer Ideologie aufrechtzuerhalten. Der Grund wurde von dem englischen Astronomen Arthur Eddington erklrt, der sagte "Die Idee eines pltzlichen Anfangs der gegenwrtigen Ordnung der Natur stt mich philosophisch ab".4

Ein anderer Astronom, der die Urknall-Theorie ablehnte, war Fred Hoyle. Etwa um die Mitte des 20. Jahrhunderts stellte er ein neues Modell vor, das er "Steady-State" [gleich bleibender Zustand] nannte und das eine Weiterfhrung der Idee vom unendlichen Universum aus dem 19. Jahrhundert war. Indem er den unwiderlegbaren Beweis, dass sich das Universum ausdehnte, akzeptierte, schlug er vor, dass das Universum in beidem, rumlicher Dimension und Zeit, unendlich war. Diesem Modell entsprechend kommt fortlaufend neue Materie aus sich selbst ins Dasein, und gerade in der richtigen Menge, um das Universum in einem "gleich bleibenden Zustand" zu erhalten. Mit dem einzig ersichtlichen Ziel, das Dogma der "zeitlich unendlichen Materie" zu untersttzen, welches die Grundlage der materialistischen Philosophie ist, war diese Theorie der "Big Bang Theorie", die vertritt, dass das Universum einen Ursprung hat, vollstndig entgegengesetzt. Die Verfechter von Hoyles Steady-State-Theorie behielten dem Urknall gegenber hartnckig jahrelang ihre ablehnende Haltung bei. Die Wissenschaft, jedoch arbeitete gegen sie.

Der Triumph des Big Bang

George Gamov fhrte George Lemaitres Berechnungen einige Schritte weiter und erffnete 1948 eine neue Idee bezglich des Big Bang. Falls das Universum in einer pltzlichen ungeheuren Explosion zustande gekommen war, dann msste noch eine bestimmte Menge an Ausstrahlung von dieser Explosion brig geblieben und vorhanden sein. Diese Ausstrahlung msste nachweisbar sein, und darber hinaus sollte sie sich gleichfrmig ber das gesamte Universum erstrecken.

Innerhalb von zwei Jahrzehnten fand Gamovs Vorstellung eine wahrnehmbare Besttigung. Im Jahr 1965 stieen zwei Forscher namens Arno Penzias und Robert Wilson auf eine Ausstrahlungsform, die bislang nicht wahrgenommen worden war. Sie wurde "Cosmic Background Radiation" [kosmische Hintergrundstrahlung] genannt, und sie war vllig unterschiedlich von allem, was von irgendwoher aus dem Universum kam, denn sie war auergewhnlich gleichfrmig. Sie konnte weder rumlich festgelegt werden, noch hatte sie eine definitive Quelle; stattdessen war sie berall gleichmig verteilt. Es wurde bald erkannt, dass diese Aus-strahlung das Echo des Big Bang war, das seit dem ersten Impuls der groen Explosion weiterhallt. Gamov war den Tatsachen sehr nahe gekommen, denn die Frequenz der Ausstrahlung hatte fast genau die Werte, die die Wissenschaftler vorausgesagt hatten. Penzias und Wilson erhielten einen Nobelpreis fr ihre Entdeckung.

Die von Penzias entdeckte, kosmische Hintergrundstrahlung wird von der wissenschaftlichen Welt als ein unwiderlegbarer Beweis des Big Bang angesehen.

Die Aussage Sir Arthur Eddingtons, dass ihn 'die Idee eines pltzlichen Anfangs der gegenwrtigen Ordnung der Natur philosophisch abstoe', war ein Eingestndnis des Unbehagens, das der Urknall den Materialisten bereitete.

George Smoot und sein NASA-Team entsandten 1989 einen Satelliten namens "COBE" (Cosmic Background Emission Explorer - Erforscher der kosmischen Hintergrundstrahlung) ins All; es dauerte nur acht Minuten bis die sensitiven Instrumente an Bord des Satelliten die von Penzias und Wilson berichteten Strahlungswerte feststellten und besttigten. Diese Ergebnisse demonstrierten eindeutig das Vorhandensein der heien, verdichteten Energieform, die von der Explosion briggeblieben ist, aus der das Universum hervorgegangen war. Die meisten Wissenschaftler besttigten, dass COBE erfolgreich die berbleibsel des Big Bang erfasst hatte.

Es tauchte noch weiteres Beweismaterial fr den Urknall auf. Eines dieser Beweisstcke hatte mit den relativen Mengen von Wasserstoff und Helium im Universum zu tun. Beobachtung deuten darauf hin, dass die Mischung dieser beiden Elemente im Universum im Einklang damit ist, was, aufgrund von theoretischen Berechnungen, nach dem Big Bang briggeblieben sein sollen htte. Das trieb einen weiteren Pfahl ins Herz der Steady-State-Theorie; denn wenn das Universum von Ewigkeit her bestanden und keinen Beginn gehabt htte, wre all sein Wasserstoff in Helium verbrannt worden.

Untersttzt durch solch starken Beweis, erlangte der Big Bang nahezu vollstndige Anerkennung in der Welt der Wissenschaft. In ihrer Oktoberausgabe 1994 bemerkte die Zeitschrift Scientific American in einem Beitrag, dass das Big Bang Modell das einzige war, welches die stetige Ausdehnung des Universums und andere Beobachtungsergebnisse erklren knne.

Nachdem Dennis Sciama jahrelang zusammen mit Fred Hoyle die Steady-State-Theorie verfochten hatte, beschrieb er die endgltige Position, zu der sie gelangt waren, nachdem all der Beweis fr die Urknall-Theorie ans Licht gekommen war, folgendermaen:

Zu jener Zeit war eine, zu gewissem Grade feindselige Debatte im Gang, zwischen einigen der Verfechter der Steady-State-Theorie und Beobachtern, die sie auf die Probe stellten, und die - so glaube ich - hofften, sie zu widerlegen. Ich spielte eine sehr kleine Rolle zu jener Zeit, denn ich untersttzte die Theorie des gleich bleibenden Zustands, nicht in dem Sinn, dass ich glaubte sie msse unbedingt richtig sein, sondern dass ich sie so anziehend fand, dass ich wnschte, sie sei zutreffend. Als gegenstzlicher wahrnehmbarer Beweis zutage trat, nahm Fred Hoyle eine leitende Rolle ein in dem Versuch diesen Hinweisen zu entgegnen, und ich spielte eine kleine Rolle am Rand, indem auch ich Vorschlge machte, was auf die widersprchlichen Hinweise erwidert werden knnte. Jedoch als sich mehr und mehr Beweis anhufte, wurde es in zunehmender Weise offenbar, dass das Spiel zu Ende war, und dass man die Steady-State-Theorie aufgeben musste.5

Wer hat das Universum aus dem Nichts erschaffen?

Mit diesem Triumph des Urknalls wurde die Hypothese eines "unendlichen Universums", welche die Grundlage des materialistischen Dogmas war, auf die Abfallhalde der Geschichte geworfen. Dies erhob jedoch fr die Materialisten auch ein paar unbequeme Fragen: Was war vor dem Big Bang? Und welche Kraft konnte die groe Explosion verursacht haben, deren Ergebnis ein Kosmos war, der vorher nicht existiert hatte?

Materialisten wie Arthur Eddington erkannten, dass die Antworten zu diesen Fragen auf die Existenz eines erhabenen Schpfers hindeuten knnten, und das gefiel ihnen durchaus nicht. Der atheistische Philosoph Anthony Flew bemerkte zu diesem Punkt:

Notorischer Weise sind Gestndnisse gut fr die Seele, und so werde ich mit dem Gestndnis beginnen, dass der stratonische Atheist durch die gegenwrtige kosmologische bereinstimmung in Verlegenheit geraten sein muss; denn es scheint, als ob die Kosmologen einen wissenschaftlichen Beweis dessen beibrchten, von dem der St. Thomas behauptete, es knne philosophisch nicht bewiesen werden; nmlich, dass das Universum einen Beginn hatte. Solange das Universum bequem als etwas betrachtet werden kann, das nicht nur ohne Ende, sondern auch ohne Anfang ist, ist es einfach zu fordern, dass seine rohe Existenz, und was auch immer sich als seine wichtigsten grundstzlichen Eigenschaften herausstellten, letzten Endes als Erklrung in sich selbst akzeptiert werden sollte. Obwohl ich glaube, das dies dennoch korrekt ist, ist es sicherlich weder einfach, noch bequem diese Stellung angesichts der Urknall-Geschichte weiterhin aufrechtzuerhalten.6

Viele Wissenschaftler, die sich den Atheismus nicht selbst aufzwingen, akzeptieren und bevorzugen das Vorhandensein eines Schpfers, der ber unbegrenzte Macht verfgt. Der amerikanische Astrophysiker Hugh Ross, z.B. schlgt einen Schpfer des Universums vor, der erhaben ber alle physikalischen Dimension ist:

Entsprechend ihrer Definition ist die Zeit die Dimension, in welcher die Phnomene von Ursache und Wirkung stattfinden. Wenn es keine Zeit gibt, so gibt es auch keine Ursache und keine Wirkung. Wenn der Beginn der Zeit mit dem Anfang des Universums zusammenfllt, wie dies entsprechend des Raum-Zeit-Theorems der Fall ist, dann muss die Ursache des Universums eine Wesenheit sein, die in einer Zeit-Dimension fungiert, welche vollstndig unabhngig von der Zeit-Dimension dieses Kosmos ist, und vor ihr bestanden haben muss. das besagt, dass der Schpfer transzendent ist und ber die dimensionalen Begrenzungen des Universums hinaus handelt; es besagt, dass Gott weder das Universum selbst ist, noch dass Er innerhalb des Universums enthalten ist.7

Argumente gegen die Schpfung, und warum diese fehlerhaft sind

Es ist klar offensichtlich, dass der Urknall die Erschaffung des Universums aus dem Nichts bedeutet, und das ist, sicherlich Beweis einer vorstzlichen Schpfung. In Bezug auf diese Tatsache haben einige materialistischen Astronomen und Physiker versucht, alternative Erklrungen vorzubringen, um diese Realitt abzulehnen. Die Steady-State-Theorie wurde bereits erwhnt, und es wurde ferner darauf hingewiesen, dass diejenigen, die sich mit der Idee einer "Schpfung aus dem Nichts" unbehaglich fhlten, trotz aller gegenstzlicher Beweise hartnckig an ihrer Philosophie festhielten, in einem verzweifelten Versuch, diese ins Trockene zu bringen.

Es gibt auch eine Anzahl von Modellen, die von Materialisten vorgebracht worden sind, die zwar die Urknall-Theorie akzeptieren, jedoch versuchen das Konzept der Schpfung aus ihr zu bannen. Eines dieser Modelle ist das des "oszillierenden" Universums; ein anderes ist das "Quantenmodell des Universums". Wir wollen nun diese Theorien nher untersuchen und sehen warum sie ungltig sind.

Das Modell des oszillierenden Universums wurde von denjenigen Astronomen vorgebracht, die der Idee, dass der Big Bang der Ursprung des Universums gewesen sei, abgeneigt waren. In diesem Modell wird behauptet, dass die gegenwrtige Ausdehnung des Universums bis zu einem bestimmten Punkt weitergehen, und sodann umgekehrt werden wrde, wodurch ein Zusammenziehen eingeleitet wrde. Diese Zusammenziehung wrde letzten Endes verursachen, dass Alles in einen einzigen Punkt zusammenbricht, der dann erneut explodieren wrde, wodurch ein erneuter Ausdehnungskreislauf in Gang gesetzt werden wrde. Dieser Vorgang, so sagen sie, wiederhole sich unendlich in der Zeit. Dieses Modell besteht weiterhin darauf, dass der Kosmos diese Umformung bereits unendliche Male durchgemacht habe, und dass er in Ewigkeit fortfahren werde, dies zu tun. In anderen Worten, das Universum existiert in Ewigkeit, jedoch in verschiedenen Zeitabstnden dehnt es sich aus und bricht zusammen, wobei jeder Zyklus durch eine gewaltige Explosion abgesetzt ist. Das Universum in dem wir leben ist nur eines von unendlichen Universen, die den gleichen Zyklus durchlaufen.

Dies jedoch ist nichts weiter, als ein schwachsinniger Versuch, die Tatsache des Big Bang innerhalb von Vorstellungen ber ein unendliches Universum unterzubringen. Das hier vorgeschlagene Szenario wird nicht durch die Ergebnisse der wissenschaftlichen Forschung whrend der vergangenen 15 bis 20 Jahre untersttzt, welche zeigen dass das Vorhandensein solch eines "oszillierenden" Universums unmglich ist. Abgesehen davon bieten die Gesetze der Physik keinerlei Grnde, warum ein sich zusammenziehendes Universum erneut explodieren sollte, nachdem es in ein einzigen Punkt zusammengebrochen ist. Es sollte gerade so bleiben, wie es ist! Noch wird irgend eine Begrndung gegeben, warum ein sich ausdehnendes Universum berhaupt jemals beginnen sollte, sich zusammenziehen. 8

Selbst wenn wir einrumen, dass es einen Mechanismus gbe, durch welchen dieser Zyklus von Zusammenziehung - Explosion - Ausdehnung stattfindet, so ist der entscheidende Punkt, dass sich dieser Zyklus nicht ewig fortsetzen kann, wie behauptet wird. Berechnungen fr dieses Modell zeigen dass jedes Universum eine gewisse Menge an Entropie an das nachfolgende bertrgt. In anderen Worten, die Menge an nutzbarer Energie wird jedesmal geringer, und jedes "neu-ffnende" Universum ffnet sich langsamer und hat einen greren Durchmesser. Dadurch wird jedes Mal die Entstehung eines wesentlich kleineren Universums verursacht, bis es sich letzten Endes ins Nichts verliert. Selbst wenn "ffnende und schlieende" Universen existieren knnten, so knnten sie dennoch nicht in Ewigkeit fortdauern. An einem gewissen Punkt wird es notwendig, dass "etwas" aus dem "Nichts" erschaffen wurde. 9

Kurz gesagt, das Modell des "oszillierenden" Universums ist eine hoffnungslose Phantasie, die sich physikalisch unmglich realisieren lsst.

Das "Quantenmodell des Universums" ist, ein weiterer Versuch die starken Indizien, die im Urknall auf die Schpfung hinweisen, zu unterschlagen. Die Verfechter dieses Modells begrnden dasselbe auf Beobachtung im Bereich der Quantenphysik. In der Quantenphysik kann man beobachten dass subatomare Teilchen spontan erscheinen und in einem Vakuum verschwinden. Indem sie diese Beobachtung in der Weise interpretieren, dass "es eine Eigenheit der Materie ist, auf der Quantenebene entstehen zu knnen", versuchen einige Physiker den Ursprung der Materie aus dem Nichtvorhandensein whrend der Schpfung des Universums als eine "Eigenheit der Materie" zu erklren und prsentieren dies als einen Teil der Naturgesetze. In diesem Modell, wird unser gesamter Kosmos als ein subatomares Teilchen innerhalb einer greren Einheit interpretiert.

Dieser Syllogismus jedoch kommt bestimmt nicht in Frage, und kann ohnehin nicht erklren, wie das Universum ins Dasein kam. William Lane Craig, der Autor von The Big Bang: Theism and Atheism [Der Urknall: Theismus und Atheismus] erklrt warum:

Ein mechanisches Quantenvakuum, das Materie Teilchen hervorbringt, ist weit entfernt von dem allgemeinen Konzept eines "Vakuums" (was "Nichts" bedeutet). Ein Quantenvakuum ist vielmehr ein Meer von sich fortlaufend bildenden und auflsenden Teilchen, welche sich die Energie fr ihre kurze Lebensdauer von dem Vakuum entleihen. Es ist nicht ein "Nichts", und daher kommen die Materieteilchen auch nicht aus dem Nichts ins Dasein.10

In der Quantenphysik "existiert also Materie nicht, wenn sie vorher nicht vorhanden war". Was passiert ist, dass Umgebungsenergie sich pltzlich in Materie umwandelt und ebenso pltzlich wieder verschwindet und zu Energie wird. Kurz gesagt, die Bedingung einer "Existenz aus dem Nichts", die vorgegeben wird, ist nicht gegeben.

In der Physik, ebenso wie in anderen Zweigen der Wissenschaft, gibt es atheistische Wissenschaftler, die sich nicht scheuen die Wahrheit zu verschleiern, indem sie in ihren Versuchen, die materialistische Anschauung zu untermauern und ihre Zwecke zu erzielen, ausschlaggebende Punkte und Einzelheiten bergehen. Ihnen ist es weit wichtiger, den Materialismus und Atheismus zu verteidigen, als wissenschaftliche Tatsachen und Realitten zu offenbaren.

Angesichts der oben erwhnten Realitt verwerfen die meisten Wissenschaftler das Modell eines Quantenuniversums. C. J. Isham erklrt, dass "dieses Modell aufgrund der ihm eigenen Schwierigkeiten, die es bietet, nicht sehr weitgehend akzeptiert wird." 11 Selbst einige der Urheber dieses Konzepts, wie Brout und Spindel, haben es aufgegeben.12

Vor kurzem wurde eine weit verffentlichte Version eines Modells des Quantenuniversums von dem Physiker Stephen Hawking in seinem Buch A Brief History of Time [Eine kurze Geschichte der Zeit] vorgestellt. Hawking erklrt, dass der Urknall nicht notwendigerweise eine Existenz aus dem Nichts heraus bedeuten msse. Anstelle von "Zeitlosigkeit" vor dem Big Bang, schlgt Hawking das Konzept einer "imaginren Zeit" vor. Entsprechend Hawking gab es eine "imaginre" Pause von nur 10-43 Sekunden bevor der Big Bang stattfand, und danach trat die "reale" Zeit in Kraft. Hawking erhoffte sich mithilfe dieser "imaginren" Zeit lediglich, die Realitt der "Zeitlosigkeit" vor dem Urknall umgehen zu knnen.


Stephen Hawking versuchte, ebenso wie andere materialistische Wissenschaftler, verschiedene, die Schpfung umgehende 'Erklrungen' fr den Big Bang vorzubringen, indem er sich auf widersprchliche und falsche Konzepte sttzte.

Als ein Konzept bedeutet "imaginre Zeit" soviel, wie Null oder Nichtvorhandensein - wie die imaginre Anzahl von Leuten in einem Raum oder die imaginre Anzahl von Autos auf einer Strae. Hawking ergeht sich hier nur in Wortspielereien. Er behauptet, dass die Gleichungen richtig seien, wenn sie auf eine imaginre Zeit bezogen werden, aber in Wirklichkeit hat dies keine Bedeutung. Der Mathematiker Sir Herbert Dingle bezieht sich auf die Mglichkeit, imaginre Dinge in der Mathematik als real vorzugeben folgendermaen:

In der Sprache der Mathematik kann man sowohl die Wahrheit sagen, als auch lgen, und innerhalb des Bereichs der Mathematik selbst gibt es keine Mglichkeit das eine vom anderen zu unterscheiden. Man kann sie nur durch Erfahrung oder durch logisches Denken auerhalb der Mathematik unterscheiden, indem man die mgliche Beziehung zwischen der mathematischen Lsung und ihrer physikalischen Anwendung bewertet.13

Um es kurz zu fassen: eine mathematisch imaginre oder theoretische Lsung muss nicht unbedingt eine reale Konsequenz haben. Indem Hawking eine ausschlielich der Mathematik zugehrige Eigenheit anwendet, erzeugt er Hypothesen, die keinen Bezug zur Realitt haben. Welche Grnde jedoch knnte er dafr haben, dies zu tun? Die Antwort auf diese Frage lsst sich einfach in seinen eigenen Worten finden. Hawking gibt zu, dass er alternative Modelle des Universum, dem des Urknalls vorzieht, da letzteres "gttliche Schpfung andeutet", welche durch jene Modelle abgelehnt werden soll.14

Was aus all dem hervorgeht, ist, dass die Alternativmodelle zum Big Bang, wie das Steady-State Modell, das Modell des sich ausdehnenden und zusammenziehenden Universums, und das Modell des Quantenuniversums in der Tat den philosophischen Vorurteilen der Materialisten entspringen. Wissenschaftliche Entdeckungen haben die Realitt des Big Bang nachgewiesen, und knnen selbst die "Existenz aus dem Nichts" erklren, und das ist ein sehr starker Beweis dafr, dass das Universum von Allah erschaffen wurde; der Kernpunkt den die Materialisten total ablehnen.

Ein Beispiel dieser ablehnenden Haltung gegen den Urknall kann man in einem 1989 verffentlichten Beitrag von John Maddox, dem Redakteur der materialistischen Zeitschrift Nature finden. In seinem Artikel "Down with the Big Bang" [Nieder mit dem Urknall], erklrte Maddox, dass der Big Bang philosophisch nicht annehmbar sei, weil er die Theologen untersttze, indem er sie mit starken Indizien fr ihre Ideen versorgt. Der Autor sagte zudem voraus, dass der Big Bang abgelehnt werden wrde, und dass er innerhalb von zehn Jahren jegliche Untersttzung verlieren wrde.15 Maddox kann nur noch weiter betrbt worden sein durch die nachfolgenden Entdeckungen whrend der darauf folgenden zehn Jahre, die weiteren Beweis dafr zutage gebracht haben, dass der Urknall tatschlich stattgefunden hat.

Einige Materialisten verhalten sich mit etwas mehr Vernunft in Hinsicht auf dieses Thema. Der britische Materialist H. P. Lipson akzeptiert - zwar "mit Unbehagen" - die Tatsache der Schpfung wenn er sagt:

Falls lebende Materie also nicht durch das Zusammenspiel von Atomen, natrlichen Krften, und Ausstrahlung verursacht wurde, wie sonst ist sie dann entstanden?ich denke doch, dass wir...zugestehen mssen, dass die einzige annehmbare Erklrung Schpfung ist. Ich wei, dass dies ein Anathema fr den Physiker ist, sowie es das in der Tat fr mich ist, doch wir drfen das, was uns nicht gefllt nicht ablehnen, wenn experimenteller Nachweis es untersttzt. 16

In der Schlussfolgerung ist die, durch die Wissenschaft erschlossene Wahrheit nichts weniger, als dass Materie und Zeit durch einen unabhngigen Inhaber von ungeheurer Macht - durch ein Schpfer - ins Dasein gebracht worden sind. Allah, der absolute Inhaber von unbegrenzter Macht, Wissen und Intelligenz, hat das Universum, in der wir leben, erschaffen!

Die Hinweise im Quran

Zustzlich dazu, dass es das Universum erklrt, hat das Big Bang Modell noch eine weitere wichtige Bedeutung. Wie die oben zitierte Aussage von Anthony Flew herausstellt, hat die Wissenschaft nunmehr eine Behauptung besttigt, die bisher nur von religisen Quellen untersttzt worden war.

Diese Wahrheit, die von religiser Seite her verfochten wurde, ist die Realitt der Schpfung aus dem Nichts. Die Erklrung darber war stets in den heiligen Schriften gemacht worden, die der Menschheit seit Tausenden von Jahren als Fhrung gedient haben. In allen heiligen Schriften, wie dem Alten Testament, dem Neuen Testament und dem Quran, wurde erklrt, dass der gesamte Kosmos und Alles, was er enthlt von Allah aus dem Nichts erschaffen wurde.

In dem einzigen, der von Gott offenbarten Bcher, das vollstndig unverndert und intakt berlebt hat, in dem Quran, werden sowohl Aussagen ber die Schpfung des Universums aus dem Nichts gemacht, sowie darber, wie dies vor sich ging, die in Einklang mit dem Wissen des 20. Jahrhunderts sind, obwohl sie vor vierzehnhundert Jahren offenbart wurden.An erster Stelle ist die Schpfung dieses Universums aus dem Nichts wie folgt im Quran offenbart worden:

Er (Allah) ist der Urheber der Himmel und der Erde(Sure 6:101 - al-An'am)

Eine weiterer bedeutender Aspekt, der vierzehnhundert Jahre vor der neuzeitlichen Entdeckung des Big Bang und den damit zusammenhngenden Befunden im Quran offenbart worden war, ist, dass das Universum, als es erschaffen wurde, ein sehr kleines Volumen hatte:

Haben die Leugner denn nicht gesehen, dass die Himmel und die Erde in einer Einheit zusammengefgt waren, und Wir sie dann voneinander trennten? Und alles Lebendige machten Wir aus dem Wasser. Wollen sie denn nicht glauben? (Sure 21:30 - al-Anbiya)

Die Wahl der Worte im arabischen Original, deren bersetzung hier gegeben ist, ist sehr bedeutsam. Das Wort ratq, das als "in einer Einheit zusammengefgt" bersetzt wurde, wird in arabischen Wrterbchern auch als "miteinander vermengt" wiedergegeben. Es wird gebraucht, um zwei verschiedene Substanzen zu beschreiben, die ein gesamtes Ganzes ausmachen. Der Ausdruck "Wir trennten sie dann voneinander" ist die Wiedergabe des arabischen Verbums fataqa, welches bedeutet, dass etwas ins Dasein kommt, indem es auseinander gerissen wird, oder durch die Zerstrung der Struktur des Einheitsgefges ratq. Das Keimen eines Samenkorns in der Erde ist, einer der Vorgnge, fr den dieses Verbum angewandt wird.

Wir wollen den Vers in diesem Bewusstsein nochmals betrachten. In dem Vers sind das Firmament und die Erde zuerst in dem Zustand von ratq. Dann werden sie getrennt (fataqa) indem eines aus dem anderen hervorgeht. Interessanterweise sprechen die Kosmologen von einem "Kosmischen Ei", das aus aller Materie des gesamten Universums vor dem Urknall bestand. In anderen Worten, all die himmlischen Sphren und die Erde waren in diesem "Ei" in einem Zustand von ratq enthalten. Dieses Kosmische Ei explodierte mit groer Gewalt, wobei seine Materie sich in dem Vorgang von fataqa in die Struktur des ganzen Kosmos gestaltete.

Eine weitere Wahrheit, die der Quran offenbart, ist die Ausdehnung des Universums, die gegen Ende der 20er Jahre des 19. Jahrhunderts entdeckt wurde. Hubble's Entdeckung der Rotverlagerung im Spektrum des Lichts der Sterne, wurde im Quran in diesen Worten offenbart:

Den Himmel erbauten Wir mit (Unserer) Kraft und seht, wie Wir ihn (stndig) ausdehnen. (Sure 51:47 - adh-Dhariyat)

Kurz gesagt, die Entdeckungen der modernen Wissenschaft untersttzen die Wahrheit, die im Quran offenbart wurde, und nicht die materialistischen Dogmen. Die Materialisten mgen behaupten, all dieses sei "Zufall", doch die offensichtliche Tatsache ist, dass der Kosmos als Ergebnis eines gttlichen Schpfungsakts ins Dasein kam, und das einzige wahre Wissen ber den Ursprung des Universums kann in dem Buch Allahs gefunden werden, wie es uns offenbart wurde.

 
   
    

ANMERKUNGEN
2 Andrei Linde, "The Self-Reproducing Inflationary Universe", Scientific American, Bd. 271, 1994, S. 48
3 George Politzer, Principes Fondamentaux de Philosophie, Editions Sociales, Paris 1954 ,S. 84
4 S. Jaki, Cosmos and Creator, Regnery Gateway, Chicago, 1980, S. 54
5 Stephen Hawking, A Brief History of Time: A Reader's Companion, 1993, S. 63
6 Henry Margenau, Roy Abraham Vargesse, Cosmos, Bios, Theos, La Salle IL: Open Court Publishing, 1992, S. 241
7 Hugh Ross, The Creator and the Cosmos: How the Greatest Scientific Discoveries of the Century Reveal God, Colorado: NavPress, berarbeitete Neuauflage, 1995, S. 76
8 William Lane Craig, Cosmos and Creator, Origins & Design, Frhjahr 1996, Bd. 17, S. 19
9 William Lane Craig, Cosmos and Creator, Origins & Design, Frhjahr 1996, Bd. 17, S. 19
10 William Lane Craig, Cosmos and Creator, Origins & Design, Frhjahr 1996, Bd. 17, S. 20
11 Christopher Isham, Space, Time and Quantum Cosmology, Studie, prsentiert auf der Konferenz "God, Time and Modern Physics", Mrz 1990, Origins & Design, Frhjahr 1996, Bd. 17, S. 27
12 R. Brout, Ph. Spindel, "Black Holes Dispute", Nature, Bd. 337, 1989, S. 216
13 Herbert Dingle, Science at the Crossroads, London: Martin Brian & O'Keefe, 1972, S. 31f.
14 Stephen Hawking, A Brief History of Time, New York: Bantam Books, 1988, S. 46
15 John Maddox, "Down with the Big Bang", Nature, Bd. 340, 1989, S. 378
16 H. P. Lipson, "A Physicist Looks at Evolution", Physics Bulletin, Bd. 138, 1980, S. 138

 

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