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DIE WUNDER DER WISSENSCHAFT IM QURAN
DIE SCHPFUNG DES UNIVERSUMS
Die bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts vorherrschende Meinung war, dass
das Universum endlos sei, dass es schon immer existiert habe und auf ewig
existieren werde. Nach diesem Statischen Modell hat das Universum weder
einen Anfang noch ein Ende.
Whrend diese grundlegende Anschauung der materialistischen Philosophie
das Universum als eine unbewegliche, unvernderliche Ansammlung der Materie
erklrte, bestritt sie die Existenz eines Schpfers. Doch Wissenschaft
und Technologie, die sich im 20. Jahrhundert entwickelten, widerlegten
Konzepte wie das statische Modell des Universums, auf dass sich die Materialisten
sttzten.
Heute, zur Jahrtausendwende hat die moderne Physik durch zahlreiche Experimente,
Beobachtungen und Berechnungen bewiesen, dass das Universum einen Anfang
gehabt hat, dass es mit dem Urknall aus dem Nichts entstanden ist.
Auerdem ist festgestellt worden, dass das Universum nicht unbeweglich
und unvernderlich ist, sondern dass es sich stndig verndert und sich
ausdehnt.
Im Quran wird die Entstehung des Universums folgendermaen erklrt:
Der Schpfer der Himmel und der Erde aus dem Nichts...
(Sure 6:101 - al-An'am)
Diese Erklrung befindet sich in vlliger Harmonie mit den Erkenntnissen
der modernen Wissenschaft. Vor dem Urknall existierte die Materie nicht.
In einem Milieu des Nicht-Vorhandenseins, entstanden Materie, Energie
und Zeit. Diese Erkenntnis, deren Richtigkeit die moderne Physik erst
am Ende des vergangenen Jahrhunderts beweisen konnte, ist im Quranbereits
vor 14 Jahrhunderten beschrieben worden.

Die empfindlichen Sensoren
des COBE-Satelliten, der von der NASA 1992 in Betrieb genommen
wurde, fanden berzeugende Reste des Urknalls. Diese Entdeckung
dient als Beweis fr die Richtigkeit der Urknalltheorie, die besagt,
dass das Universum aus dem Nichts entstanden ist.
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DIE EXPANSION DES UNIVERSUMS

Edwin Hubble mit seinem riesigen Teleskop
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Georges Lemaitre
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Vor 14 Jahrhunderten, als die Wissenschaft der Astronomie noch primitiv
war, wurde die Expansion des Universums im Quran wie folgt beschrieben:
Den Himmel erbauten Wir mit (Unserer) Kraft und seht,
wie Wir ihn (stndig) ausdehnen! (Sure 51:47 - adh-Dhariyat)
Das Wort "Himmel", das in diesem Vers erwhnt wird,
wird an verschiedenen Stellen des Qurans mit der Bedeutung "Weltraum"
und "Universum" verwendet. Das heit, der Quran berichtet uns, dass das
Universum sich ausdehnt. Das Wort "musi'une" in dem arabischen Ausdruck
"inna le musiune", die auf Deutsch als "Wir dehnen ihn (stndig) aus"
bersetzt wird, leitet sich vom Verb "evsea" ab, das "ausdehnen" bedeutet.
Auch die Vorsilbe "le" fgt dem Namen oder Adjektiv eine besondere Betonung
hinzu und gibt ihm die allgemeine Bedeutung von "sehr viel". Deswegen
bedeutet dieser Satz "Wir dehnen den Himmel und das Universum sehr weit
aus". Die Erkenntnisse, die die Wissenschaft heutzutage erreicht hat,
sind identisch mit dem, was uns im Quran mitgeteilt worden ist. 1
Der russische Physiker Alexander Friedmann und der belgische Astrophysiker
George Lemaitre haben zu Beginn des 20. Jahrhunderts berechnet, dass das
Universum sich stndig bewegt und ausdehnt.
1929 wurde diese Tatsache auch durch Beobachtungen nachgewiesen. Der
amerikanische Astronom Edwin Hubble machte am Mount Wilson Observatorium
in Kalifornien eine der grten Entdeckungen der Astrophysik. Als Hubble
mit einem riesigen Teleskop den Himmel untersuchte, stellte er fest, dass
jeder Stern in Abhngigkeit von seiner Entfernung und der Geschwindigkeit,
mit der er sich durchs All bewegt, Licht ausstrahlt, das im roten Bereich
des Farbspektrums angesiedelt ist. Diese Entdeckung rief in der wissenschaftlichen
Welt groe Aufregung hervor. Die von Hubble entdeckte Erscheinung besagt,
dass die Spektrallinien der Galaxien umso strker nach dem roten Ende
des Spektrums verschoben sind, je weiter sie entfernt sind. Da man dies
mit dem Doppler-Effekt erklrt, bedeutet der inzwischen nach ihm benannte
Hubble-Effekt, dass sich alle Sternsysteme vom Zentrum der Milchstrae
entfernen. Diese Fluchtbewegung ist umso grer, je weiter die Objekte
von diesem Zentrum entfernt sind.

Das Universum dehnt sich seit
dem Urknall mit groer Geschwindigkeit aus. Wissenschaftler vergleichen
das sich ausdehnende Universum mit der Oberflche eines Luftballons.
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Demzufolge, bewegen sich die Sterne stndig von uns fort. Hubble hat
etwas spter noch etwas Wichtiges entdeckt: Die Sterne und die Galaxien
entfernen sich nicht nur von uns, sondern auch voneinander weg. Wenn aber
alles im Universum sich voneinander weg bewegt, bedeutet dies, dass das
das gesamte Universum sich stndig ausdehnt. In den folgenden Jahren wurde
dies durch weitere Beobachtungen verifiziert.
Man kann sich das Universum als einen Luftballon vorstellen,
auf den man mit einem Filzschreiber zahlreiche schwarze Punkte gemalt
hat. Whrend das Universum sich ausdehnt, entfernen sich alle Objekte
in ihm voneinander, wie die Punkte auf der Ballonoberflche, wenn der
Ballon aufgeblasen wird. Diese Tatsache war schon frher theoretisch entdeckt
worden. Albert Einstein, der als der grte Wissenschaftler des 20. Jahrhunderts
angesehen wird, hatte durch seine Berechnungen festgestellt, dass das
Universum nicht statisch sein konnte. Er hat diese Entdeckung jedoch nicht
verffentlicht, um zum statischen Modell des Universums, das generell
akzeptiert wurde, nicht im Widerspruch zu stehen. Einstein sollte dieses
Verhalten spter als "den grten Fehler seiner Karriere" bezeichnen.
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Der Quran erklrte diese Zusammenhnge bereits vor Jahrhunderten, als
all dies noch vollkommen unbekannt war. Doch der Quran ist das Wort Allahs,
des Schpfers und Herrschers des Universums.
DAS ENDE DES UNIVERSUMS UND DER "BIG CRUNCH"
Wie wir im vorangegangenen Kapitel erwhnt haben, hat
das Universum mit dem Urknall begonnen, und seit diesem Zeitpunkt dehnt
es sich aus. Die Ausdehnung wird jedoch wegen der Gravitationskrfte eines
fernen Tages zum Stillstand kommen und die Bewegung wird sich umkehren,
was zur Folge haben wird, dass das Universum in sich selbst zusammenstrzt.
Das sich zusammenziehende Universum wird schlielich unter der Konzentration
der Gravitationskrfte mit einer sehr hohen Temperatur in einem winzigen
Punkt enden, in dem die gesamte Masse des Universums konzentriert ist.
Dieses Endstadium des Universums wird "Big Crunch" genannt. Dies bedeutet
selbstverstndlich, dass alles Leben aufhren wird, zu existieren. 3
Der Quran weist darauf folgendermaen hin:
An jenem Tage werden Wir den Himmel zusammenrollen wie
eine Schriftrolle. Wie Wir die erste Schpfung hervorbrachten, werden
Wir sie wieder hervorbringen. Dies ist fr Uns ein bindendes Versprechen;
Wir werden es gewiss erfllen. (Sure 21:104 - al-Anbiya)
In einem anderen Vers wird dieser Zustand wie folgt beschrieben:
Und sie schtzen Allah nicht nach Seiner wahren Bedeutung
ein. Aber die ganze Erde ist am Tage der Auferstehung fr ihn nur eine
Handvoll. Und die Himmel sind dann in Seiner Rechten zusammengerollt.
Preis sei Ihm! (Hoch erhaben ist Er) ber das, was sie ihm beigesellen.
(Sure 39:67 - az-Zumar)
Entsprechend der "Big Crunch" Theorie wird das Universum zuerst langsam,
dann jedoch immer schneller einbrechen. Als Folge dieser Geschehnisse
wird das Universum ein Punkt sein, der unendliche Dichte und unendliche
Temperatur aufweist und der unendlich klein ist. Die Theorie, stimmt mit
der Beschreibung in den Quranversen berein. (Allah wei am besten.)
DIE SCHPFUNG AUS HEISSEM GAS
Heutzutage knnen Wissenschaftler die Entstehung der Sterne aus einer heien
Gaswolke genau beobachten. Die Entstehung aus heiem Gas gilt auch fr die
Schpfung des Universums. Im Quran wurde die Schpfung des Universums beschrieben
mit Versen, die diese wissenschaftlichen Entdeckungen besttigen:
Er verankerte auf ihr hochragende Berge. Und Er segnete
sie und verteilte ihre Nahrung gerecht fr alle, die danach verlangten,
in vier Tagen. Dann wandte Er sich dem Himmel zu, welcher noch Rauch war,
und sprach zu ihm und zur Erde: "Kommt (ins Dasein) willig oder widerwillig."
Sie antworteten: "Wir kommen willig" (Sure 41:10-11 - Fussilat)
Der Begriff "Rauch", der im obigen Vers benutzt wird,
heit auf Arabisch "duhanun"; dieses Wort beschreibt das in Frage stehende
kosmische, heie Gasgemisch. Wie ersichtlich ist, wurde im Quran das passendste
Wort verwendet, das den Zustand des Universums in dieser Stufe erklrt.
Wissenschaftler haben jedoch erst im 20. Jahrhundert entdeckt, dass das
Universum aus einem heien Gasgemisch entstanden ist. 4
Es ist ein Wunder, dass der Quran eine solche Information bezglich der
Schpfung des Universums mitteilt.
DIE TRENNUNG VON "HIMMEL UND ERDE"
Ein anderer Quranvers ber die Erschaffung der Himmel ist der folgende:
Sehen die Unglubigen denn nicht, dass die Himmel und
die Erde eine einzige dichte Masse waren, die Wir spalteten und dass Wir
dann aus dem Wasser alles Lebendige entstehen lieen? Wollen sie denn
nicht glauben? (Sure 21:30 - al-Anbiya)
Das arabische Wort "ratq" in dem Vers wird mit "...eine einzige dichte
Masse..." bersetzt und bedeutet so viel wie "genht", "zusammengefgt",
"ineinander befindlich". Es wird verwendet, um zwei unterschiedliche Substanzen
zu bezeichnen, die ein Ganzes bilden. Der Ausdruck "spalten" ist auf arabisch
das Verb "fatq" und deutet an, dass etwas ins Sein kommt, indem es "eine
ineinander befindliche Struktur" auseinander reit oder zerstrt. Das
Keimen eines Samens und sein Wachsen aus der Erde ist einer der Vorgnge,
bei denen dieses Verb verwendet wird.

Die zeichnerische Darstellung des
Urknalls. Der Urknall, der wiederholt aufzeigte, dass Allah das
Universum aus dem Nichts erschuf, ist eine Theorie, die wissenschaftlich
bewiesen worden ist. Einige Wissenschaftler versuchten, alternative
Theorien anstelle des Urknalls aufzubringen. Doch die Wahrheit
des Urknalls wurde nachgewiesen und die Urknalltheorie wurde in
der Welt der Wissenschaft allgemein akzeptiert.
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Lassen Sie uns noch einen Blick auf diesen Vers werfen. Er spricht von
einem Zustand, in dem Himmel und Erde zunchst abhngig sind von dem Status
von "ratq". Danach gehen sie mit der Handlung "fatq" auseinander. Wenn
wir uns an die ersten Momente des Urknalls erinnern, sehen wir, dass ein
einzelner Punkt alle Materie des Universums enthielt. Das heit, alles,
einschlielich "des Himmels und der Erde", die noch nicht erschaffen worden
waren, wurde in diesem Punkt im Zustand von "ratq" umfasst. Danach ist
dieser Punkt explodiert und so kam die Materie in den Zustand des "fatq".
DIE SCHPFUNG DERER, DIE ZWISCHEN DEN HIMMELN UND DER
ERDE SIND
Im Quran gibt es viele Verse ber die Schpfung des Himmels, der Erde und
derer, die zwischen beiden liegen:
Und Wir erschufen die Himmel und die Erde und was zwischen
beiden ist nur in Wahrheit. Und wahrlich, die Stunde kommt! Vergib daher
mit groer Nachsicht. (Sure 15:85 - Al-Hidschr)
Ihm gehrt, was in den Himmeln und was auf Erden und
was zwischen ihnen beiden und was unter dem Erdreich ist. (Sure 20:6 -
Ta Ha)
Und Wir erschufen den Himmel und die Erde und was zwischen
beiden ist gewiss nicht zu Scherz und Zeitvertreib. (Sure 21:16 - al-Anbiya)
Wissenschaftler wiesen nach, dass am Anfang des Universums
sich eine heie Gasmasse verdichtet hat, und dass diese Masse spter die
galaktische Materie, dann die Sterne und Planeten gebildet hat, indem
sie in verschiedene Teile zerfiel. Einige von dieser Teile bildeten die
Sonnen und Planeten, und auf diese Weise sind alle Sonnensysteme und Galaxien
entstanden. Wie wir bereits in den vorangehenden Kapiteln erklrt haben,
ist das Universum im Zustand von "ratq" (Fusion: zusammengeschlossen)
"fatq" geworden (zerteilt worden). Im Quran wird die Entstehung des Universums
mit den treffendsten Worten beschrieben, die die wissenschaftlichen Erklrungen
besttigen. 5

Dies ist Allahs Botschaft.
Wir verknden sie dir in Wahrheit; denn siehe, du bist wahrlich
einer der Entsandten. (Sure 2:252 al-Baqara)
Und auch zu dir sandten Wir deutliche
Zeichen hernieder, und nur die Frevler leugnen sie. (Sure 2:99
al-Baqara)
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Bei jeder Zerteilung und Abtrennung jedoch sind im Universum auer den
Krpern, die neu entstehen, auch einige andere Stoffe briggeblieben,
die die so genannte interstellare Materie bilden. Es handelt sich hierbei
um eine den Raum zwischen den Sternen unregelmig erfllende Materie
sehr geringer Dichte. Die interstellare Materie macht sich bemerkbar in
leuchtenden, unregelmig gestalteten, diffusen Materieansammlungen (galaktische
Nebel), aber auch durch mehr oder weniger starke Absorption des Sternenlichts
der hinter nichtleuchtender interstellarer Materie stehenden Sterne, wodurch
sie stark wolkige Strukturen (Dunkelwolken), aber auch Sternleeren vortuschen
kann. Die interstellarer Materie besteht zu 60 % aus Wasserstoff, zu 38
% aus Helium und zu 2 % aus allen anderen Elementen. 99 % der interstellaren
Materie bestehen aus interstellarem Gas, 1 % aus interstellarem Staub,
der sich vermutlich aus schweren Elementen in kleinen Krnchen von 0,0001
bis 0,001 mm Durchmesser zusammensetzt. EKDIPNOT: Meyers Lexikon in drei
Bnden Bibliographisches Institut & F.A. Brockhaus AG, Mannheim 1995,
Digitale Ausgabe LexiRom
Obwohl die interstellare?Materie erst 1920 entdeckt worden ist, wurde
im Quran vor 14 Jahrhunderten mit der Aussage "ma beynehuma", die in den
obenerwhnten Versen als "was zwischen beiden ist" bersetzt wird, auf
die Existenz dieser Stoffe hingewiesen.
DIE VOLLKOMMENHEIT IM UNIVERSUM
Der sieben Himmel erschaffen hat, einen ber dem anderen.
Du erblickst in der Schpfung des Erbarmers kein Missverhltnis. So schau
dich von neuem um, ob du Mngel siehst! Dann lass den Blick ein weiteres
Mal schweifen - jedes Mal wird dein Blick stumpf und matt zu dir zurckkehren.
(Sure 67:3, 4 - al-Mulk)
Milliarden von Sternen und Galaxien bewegen sich in hervorragender Harmonie
auf den Umlaufbahnen, die fr sie bestimmt worden sind. Die Sterne, Planeten
und Satelliten rotieren sowohl um ihre eigene Achse als auch mit den Sternsystemen,
zu denen sie gehren. Manchmal begegnen sich Galaxien, die aus 200-300
Milliarden von Sternen bestehen und flieen ineinander. Whrend dieses
Vorgangs treten keine Zusammenstsse auf, die die groartige Ordnung im
Universum stren wrden.
Es ist unvorstellbar, die Geschwindigkeiten im Universum mit den gewohnten
Maen der Erde zu vergleichen. Die Sterne und die Planeten, die die Masse
von Milliarden, Billionen von Tonnen haben, und die riesigen Galaxien
und Galaxiegruppen, deren Zahlenwerte nur von Mathematikern verstanden
werden knnen, bewegen sich mit enormer Geschwindigkeit durch den Weltraum.
Die Erde dreht sich mit 1670 km pro Stunde um ihre eigene Achse. Wenn
wir uns daran erinnern, dass das schnellste Geschoss eine durchschnittliche
Geschwindigkeit von 1800 km pro Stunde hat, knnen wir begreifen, wie
gro die Rotationsgeschwindigkeit der Erde trotz ihrer riesigen Gre
ist.
Die Geschwindigkeit der Erde auf ihrer Bahn um die Sonne betrgt ungefhr
das 60fache der Geschwindigkeit des Geschosses: 108.000 km pro Stunde.
(Wenn es mglich wre, ein Fahrzeug herzustellen, das so schnell fahren
knnte, wrde es in 22 Minuten die Erde einmal umrunden knnen.)
Diese Zahlen gelten nur fr die Erde. Das Sonnensystem ist noch erstaunlicher.
Die Geschwindigkeit dieses Systems ist unglaublich. Wenn die Systeme im
Universum grer werden, erhhen sich auch die Geschwindigkeiten. Die
Rotationsgeschwindigkeit des Sonnensystems um das Galaxiezentrum betrgt
720.000 km pro Stunde; die Geschwindigkeit des Milchstraensystems im
Weltraum, welche ungefhr 200 Milliarden von Sternen enthlt, betrgt
950.000 km pro Stunde.
Diese schwindelerregenden Geschwindigkeiten zeigen uns, dass unser Leben
auf der Erde auf einer sehr schwachen Grundlage steht. Normalerweise ist
es durchaus mglich, dass in einem solchen komplexen und schnellen System
schwere Unflle auftreten. Aber wie in dem Vers erwhnt wird, gibt es
in diesem System keinen Fehler. Denn das Universum ist wie alles andere
nicht "selbstndig" entstanden und es bewegt sich entsprechend des Gleichgewichts,
das von Allah bestimmt worden ist.
DIE UNTERSCHIEDE IN DEN STRUKTUREN DER SONNE, DES MONDES
UND DER STERNE
Und bauten ber euch sieben Firmamente. Und setzten eine
hellbrennende Leuchte (hinein)? (Sure 78:12, 13 - an-Naba)
Die Sonne ist die einzige Lichtquelle im Sonnensystem. Mit zunehmendem
technologischem Fortschritt haben Astronomen entd/eckt, dass der Mond
keine Lichtquelle ist, sondern dass er nur das Licht, das von der Sonne
kommt, reflektiert. Der auf deutsch als "Leuchte" bersetzter Ausdruck
im obenerwhnten Vers ist im Arabischen das Wort "sirac", das die Sonne,
welche die Quelle der Temperatur und des Lichtes ist, in der ausgezeichnetsten
Weise beschreibt.
Allah verwendet im Quran unterschiedliche Wrter, wenn Er die Himmelskrper
wie den Mond, die Sonne und die Sterne erwhnt. Der Unterschied zwischen
den Strukturen der Sonne und des Mondes wurde im Quran folgendermaen
erklrt:
Und in sie den Mond als Licht und die Sonne als Leuchte
gesetzt hat? (Sure 71:16 - Nuh)
Im obigen Vers wurde fr den Mond das Wort "Licht" (auf Arabisch "nur")
und fr die Sonne das Wort "Leuchte" (auf Arabisch "sirac") verwendet.
Das Wort, das fr den Mond verwendet wird, drckt eine das Licht reflektierende,
leuchtende, unbewegliche Masse aus. Das Wort, das fr die Sonne benutzt
wird, bedeutet eine Entstehung im Himmel, die stndig brennt und eine
Quelle der Temperatur und des Lichtes ist.
Andererseits hat sich das Wort "Stern" von der Wurzel "neceme" abgeleitet,
was im Arabischen "Erscheinende, Auftauchende, Scheinende" bedeutet. Auerdem
kann das Wort "Stern" auch mit dem arabischen Wort "sakib" bersetzt werden,
das wie im untenerwhnten Vers auf die Bedeutungen von "die Helligkeit
durchdringende, leuchtende, sich selbst aufbrauchende, brennende" verweist:
Es ist der hell aufleuchtende Stern. (Sure 86:3 - at-Tariq)
Es ist uns heute bekannt, dass der Mond nicht sein eigenes Licht ausstrahlt,
sondern das Licht reflektiert, das von der Sonne kommt. Wir wissen jedoch,
dass Sonne und Sterne ihr eigenes Licht ausstrahlen. Im Quran wurden diese
Tatsachen vor 14 Jahrhunderten, zu einer Zeit, in der die Menschen ber
Himmelskrper nur sehr weniges wussten, mitgeteilt.
DIE UMLAUFBAHNEN UND DAS ROTIERENDE UNIVERSUM
Einer der wichtigsten Grnde des groen Gleichgewichts im Universum ist,
dass die Himmelskrper bestimmten Umlaufbahnen folgen. Die Sterne, die
Planeten und die Satelliten rotieren sowohl um ihre eigene Achse, als
auch mit den Systemen, denen sie angehren; das Universum arbeitet in
einer subtilen Regelmigkeit wie die Zahnrder einer Maschine.
Im Universum gibt es ungefhr 200 Milliarden Galaxien und in jeder Galaxie
befinden sich durchschnittlich 200 Milliarden Sterne. Viele von diesen
Sternen haben Planeten und diese Planeten haben Satelliten. All diese
Himmelskrper haben Bahnen, die mit durch genaue Berechnungen bestimmt
worden sind. Seit Millionen Jahren folgt jeder Himmelskrper entlang seiner
eigenen Bahn in vollkommener Harmonie und Ordnung mit allen anderen. Auch
viele Kometen bewegen sich entlang der Bahnen, die fr sie bestimmt sind.
Die Umlaufbahnen im Universum sind nicht mit den Bewegungen bestimmter
Himmelskrper begrenzt. Unser Sonnensystem, sogar die Galaxien bewegen
sich darber hinaus um die anderen Zentren. Jedes Jahr befinden sich die
Erde und das Sonnensystem 500 Millionen Kilometer entfernt von ihrer Position
des vorangegangenen Jahres. Es ist berechnet worden, dass sogar eine kleine
Abweichung der Himmelskrper von ihren Umlaufbahnen fatale Folgen haben
kann, die das System durcheinander bringen wrden. Betrachten wir zum
Beispiel, was eine 3-Millimeter-Abweichung mehr oder weniger in der Umlaufbahn
der Erde verursachen wrde:
Whrend die Erde sich um die Sonne dreht, folgt sie
solch einer Umlaufbahn, dass sie alle 18 Meilen nur um 2,8 mm von einem
direkten Kurs abweicht. Diese Abweichung der Umlaufbahn, der die Erde
folgt, ist peinlich genau, weil bereits eine Abweichung von nur 3 Millimetern
von der Umlaufbahn groe Katastrophen verursachen wrde. Wenn die Abweichung
2,5 Millimeter anstelle von 2,8 Millimetern wre, dann wrde die Umlaufbahn
sehr gro sein und wir alle wrden erfrieren. Wenn die Abweichung 3,1
mm wre, dann wrden wir sterben, indem wir verbrennen.
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Wie alle anderen Kometen im Universum bewegt sich auch der Halleysche
Komet, oben zu sehen, ebenfalls auf einer vorherbestimmten Bahn.
Er bewegt sich auf dieser Bahn in vollkommener Harmonie mit den
anderen Himmelskrpern.
Alle Himmelskrper haben ihre eigenen
Bahnen, die mit sehr genauen Berechnungen festgestellt worden sind.
Allah, der das gesamte Universum schuf, ist Derjenige, Der diese
vollkommene Ordnung hergestellt hat und sie beibehlt.
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Eine andere Eigenschaft der Himmelskrper ist, dass sie sich auer auf
ihren Bahnen auch um sich selbst drehen. Im Quran weist der Vers "Bei
dem (Sternen-) Himmel und seiner Wiederkehr" (Sure 86:11 - at-Tariq)
genau auf diese Tatsache hin. Mit Gewissheit besa die Menschheit in der
Zeit, zu der der Quran hinabgesandt wurde, keine Teleskope, mit denen
der Weltraum um Millionen Kilometer - wie heutzutage - beobachtet werden
konnte und sie hatte auch keine hoch entwickelten Beobachtungstechnologien
und kein Wissen ber moderne Physik und Astronomie. Folglich war es zu
dieser Zeit nicht mglich, wissenschaftlich festzustellen, dass der Weltraum
voll von Pfaden und Bahnen ist; wie es im Vers "Beim
Himmel mit seinen Sternpfaden!" (Sure 51:7 - adh-Dhariyat) gesagt
wird. Im Quran wurde dies jedoch ganz offen erklrt, denn er ist Allahs
Wort.
DIE BEWEGUNGSRICHTUNG DER SONNE
Beim Ansprechen der Sonne und des Mondes wird im Quran hervorgehoben,
dass alles sich auf einer definitiven Bahn bewegt:
Und Er ist es, der die Nacht erschuf und den Tag, die
Sonne und den Mond; jedes schwebt auf seiner (sphrischen) Bahn. (Sure
21:33 - al-Anbiya)
Das Wort "schweben" im obigen Vers wird im Arabischen als "sabaha" ausgedrckt
und erklrt die Bewegung der Sonne im Universum. Dieses Wort hat die Bedeutung,
dass die Sonne nicht unkontrolliert ist, whrend sie sich im Universum
bewegt, dass sie sich um ihre eigene Achse dreht und gleichzeitig ihrer
Bahn folgt. Auch in einem anderen Vers wird erwhnt, dass die Sonne nicht
statisch ist und dass sie auf einer definitiven Bahn luft:
Und die Sonne luft zielstrebig auf ihrer Bahn. Das ist
die Anordnung des Mchtigen, des Wissenden. (Sure 36:38 - Ya Sin)
Diese Tatsachen, die im Quran stehen, sind erst durch astronomische Beobachtungen
in unserem Zeitalter entdeckt worden. Entsprechend den Berechnungen der
Experten folgt die Sonne mit der enormen Geschwindigkeit von 720.000 Kilometern
pro Stunde der Richtung des Sternes Vega auf einer Bahn, die "Solar Apex"
genannt wird. Dies bedeutet, dass die Sonne ungefhr 17.280.000 Kilometer
pro Tag zurcklegt. Zusammen mit der Sonne legen innerhalb ihres Gravitationssystems
auch alle anderen Planeten und ihre Monde die gleiche Strecke zurck.
DIE BERECHNUNG DES MONDJAHRES
Er ist es, Der die Sonne zu einer Leuchte und den Mond
zu einem Licht gemacht und ihm Stationen zugewiesen hat, damit ihr die
Anzahl der Jahre und die Berechnung (der Zeit) kennt. Und Allah hat all
dies ganz und gar in Wahrheit erschaffen. Er macht die Zeichen fr ein
verstndiges Volk klar. (Sure 10:5 - Yunus)
Und fr den Mond bestimmten Wir Phasen, bis er einem
krummen alten Palmstiel gleicht. (Sure 36:39 - Ya Sin)
Im ersten Vers oben hat Allah mitgeteilt, dass der Mond ein Ma sein
wird, damit die Menschen die Anzahl und Berechnung der Jahre kennen knnen.
Auerdem wurde die Aufmerksamkeit darauf gelenkt, dass diese Berechnungen
entsprechend der Positionen gemacht wurden, die der Mond bekommen wird,
whrend er seiner eigenen Bahn folgt. Da der Winkel zwischen der Achse
Erde-Mond und der Achse Erde-Sonne sich dauernd ndert, sehen wir den
Mond zu unterschiedlichen Zeiten in unterschiedlichen Formen. Durch Berechnungen
die diese nderungen einbeziehen, erfolgt die Bestimmung des Mondjahres.
Frher wurde 1 Monat als die Zeitspanne zwischen zwei Vollmonden gerechnet.
Nach dieser Berechnung dauert 1 Monat 29 Tage, 12 Stunden und 44 Minuten.
Dies ist der "Mondmonat". 12 Mondmonate sind ein Jahr. Doch zwischen dem
Mondjahr und dem Jahr nach dem julianischen Kalender entsteht jedes Jahr
einen Unterschied von 11 Tagen. In der Sure 18:25 al-Kahf wird auf diesen
Unterschied folgendermaen hingewiesen:
Sie verweilten in ihrer Hhle dreihundert Jahre und noch
neun dazu. (Sure 18:25 - al-Kahf)
Wir knnen die Zeitspanne, die im Vers erwhnt wird, so erklren: 300
Jahre x 11 Tage (der Unterschied, der jedes Jahr entsteht) = 3300 Tage.
Wenn beachtet wird, dass 1 Sonnenjahr aus 365 Tagen 5 Stunden 48 Minuten
und 45.5 Sekunden besteht, dann sind 3300 Tage / 365.24 Tage = 9 Jahre.
Mit anderen Worten sind 300 Jahre, die entsprechend dem christlichen Kalender
berechnet werden, 300+9 Jahre entsprechend dem julianischen Kalender.
Wie ersichtlich ist, wurde im Vers auf diesen Unterschied von 9 Jahren
hingewiesen, der auf ganz genauen Berechnungen beruht. (Allah wei am
besten.) Es ist es eines der wissenschaftlichen Wunder des Quran, dass
er auf eine solche Information hindeutet.
DIE RUNDUNG DER ERDE
Er hat Himmel und Erde wirklich (und wahrhaftig) geschaffen.
Er deckt die Nacht ber den Tag und (umgekehrt) den Tag ber die Nacht
(Sure 39:5 - az-Zumar)
Die Wrter des Qurans, die fr die Beschreibung des Universums verwendet
werden, sind bemerkenswert. Das arabische Wort, das im oben genannten
Vers mit "decken" bersetzt wird, heit auf arabisch "tekvir". Auf Deutsch
bedeutet es soviel wie "etwas rundes mit etwas einwickeln" (Im arabischen
wird dieses Wort fr das Umwickeln runder Objekte wie zum Beispiel den
Kopf mit einem Turban verwendet.) Die Informationen, die in den Versen
ber das bereinander-Decken von Tag und Nacht gegeben werden, sind genaue
Informationen ber die Gestalt der Welt. Dies kann jedoch nur dann zutreffen,
wenn die Erde rund ist. Dies heit, dass im Quran, der im 7. Jahrhundert
offenbart wurde, auf die Kugelgestalt der Erde angedeutet wurde.
Es muss daran erinnert werden, dass das Verstndnis von Astronomie zu
damaliger Zeit ein anderes war. Man nahm an, dass die Welt eine Scheibe
ist. Darum basierten alle wissenschaftliche Berechnungen und Erklrungen
auf diesem Glauben. Die Quranverse jedoch enthalten Informationen, die
wir erst im vergangenen Jahrhundert erlernt haben. Da der Quran das Wort
Allahs ist, wurden bei der Beschreibung des Universums die korrektesten
Wrter verwendet. In den Quranversen werden Informationen, die wir erst
im vergangenen Jahrhundert gelernt haben, schon vor 1400 Jahren gegeben.
DIE DREHRICHTUNG DER ERDE
Und die Berge, die du fr so fest hltst, wirst du wie
Wolken vorbeiziehen sehen: Allahs Werk, Der alles gut angeordnet hat.
Er wei wohl, was ihr tut. (Sure 27:88 - an-Naml)

Htten sie aber geglaubt und wren gottesfrchtig gewesen, so
htten sie besseren Lohn von Allah erhalten. Htten sie das doch
gewusst! (Sure 2:103 - al-Baqara)
Weit du nicht, dass Allahs die
Herrschaft der Himmel und der Erde ist und dass ihr auer Allah
weder Beschtzer noch Helfer habt? (Sure 2:107 - al-Baqara)
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Im Vers der Sure an-Naml wird nicht nur
betont, dass die Erde sich dreht, sondern auch die Drehrichtung der Erde
wird mitgeteilt. Die Bewegungsrichtung der hauptschlichen Wolkenmassen
in einer Hhe von 3.500-4.000 Metern ist immer von Westen nach Osten.
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Der hauptschliche Grund, warum die Wolkenmassen sich von
Westen nach Osten bewegen, ist die Drehrichtung der Erde. Wie heute bekannt
ist, bewegt sich auch die Erde von Westen nach Osten. Diese Erkenntnis,
die die Wissenschaft erst vor kurzem entdeckt hat, wurde im Quran vor
Jahrhunderten mitgeteilt.
DIE SCHICHTEN DER ATMOSPHRE
Eine der Informationen, die im Quran gegeben werden ist,
dass das Firmament aus sieben Himmeln besteht:
Er ist es, der fr euch alles auf Erden erschuf. Dann
wandte Er sich dem Himmel zu und bildete ihn zu sieben Himmeln; und Er
hat Macht ber alle Dinge. (Sure 2:29 - al-Baqara)
Dann wandte Er sich dem Himmel zu, welcher noch Rauch
war. So vollendete Er sie in zwei Tagen als sieben Himmel und teilte jedem
Himmel seine Aufgabe zu... (Sure 41:11-12 - Fussilat)
Das Wort "Himmel", das in vielen Versen
des Quran verwendet wird, um das ganze Universum auszudrcken, meint auch
den Himmel der Erde. Wenn wir an diese Bedeutung des Wortes denken, kommen
wir zu dem Schluss, dass der Himmel der Erde, mit anderen Worten die Atmosphre,
aus 7 Schichten besteht.

Die Erde hat alle Attribute, die fr das Leben
erforderlich sind. Eines von ihnen ist die Atmosphre, die als
ein Schild dient, der lebende Existenzen schtzt. Es ist eine
Tatsache, dass die Atmosphre aus unterschiedlichen Schichten
besteht, die bereinander liegen. Genau wie es im Quran beschrieben
wird, besteht die Atmosphre aus sieben Schichten. Dies ist zweifellos
eins der Wunder des Quran.
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Tatschlich wissen wir heute, dass
die Atmosphre der Erde aus unterschiedlichen Schichten besteht. 8
Entsprechend dem Atmosphrenmodell, das "Limited Fine Mesh Model" (LFMII)
genannt wird und heute noch fr die 48-stndigen Wettervorhersagen benutzt
wird, hat die Atmosphre 7 Schichten. 9 Gem den
modernen meteorologischen Definitionen sind die sieben Schichten der Atmosphre
folgendermaen angeordnet:
Ein anderes Wunder befindet sich in der Aussage "Er teilte jedem Himmel
seine Aufgabe zu" der Sure 41:12 - Fussilat. Der Vers informiert, dass
Allah jede Schicht mit bestimmten Aufgaben betraut hat. Jede dieser Schichten
der Erdatmosphre ist von lebenswichtiger Bedeutung fr alle Lebewesen
auf der Erde. Jede Schicht hat ihre eigene Aufgabe - von der Entstehung
des Regens bis zur Verhinderung schdlicher Strahlung, von der Reflexion
der Radiowellen bis zur Zerstrung von Meteoriten.
Die untenerwhnten Verse geben uns Informationen bezglich der 7 Schichten:
Seht ihr denn nicht, wie Allah einen ber dem anderen
sieben Himmel erschaffen hat? (Sure 71:15 - Nuh)
Der sieben Himmel im Einklang erschaffen hat... (Sure
67:3 - al-Mulk)
Das arabische Wort "tibakan", das in diesen Versen im Deutschen als "Einklang"
bersetzt wurde, hat gleichzeitig die Bedeutungen von "Schicht, Decke
oder Deckel von etwas" und betont auch die bereinstimmung der oberen
Schicht mit der unteren. Die Pluralform des Wortes hat die Bedeutung von
"schichtweise" (einem ber dem anderen). Der Himmel in der schichtbaren
Weise, der im Vers beschrieben wird, drckt zweifellos die Atmosphre
in bester Weise aus.
Dass diese Kenntnisse, die ohne die Technologie des 20. Jahrhunderts
nie bestimmt werden knnten, im Quran ganz offenbar mitgeteilt werden,
der vor 1400 Jahren hinabgesandt worden ist, ist ein weiteres groes Wunder.
DAS WOHLGESCHTZTE DACH DER ERDE
Allah lenkt unsere Aufmerksamkeit im Quran auf eine sehr interessante
Eigenschaft des Himmels:
Und Wir machten den Himmel zu einem wohlbehteten Dach.
Und doch kehren sie sich von Seinen Zeichen ab. (Sure 21:32 - al-Anbiya)
Diese Eigenschaft des Himmels wurde durch die wissenschaftlichen Forschungen,
die im 20. Jahrhundert durchgefhrt wurden, nachgewiesen.
Die Atmosphre, die die Erde umgibt, dient entscheidenden
Funktionen fr den Ablauf des Lebens. Sie hlt viele groe und kleine
Meteoriten auf, die sich der Erde nhern, indem sie sie zerstrt. Die
Atmosphre verhindert, dass die Meteore auf die Erdoberflche fallen und
lebende Existenzen schdigen.

Die Magnetosphre, gebildet
durch das magnetische Feld der Erde, dient als ein Schild, der
die Erde vor Himmelskrpern, den schdlichen kosmischen Strahlen
und vor Partikeln schtzt. In der obenstehenden Abbildung ist
die Magnetosphre, die auch als Van-Allen-Strahlungsgrtel bezeichnet
wird, zu sehen. Diese hoch ionisierte Strahlung tausende Kilometer
ber der Erde schtzt das Leben auf der Erde vor der tdlichen
Energie, die es aus dem Weltraum erreichen wrde. All diese wissenschaftlichen
Entdeckungen belegen, dass die Welt in einer ganz besonderen Weise
geschtzt wird. Die wichtige Tatsache ist, dass vor 1400 Jahren
dieser Schutz im Quran mit dem Vers "Wir machten den Himmel zu
einem wohlbehteten Dach" bekannt gegeben wurde.
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Zustzlich filtert die Atmosphre die gefhrlichen Strahlen, die aus
dem Weltraum kommen. Es ist interessant, dass die Atmosphre nur harmlose
Strahlen durchlsst, das sichtbare Licht, die ultravioletten Strahlen
und die Radiowellen. All diese Strahlungen sind lebenswichtig. Zum Beispiel
sind die ultravioletten Strahlen, die nur teilweise durch die Atmosphre
gelassen werden, fr die Photosynthese der Pflanzen und fr das berleben
allen Lebens sehr wichtig. Der Groteil der intensiven ultravioletten
Strahlen, die von der Sonne ausgestrahlt werden, wird durch die Ozon-Schicht
der Atmosphre herausgefiltert und nur der kleine, tatschlich bentigte
Teil erreicht die Erdoberflche.
Die schtzende Funktion der Atmosphre endet hier nicht. Die Atmosphre
schtzt auch die Erde vor der Klte des Weltraums, die minus 273 Grad
Celsius betrgt.
Es ist nicht nur die Atmosphre, die die Erde vor schdlichen Effekten
schtzt. Zustzlich zur Atmosphre dient der Van-Allen-Grtel als eine
Schutzschicht, die durch das magnetische Feld der Erde als Schild gegen
die unseren Planeten bedrohende schdliche Strahlung verursacht wird.
Diese Strahlung, die stndig durch die Sonne und andere Sterne ausgestrahlt
wird, ist fr Menschen tdlich. Wenn der Van-Allen-Grtel nicht existieren
wrde, wrde durch die Energieexplosionen, die hufig auf der Sonne auftreten,
alles Leben auf der Erde zerstrt.
Die meisten Menschen, die
den Himmel betrachten, denken nicht an den schtzenden Schild
der Atmosphre. Sie denken nicht daran, was fr ein Platz die
Erde wre, wenn dieser Schild nicht existieren wrde. Das Foto
oben zeigt einen riesigen Krater, der durch einen Meteor verursacht
wurde, der in Arizona - USA einschlug. Wenn die Atmosphre nicht
existieren wrde, wrden Millionen Meteoriten auf die Erde fallen
und die Erde wrde zu einem unbewohnbaren Ort werden. Doch der
schtzende Schild der Atmosphre lsst Pflanzen, Mensch und Tier
in Sicherheit berleben. Dies ist ohne Zweifel ein Schutz von
Allah fr die Menschen und ein weiteres Wunder, das im Quran erwhnt
wird.
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Dr. Hugh Ross erklrt die Funktion des Van-Allen-Grtels fr unser Leben:
In der Tat hat die Erde die hchste Dichte unter den
Planeten in unserem Sonnensystem. Der Nickel Eisen-Kern der Erde ist fr
ein groes magnetisches Feld verantwortlich. Dieses magnetische Feld produziert
den Strahlungsschild in Form des Van-Allen-Grtels, der die Erde vor hoher
Strahlungsintensitt schtzt. Wenn dieses Schild nicht wre, wrde das
Leben auf der Erde nicht mglich sein. Der einzige andere Planet, der
ber ein magnetisches Feld verfgt und aus felsigen Gebieten besteht,
ist der Merkur... Doch die Feldstrke seines Magnetfeldes ist 100 mal
kleiner als die Feldstrke des Magnetfeldes der Erde. 10
Es wurde berechnet, dass die Energie, die in den letzten Jahren bei Sonnenwinden
freigesetzt wurde, der Energie von 100 Milliarden Atombomben des Typs
entspricht, der Hiroschima abgeworfen wurde. Noch 58 Stunden nach einem
Sonnenwind wurde beobachtet, dass die Nadeln von Kompassen ungewhnliche
Bewegungen anzeigten und 250 Kilometer ber der Atmosphre die Temperatur
sich pltzlich auf 2500 C erhhte.
Es gibt ein vollkommenes System ber der Erde, das uns umgibt und gegen
externe Bedrohungen schtzt. Die Information, dass der Himmel der Erde
als ein schtzender Schild dient, wurde uns vor Jahrhunderten im Quran
bermittelt.
DEN HIMMEL ZUM DACH MACHEN
Der die Erde gemacht hat zu einem Bette fr euch, und
den Himmel zu einem Dach, und Wasser hat niederregnen lassen von den Wolken
und damit Frchte fr euren Unterhalt hervorgebracht hat. Stellt Allah
daher keine Gtter zur Seite, denn ihr wisst es doch. (Sure 2:22 - al-Baqara)
Im obigen Vers wird fr den Himmel das arabische Wort
"essemae binaen" verwendet. Dieses Wort hat die Bedeutungen von "Gewlbe,
Decke". Auerdem beschreibt dieses Wort eine Bedeckung, die den Zelten
der Wstenaraber hnelt. 11 Was mit dieser zelthnlichen
Struktur betont wird, ist der Schutz vor ueren Einflssen.
Obwohl wir es meist nicht bemerken, fallen auch viele Meteoriten auf
die Erde. Der Grund, warum diese Meteoriten die Erde nicht schdigen,
ist der Widerstand, den die Atmosphre, die die Erde umgibt, auf die Meteoriten
ausbt. Der Meteor kann diesen Widerstand nicht lange aushalten, und er
verliert den Groteil seiner Masse, weil er durch die Reibung an den Moleklen
der Erdatmosphre verbrennt. Auer den Versen ber die Schutzeigenschaft
der Atmosphre weist Allah auch im folgenden Vers auf diese spezielle
Schpfung hin:
Siehst du denn nicht, dass Allah euch (alles) dienstbar
gemacht hat, was auf Erden ist, so wie die Schiffe, die das Meer auf Sein
Gehei durcheilen? Und Er hlt den Himmel, damit er nicht auf die Erde
fllt, auer mit Seiner Erlaubnis. Allah ist wahrlich gegen die Menschen
mitfhlend und barmherzig. (Sure 22:65 - al-Hadsch)
Der Meteoritenschwarm der
Geminiden wird jedes Jahr in der zweiten Woche des Dezembers am
strksten beobachtet. Die kurzen Linien, die in der Abbildung
nebenan zu sehen sind, sind Spuren, die zu den Sternen gehren;
die langen Linien gehren zu den Meteoren. Die Meteoriten die
in der Abbildung zu sehen ist, sind mit einer Dichte von 58 Steinen
pro Stunde auf die Erde gefallen.
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Die Erdatmosphre schtzt uns vor den ueren Gefahren aus
dem Universum. Mit dem Wort "Dach", das in den Versen fr den Himmel verwendet
wird, wird auf diese Eigenschaft des Himmels hingewiesen, welche zu Zeiten
unseres Propheten (s.a.w.s.) nicht bekannt war.
DER WIEDERKEHRENDE HIMMEL
In einem Vers des Quran wird eine wichtige Funktion des Himmels erwhnt:
Bei dem (Sternen-) Himmel und seiner Wiederkehr. (Sure
86:11 - at-Tariq)
Das Wort, das in den Quraninterpretationen als "Wiederkehr" bersetzt
wird, hat die Bedeutung "zurckkehren" oder "zurckdrehen".
Wie bekannt ist, besteht die Atmosphre, die die Erde umgibt, aus mehreren
Schichten. Jede Schicht dient einem wichtigen Zweck zugunsten des Lebens.
Jetzt berprfen wir mit einigen Beispielen diese Funktion der Schichten,
die um die Erde herum angeordnet sind.
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Das Vorhandensein von Wasser ist
fr das Leben auf der Erde wesentlich. Einer der Faktoren, die
den Wasserhaushalt steuern, ist die Troposphre. Die Troposphre
bewirkt, dass der Wasserdampf, der von der Erdoberflche aufsteigt,
sich verdichtet und als Regen auf die Erde zurckfllt. |
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Die Schicht, die die Strahlen
blockiert, die fr das Leben auf der Erdoberflche tdlich wren,
ist die Ozonschicht (Ozonosphre ist die unterste Schicht der
Stratosphre). Die Ozonschicht reflektiert schdliche kosmische
Strahlen in den Weltraum. |
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Jede Schicht der Atmosphre hat
vorteilhafte Eigenschaften fr die Menschen. Die Ionosphre,
eine der obersten Schichten der Atmosphre reflektiert Kurzwellen,
die vom Boden aus gesendet werden, von der Erde zurck zu den
unterschiedlichen Teilen der Welt. |
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Die Troposphre, 13 bis 15 Kilometer ber der Erde, bewirkt, dass der
Wasserdampf, der von der Erdoberflche aufsteigt, sich verdichtet und
als Regen auf die Erde zurckfllt. Die untere Schicht der Stratosphre,
die Ozon-Schicht, reflektiert in einer Hhe von 25 Kilometern die schdlichen
UV-Strahlen, die aus dem Weltraum kommen. Die Ionosphre reflektiert Kurzwellen,
zurck zu den unterschiedlichen Teilen der Welt, und verhlt sich damit
wie ein passiver Nachrichtensatellit und ermglicht auf diese Weise drahtlose
Kommunikation, Radio und das Fernsehen. Die Magnetosphre reflektiert
die schdlichen radioaktiven Partikel, die durch die Sonne und andere
Fixsterne ausgestrahlt werden, zurck in den Weltraum.
Diese Eigenschaft, die erst krzlich entdeckt wurde, wurde vor Jahrhunderten
im Quran verkndet und dies zeigt wieder, dass er das Wort von Allah ist.
DIE SCHICHTEN DER ERDE
Eine der Informationen, die im Quran ber die Erde gegeben werden, ist
die hnlichkeit der Erde mit dem Himmel, der sieben Schichten hat.
Allah ist es, Der sieben Himmel erschaffen hat und von
der Erde ebensoviel. Der Befehl steigt zwischen ihnen herab, damit ihr
wisst, dass Allah Macht ber alle Dinge hat und dass Allah alle Dinge
mit Seinem Wissen umfasst. (Sure 65:12 - at-Talaq)
Diese Information, auf die im obenerwhnten Vers hingewiesen wird, ist
auch in den wissenschaftlichen Quellen zu lesen und es wird erklrt, dass
die Erde aus sieben Schichten besteht. Diese Schichten sind folgende:
1. Schicht: Lithosphre (flssig)
2. Schicht: Lithosphre (fest)
3. Schicht: Asthenosphre
4. Schicht: oberer Erdmantel
5. Schicht: unterer Erdmantel
6. Schicht: uerer Kern
7. Schicht: innerer Kern
Das Wort ""Lithosphre" stammt vom Wort lithos, das auf Griechisch "Felsen"
bedeutet. Sie ist der oberste Gesteinsmantel der Erde. Im Vergleich mit
anderen Schichten ist sie sehr dnn. Die Lithosphre ist unter den Ozeanen
und in den Gebieten, die vulkanisch aktiv sind, noch dnner. Die durchschnittliche
Dicke dieser Schicht der Erde ist 80 km. Sie ist klter und solider als
die anderen Schichten; aus diesem Grund wirkt sie wie eine Schale fr
die Erde.
Unter der Lithosphre befindet sich die Asthenosphre,
deren Name vom Wort Asthenes stammt, das auf Griechisch schwach heit.
Diese Schicht ist noch dnner als die Lithosphre und sie ist eine bewegliche
Schicht. Diese Schicht besteht aus heien, halbfesten Materialien, die
wegen der hohen Temperatur und dem hohen Druck weich werden und schmelzen
knnen. Es wird angenommen, dass die solide Lithosphre ber der Asthenosphre
schwimmt, die sich langsam bewegt. 12 Unter diesen
Schichten gibt es eine weitere Schicht mit einer Dicke von 2.900 Kilometern,
die Erdmantel genannt wird, der bei hoher Temperatur aus halb-soliden
Felsen besteht. Der Erdmantel, der mehr Eisen, Magnesium und Kalzium als
die Schale enthlt, ist heier und dichter; denn die Wrme und der Druck
innerhalb der Erde wachsen mit zunehmender Tiefe.
Im Zentrum der Erde befindet sich der Kern, der fast zweimal dichter
als der Mantel ist. Der Grund fr diese Dichte ist, dass es innerhalb
des Kerns einen hheren Metallanteil (Eisen-Nickel Gemisch) als Gestein
gibt. Der Kern der Erde besteht aus zwei verschiedenen Teilen: Der erste
ist der flssige uere Kern, der eine Dicke von 2200 Kilometern hat;
der andere ist ein solider innerer Kern, mit einer Dicke von 1250 Kilometern.
Es ist sicherlich eines der vielen wissenschaftlichen Wunder des Qurans,
dass die hnlichkeit der Erdschichten mit dem Himmel mitgeteilt worden
ist, die lediglich mit der Technologie des 20. Jahrhunderts festgestellt
werden knnte.
DIE AUFGABE DER BERGE
Im Quran wird auf eine sehr bedeutende geologische Funktion der Berge aufmerksam
gemacht:
Und Wir setzten festgegrndete Berge auf die Erde, damit
sie nicht mit ihnen wanke... (Sure 21:31 - al-Anbiya)
Die Berge haben die Funktion, Erschtterungen auf der Erde zu verhindern.
Diese Tatsache, die zu der Zeit, als der Quran offenbart wurde, niemandem
bekannt war hat sich erst aus den Entdeckungen der modernen Geologie ergeben.
Frher wurde angenommen, die Berge seien nur Anhhen
der Erdoberflche. Wissenschaftler stellten jedoch inzwischen fest, dass
die Berge nicht nur Anhhen auf der Erde sind, sondern dass sie sich mitunter
10-15 mal weiter als ihre Hhe ber dem Erdboden ausdehnen. Mit diesen
Eigenschaften haben die Berge die Funktion von Ngeln oder Pflcken, die
z.B. ein Zelt am Boden befestigen. Der Mount Everest, dessen Gipfel 8848
m hoch ist, dehnt sich unterirdisch mehr als 125 km nach unten hin aus.
13
Die Berge haben "Wurzeln"
tief unter der Oberflche des Bodens. 14
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Schematischer Schnitt. Die
Berge haben tiefe "Wurzeln", die in der Erde eingebettet
sind. 15
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Eine andere Abbildung, die
zeigt, dass die Berge die Form von Pflcken haben. 16
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Berge, entstehen durch den Zusammenstoss und die Auffaltung der massiven
tektonischen Platten, die die Erdkruste bilden. Wenn zwei solcher Platten
zusammenstoen, schiebt sich die eine unter die andere Platte, wodurch
diese nach oben gedrckt wird und Hhen und Berge bildet. Die untere Platte
bewegt sich weiter und bildet unter der Erdoberflche eine tiefe Verlngerung
des Bergrckens. In einem wissenschaftlichen Text wird die Struktur der
Berge wie folgt beschrieben:
In den Gebirgsmassiven, dort wo die Kontinente dicker
sind, dringt die Erdrinde zum Mantel hin ein. 17
Einer der weltbekannten Unterseegeologen Prof. Siaveda gab den folgenden
Kommentar ab, als er davon sprach, dass die Berge in der Erde "verwurzelt"
sind:
Der fundamentale Unterschied zwischen kontinentalen
und ozeanischen Gebirgen besteht in ihrem Material. Kontinental-Berge
bestehen im wesentlichen aus Sedimenten, whrend ozeanische Berge aus
vulkanischem Gestein bestehen. Kontinentale Berge entstanden durch starke
Kompressionskrfte, ozeanische Berge dagegen durch starke expansive Krfte.
Was beide gemeinsam haben, sind Fundamente, Wurzeln gewissermaen, weit
nach unten hin fortsetzen und durch die sie in ihrer Position gehalten
werden. Im Falle kontinentaler Gebirgsmassive bestehen diese "Wurzeln"
aus sehr leichtem Material geringer Dichte, bei ozeanischen Gebirgen bestehen
sie aus dichterem, schwererem Material, doch dieses ist sehr hei und
deswegen dehnt es sich aus. Beide erfllen aber dieselbe Aufgabe, die
darin besteht, die Bergmassive zu fixieren, was in diesem Fall auf dem
Prinzip des Archimedes beruht, einem grundlegenden Satz der Hydrostatik,
nachdem ein in eine Flssigkeit eingetauchter Krper scheinbar so viel
von seiner Gewichtskraft verliert, wie die von ihm verdrngte Flssigkeit
wiegt. Dadurch entsteht ein Auftrieb, der die Gebirge auf dem heien,
flssigen Magma schwimmen lsst. 18
O ihr, die ihr glaubt! Gebt euch
Allah ganz und gar hin und folgt nicht den Fustapfen des Satans;
siehe, er ist offenkundig euer Feind. (Sure 2:208 - al-Baqara)
Siehe, die, welche glauben und fr
Allahs Sache auswandern und streiten, sie hoffen wirklich auf
Allahs Barmherzigkeit; und Allah ist verzeihend und barmherzig.
(Sure 2:218 - al-Baqara)
|
Im Buch Earth [Die Erde] von Frank Press, der derzeit
der Vorsitzende der Amerikanischen Wissenschaftsakademie ist und dessen
Buch in vielen Universitten der Welt als Standardwerk gelesen wird, wird
beschrieben, dass die Berge die Form von Pflcken haben und dass sie in
der Erde verankert sind. 19
Im Quran wird die Rolle der Berge durch einen Vergleich mit dem Pflock
unterstrichen:
Machten Wir nicht die Erde zu einem Bett. Und die Berge
zu Pflcken! (Sure 78:6, 7 - an-Naba')
Und in einem weiteren Vers teilt Allah uns mit, dass "Er
die Berge festigte" (Sure 79:32 - an-Nazi'at). Das Wort "ersayha"
hat in diesem Vers die Bedeutung von "verankern, fixieren, vernageln,
angewurzelt sein".
Gebirge fixieren also die tektonischen Platten der Erdkruste, indem sie
sich an den Berhrungslinien dieser Platten befinden, wo sie sich nach
oben und weiter noch nach unten hin ausdehnen. Auf diese Weise verhindern
sie, dass die Erdkruste unkontrolliert auf der Magmaschicht treibt. Kurz,
wir knnen die Berge mit Ngeln vergleichen, die Holzbretter zusammenhalten.
Dieser Fixierungseffekt der Berge wird in der wissenschaftlichen Literatur
als Isostasie bezeichnet. Isostasie ist eine Theorie, nach der die Massemenge
zwischen Erdmittelpunkt und Erdkruste an jedem Punkt gleich ist.
Wir wissen heute, das unsere Erdkruste aus verschiedenen Platten, besteht,
die auf der flssigen Magma des Erdmantels schwimmen. Wenn es Fixierungsfunktion
der Berge nicht gbe, wrden die Platten wegen der hohen Rotationsgeschwindigkeit
der Erde zum quator hin gedrckt, was groe Verschiebungen auf der Erdoberflche
hervorrufen wrde. In solch einer Lage wrde sich kein Mutterboden auf
der Erdoberflche halten knnen, kein Wasser, es knnten keine Pflanzen
wachsen, man knnte keine Strassen oder Huser bauen, das Leben auf der
Erde, so wie wir es kennen, wrde kaum mglich sein.
Wie ersichtlich ist, wurde die lebenswichtige Rolle der Gebirge, die
durch die moderne Geologie und durch seismische Messungen entdeckt wurde,
im Quran als Beispiel der absoluten Weisheit von Allahs Schpfung aufgedeckt.
In einem anderen Vers sagt Allah folgendes:
...Und er stellte festgegrndete Berge auf die Erde,
damit sie nicht mit euch wanke... (Sure 31:10 - Luqman)
DIE BEWEGUNG DER BERGE
In einem Vers informiert Allah uns, dass die Berge nicht statisch, sondern
stndig in Bewegung sind.
Und die Berge, die du fr so fest hltst, wirst du wie
Wolken vorbeiziehen sehen... (Sure 27:88 - an-Naml)
Diese Bewegung wird durch die Plattentektonik der Erdkruste verursacht.
Anfang des 20. Jahrhunderts schlug ein deutscher Wissenschaftler namens
Alfred Wegener vor, die heutigen Kontinente knnten in den frhen Zeiten
der Erdgeschichte zusammengehangen und so einen einzigen riesigen Urkontinent
gebildet haben, seien aber dann in unterschiedliche Richtungen gedriftet.
Die Geologen aber verstanden erst in den achtzigen Jahren, 50 Jahre nach
Wegeners Tod, dass er recht gehabt hatte. Wie er in seinem Artikel von
1915, geschrieben hat, waren die Landmassen der Erde vor ca. 500 Millionen
Jahren miteinander verbunden. Dieser groe Landblock "Panga" befand sich
auf dem Sdpol. Vor ungefhr 180 Millionen Jahren teilte sich Panga in
zwei Teile, die in unterschiedliche Richtungen trieben. Einer dieser riesigen
Kontinente war Gondwana, das Afrika, Australien, die Antarktis und Indien
einschloss. Der zweite war Laurasia, das Europa, Nordamerika und Asien
auer Indien umfasste. In den folgenden 150 Millionen Jahren nach dieser
Spaltung teilten sich Gondwana und Laurasia in kleinere Teile.

Er ist der Schpfer der Himmel und der Erde,
und wenn Er eine Sache beschliet, spricht Er nur zu ihr "Sei"
und sie ist. (Sure 2:117 - al-Baqara)
|
Diese Kontinente, die entstanden, nachdem Panga sich geteilt hatte,
verschieben sich auf der Erdoberflche mit einer Geschwindigkeit von einigen
Zentimetern pro Jahr und ndern damit bestndig die See- und Landverhltnisse
der Erde.
Die Erdkruste, die aus dem obersten Erdmantel entstanden
ist und eine Dicke von 100 Kilometern hat, besteht aus verschiedenen Schichten.
Es gibt sechs Hauptschichten und zahlreiche kleinere Schichten, die die
Erdoberflche bilden. Entsprechend der Theorie, der Schichtentektonik
verschieben sich diese Schichten auf der Erde, indem sie die Kontinente
und Ozeanbden mit sich tragen. Es ist gemessen worden, dass die Kontinentalverschiebung
etwa 1 - 5 Zentimeter pro Jahr betrgt. Solange die Schichten sich in
dieser Weise bewegen, erfolgt eine langsame nderung in der Geographie
der Erde. Der Atlantik wird zum Beispiel jedes Jahr etwas breiter. 20
Es muss dabei ein sehr wichtiger Punkt in Betracht
gezogen werden: Allah hat die Bewegung der Berge in den Versen als treibende
Ttigkeit beschrieben. Heute verwenden Wissenschaftler ebenfalls die Bezeichnung
continental drift (Kontinentaldrift) fr diese Bewegung. 21

Die Bewegungen
der Kontinente
Die Abbildungen links stellen
die Position der Kontinente in der Vergangenheit dar. Wenn wir
annehmen, dass die Bewegungen der Kontinente in der gleichen Weise
fortfahren, so werden sie Millionen Jahre spter in der Position
sein, die in der Abbildung rechts gezeigt wird.
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Das Kontinentaldrift ist eine Information, die zu der Zeit, als der Quran
hinabgesandt wurde, nicht beobachtet werden konnte und Allah hat uns mit
dem Vers "die Berge, die du fr so fest hltst" im voraus mitgeteilt,
wie die Menschen dieses Thema einschtzen werden. Doch danach informiert
er uns, dass die Berge wie Wolken vorbeiziehen. Wie ersichtlich ist, wurde
im Vers ganz offenbar auf die Beweglichkeit der Schicht, auf der sich
die Berge befinden, hingewiesen.
Es ist ein weiteres Wunder, dass diese wissenschaftliche Tatsache, die
vor kurzem erst entdeckt worden ist, schon im Quran verkndet wurde.
UNTERSCHIEDE ZWISCHEN SONNENAUFGANG UND SONNENUNTERGANG
Nein! Ich schwre es bei dem Herrn der Osten und der
Westen! Wir sind mit Sicherheit imstande. (Sure 70:40 - al-Ma'aridsch)
Herr der Himmel und der Erde und was zwischen beiden
ist, und Herr der Osten. (Sure 37:5 - as-Saffat)
Der Herr der beiden Osten und der Herr der beiden Westen!
(Sure 55:17 - ar-Rahman)
Wie in diesen Versen zu sehen ist, wurden die Wrter "west" und "ost"
in Pluralform verwendet. Das Wort "mescharik" im ersten Vers ist die Pluralform
von "Osten", das Wort "megarib" ist die Pluralform von "Westen", was darauf
hinweist, dass sie mehr als zwei sind. Im letzten Vers jedoch drckt "meschrikeyn"
zwei Osten, "magribeyn" zwei Westen aus. Die Wrter "mescharik" und "megarib",
die in den Versen verwendet werden, haben auch die Bedeutung von "dem
Ort, an dem die Sonne auf- und untergeht". Folglich werden in den obigen
Versen die verschiedenen Stellen des Sonnenaufgangs und Sonnenuntergangs
erwhnt. Auerdem ist es bemerkenswert, dass im ersten Vers beim Herrn
des Ostens und Westens geschworen wird.
Die Drehachse der Erde (ekliptikale Achse) hat eine Neigung von 23 27'.
Wegen dieser Neigung und der Kugelform der Erde fallen die Sonnenstrahlen
nicht immer unter demselben Winkel auf die Erdoberflche. Aus diesem Grund
beobachtet jemand, der sich weit entfernt vom quator befindet, dass die
Sonne im Osten an verschiedenen Stellen aufgeht und im Westen an verschiedenen
Stellen untergeht.
Jemand der sich genau auf dem quator befindet wird sehen, dass die Sonne
immer genau im Osten aufgeht und genau im Westen untergeht, weil die Sonnenstrahlen
auf dieses Gebiet immer im rechten Winkel einfallen. Wenn man beachtet,
dass die arabische Halbinsel nicht weit vom quator entfernt ist, ist
es ganz offenbar, dass es unmglich ist, dort einen solchen wissenschaftlichen
Vorgang durch Beobachtungen zu bestimmen. Denn jemand in dieser Region
wird sehen, dass die Sonne immer am selben Punkt aufgeht und immer am
selben Punkt untergeht. Die Begriffe in den obigen Versen bezglich des
Ostens und Westens knnten darauf hinweisen, dass die Sonne an verschiedenen
Punkten aufgeht und an verschiedenen Punkten untergeht. (Allah wei am
besten.)
DIE VERRINGERUNG DER ERDMASSE
Sehen sie denn nicht, dass Wir ber ihr Land kommen und
es von allen Seiten einschrnken... (Sure 13:41 - ar-Ra'd)
...Sehen sie denn nicht, dass Wir ber das Land kommen
und es an seinen Enden schmlern?... (Sure 21:44 - al-Anbiya)
Die Erde liegt unter einem
permanenten Bombardement mit Protonen, Elektronen und Alphateilchen, die
von der Sonne kommen. Diese Sonnenwinde sind so stark, dass sie die Masse
der Erdatmosphre langsam aber stetig verkleinern. Doch dieser Verlust
an Erdatmosphre ist so geringfgig, dass er, bis die Atmosphre verschwunden
sein wrde, 5 mal lnger dauern wrde, als das vorausberechnete Lebensalter
der Sonne betrgt. Denn durch das starke magnetische Feld, das Magnetosphre
wird die Erde vor diesen heftigen Eruptionen in bestimmten Grenzen geschtzt.
22 Der Verlust an Ionen, Sauerstoff, Helium und
Wasserstoff, die von der Ionosphre der Erde in die Tiefen des Raums ausgesendet
werden, ist nur minimal, verglichen mit der unermesslichen Luftschicht
um die Erde herum. 23
Konkrete Beweise, dass Energieexplosionen in der Sonne
verursachen, dass Sauerstoff und andere Gase von der ueren Schicht der
Erdatmosphre in den Raum ausgestrahlt werden, wurden erst krzlich durch
die Raumschiffe der NASA geliefert. Am 24. und 25. September 1998 konnten
Wissenschaftler sehen, dass die Erde aus ihren ueren Schichten der Atmosphre
an Materie verliert. 24
Von einem anderen Gesichtspunkt ausgesehen knnten diese Verse darauf
hindeuten, dass die Landmasse der Erde sich verringert.

1- Alle 11 Jahre erreichen die Aktivitten
in der sonne einen Hhepunkt. Dann erreichen die Erde hochenergetische
pattikeln in Form eines Strahlungsre gens
2-8 Minuten
Die Ultraviolette und Rntgen-Strahlen knnen Rundfunksendungen
stren.
3- 30 Minuten
Die energiereichen Partikeln knnen Satelliten und hoch fliegende
Jets bedrohen.
4-Zwischen 48 Minuten
und 96 Stunden
Die enorme Strahlungsaktivitt interferiert mit dem Erdmagnetfeld
und beeintrchtigt es so schwer, dass Strflle in Elektrizittswerken
auftreten knnen.
5-Die MAGNETOSPHRE ist eine Region,
in der sich das magnetische Feld der Erde im Weltraum auswirkt.
Sie ist auf die Sonne zu ungefhr 64.000 km nach auen gewlbt,
doch heftige Sonnenstrme knnen die Magnetosphre auf bis zu
42.000 km zusammendrcken. Dies kann die Sicherheit von Satelliten
beeintrchtigen, die unter normalen Umstnden auf ihren Orbitalbahnen
durch die Magnetosphre vor Solarwinden geschtzt wren.
6-DER RIESIGE FEUERBALL
Riesige Sonnenprotuberanzen schleudern Helium, das in einer Temperatur
von 60.000 C ionisiert wurde, in den Weltraum.
|
Zu heutiger Zeit schmelzen die Eisblcke an den Polen
und der Spiegel der Ozeane steigt. Je mehr Ksten berflutet werden, desto
kleiner wird die trockene Landflche der Erde. 25
Es ist von hchster Wahrscheinlichkeit, dass die Ausdrcke "Wir schrnken
es von allen Seiten ein", "dass Wir ber das Land kommen und es an seinen
Enden schmlern" in den Versen darauf hinweisen, dass die Meeresksten
berflutet werden.
Eine Nachricht, die in der New York Times verffentlicht wurde, lautet
folgendermaen:
Das letzte Jahrhundert hindurch hat die durchschnittliche
Flchentemperatur der Erde sich um fast 1 Grad Fahrenheit erhht, die
Wrme hat im letzten Vierteljahrhundert zugenommen. Mit Hilfe von Forschungssatelliten
und ozeanographischen Beobachtungen ist festgestellt worden, dass die
Wrme an den Erdpolen zugenommen hat und die Wahrscheinlichkeit des Abschmelzens
der Polkappen steigt. Wissenschaftler am Goddard Weltraumforschungsinstitut
der NASA in Manhattan haben die unterseeischen Daten von 1950 bis 1960
mit den Beobachtungen der neunziger Jahre verglichen und bewiesen, dass
das die Eiskappe des Nordpols sich um % 45 verkleinert hat. Auch Weltraumphotos
zeigen, dass die Eiskruste, die das Gebiet bedeckt, in den vergangenen
Jahren in bedeutenden Maen abgenommen hat. 26
Erfindungen, die erst zum Ende des 20. Jahrhunderts verfgbar wurden,
helfen uns, den verborgenen Sinn der Suren 21:44 und 13:41 zu begreifen.
DIE ERDE SPALTET SICH
Und beim Himmel mit seiner Wiederkehr; und bei der
Erde, die sich spaltet! (Sure 86:11, 12 - at-Tariq)
Das arabische Wort "sad'a" im obenerwhnten Vers bedeutet "krachen, sich
spalten, abweichen". Allahs Ankndigung der Spaltung der Erde weist wie
auch bei den anderen wissenschaftlichen Wundern des Quran auf eine erstaunliche
Situation hin.
 
In den obigen Abbildungen ist die spaltige
Struktur der Erde zu sehen. Das flssige Magma unter der Erdkruste
hat wegen dieser spaltigen Struktur die Mglichkeit, auszuflieen;
auf diese Weise nimmt die Erdwrme in bedeutendem Mae ab.
|
1945-46 haben die Wissenschaftler zum ersten Mal die Tiefe der Ozeane
erforscht, um Mineralquellen zu erschlieen. Eines der wichtigsten Ergebnisse,
auf die sie bei ihren Forschungen gestoen sind, war die Grabenstruktur
der Erde. Die felsige Schicht an der ueren Erdkruste verluft in zwei
Richtungen von Norden nach Sden und von Osten nach Westen, und sie ist
durch Spalten und Grben zerteilt, die eine Lnge von zehntausenden von
Kilometern haben. Weiterhin hat man herausgefunden, dass es in einer Tiefe
von 100-150 km unter den Ozeanen geschmolzenes Magma gibt.
Aus den unterseeischen Spalten in der Erdkruste tritt
Magma in die Ozeane aus. Hierdurch werden enorme Wrmemengen freigesetzt.
Das erkaltete Magma bildet schlielich die unterseeischen Gebirge in den
Ozeanen. Wenn die Erde nicht eine solche Struktur haben wrde, die ermglicht,
dass aus der Erdkruste in hohem Mae Wrme freigesetzt wird, wrde auf
der Erde kein Leben mglich sein. 27

Wenn die Erde nicht eine solche
Struktur haben wrde, die ermglicht, dass groe Wrmemengen abgegeben
werden knnen, wrde auf der Erde kein Leben mglich sein.
|
Dass eine solche Information, die nur durch eine hoch entwickelte Technologie
erlangt werden konnte, vor 1400 Jahren gegeben wurde, ist einer der Beweise
dafr, dass der Quran Allahs Wort ist.
DAS WUNDER IM EISEN
Eisen ist eines der Elemente, die im Quran genannt werden. In der Sure al-Hadid, was "das Eisen" bedeutet, werden wir wie folgt informiert:
...Und Wir sandten darber das Eisen herab, in welchem
furchteinflssende Kraft, aber auch Nutzen fr die Menschen ist... (Sure
57:25 - al-Hadid)

Eisen
|
Man knnte denken, dass das Wort "herabsenden" in einer
metaphorischen Bedeutung fr "den Nutzen der Menschen dienlich gesandt
werden" verwendet wird. Aber, wenn wir die wrtliche Bedeutung "physisch
herabsenden" des Wortes annehmen, stellen wir fest, dass dieser Vers auf
ein sehr bedeutendes wissenschaftliches Wunder hindeutet. Denn moderne
astronomische Entdeckungen haben gezeigt, dass das Eisen von riesigen
Sternen im Weltraum auf unsere Erde gekommen ist.29
Erst krzlich wurde bewiesen, dass alles Eisen, nicht
nur unseres Planeten, sondern im gesamten Sonnensystem aus dem ueren
Weltraum stammt. Dies ist so, weil die Sonne kein Eisen erzeugen kann.
Die Sonne hat eine Oberflchentemperatur von 6000 Grad Celsius und eine
Kerntemperatur von etwa 20 Millionen Grad. Es gibt jedoch viel heiere
Sterne, die wir als Nova oder Supernova kennen, in denen die Temperaturen
mehrere hundert Milliarden Grad Celsius erreichen, und in diesen Sternen
entsteht Eisen. Wenn der Prozentsatz an Eisen in einem solchen Stern eine
bestimmte Gre berschreitet, explodiert dieser Stern, und seine Bruchstcke
fliegen durchs All, bis sie vom Gravitationsfeld eines anderen Himmelskrpers
eingefangen werden. Auf diese Weise gelangte Eisen in unser Sonnensystem
und auf unseren Planeten. Dies ist heute eine gesicherte Erkenntnis.30
In einer wissenschaftlichen Quelle gibt es folgende Informationen zu diesem Thema:
Es gibt auch Hinweise, die auf ltere Supernova Ereignisse
deuten: Eisen-60, das im Meeresboden angesammelt ist, wird als Beweis
einer Supernova-Explosion interpretiert, die vor 5 Millionen Jahren, 90
Lichtjahre von der Sonne entfernt stattfand. Eisen-60... ist ein radioaktives
Isotop, das eine Halbwertszeit von 1.5 Millionen Jahren hat. Das Eisen-60-Isotop,
das sich in den tiefliegenden Schichten der Erde befindet, entstand nach
einer Nukleosynthese der Elemente im nahen Weltraum, erreichte spter
die Erdatmosphre und blieb in den Erdschichten stecken.31

Al-Hadid ist die 57. Sure
des Quran. Und der numerische Wert des Wortes "al-Hadid"
auf Arabisch ist wiederum 57. Der numerische Wert des Wortes "hadid"
allein ist 26. 26 ist auch die Ordnungszahl des Eisens. Allah,
der Allmchtige lenkt unsere Aufmerksamkeit mit dem Vers der Sure
al-Hadid darauf, wie das Eisen entstanden ist und zeigt uns durch
die mathematischen Chiffren, die der Vers enthlt, ein wissenschaftliches
Wunder.
|
Wie hieraus zu ersehen ist, entstand Eisen nicht auf unserer Erde. Es stammt von Supernovas und wurde z.B. durch Meteoriten zur Erde getragen. Wie im Quranvers angegeben, wurde das Eisen zur Erde 'hinuntergebracht'. Es ist klar, dass diese Tatsache im 7. Jahrhundert nicht wissenschaftlich bekannt sein konnte, als der Quran offenbart wurde.
Die moderne Astrophysik hat nachgewiesen, dass alle bekannten chemischen Elemente auerhalb des Planeten Erde entstanden sind. Die Formulierung "darber" im Vers "...Wir sandten darber das Eisen herab..." knnte auf diese Tatsache hindeuten. Wenn aber besonders die Kenntnisse in Betracht gezogen werden, die erst gegen Ende des 20. Jahrhunderts erlangt worden sind, ist es bemerkenswert, dass in diesem Vers besonders auf das Eisen hingewiesen wird. Der bekannte Mikrobiologe Michael Denton hebt die besondere Bedeutung des Eisens fr alles Leben in seinem Buch Nature's Destiny [Das Schicksal der Natur] folgendermaen hervor:
Von allen Metallen ist fr das Leben keines wichtiger als das Eisen. Die Anhufung von Eisen um den Mittelpunkt eines Sterns ist es, die eine Supernova auslst, jene gigantische Explosion, durch die die Atome im Kosmos verteilt werden, die Voraussetzung fr alles Leben sind. Es war die Gravitation der Eisenatome im Mittelpunkt der urzeitlichen Erde, die die fr ihren ursprnglichen chemischen Zustand notwendige Hitze erzeugte, das Verdampfen der frhen Atmosphre bewirkte und schlielich die Hydrosphre bildete. Es ist das geschmolzene Eisen im Erdzentrum, dass wie ein gigantischer Dynamo das Magnetfeld der Erde generiert, welches seinerseits verantwortlich ist fr die Existenz des Van Allen Strahlungsgrtels, der die Erdoberflche vor der zerstrerischen, energiereichen kosmischen Strahlung schtzt und die lebenswichtige Ozonschicht bewahrt...
Ohne das Eisenatom gbe es kein auf Kohlenstoff basierendes Leben im Kosmos; keine Supernova, keine Erwrmung der frhen Erde, keine Atmosphre, keine Hydrosphre. Es gbe kein schtzendes Magnetfeld, keinen Van Allen Grtel, keine Ozonschicht, kein Metall um Hmoglobin zu bilden, kein Metall um die extreme chemische Reaktionsfhigkeit des Sauerstoffs zu bremsen und keinen auf Oxidation basierenden Stoffwechsel.
Die faszinierende, enge Beziehung zwischen Leben und
Eisen, zwischen der roten Farbe des Blutes und dem Sterben eines unendlich
weit entfernten Sterns, zeigt nicht nur die Bedeutung von Metallen fr
die Biologie, sondern vielmehr die Biozentrizitt des gesamten Kosmos...32
Aus diesen Erklrungen ist die Bedeutung von Eisen leicht zu ersehen. Dass im Quran besonders auf das Eisen hingewiesen wird, unterstreicht die Wichtigkeit dieses Elements. Des Weiteren ist interessant, dass der 25. Vers der Sure al-Hadid zwei mathematische Chiffren enthlt. Al-Hadid (das Eisen) ist die 57. Sure des Quran. Und der numerische Wert des Wortes al-Hadid auf Arabisch ist wiederum 57. (Fr mehr Informationen ber die arabischen Abjad Berechnungen siehe das Kapitel Die Abjad Berechnung im Quran)
Der numerische Wert des Wortes "hadid" allein ist 26, und 26 ist auch die Ordnungszahl des Eisens im Periodensystem der chemischen Elemente.
DIE RELATIVITT DER ZEIT
Heute ist die Relativitt der Zeit eine nachgewiesene wissenschaftliche
Tatsache. Sie wurde durch die Relativittstheorie von Albert Einstein in
den frhen Jahren des 20. Jahrhunderts entdeckt. Bis zu diesem Zeitpunkt
wussten die Menschen nicht, dass die Zeit eine relative Gre ist und abhngig
ist von Position und Geschwindigkeit des Beobachters.
Mit einer Ausnahme: der Quran umfasste Informationen ber die Relativitt
der Zeit. Einige Verse dazu sind die folgenden:
Und siehe, ein Tag bei deinem Herrn ist wie tausend Jahre
von denen, mit denen ihr rechnet. (Sure 22:47 - al-Hadsch)
Er lenkt alle Dinge - vom Himmel bis zur Erde. Zu guter
Letzt steigt alles zu Ihm empor an einem Tage, dessen Ma tausend Jahre
von denen sind, die ihr zhlt. (Sure 32:5 - al-Sadschda)
Die Engel und der Geist steigen zu Ihm empor whrend
eines Tages, der fnfzigtausend Jahre dauert. (Sure 70:4 - al-Ma'aridsch)
Die Tatsache, dass die Relativitt der Zeit so offensichtlich im Quran
erwhnt wird, der ab dem Jahr 610 n. Chr. offenbart wurde, ist ein weiterer
Beweis, dass der Quran ein heiliges Buch ist.
DIE PAARWEISE ERSCHAFFUNG DIE PAARWEISE ERSCHAFFUNG
Preis sei Ihm, der alle Arten paarweise erschaffen hat,
von dem, was die Erde wachsen lsst, und von ihnen selber und von dem,
das sie nicht kennen. (Sure 36:36 - Ya Sin)
Obgleich das Konzept "die Paare" fr Mann und Frau verwendet wird, hat
die Aussage "von dem, das sie nicht kennen" die im Quran angegeben ist,
breitere Implikationen. Heute ist eine der Implikationen des Verses aufgedeckt
worden. Dem englischen Wissenschaftler Paul Dirac, der vorschlug, dass
die Materie paarweise erschaffen wird, wurde 1933 der Nobelpreis fr Physik
zugesprochen. Diese Entdeckung, genannt "Parit" besagt, dass alle Materie
mit einem Gegenstck zusammengesetzt ist, mit Antimaterie. Antimaterie
trgt die korrespondierenden symmetrischen Eigenschaften zur Materie.
Jedes Teilchen korrespondiert mit einem Antiteilchen; somit wird angenommen
dass ein vllig identisches, sozusagen spiegelbildliches Universum zu
unserem eigenen, das aus Antimaterie besteht, existiert. Im Vergleich
mit der Materie wird das Elektron der Antimaterie positiv aufgeladen und
seine Protone werden negativ aufgeladen. Diese Tatsache wird in einer
wissenschaftlichen Quelle auf folgende Art beschrieben:
...Jedes Partikel hat seine entgegengesetzt geladenen
Anti-Partikeln. Die Unschrferelation erklrt uns, dass die Existenz und
die Vernichtung dieser Partikel-Paare berall und immer gleichzeitig geschehen.
33
Ein anderes Beispiel fr die Symmetrie in der Schpfung
sind die Pflanzen. Botaniker haben erst vor 100 Jahren entdeckt, dass
die Pflanzen auch ein Geschlecht haben. 34 Es wurde
jedoch vor 1400 Jahren im Quran darber informiert, dass auch die Pflanzen
paarweise hervorgebracht worden sind.

Alle Elementarteilchen im
Universum haben antimaterielle Gegenstcke. Die Antimaterie besitzt
dieselbe Masse, aber sie ist gegenstzlich geladen. Aus diesem
Grund vernichten sich Materie und Antimaterie, wenn sie aufeinander
treffen, indem sie sich in Energie umwandeln.
|
Erschaffen hat Er die Himmel ohne sichtbare Sulen. Und
Er stellte festgegrndete Berge auf die Erde, damit sie nicht mit euch
wanke. Und Er verteilte allerlei Getier ber sie. Und von Himmel senden
Wir Regen herab und lassen jede herrliche Gattung auf ihr sprieen. (Sure
31:10 - Luqman)
(Er) Der euch die Erde zu einem Lager gemacht hat und
euch auf ihren Wegen ziehen lsst und vom Himmel Wasser herabsendet, durch
das Wir paarweise verschiedene Pflanzen hervorbringen. (Sure 20:53 - Ta
Ha)
SUBATOMARE TEILCHEN
Nachdem der griechische Philosoph Demokritos seine bekannte Atomtheorie
ausgearbeitet hatte, begannen die Menschen daran zu glauben, dass die
Materie aus sehr kleinen, unteilbaren und unzerstrbaren Teilchen, aus
Atomen besteht. Heutzutage jedoch hat die moderne Wissenschaft aufgedeckt,
dass auch das Atom, das als die kleinste Einheit der Materie bekannt war,
geteilt werden kann. Diese Tatsache, die erst im letzten Jahrhundert an
den Tag gekommen ist, wurde den Menschen im Quran vor 1400 Jahren mitgeteilt:
...Dem, der das Verborgene kennt, entgeht nicht das Gewicht
eines Stubchens in den Himmeln und auf Erden, noch gibt es etwas kleineres
oder greres als das, das nicht in einem offenkundigen Buch stnde. (Sure
34:3 - Saba)
...Deinem Herrn bleibt auch nicht das Gewicht eines Stubchens
auf Erden und im Himmel verborgen. Und nichts kleiner oder grer als
dies, ohne dass es in einem Buch klar verzeichnet stnde. (Sure 10:61
- Yunus)
In den obigen Versen werden "Stubchen" und etwas Kleineres als dieses
erwhnt. Das Wort "zerre" in der arabischen Sprache bedeutet "das kleinste
Teilchen, das die Menschen kennen, Staub, Atom".
Bis vor etwa 80 Jahren wurde angenommen, dass die kleinsten
Teilchen, welche ein Atom bilden, Protonen und Neutronen waren. Seitdem
wurde jedoch entdeckt, dass es innerhalb des Atoms noch kleinere Teilchen
gibt, die die wirklichen Elementarteilchen bilden. Ein Wissenschaftszweig
namens "Quantenphysik" entstand, die diese "subatomaren Teilchen" innerhalb
des Atoms und ihre Bewegungen erforscht. Der Wissenschaftszweig der Quantenphysik
hat unter anderem ergeben, dass die Protonen und Neutronen, die das Atom
bilden, tatschlich aus subatomaren Teilchen bestehen, die "Quarks" genannt
werden. Die Gre der Quarks, die die Protonen bilden, ist unvorstellbar
klein: 10-18 (0, 000.000.000.000.000.001) Meter. 35
Ein sehr wichtiger Punkt muss hier beachtet werden. Es wurde in diesen
Versen bezglich des Wortes zerre besonders auf das Gewicht hingewiesen.
Das Wort "miskal" in der Aussage "miskale zerretin" (das Gewicht eines
Stubchens), die im Vers erwhnt wird, bedeutet das Gewicht. Man wei
heute, dass die Elementarteilchen wie Protonen, Neutronen und Elektronen,
aus denen das Atom besteht, gleichzeitig die Verbindungen sind, die das
Gewicht des Atoms bestimmen. Aus diesem Grund ist es ein erneutes wissenschaftliches
Wunder des Quran, dass nicht auf die Gre oder eine andere Eigenschaft
des "Stubchens" sondern auf sein Gewicht hingewiesen wird.

1) Materie besteht aus Atomen, die von einer
elektromagnetischen Kraft zusammengehalten werden, um die Molekle
zu bilden. Indem diese Molekle zusammen kommen, bilden sich feste
Krper, Flssigkeiten und Gase.
2) Atome bestehen aus einem dichten Kern, der
von einer Elektronenwolke umgeben ist. Was den Kern und die Elektronen
zusammenhlt, ist die elektromagnetische Kraft.
3) Der Atomkern besteht aus Protonen und Neutronen,
die miteinander durch starke elektrische Krfte verbunden sind.
4) Jedes Proton und Neutron besteht aus 3 Quarks,
die aneinander gebunden sind.
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SCHWARZE LCHER
Im 20. Jahrhundert wurden viele neue Forschungen ber die Himmelskrper
im Universum angestellt. Eine Art dieser Himmelskrper, die erst neu entdeckt
wurde, sind die schwarzen Lcher. Sie entstehen dann, wenn ein Stern, dessen
atomarer Brennstoff verbraucht ist, unter der Einwirkung der Gravitationskrfte,
die von seiner eigenen Masse verursacht werden, den Gravitationskollaps
erleidet, was bedeutet, das er unter seinem eigenen Gewicht in sich zusammenstrzt.
Dadurch entsteht eine Masse von unendlicher Dichte bei extrem kleinen Volumen,
die jedoch ein so extrem starkes Gravitationsfeld aufweist, dass selbst
Lichtstrahlen ihm nicht entkommen knnen. Deswegen knnen wir ein schwarzes
Loch sogar mit grten Teleskopen nicht sehen. Der zusammengeschrumpfte
Stern kann nur mit seiner Wirkung auf seine Umgebung wahrgenommen werden.
Allah weist auf dieses Thema hin, indem Er in der Sure al-Waqi'a bei den
Pltzen der Sterne schwrt:
Nein! Ich schwre bei den Orten der Sterne. Und das ist
frwahr ein groer Schwur, wenn ihr es nur wsstet! (Sure 56:75-76 - al-Waqi'a)
Der Ausdruck "Schwarze Lcher" wurde zum ersten Mal 1969 vom amerikanischen
Physiker John Wheeler benutzt. Ein schwarzes Loch ist eine Ballung einer
Masse in einem so kleinen Bereich, dass selbst Licht aus ihm nicht mehr
entweichen kann. Die gewaltige Gravitation hlt selbst die schnellsten
Teilchen, die Photonen, gefangen. Die rumliche Ausdehnung eines Schwarzen
Lochs nennt man Schwarzschildradius, nach dem deutschen Physiker Karl
Schwarzschild (1873-1916). Um ein Beispiel zu geben: Das Endstadium eines
typischen Sterns von drei Sonnenmassen endet nach seinem Ausbrennen und
seiner Explosion in einem Schwarzen Loch von nur 20 Kilometern Durchmesser!
Schwarze Lcher sind "schwarz", also direkter Beobachtung entzogen. Dennoch
verraten sie sich indirekt durch den ungeheuren Sog, den ihre Massenanziehung
auf andere Himmelskrper ausbt. In den untenerwhnten Versen knnte auer
auf den Jngsten Tag auch auf diese wissenschaftliche Entdeckung hingedeutet
werden:
Und wenn die Sterne verlschen (Sure 77:8 - al-Mursalat)
Im Bereich von groen Massen ist der dreidimensionale Raum gekrmmt und
zwar in eine vierte Dimension, die fr uns nicht mehr sprbar ist. Wir
knnen nicht mit dem Finger auf sie zeigen oder sie sonst irgendwie wahrnehmen.
Diese Raumkrmmung im Bereich groer Massen ist gleichbedeutend mit der
Schwerkraft. Schwerkraft ist nichts weiter als eine Verzerrung des Raumes
im Bereich groer Massen!

Bei dem Himmel und dem sich
bei Nacht Einstellenden! Doch was lsst dich wissen, was das sich
bei Nacht Einstellende ist? Es ist ein Stern von durchdringender
Helligkeit.
(Sure 86:1-3 - at-Tariq)
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Dass im Quran auf diese Information bezglich der Sterne hingewiesen
wird, ist ein weiterer Beweis, dass der Quran Allahs Wort ist:
Bei dem Himmel und dem sich bei Nacht Einstellenden!
Doch was lsst dich wissen, was das sich bei Nacht Einstellende ist? Es
ist ein Stern von durchdringender Helligkeit. (Sure 86:1-3 - at-Tariq)
DAS LICHT UND DIE FINSTERNIS
Lob sei Allah, Der die Himmel und die Erde erschaffen
und die Finsternisse und das Licht gemacht hat... (Sure 6:1 - al-An'am)
Wie bekannt kann man ohne eine Lichtquelle seine Umgebung nicht mit bloem
Auge sehen. Das Licht jedoch, das wir sehen, ist nur ein winziger Teil
des existierenden Frequenzspektrums energiereicher Strahlung. Es existieren
verschiedene Strahlungsformen, die der Mensch nicht sehen kann, die aber
dennoch Energie bertragen: Infrarotstrahlung, ultraviolette Strahlen,
Rntgenstrahlung und Radiowellen... Der Mensch ist gegenber diesen Wellenlngen
des elektromagnetischen Spektrums blind.
Von diesem Gesichtspunkt aus gesehen ist es sehr bemerkenswert,
dass im Quran das Wort "Finsternis" jedes Mal als "Finsternisse", im Plural
also, ausgedrckt wird. Das Wort "Finsternisse", das auf Arabisch mit
"zulumat" ausgedrckt wird, wurde im Quran in 23 Versen in Pluralform
verwendet. Im Singular ist dieses Wort nicht verwendet worden. Die Erwhnung
des Wortes "Finsternis" ausschlielich in der Pluralform lenkt unsere
Aufmerksamkeit darauf, dass es auer dem Strahlenspektrum, das wir sehen
knnen, noch andere Arten von Strahlung gibt.

Wie im Schema zu sehen ist,
befinden sich die Wellenlngen, die die Menschen wahrnehmen knnen,
in einem ganz schmalen Abschnitt des elektromagnetischen Spektrums.
Die anderen Wellenlngen bedeuten fr den Menschen Finsternis.
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Den Grund fr den Plural in diesem Ausdruck haben Wissenschaftler erst
in jngster Zeit entdeckt. Die Wellenlngen sind unterschiedliche Formen
der Energie, die als elektromagnetische Strahlung bekannt ist. Alle Formen
elektromagnetischer Strahlung bewegen sich wellenfrmig im Raum fort,
hnlich den Wellen, die sich auf dem Wasser bilden, wenn man einen Stein
hinein wirft. Ebenso wie die durch einen Steinwurf verursachten Wellen
auf der Wasseroberflche verschiedene Hhen und Abstnde voneinander haben
knnen, haben auch elektromagnetischen Wellen verschiedene Wellenlngen.
Nicht alle Sterne und weitere Lichtquellen im Universum senden die gleiche
Art Strahlung aus. Diese unterschiedlichen Arten von Strahlung werden
entsprechend ihrer Wellenlnge klassifiziert. Das gesamte Spektrum der
elektromagnetischen Wellen reicht von der Gammastrahlung (10-8 Nanometer)
bis zu den Radiowellen (bis zu 100 km). Der Unterschied in diesem Spektrum
zwischen der kleinsten Wellenlnge der Gammastrahlung und der die grten
Wellenlngen besitzenden Radiowellen ist 1025. Dabei sind die Strahlen
der Sonne auf einen sehr schmalen Abschnitt dieses Spektrums begrenzt.
Man kann sich kaum etwas unter einer Zahl dieser Gre vorstellen, und
so wollen wir einige Vergleiche anstellen. Wenn man von 1 bis 1025 zhlen
wollte, und dies Tag und Nacht tte, wrde man dazu 100 Millionen mal
lnger als das Alter der Erde brauchen! Die verschiedenen Wellenlngen
der im Weltall vorkommenden elektromagnetischen Energie erstrecken sich
also ber ein enormes breites Spektrum. 70 % der Sonnenstrahlung umfassen
Wellenlngen von 0.3 bis 1.5 Mikron und innerhalb dieser schmalen Bandbreite
gibt es drei Arten von Licht: sichtbares, infrarotes und ultraviolettes
Licht. Diese Strahlung, die als 'sichtbares Licht' bekannt ist, macht
41 % des Sonnenlichts aus.
Wie erwhnt bilden die Wellen, die wir mit unseren
Augen sehen knnen (sichtbares Licht), nur einen ganz kleinen Teil des
elektromagnetischen Spektrums. Auer in diesem schmalen Abschnitt sind
wir Menschen auf allen anderen Wellenlngen blind. 36
LICHT OHNE FLAMMEN
Allah ist das Licht der Himmel und der Erde. Das Gleichnis
Seines Lichts ist eine Nische, in der sich eine Lampe befindet. Die Lampe
ist in einem Glase. Und das Glas gleicht einem flimmernden Stern. Es wird
angezndet von einem gesegneten Baum, einem Olivenbaum, weder vom Osten
noch vom Westen, dessen l fast schon leuchtet, auch wenn es kein Feuer
berhrt. Licht ber Licht! Allah leitet zu Seinem Licht wen Er will. Und
Allah prgt Gleichnisse fr die Menschen. Und Allah kennt alle Dinge.
(Sure 24:35 - an-Nur)
In diesem Vers der Sure an-Nur wird ein Objekt erwhnt, das Licht ausstrahlt.
Dieses Objekt wird mit einem Stern verglichen. Dass der Brennstoff des
Objektes, das im Vers mit dem Stern verglichen wird, weder zum Westen
noch zum Osten gehrt, kann ein Zeichen sein, dass dieses Objekt in der
physikalischen Dimension nicht existiert. Beachten wir, dass die Quelle
des Brennstoffs als Energie existiert, wird ist es wahrscheinlich anzunehmen,
dass der in diesem Vers beschriebene Brennstoff auf die elektrische Energie
und dass das Licht ausstrahlende Objekt auf die Glhbirne hinweist.
Die Glhbirne ist ein Objekt, das mit den Beschreibungen im Vers genau
bereinstimmt, das innerhalb eines Glases wie ein Stern leuchtet und Licht
ausstrahlt. Die Glhbirne wird nicht wie die llampe, Petroleumlampe oder
hnliche Beleuchtungen mit l betrieben, und bei der Glhbirne verwirklicht
sich eine Beleuchtung ohne Flammen, genau wie es auch im Vers beschrieben
worden ist. Als Folge der Schwingung zwischen den Atomen des hitzebestndigen
Wolfram-Drahtes in der Glhbirne entsteht eine Temperatur von ber 2.000
Grad Celsius. Diese Hitze, die andere Metalle schmelzen lsst, ist so
hoch, dass durch sie ein starkes Licht entsteht, welches mit bloem Auge
sichtbar ist. Aber trotz dieser hohen Temperatur verbrennt der Draht nicht,
wie es auch mit den Beschreibungen im Vers bereinstimmt, weil es in der
Glhbirne keinen Sauerstoff gibt. Der Draht in der Glhbirne hnelt von
weitem dem Aussehen eines leuchtenden Sterns.
Wenn wir beachten, dass die Elektrizitt eine der grten Entdeckungen
der Weltgeschichte ist und dass die ganze Welt mit den Glhbirnen, die
durch die elektrische Energie funktionieren, beleuchtet wird, ist es mglich,
dass der Vers auf diese wichtige Entdeckung hinweist. (Allah wei am besten.)
Eine andere Erklrung dazu kann die folgende sein: Die Beschreibungen
im Vers mgen auf das Licht verweisen, das als Resultat der Kernfusionen
in den Sternen entsteht. Die Sterne sind beraus heie, leuchtende, rotierende
Gaskugeln, die in groen Mengen Wrme und Licht ausstrahlen. Groe Sterne
strzen irgendwann, unter ihren eigenen Schwerkraft in sich zusammen (Gravitationskollaps).
Aus diesem Grund werden ihre Zentren immer dichter und heier. Wenn die
Materie im Zentrum des Sterns hei genug geworden ist, mindestens 10 Millionen
Grad Celsius, beginnt die Kernfusion von selbst. Was innerhalb eines Sterns
geschieht, ist die Umwandlung von Wasserstoff in Helium durch Kernfusion.
Oberhalb von 10 Millionen Grad Celsius bilden 4 Protonen unter katalytischer
Beteiligung eines Kohlenstoffkerns und unter Abgabe von 2 Positronen einen
Heliumkern (4He); je Gramm gebildeten Heliums wird dabei eine Energie
von ca. 170.000 kWh freigesetzt. Diese Energie wird von der Oberflche
des Sterns in Form von Licht und Wrme abgestrahlt. Dieatomare Fusionsreaktion
dauert an, bis der gesamte Wasserstoffvorrat des Sterns vollstndig verbraucht
ist.
Da bei der Fusionsreaktion in den Sternen kein Sauerstoff beteiligt ist,
entsteht kein bliches Feuer wie bei einem brennenden Stck Holz. Die
enorme Temperatur der Sterne ergibt sich nicht aus einem konventionell
brennenden Feuer. Der Vers weist auf diese Art des Brennens hin. Wenn
wir bedenken, dass im Vers ein Stern, sein Brennstoff und ein Brennen
ohne Flammen -nmlich eine Atomreaktion- erwhnt ist, ist es mglich,
dass der Vers auf die Entstehung des Lichtes in den Sternen und auf die
Art seines Brennens hinweist. (Allah wei am besten.)
DAS GEWICHT DER WOLKEN
Wolken knnen unglaublich schwer werden. Beispielsweise tragen die "Kumulonimbus"
Sturmwolken Wassermengen mit einem Gewicht bis zu 300.000 Tonnen.
Eine "Ordnung", in der eine 300.000 Tonnen schwere Masse am Himmel schweben
kann, ist wirklich erstaunlich. In anderen Versen des Quran wird auf das
Gewicht der Wolken folgendermaen hingewiesen:
Er ist es, Der die Winde als Verheiung Seiner Barmherzigkeit
voraussendet, bis - wenn sie schwere Wolken tragen - Wir sie zu einem
toten Land treiben und Wasser darauf niedersenden, womit wir allerlei
Frchte hervorbringen... (Sure 7:57 - al-A'raf)
Er ist es, Der euch in Furcht und Hoffnung den Blitz
sehen lsst und Der die schweren Wolken hervorbringt. (Sure 13:12 - ar-Ra'd)
Selbstverstndlich ist es nicht mglich, dass die Menschen zu der Zeit,
als der Quran hinabgesandt wurde, diese Kenntnis bezglich des Gewichtes
der Wolken hatten. Diese Information, auf die in den Quranversen hingewiesen
wird und die erst vor kurzer Zeit entdeckt wurde, ist ein anderer Beweis
dafr, dass der Quran Allahs Wort ist.
DER REGEN FLLT IN BESTIMMTEN MASSEN
Allah teilt uns im Quran mit, dass der Regen nur in Maen auf die Erde fllt.
Diese Tatsache wird in der Sure az-Zukhruf folgendermaen erwhnt:
(Der), Der euch vom Himmel Wasser hinabsendet, in (gebhrendem)
Mae, wodurch Wir totes Land wiederbeleben. So sollt auch ihr wiedererweckt
werden. (Sure 43:11 - az-Zukhruf)
Diese gemessene Quantitt des Regens ist wiederum durch die moderne Forschung
entdeckt worden. Es wurde berechnet, dass in einer Sekunde von der Erdoberflche
16 Millionen Tonnen Wasser verdampfen. Genau so viel Menge Regen fllt
in einer Sekunde auf die Erde. In einem Jahr erreicht diese Menge 505
Billion (1012) Tonnen. Dies bedeutet, dass das Wasser sich in einem ausgeglichenen
Kreislauf, also "in Maen" bewegt. Das Leben auf der Erdoberflche hngt
von diesem Kreislauf ab. Selbst wenn die Menschen alle vorhandene Technologie
der Erde verwendeten, wrden sie es nicht vermgen, diesen Kreislauf knstlich
zu reproduzieren.
Sogar eine geringe Abweichung von diesem Gleichgewicht wrde bald ein
kologisches Ungleichgewicht verursachen, das das Ende allen Lebens auf
der Erdoberflche bewirken wrde. Jedoch geschieht dies nie und der Regen
fllt jedes Jahr in der gleichen Quantitt zur Erde, genauso wie es im
Quran beschrieben ist. Das Regenma besteht nicht nur aus seiner Quantitt,
auch die Geschwindigkeit der Regentropfen beim Herabfallen hat ein Ma.
|
 
Die Menge des Wassers, das verdampft und
in Form von Regen zur Erde zurck fllt, ist konstant. Sie betrgt
16 Million Tonnen. Diese konstante Menge wird im Quran durch den
Ausdruck "Wasser in (gebhrendem) Mae" erklrt. Die Bestndigkeit
dieser Quantitt ist fr den Erhalt des kologischen Gleichgewichts
und folglich fr alles Leben sehr wichtig.
|
Egal wie gro die Regentropfen sind, ihre durchschnittliche
Geschwindigkeit betrgt nur 8 m pro Sekunde, wenn sie die Erde ereichen.
37
Wie ersichtlich ist, wurde im Quran auf einem genauen Ma bezglich des
Regens hingewiesen, das die Menschen vor 1400 Jahren nicht wissen konnten.
DIE ENTSTEHUNG DES REGENS
Es war ein groes Geheimnis fr die Menschen, wie der Regen entsteht. Nach
der Erfindung des Wetterradars wurde bekannt, durch welche Stadien der Regen
gebildet wird. Regen entsteht in drei Stadien. Zuerst verdunstet Wasser
von der Erdoberflche und steigt mit Hilfe des Windes nach oben. Spter
bilden sich daraus Wolken und schlielich entstehen Regentropfen, die zur
Erde zurckfallen.
Die Informationen im Quran ber die Entstehung des Regens verweist genau
auf diesen Prozess. In einem Vers wird diese Entstehung auf diese Art
beschrieben:
Allah ist es, Der die Winde entsendet und die Wolken
aufziehen lsst; und Er breitet sie am Himmel aus; wie Er will, und zerreit
sie in Fetzen. Dann siehst du den Regen mitten aus ihnen hervorbrechen.
Und wenn Er ihn auf den von seinen Dienern fallen lsst, den er will,
dann sind sie froh. (Sure 30:48 - ar-Rum)
berprfen wir diese drei Stadien, die in den Versen umschrieben
werden, in einer technischen Weise:
DIE ERSTE PHASE:
"Allah ist es, Der die Winde entsendet..."

In dieser Abbildung ist zu
sehen, wie die Luftblasen, die durch das Schumen der Ozeane entstehen,
in die Atmosphre aufsteigen. Dies ist das erste Stadium bei der
Entstehung des Regens. Die Wasserpartikel, die sich bilden, schweben
in der Luft und verdichten sich; so entsteht der Regen. All diese
Stadien werden in den Versen vollstndig mitgeteilt.
|
Durch das Schumen der Wellen in den Ozeanen entstehen zahllosekleinste
Wassertropfen, die Salz enthalten und dadurch ein Aerosol bilden. Dieses
nebelfrmige Aerosol steigt in der Atmosphre empor und bindet dabei mehr
und mehr Wasser an sich.
DIE ZWEITE PHASE: "...und die Wolken aufziehen
lsst; und Er breitet sie am Himmel aus; wie Er will und zerreit sie
in Fetzen..."
Durch den Wasserdampf, der an den Salzkristallen oder den Staubkrnchen
in der Luft kondensiert, bilden sich die Wolken. Da die Wassertropfen
in den Wolken mit ihrem Durchmesser von 0.01 bis 0.02 mm sehr klein sind,
schweben sie in der Luft und breiten sich am Himmel aus. So bedeckt sich
der Himmel mit Wolken.
DIE DRITTE PHASE: "...Dann siehst du den
Regen mitten aus ihnen hervorbrechen..."
Die Wasserpartikel, die an den Salzkristallen oder den Staubkrnchen
ansammeln, kondensieren und bilden Regentropfen. Auf diese Weise sondern
sich die Tropfen, die schwerer als die Luft werden, von der Wolke ab und
fallen in Form vom Regen auf die Erde zurck.
Wie wir gesehen haben, wird jedes Stadium der Entstehung des Regens in
den Versen des Quran erwhnt. Auerdem werden diese Stadien genau in der
richtigen Reihenfolge erklrt. Geradeso wie bei vielen anderen natrlichen
Phnomenen auf der Erde gibt Allah die korrekteste Erklrung fr dieses
Phnomen und Er machte diese Tatsache schon vor Jahrhunderten bekannt,
bevor die Menschen sie entdecken konnten.
In einem anderen Vers werden die folgenden Informationen ber die Entstehung
des Regens gegeben:
Siehst du denn nicht, dass Allah die Wolken blst, sie
einmal zusammenballt und einmal bereinander schichtet? Und du siehst
den Regen mitten herausstrmen. Und Er sendet vom Himmel Berge von Wolken
nieder, gefllt mit Hagel, und Er trifft damit, wen Er will, und wendet
ihn ab, von wem Er will. Der Glanz Seines Blitzes raubt fast die Blicke!
(Sure 24:43 - an-Nur)
Meteorologen, die die Wolkenarten studieren, kamen zu berraschenden
Resultaten, ber die Entstehung der Regenwolken. Sie bilden sich entsprechend
definitiver Systemen und Phasen. Die Entstehungsstadien der Gewitterwolke
Kumulonimbus sind folgende:
1. Phase, "blasen": Die Wolken werden entlang getragen, d.h. sie werden
entlang, durch den Wind gezogen.
2. Phase, "zusammenballen": Die kleinen Wolken (Kumulonimbus)
ballen sich zusammen und bilden die greren Wolken. 38
3. Phase, "bereinander schichten": Wenn die kleinen Wolken sich zusammen
verbinden, erhht sich aufwrts die Anziehungskraft. Diese Anziehungskraft
in der Mitte der Wolke ist strker als jene nahe der Rnder. Diese Anziehungen
veranlassen den Wolkenkrper, vertikal zu wachsen, also die Wolken werden
bereinander geschichtet.
Dies bewirkt, dass der senkrecht gewachsene Krper
der Wolke sich in die khleren Regionen der Atmosphre ausdehnt. Genau
an diesem Punkt beginnen in den khleren Regionen der Atmosphre innerhalb
der Wolken die Wasser- und Hageltropfen grer zu werden. Wenn diese zu
schwer werden, fallen sie aus der Wolke als Regen bzw. Hagel auf die Erde.
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A) Die kleinen Wolken (Kumulonimbus)
(B) Die Anziehungskraft in den greren Wolken,
die sich bilden, wenn die kleinen Wolken sich zusammenballen, wird
strker, daher hufen sich die Wolken auf.
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Die Wolken, die nach oben breiter bereinander
geschichtet werden, erreichen khlere Regionen der Atmosphre,
da sie vertikal wachsen. In den khleren Regionen der Atmosphre
beginnen die Wasser- und die Hageltropfen zu wachsen. Wenn die
Tropfen des Wassers und des Hagels zu schwer werden, fallen sie
als Regen, Hagel oder Schnee aus der Wolken. Diese wissenschaftliche
Tatsache wurde im 43. Vers der Sure an-Nur vor 14 Jahrhunderten
von Allah verkndet: "... und einmal bereinander schichtet?
Und du siehst den Regen mitten herausstrmen."
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Wir mssen uns daran erinnern, dass die Meteorologen erst vor kurzem
darauf gekommen sind, diese Details bezglich der Wolkenentstehung, der
Struktur und der Funktion der Wolken zu erlernen, indem sie hoch entwickelte
Ausrstungen wie Flugzeuge, Satelliten und Computer verwendeten. Wie aus
diesen Erklrungen ersichtlich ist, hat Allah uns eine Information gegeben,
die vor 1400 Jahren nicht bekannt sein konnte.
DER REGEN, DER EINE TOTE GEGEND NEU AUFLEBEN LSST
Der Quran macht uns auf die belebende Wirkung von Regen in vielen Versen
aufmerksam:
"...Denn dann senden Wir vom Himmel reines Wasser herab,
damit wir totes Land damit lebendig machen und Unseren Geschpfen zu trinken
geben, dem Vieh und den Menschen, in groer Menge." (Sure 25:48-49 - al-Furqan)
Neben der Tatsache, dass der Regen das lebenswichtige Wasser auf die
Erde herablsst, hat er eine andere wichtige Funktion, und zwar die Eigenschaft
zu dngen. Das Kondenswasser aus den Ozeanen, das als Regen aus den Wolken
fllt, beinhaltet Stoffe, die den toten Boden wieder beleben. Diese belebenden
Regentropfen bezeichnet man als Oberflchenspannungs-Tropfen. Sie entstehen
in der von Biologen als Mikroschicht bezeichneten oberen Schicht der Wasseroberflche.
In dieser Oberflchenmembran, die dnner ist als 1/10 mm, befinden sich
organische Reste die durch Absterben von mikroskopischen Algen und Plankton
entstehen. Diese Reste enthalten viele wichtige Elemente die im Wasser
nicht existieren, wie Phosphor, Magnesium, Kalium und Schwermetalle wie
Zink, Kupfer, Kobalt und Blei. Sie filtern diese Stoffe heraus und binden
sie. Die Samen und Pflanzen auf der Erde finden die notwendigen Mineralsalze
und Elemente in den Regentropfen. Der Quran erklrt diesen Vorgang in
einem anderen Vers so:
Und Wir senden vom Himmel segenreiches Wasser herab und
bringen damit Grten und Korn zum Ernten hervor. (Sure 50:9 - Qaf)
Die Salze die im Regen herabfallen, sind ein Auszug der traditionellen
Dngemittel Kalzium, Magnesium und Kalium, die den Boden fruchtbar machen.
Die Schwermetalle, die sich in solchen Aerosolen befinden, sind von groer
Bedeutung beim Herstellen von Elementen, die das Gedeihen und Vermehren
von Pflanzen leistungsfhiger machen. Kurz und gut: Regen ist ein hervorragender
Dnger. Ein mineralarmer Boden kann sogar nur mit den Dngemitteln, die
er aus dem Regen bezieht, in einem Jahrhundertabschnitt alle fr die Pflanzen
notwendige Elemente gewinnen. Die Wlder entwickeln und ernhren sich
ebenfalls durch die im Meer entstandenen Aerosole.
Auf diesem Wege fallen auf jeden der Kontinente 150 Millionen Tonnen
Dnger pro Jahr. Wenn es diese natrliche Dngung nicht gbe, wrden viel
weniger Pflanzen auf der Erde gedeihen. Diese Eigenschaft des Regens,
die im Quran erwhnt wird, ist nur eines der zahlreichen Wunder des Quran.
DIE ENTSTEHUNG VON HAGEL, BLITZ UND DONNER
....Und Er sendet vom Himmel Berge von Wolken nieder,
gefllt mit Hagel, und Er trifft damit, wen Er will, und wendet ihn ab,
von wem Er will. Der Glanz Seines Blitzes raubt fast die Blicke! (Sure
24:43 - an-Nur)

Die Elektrische Ladung in
der Gewitterwolke entsteht wegen der stndigen Spaltung der Regentropfen.
Immer wenn ein Tropfen zerplatzt, geht die positive Ladung den
oberen Teil der Wolke hinauf, die negative Ladung bleibt im unteren
Teil. Dadurch reagiert die positiv geladene Erdoberflche mit
der negativ geladenen Unterseite der Wolke und der Blitz entsteht.
Hagel entsteht, wenn feuchte, in
Bodennhe erwrmte Luftmassen senkrecht nach oben steigen. Dabei
khlen sie sich ab. Die feinen Trpfchen kondensieren zu Eiskristallen
und werden immer schwerer. Sie sinken in die Tiefe, dabei lagern
sie stndig weitere kalte Wassertropfen an, so dass zunchst ein
Graupel und schlielich ein Hagelkorn entsteht.
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Im obenerwhnten Vers wird auf die Beziehung zwischen Blitz und Hagel
hingewiesen. Wenn man die Wirkung des Hagels auf die Entstehung des Blitzes
untersucht, wird, sieht man, dass im Vers auf eine wichtige meteorologische
Tatsache hingewiesen wird. Im Buch Meteorology Today [Meteorologie heute]
wurde ber die Entstehung von Hagel und Blitz folgender Kommentar gegeben:

Und der Donner lobpreist Ihn ebenso wie die Engel, in Ehrfurcht
vor Ihm. Und Er sendet die donnernden Blitze und trifft mit ihnen,
wen Er will. Und doch streiten sie ber Allah, wo Er doch alleine
die Macht hat, alles zu verwirklichen, was Er will.
(Sure 13:13 ar-Rad)
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Solange aus einem Wolkenbereich, der aus uerst kalten
Tropfen und Eiskristallen besteht, Hagel herabfllt, werden die Wolken
mit Elektrizitt geladen. Wenn die Tropfen in Form von Flssigkeit mit
den Hagelkrnern zusammenstoen, frieren sie genau in diesem Augenblick
und khlen ab. Auf diese Weise bleibt die Oberflche des Hagels noch heier
als den Umfang des Eiskristalls. Als der Hagel mit dem Eiskristall in
Verbindung setzt, verwirklicht sich ein wirklicher Vorgang. Die Elektronen
flieen vom noch klteren Bereich zum noch heieren Bereich. Als Folge
wird der Hagel negativ geladen. Die gleiche Wirkung entsteht auch, wenn
sich sehr abkhlende Wassertropfen mit einem Hagelkorn in Verbindung setzen
und wenn die positiv geladenen sehr kleinen Eisblcke gebrochen werden.
Die noch leichteren und positiv geladenen Teilchen werden mit dem Luftstrom
nach oben in die Wolken getragen. Die negativ geladenen Hagelkrner fallen
bis zum unteren Teil der Wolke, auf diese Weise wird das untere Teil der
Wolke negativ geladen. Diese negative Ladungen werden als Donner auf die
Erdoberflche ausgeladen. Aus diesem Grund ist es der grundlegende Effekt
bei der Entstehung des Donners. 40
Im untenstehenden Vers wird auf die Beziehung der Regenwolken zu Blitzen
und auf die Ursache dieser Effekte hingewiesen, so dass diese Verse mit
den wissenschaftlichen Erkenntnissen genau bereinstimmen:
Oder gleichen einer Wetterwolke vom
Himmel, geschwngert von Finsternissen, Donner und Blitz... die Finger
stecken sie in ihre Ohren vor den krachenden Schlgen, in Todesangst...
(Sure 2:19 - al-Baqara)Regenwolken sind sehr groe Wolken, die eine Flche
von 25.6 Quadratkilometern bis zu 256 Quadratkilometern und eine Hhe
von 9.000-12.000 m haben. Wegen dieser auerordentlichen Dicke ist die
Basis dieser Wolken dunkel. Da sich groe Mengen von Wasser- und Eisteilchen
darin befinden, ist es fr die Sonnenstrahlen nicht mglich, die Wolke
zu durchdringen und die Erdoberflche zu erreichen. 41
Die Entstehungsstadien von Donner und Blitz, auf die
im Vers nach der Entstehung der Dunkelheit hingedeutet wird, sind wie
folgt; Innerhalb der Regenwolken entsteht die elektrische Ladung. Diese
Ladung der Elektrizitt entsteht als Resultat der Prozesse Frieren, Aufteilung
der Tropfen, die elektrische Ladung bei der Berhrung. Wenn die Luft diese
Art der Zusammenlagerung der elektrischen Ladung nicht isolieren kann,
wird ein groer Funke zwischen den positiven und negativen Bereichen erzeugt.
Die Spannung zwischen zwei entgegengesetzt geladenen Bereichen kann 1
Milliarde Volt sein. Der Funke kann auch innerhalb der Wolke entstehen,
sie kann von einem positiv geladenen Bereich zum negativ geladenen Bereich
zwischen zwei Wolken flieen oder von einer Wolke auf die Erde ausgeladen
werden. Diese Funken bilden die Blitzstrahlen. Die pltzliche Erhhung
der elektrischen Ladung entlang der Blitzlinie verursacht sehr hohe Temperaturen
(1000 C). Dadurch dehnt sich die Luft entlang der Blitzlinie explosionsartig
aus, wodurch das Donnergerusch verursacht wird. 42
Alles, was die moderne Wissenschaft ber die Entstehung der Wolken, ber
die Ursachen des Donners und Blitzes sagt, befindet sich in groer Harmonie
mit allen Beschreibungen der Quranverse.
BEFRUCHTENDE WINDE
In einem Quranvers werden die befruchtenden Winde erwhnt und es wird
gesagt, dass infolgedessen der Regen entsteht.
Und Wir senden die befruchtenden Winde, dann senden Wir
Wasser nieder von den Wolken, dann geben Wir es euch zu trinken... (Sure
15:22 - Al-Hidschr)
In diesem Vers wird unterstrichen, dass das erste Stadium der Entstehung
des Regens Winde sind. Bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts war die einzige
bekannte Beziehung zwischen Wind und dem Regen, dass der Wind die Wolken
antrieb. Jedoch haben die modernen meteorologischen Entdeckungen gezeigt,
dass der Wind eine Rolle bei der Entstehung des Regens spielt.
Diese Funktion des Windes arbeitet folgendermaen: Auf der Oberflche
von Ozeanen und Meeren bilden sich unzhlige Luftblasen wegen des schumenden
Wassers. Wenn diese Luftblasen platzen, werden tausende kleiner Partikel,
mit einem Durchmesser von gerade einem Hundertstel eines Millimeters,
nach oben in die Luft geworfen. Diese Partikel mischen sich mit dem Staub,
der im Wind enthalten ist und gelangen zu den oberen Schichten der Atmosphre.
Diese Partikeln, die durch Winde in groe Hhen getragen werden, kommen
dort in Kontakt mit Wasserdampf. Der Wasserdampf kondensiert an diesen
Partikeln und macht sie so zu Wassertrpfchen. Diese Wassertrpfchen kommen
zusammen, bilden die Wolken und fallen dann zur Erde in Form von Regen.
Wie gesehen, "befruchten" die Winde den Wasserdampf mit den Partikeln,
die sie vom Meer tragen und helfen somit schlielich der Anordnung der
Regenwolken.
Die Abbildung oben zeigt die Stadien der Entstehung
einer Welle. Wellen werden durch den Wind gebildet,
der ber die Oberflche des Wassers weht. Mit dem Wind beginnen
die Wassermolekle sich kreisfrmig zu bewegen. Diese Bewegung verursacht
Wellen, eine nach der anderen, und die Luftblasen, die durch die
Wellen gebildet werden, werden in die Luft geschleudert. Dies ist
das erste Stadium bei der Entstehung des Regens. Es wird auch im
Vers mitgeteilt, dass der Wind mit der befruchtenden Eigenschaft
gesendet wird und auf diese Weise vom Himmel Wasser hinabgesandt
wird.
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Wenn die Winde diese Eigenschaft nicht besen, wrden die Wassertrpfchen
in der oberen Atmosphre sich nicht bilden knnen und es wrde keinen
Regen geben.
Der wichtigste Punkt hier ist, dass diese kritische Rolle des Windes
bei der Entstehung des Regens vor Jahrhunderten im Quran angegeben wurde,
zu einer Zeit, als die Menschen sehr wenig ber natrliche Phnomene wussten.
Die Rolle des Windes bei der Befruchtung der Pflanzen ist eine andere
Kenntnis, die in dem Vers bezglich der befruchtenden Eigenschaft des
Windes mitgeteilt wird. Viele Pflanzen auf der Erde stellen den Fortbestand
ihrer Spezies dadurch sicher, dass sie ihre Pollen durch den Wind verteilen
lassen. Viele Samen-Pflanzen, Nadelbume, Palmen, auch alle blhenden
Pflanzen, wiesenartige Grser werden durch den Winden befruchtet. Die
Befruchtung erfolgt, in dem der Wind den Bltenstaub von den Pflanzen
nimmt und ihn auf gleichartige Pflanzen weht.
Bis vor kurzer Zeit war es dem Menschen unbekannt, wie der Wind die Pflanzen
befruchtet. Nachdem entdeckt worden war, dass auch die Pflanzen Geschlechter
haben, wurde verstanden, dass der Wind eine befruchtende Wirkung hat.
Auf diese Tatsache wird im Quran mit dem Vers "Und
von Himmel senden Wir Regen herab und lassen jede herrliche Gattung auf
ihr sprieen." (Sure 31:10 - Luqman) hingewiesen.
DIE ORDNUNG BEI DER ENTSTEHUNG DES WINDES
...und in dem Wechsel der Winde sind Beweise fr ein
Volk von Verstand. (Sure 45:5 - al-Dschathiya)
Der Wind ist eine Luftstrmung zwischen verschiedenen Wrmezonen. In
der Atmosphre verursachen die unterschiedlichen Temperaturen ber verschiedenen
geographischen Arealen unterschiedliche Luftdrcke; die Luft strmt vom
hheren zum niedrigeren Druck. Wenn die Druckzentren, also die Temperaturunterschiede
in der Atmosphre zu stark werden, werden auch die Luftstrmungen strker.
So entstehen auch Wirbelstrme, die zu groen Zerstrungen fhren knnen.
Das Interessante daran ist: obwohl zwischen den Polen und dem quator
ein groer Druck- und Temperaturunterschied herrscht, ist unsere Erde
in der Regel keinen starken Winden ausgesetzt. Wenn die groen Luftstrmungen
zwischen dem quator und den Polen ungehindert flieen knnten, wre die
Erde ein toter Planet, auf dem nur starke Wirbelstrme herrschten.
Das Wort "tasrif" im Ausdruck "tasrifir riyah" im obenerwhnten Vers
bedeutet "etwas sehr viel drehen, leiten, anordnen, verteilen". Dies beschreibt
die geordneten Bewegungen der Winde ganz genau. Auerdem ist dies eine
Erklrung dafr, dass der Wind nicht von selbst planlos weht. Wer die
Winde so beherrscht, dass das Leben fr die Menschen mglich wird, ist
Allah.
DIE MEERE VERMISCHEN SICH NICHT MITEINANDER
Eine der Eigenschaften der Meere, die erst vor kurzem entdeckt worden ist,
wird in einem Vers des Qurans wie folgt erklrt:
Den beiden Wassern, die sich begegnen, hat Er freien
Lauf gelassen. Zwischen beiden ist eine Schranke, die sie nicht berschreiten.
(Sure 55:19-20 - ar-Rahman)
Diese Eigenschaft der Meere, die aneinandergrenzen,
sich aber nicht vermischen, wurde erst vor kurzem von Ozeanographen entdeckt.
Wegen der Oberflchenspannung (Kohsionskraft) des Wassers vermischen
sich benachbarte Meere nicht. Die Oberflchenspannung verhindert durch
den Unterschied in der Dichte des Wassers, dass die Meere sich miteinander
vermischen, gerade als ob eine dnne Wand zwischen ihnen wre. 43

Es gibt groe Wellen, starke Strme, Ebbe und Flut im Mittelmeer
und im Atlantik. Mittelmeerwasser begegnet dem Atlantik in der
Meerenge von Gibraltar. Aber ihre Temperatur, Salzhaltigkeit und
Dichte ndern sich nicht. Denn es gibt eine Sperre, die sie trennt.
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Es ist interessant, dass diese Tatsache im Quran zu einer Zeit aufgedeckt
wurde, als die Menschen kein Wissen von Physik, Oberflchenspannung oder
von Ozeanographie hatten.
DIE FINSTERNIS IN DEN MEEREN UND INTERNE WELLEN
Oder wie Finsternisse in einem tiefen Meer: eine Woge
berdeckt die andere, und darber befinden sich Wolken - Finsternisse, die
einen ber den anderen. Wenn einer seine Hand ausstreckt, sieht er sie kaum.
Und wem Allah kein Licht gibt, der hat kein Licht! (Sure 24:40 - an-Nur)
Das allgemeine Klima in den tiefen Meeren wird im Buch Oceans wie folgt
beschrieben:
Heute wissen wir, dass die Finsternis in den Ozeanen
in einer Tiefe von 200 Metern beginnt. Ab dieser Tiefe gibt es fast kein
Licht mehr. Unterhalb einer Tiefe von 1000 Metern ist es vllig dunkel.
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Heute ist es mglich, die geographische Struktur eines Meeres, die Eigenschaften
der lebenden Existenzen im Meer, seine Salzhaltigkeit, die Menge des Wassers,
seine Flche und Tiefe zu bestimmen.

Nach den Messungen, die mit Hilfe
der heutigen Technologie durchgefhrt wurden, wissen wir, dass
3 % bis 30 % des Sonnenlichts an der Oberflche des Meeres reflektiert
werden. Vom verbleibenden Lichtanteil werden - auer dem blauen
Licht - alle Farben des Spektrums nacheinander in den ersten 200
Metern, absorbiert (Abbildung links). Unterhalb einer Tiefe von
1.000 Metern gibt es keinerlei Licht mehr (Abbildung oben). Diese
wissenschaftliche Tatsache wurde vor 1400 Jahren im 40. Vers der
Sure an-Nur beschrieben.
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Ohne spezielle Ausrstung knnen Menschen nicht tiefer als 70 Meter tauchen.
Menschen knnen auch in den tiefen, dunklen Teilen der Ozeane nicht berleben.
Aus diesen Grnden haben Wissenschaftler es erst vor kurzem geschafft,
ausfhrliche Informationen ber die Meere zu entdecken. Jedoch wurde die
Beschreibung ber die "Finsternis in tiefen Meeren" in der Sure an-Nur
vor 1400 Jahren aufgezeigt. Es ist zweifelsohne eines der Wunder des Quran,
dass solche Informationen gegeben wurden, als man keine Ausrstung, hatte
tief zu tauchen.
Zustzlich lenkt die Beschreibung im 40. Vers der Sure an-Nur: "...wie
Finsternisse in einem tiefen Meer: eine Woge berdeckt die andere, und
darber befinden sich Wolken..." unsere Aufmerksamkeit auf ein anderes
Wunder des Quran.
Dieses wissenschaftliche Wunder wird in dem Buch Oceanography, a View
of Earth so erklrt:
Die Wissenschaftler haben vor kurzem entdeckt, dass
es zwischen unterschiedlichen Schichten interne Wellen gibt. Diese internen
Wellen bedecken das tiefe Wasser von Meeren und Ozeanen, weil tiefes Wasser
eine hhere Dichte als das Wasser ber ihm hat. Interne Wellen fungieren
wie Oberflchenwellen. Sie knnen, gerade wie Oberflchenwellen brechen.
Interne Wellen knnen nicht durch das menschliche Auge gesehen werden,
aber sie knnen ermittelt werden, indem ihre Temperatur- oder Salzhaltigkeitsnderungen
in einer bestimmten Region genau untersucht werden. 45
Die Beschreibungen im Quran sind absolut konform mit der oben genannten
Erklrung. Ohne Forschung kann man nur die Wellen auf der Oberflche des
Meeres sehen. Es ist unmglich, die internen Wellen im dem Meer zu erkennen.
Jedoch in der 24. Sure an-Nur lenkt Allah unsere Aufmerksamkeit auf eine
andere Art Welle, die in den Tiefen der Ozeane auftritt. Zweifellos zeigt
diese Tatsache, die die Wissenschaftler erst neulich entdeckt haben, dass
der Quran Allahs Wort ist.

Nebenstehende Abbildung stellt
interne Wellen an der Oberflche, zwischen zwei Wasserschichten
mit unterschiedlicher Dichte dar. Die obere Schicht ist dichter
als die untere Schicht. Diese Tatsache, die im 40. Vers der Sure
an-Nur vor 14 Jahrhunderten erklrt wurde, ist von heutigen Wissenschaftlern
erst vor kurzem entdeckt worden.
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