ZEICHEN DES HIMMELS UND DER ERDE FÜR DENKENDE MENSCHEN

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ZEICHEN DES HIMMELS UND DER ERDE

FR DENKENDE MENSCHEN

In den Himmeln und auf der Erde gibt es frwahr
Beweise fr die Glubigen. In der Erschaffung von euch
und in den Tieren, die Er verbreitet hat, finden sich.
Beweise fr Leute, die ihres Glaubens gewiss sind.
(Sure al-Dschathiya: 3-4)



TEIL 1:
"VIER TIERE, AUF DIE DER QURAN HINWEIST"

DIE MCKE

Wie bereits erwhnt, ldt der Quran die Menschen ein, die Natur zu erforschen und zu versuchen, die darin erschaffenen "Zeichen Allahs" zu erkennen. Denn alle Wesen tragen zahllose Zeichen, die zeigen, dass sie "erschaffen" wurden und sie existieren, um die Kraft, das Wissen und die Kunst ihres Schpfers zu bezeugen. Der Mensch ist dafr verantwortlich, diese Zeichen mit seinem Verstand zu begreifen und Allah zu erkennen.


"Siehe, Allah scheut sich nicht, ein Gleichnis mit einer Mcke zu machen oder von etwas noch geringerem; denn die Glubigen wissen, dass die Wahrheit von ihrem Herrn ist. Die Unglubigen aber sprechen: "Was will Allah mit diesem Gleichnis?" Viele fhrt Er hierdurch irre, und viele leitet Er hierdurch recht; doch irre fhrt Er nur die Frevler." (Sure al-Baqara: 26)

Es gibt jedoch Tiere, die im Quran besonders erwhnt werden. Eines ist die Mcke. Der Vers 26 der Sure al-Baqara (2) lautet wie folgt:

Siehe, Allah scheut sich nicht, ein Gleichnis mit einer Mcke zu machen oder von etwas noch geringerem; denn die Glubigen wissen, dass die Wahrheit von ihrem Herrn ist. Die Unglubigen aber sprechen: "Was will Allah mit diesem Gleichnis?" Viele fhrt Er hierdurch irre, und viele leitet Er hierdurch recht; doch irre fhrt Er nur die Frevler.

Der Vers sagt, dass sogar die Mcke, die eigentlich als ein bedeutungsloses und gewhnliches Geschpf angesehen wird, in Wirklichkeit ein Tier ist, welches Zeichen von Allah in sich trgt und deswegen beachtet, erforscht und bedacht werden muss. Deshalb heit es auch "Siehe, Allah scheut sich nicht, ein Gleichnis mit einer Mcke zu machen oder von etwas noch geringerem".


Die hauptschliche Nahrungsquelle der mnnlichen und weiblichen Mcken besteht aus Blumennektar.

 

SPEZIELLE KNEIFZANGEN FR DIE PAARUNG
Die paarungsreifen mnnlichen Stechmcken, benutzen ihre Fhler, die ihre Hrorgane sind, um ihre Weibchen zu finden. Die Fhler des Mnnchens haben andere Funktionen als die der Weibchen. Die dnnen Hrchen am Ende ihrer Fhler, besitzen eine sehr empfindliche Hrfhigkeit gegenber den Geruschen der Weibchen.
Direkt neben dem Geschlechtsorgan des Mnnchens, befinden sich Anhngsel die ihm helfen, ihr Weibchen whrend der Paarung in der Luft bei sich zu halten. Die mnnlichen Stechmcken fliegen in Gruppen, die wie Wolken aussehen. Wenn ein Weibchen in diese Gruppe hineinkommt, paart sich das Mnnchen mit ihm im Flug. Die Begattung dauert nicht lange und die mnnliche Stechmcke kehrt danach zu seiner Gruppe zurck. Von diesem Moment an, braucht die weibliche Stechmcke fr die Entwicklung ihrer Eier Blut.

 

DIE ERSTAUNLICHE ENTWICKLUNG DER MCKE


Bei manchen Mckenarten werden Hunderte von Eiern von der Mutter wie ein Flo aneinander gereiht.

Allgemein ist ber Mcken bekannt, dass sie blutsaugende Geschpfe sind. Doch diese Information ist nicht ganz richtig, denn es sind nur die Weibchen, die Blut saugen. Auerdem saugen sie kein Blut, um sich zu ernhren. Sowohl die Weibchen als auch die Mnnchen ernhren sich von Bltennektar. Der Grund, warum die Weibchen Blut saugen, ist, dass ihre Eier die sich im Blut befindlichen Proteine fr ihre Entwicklung bentigen. Weibliche Mcken saugen also Blut, um fr die Erhaltung ihrer Art zu sorgen.

Wichtig ist hier, dass sich die genannten Verse auf die "weiblichen Mcken" beziehen. Es ist bedeutungsvoll, dass in dem Quranvers die "weibliche" Mcke erwhnt wird, obwohl zu dem Zeitpunkt, da der Quran gesandt wurde, ihre Eigenschaften nicht bekannt waren.

Eine der erstaunlichsten und bewundernswertesten Besonderheiten der Mcke ist ohne Zweifel ihr Heranwachsen. Das Tier entwickelt sich aus einer winzigen Larve nach sehr verschiedenen Phasen zu einer erwachsenen Mcke. Die Geschichte dieser Entwicklung sei hier kurz erzhlt:

Die von Blut ernhrten, wachsenden Eier werden in den Sommer- oder Herbstmonaten vom Mcken-weibchen auf feuchten Blttern oder in ausgetrockneten Teichen abgelegt. Als erstes sucht die Mutter-mcke nach einem geeigneten Boden, indem sie dazu ihre empfindlichen Fhler, die sich unter ihrem Abdomen befinden, verwendet. Wenn sie einen geeigneten Platz findet, legt sie ihre Eier, deren Lnge nicht mehr als 1 mm betrgt. Sie werden einzeln oder in Reihen angeordnet. Einige Arten legen ihre Eier so, dass sie sich in der Form eines Floes verbinden. In solchen Gelegen befinden sich manchmal bis zu 300 Eier.

Die von der Muttermcke mit Sorgfalt gelegten weien Eier beginnen sofort, dunkler zu werden und sind nach zwei Stunden vollkommen schwarz. Diese Farbe verhindert, dass sie von anderen Insekten und Vgeln entdeckt werden und bildet damit fr die Eier einen wichtigen Schutz. Auer den Eiern ndert sich auch die Farbe mancher Larven entsprechend der Umgebung, in der sie sich befinden, auch dies dient ihrem Schutz.

Die von bestimmten Faktoren abhngige Farbnderung bedarf komplizierter chemischer Prozesse. Natrlich ahnen weder die Eier, die Larven, noch die Muttermcke etwas von den Farbnderungen, die whrend ihrer unterschiedlichen Entwicklungsstadien stattfinden. Natrlich ist es auch unmglich, dass diese Lebewesen solch ein System selbststndig gebildet htten, oder dass solch ein System zufllig entstanden sein sollte. Die Mcken waren seit dem ersten Moment ihrer Existenz, bei ihrer Schpfung, bereits mit diesen Systemen ausgerstet.


DAS ATMUNGSSYSTEM:
Zum Atmen fhrt die Larve ein kleines Rhrchen aus, das die Wasseroberflche durchstt. Durch dieses Rhrchen wird ihr Atmungssystem mit Sauerstoff versorgt.
Whrenddessen hngen die Larven kopfber unter der Wasseroberflche. Ein zhflssiges Sekret verhindert das Eindringen von Wasser in die ffnungen, durch die die Larve atmet.

DAS SCHLPFEN AUS DEM EI

Wenn die Brutphase beendet ist, schlpfen die Larven etwa gleichzeitig aus den Eiern. Durch ununterbrochene Ernhrung wachsen sie sehr schnell. Nach kurzer Zeit ist ihre Haut so straff gespannt, dass sie nicht mehr weiter wachsen kann. Die Zeit fr die erste Hutung ist gekommen. In dieser Phase platzt die Haut, die uerst steif und zerbrechlich ist, sehr leicht. Bevor die Mckenlarve ihre Entwicklung beendet haben wird, wird sie noch zweimal ihre Haut wechseln.

Die Methode, die fr die Ernhrungsweise der Larven ersonnen worden ist, ist erstaunlich. Die Larven bilden mit ihren fcherfrmigen Hrchen kleine Strudel im Wasser. Damit sorgen sie dafr, dass Bakterien und andere Mikroorganismen einfach in ihren Mund hineinstrmen Die Atmung der Larven die im Wasser senkrecht mit dem Kopf nach unten schwimmen, erfolgt durch einen Luftschlauch, der einem Schnorchel hnlich ist, genauso wie der von Tauchern. Ein zhflssiges Sekret, das von ihren Krpern abgesondert wird, verhindert das Eindringen von Wasser in die Atemffnungen. Sollten sich diese beiden Systeme voneinander unabhngig zu verschiedenen Zeiten entwickelt haben, so bedeutete das, dass die Mcke in dieser Phase htte sterben mssen. Das ist einer der Beweise dafr, dass die Mcke komplett mit all ihren Systemen erschaffen worden ist.


Whrend die Stechmcke aus ihrem Kokon herausklettert, darf ihr Kopf auf keinen Fall mit Wasser in Kontakt geraten. Denn bereits ein einziger Moment ohne Luft wrde fr sie den Tod bedeuten. Deshalb ist schon ein schwach wehender Wind oder eine Turbulenz unter dem Wasser fr die Mcke sehr gefhrlich.

Die Larven huten sich nochmals. Diese letzte nderung ihrer Haut unterscheidet sich allerdings von den vorangegangenen. In dieser Phase gehen die Larven in das abschlieende "Puppenstadium" ihrer Entwicklung ber, um endgltig zu einer Stechmcke zu werden. Die Hlle, in der sie sich befinden wird ein letztes Mal uerst straff und platzt auf. Aus dieser Hlle schlpft ein derart verndertes Tier, dass es schwer ist, zu glauben, dass beide nur verschiedene Entwicklungsphasen des gleichen Lebewesens sind. Wie man sehen kann, ist diese Umwandlung ein so komplizierter und empfindlicher Prozess, dass er weder von der Larve noch vom Stechmckenweibchen geplant gewesen sein kann...

Whrend dieses letzten Stadiums der Umwandlung besteht die Gefahr, dass das Tier erstickt, weil sich die Atmungsffnung, die mit ihrem Luftschlauch bis oberhalb der Wasseroberflche reicht, dabei schliet. Allerdings wird die Atmung dieses neuen Lebewesens nicht auf diesem Weg erfolgen, sondern mit Hilfe von zwei Rsseln, die auf ihrer Kopfseite entstanden sind. Deswegen ragen diese Rssel schon vor dem Wechsel der Haut ber die Oberflche des Wassers. Die Stechmcke im Puppenkokon hat sich zu diesem Zeitpunkt vollkommen entwickelt. Die Mcke ist mit ihren Fhlern, Rsseln, Beinen, Rumpf, Flgeln, Unterleib, und Augen bereit zu fliegen.

Der Kokon der Puppe wird von ihrer Oberseite zerrissen. Die grte Gefahr zu diesem Zeitpunkt ist es, dass Wasser in den Kokon hineinfliet. Deswegen ist die Oberseite des zerrissenen Kokons von einer zhen Flssigkeit umgeben, die den Kopf der Puppe vor dem Kontakt mit dem Wasser schtzt. Dieser Moment ist extrem wichtig. Denn sogar der kleinste Wind wrde dafr sorgen, dass sie ins Wasser fiele und strbe. Deshalb klettert die Mcke die Wasser-oberflche nur mit ihren Fen berhrend aus dem Kokon.

Wie knnte die erste Stechmcke die "Fhigkeit" gewinnen, eine solche eine Umwandlung durchzumachen? Knnte es sein, dass sich eine Larve selbst "entschieden" hat, dreimal ihre Haut zu wechseln und sich zu einer Stech-mcke umzuwandeln?

SO NIMMT DIE STECHMCKE IHRE UMGEBUNG WAHR
Die Stechmcken sind mit sehr empfindlichen Wrme-Rezeptoren ausgestattet. Sie knnen die Lebewesen in ihrer Umgebung aufgrund ihrer Wrme in verschiedenen Farben wahrnehmen, hnlich wie auf dem rechten Photo. Weil diese Wahrnehmung keine Verbindung mit Licht hat, knnen sie auch in den dunkelsten Zimmern die Blutadern leicht finden. Die Wrmerezeptoren der Mcke sind so empfindlich das sie sogar die kleinsten Wrmevernderungen von einem Tausendstel Grad unterscheiden knnen.

 


Die Stechmcke besitzt ungefhr hundert Augen. Diese sind auf ihrem Kopf in einer Form von Waben zusammengesetzt. Auf dem obigen Bild ist ein Querschnitt von drei dieser Augen zu sehen. Rechts wird gezeigt wie der Anblick eines Gegenstands von diesen Augen ins Gehirn geleitet wird.

 

Natrlich nicht. Es ist absolut klar, dass dieses Lebewesen, welches Allah als Beispiel nennt, ganz speziell in dieser Weise erschaffen wurde.

DIE UNGLAUBLICHE TECHNIK DES BLUTSAUGENS

Die Technik des "Blutsaugens" der Stechmcke hngt von einem komplizierten System ab, in denen unglaublich komplizierte Mechanismen zusammenwirken.

Nachdem die Stechmcke auf ihrem Ziel landet, whlt sie zunchst mit Hilfe der Lippen ihres Rssels einen bestimmten Punkt. Der Stachel der Mcke, der hnlich einer Injek-tionsnadel geformt ist, wird von einer speziellen Hlle geschtzt. Whrend des Blutsaugens zieht sich diese Hlle vom Stachel zurck.

Die Haut wird nicht, wie angenommen, durch Andruck des Stachels durchbohrt. Vielmehr fllt hier die Hauptaufgabe dem Oberkiefer und den Unterkiefern zu. Der Oberkiefer ist scharf wie ein Messer. Auf den Unterkiefern befinden sich nach hinten gebogene Zhne. Der Unterkiefer bewegt sich wie eine Sge vor und zurck und schneidet die Haut mit Hilfe des Oberkiefers. Wenn der Stachel, der durch diesen Schnitt hinein gesetzt wird, das Blutgef erreicht, wird der Bohrvorgang beendet. Jetzt beginnt die Stechmcke Blut zu saugen.

Allerdings besitzt der Krper des Menschen ein Enzym, das bereits bei kleinsten Schden in den Blut-gefen das Blut gerinnen lsst, wodurch das Bluten in diesem Bereich gestoppt wird. Eigentlich sollte dieses Enzym ein groes Problem fr die Stechmcke darstellen. Denn der menschliche Krper wird bei diesem Eingriff sofort reagieren und das Blut wrde sofort ein Blut-gerinnsel bilden und die Wunde wrde sich verschlieen. Natrlich wrde das bedeuten, dass die Stechmcke auf keinen Fall Blut saugen knnte.





Dieses Bild zeigt ein winziges Tier, welches auf den Stechmcken als Parasit lebt.
Wenn wir bedenken, dass die Stechmcke Ernhrungs-, Paarungs-, Atmungssysteme und einen Kreislauf besitzt, von denen wir nur einen Teil kennen, und darber nachdenken, dass diese kleine Laus die auf der Stechmcke lebt, auch komplexe Systeme und Lebensfunktionen besitzt, kann die Endlosigkeit der Zeichen Allahs besser verstanden werden.

Doch bevor die Stechmcke beginnt, Blut zu saugen, spritzt sie eine spezielle Flssigkeit in den Spalt, den sie in der Ader geffnet hat. Diese Flssigkeit neutralisiert das Enzym, das die Blutgerinnung verursacht. So kann die Stechmcke das Problem der Blutgerinnung umgehen und die Nahrung fr ihren Nachwuchs erreichen. Der Juckreiz und die Schwellung an der Stelle, an dem die Stechmcke gestochen hat, wird durch diese die Blutgerinnung verhindernde Flssigkeit verursacht.

Was in den Himmeln und was auf Erden ist, preist Allah. Und Er ist der Erhabene, der Weise. Sein ist das Reich der Himmel und der Erde. Er gibt Leben und lsst sterben. Und Er hat Macht ber alle Dinge. (Sure al-Hadid: 1-2)

Dies ist sicher ein auerordentliches Verfahren und bringt die folgenden Fragen mit sich:

1) Woher wei die Stechmcke, dass sich im menschlichen Krper ein Blutgerinnungsenzym befindet?

2) Um eine neutralisierende Absonderung gegen dieses Enzym in ihrem Krper produzieren zu knnen, msste sie die chemische Struktur dieses Enzyms kennen. Wie knnte so etwas mglich sein?

3) Selbst wenn sie das notwendige Wissen(!) htte, wie knnte sie diese Flssigkeit in ihrem eigenen Krper produzieren und die technische Ausstattung bilden um sie in ihrem Stachel zu tragen?

Eigentlich ist die Antwort all dieser Fragen sehr leicht: Die Mcke kann kein einziges der oben genannten Verfahren eigenstndig durchfhren. Dafr besitzt sie nicht die erforderliche Intelligenz, das chemische Wissen und auch nicht die bentigte Laborausstattung um solch eine Flssigkeit zu produzieren. Das Lebewesen, von dem wir hier reden, ist nur eine ein paar Millimeter lange Mcke ohne Bewusstsein und Intelligenz, nur eine Mcke!?!

Wer die Mcke mit solch erstaunlichen und auerordentlichen Systemen ausstattet, ist Allah, Der Schpfer des Menschen und der Mcke, Allah, der "Herr der Himmel und der Erde und all dessen, was zwischen beiden liegt".

DIE HONIGBIENE

Fast jedem ist heutzutage bekannt, wie wichtig die von den Bienen produzierte Flssigkeit, die wir Honig nennen, als Nahrungsmittel fr den Krper des Menschen ist. Aber sehr wenige Menschen wissen ber die erstaunlichen Eigenschaften der Biene, die diesen wertvollen Honig produziert, Bescheid.


...Baue dir Wohnungen in den Bergen, in den Bumen und in dem, was sie (dafr) erbauen. Dann iss von allen Frchten und ziehe leichthin auf den Wegen deines Herren. Aus ihren Leibern kommt ein Trank von unterschiedlicher Farbe, der eine Arznei fr die Menschen ist. Darin ist wahrlich ein Zeichen fr Menschen, die nachdenken. (Sure an-Nahl: 68-69)

Bekanntermaen besteht die Nahrungsquelle der Honigbienen aus Bltennektar. Im Winter ist es aber unmglich fr sie, Bltennektar zu finden. Aus diesem Grund vermischen sie den gesammelten Bltennektar mit speziellen Absonderungen aus ihrem Krper und erzeugen damit ein neues Nahrungsmittel, den Honig und lagern ihn fr den Winter.

Und Wir machten es ihnen gefgig. Auf einigen reiten sie, von den anderen ernhren sie sich. Und sie haben von ihren Nutzen und Trank. Wollen sie denn nicht dankbar sein?
(Sure Ya Sin: 72 - 73)

Auffllig ist, dass sie vielmehr Honig lagern, als sie selbst bentigen. Natrlich kommt hier die erste Frage auf: Warum verzichtet die Honigbiene nicht auf diese "berproduktion", die wie unntige Zeit- und Energiever-schwendung erscheint? Die Antwort auf diese Frage steckt im erwhnten Vers der "Inspiration" der Biene.

Die Bienen produzieren Honig wegen ihres Schpfungsziels, nicht nur fr sich selbst, sondern auch fr die Menschen. Das heit, dass auch die Bienen wie viele andere Lebewesen dem Nutzen des Menschen dienen. Genauso wie das Huhn, das jeden Tag mindestens ein Ei legt; obwohl es fr den eigenen Nachwuchs nicht ntig ist, oder wie die Kuh, die viel mehr Milch produziert, als ihr Nachwuchs braucht...

AUSGEZEICHNETE ORGANISATION IM BIENENSTOCK

Im Leben der Bienen im Stock und ihrer Honigproduktion finden wir sehr interessante Informationen. Bevor wir in Details gehen, sollten wir die grundlegenden Besonderheiten des Soziallebens der Honigbienen kennen lernen. Es existieren viele Aufgaben, die die Bienen erfllen mssen und sie schaffen all diese Arbeiten Mittels einer perfekten Organisation:

Regelung der Feuchtigkeit und Belftung: Zum Schutz des Honigs muss sich der Luftfeuchtigkeitsgehalt des Bienenstocks immer innerhalb bestimmter Grenzwerte befinden. Wenn die Feuchtigkeit im Stock unter oder ber den Normalstand rutscht, verdirbt der Honig. Auch die Temperatur des Bienen-stocks muss ber zehn Monate lang genau 32C betragen. Damit Temperatur und Feuchtigkeit immer in diesen bestimmten Grenzen gehalten werden knnen, ist eine spezielle "Belftungstruppe" beauftragt.

An einem heien Tag kann man Bienen beobachten, die ihren Bienenstock belften. Am Eingang des Bienenstocks tummeln sich dann die Bienen. Sie klemmen sich am Holzgrund fest und belften den Stock mit ihren Flgeln. Bei einem Standardbienenstock wird die Luft gezwungen an der einen Seite ein- und von einer anderen Seite hinauszustrmen. Die sich im Inneren des Stocks befindlichen zustzlichen Belfterbienen sorgen dafr, dass die Luft alle Ecken erreicht.

Ein anderer Zweck dieses Belftungssystems ist auch, dass es den Bienenstock vor Rauch und Luftverschmutzung schtzt.

Hygienesystem: Die Bemhungen der Bienen um die Besonderheiten des Honigs beschrnken sich nicht nur auf die Regelung der Feuchtigkeit und Temperatur. Um jegliche Einflsse, die Grund fr das Entstehen von Bakterien sein knnten, zu kontrollieren, wird im Bienenstock ein vollkommenes Hygienesystem praktiziert. Dieses System beseitigt zunchst alle Substanzen, die mglicherweise Bakterienbefall verursachen knnten. Das Grundprinzip ist, den Eintritt fremder Substanzen in den Bienenstock zu verhindern. Aus diesem Grund befinden sich vor dem Eingang des Bienenstockes immer zwei Wchter. Wenn dennoch ein fremdes Insekt oder ein Fremdkrper in den Bienenstock gelangen sollte, dann mobilisieren sich die Bienen sofort, und sie entfernen diesen in krzester Zeit aus dem Stock.

Fr grere Fremdkrper, die nicht aus dem Bienenstock herausgeworfen werden knnen, wird ein anderes Schutzsystem benutzt: Die Bienen mumifizieren diesen Fremdkrper, in dem sie ihn einbalsamieren. Fr diesen Zweck produzieren sie eine als Propolis (Bienenharz) bezeichnete Substanz, mit der sie diesen Einbalsamierungsprozess durchfhren. Die Bienen vermischen bestimmte Sekrete mit den Harzen verschiedener Bume wie Kiefern, Pappeln und Akazien, und verwenden dieses Bienenharz auch fr die Versiegelung der Risse und Spalten im Bienenstock. Die von den Bienen auf die Risse des Stockes aufgeschmierte Propolis trocknet, nachdem sie mit Luft in Berhrung kommt und bildet eine harte Schicht, wodurch jede Art von uerlichen Einflssen am Eindringen gehindert wird. Sie benutzen diese Substanz zu vielen Zwecken.

Hier nun tauchen viele Fragen auf. Die Propolis hat die Besonderheit, dass in ihr keine Bakterien berleben knnen. Dies macht die Propolis zu einem idealen Material fr das Mumifizieren. Woher wissen die Bienen, dass diese Substanz ideal fr das Einbalsamieren ist? Wie knnen die Bienen eine Substanz herstellen, die nur mit chemischer Fachkenntnis im Labor und mit Hilfe von Technologie produziert werden kann?

Woher wissen sie, dass ein totes Insekt Bakterien verursacht und das Einbalsamieren dieses verhindert?

Es ist offensichtlich, dass die Biene fr diese Problematik weder das Wissen, noch ein Labor in ihrem Krper besitzt. Die Biene ist nur ein 1 - 2 cm groes Insekt und tut nur das, was ihr Herr sie gelehrt hat.

MAXIMALE LAGERUNG MIT MINIMALEM MATERIAL

Durch das Formen kleiner Bienenwachsteile, bauen Honigbienen einen Bienenstock, in dem 30.000 Bienen leben knnen.

Der Stock besteht aus Bienenwachswaben, wobei sich auf jeder Seite Hunderte von Zellen befinden. Alle Wabenzellen haben exakt die gleiche Gre. Dieses Architekturwunder wird durch die Zusammenarbeit Tausender Bienen erzielt. Sie benutzen diese Waben fr die Lagerung ihrer Nahrungsmittel und die Aufzucht junger Bienen.

Die Honigbienen bauen ihre Waben seit Millionen von Jahren in einer sechseckigen Form (Es existiert ein 100 Millionen altes Fossil einer Biene). Es ist erstaunlich, warum sie eine sechseckige Form einer achteckigen oder fnfeckigen geometrischen Form vorgezogen haben. Die Antwort liefert uns die Mathematik: Die fr die Ausnutzung von Einheitsflchen optimale geometrische Form, ist das Sechseck. Wenn die Waben anstatt sechseckig, in einer anderen Form gestaltet wren, dann wrden unbenutzbare Flchen entstehen, es wrde weniger Honig gelagert werden knnen und weniger Bienen knnten im Stock leben.

Solange die Tiefe der einzelnen Wabenzellen gleich ist, knnte auch in drei- oder viereckigen Zellen genauso viel Honig wie in sechseckigen gelagert werden. Unter all diesen geometrischen Formen hat jedoch die sechseckige Form den kleinsten Umfang. Whrend sie den gleichen Rauminhalt besitzt, wird sie jedoch mit einer geringeren Menge von Wachs erzeugt, als drei- oder viereckige Formen.

So kommen wir zu diesem Ergebnis: Die sechseckige Zelle ist die ideale Form, die eine maximale Menge Honig aufnimmt, whrend sie mit minimalen Wachsmengen erbaut wird. Dieses, nach vielen komplizierten geometrischen Berechnungen erzielte Resultat, wurde natrlich nicht von den Bienen errechnet. Diese kleinen Tiere benutzen die sechseckige Form aus Grnden ihrer Schpfung, weil es sie gelehrt wurde, anders ausgedrckt: weil es ihnen eingegeben wurde.

Die sechseckigen Zellen der Bienen haben in jeder Hinsicht ein sehr praktisches Design. Die Zellen passen sich einander genau an und die Zellwnde werden gemeinsam genutzt. Das wiederum ermglicht eine maximale Lagerung unter Einsatz einer minimalen Menge von Honigwachs. Obwohl die Zellwnde ziemlich dnn sind, sind sie stark genug um ein Gewicht zu tragen, dass um einige Male schwerer ist, als ihr Eigengewicht.

Genau wie die Zellwnde bauen die Bienen auch die Bden unter Beibehaltung des Prinzips der maximalen Ausnutzung.

Die Waben werden in Form einer zweireihigen Platte mit aneinanderklebenden Zellen aufgebaut.

Dabei tritt das Problem der Verbindung von zwei Zellen auf. Dieses Problem wird dadurch gelst, indem der Boden der Zelle in der Form von drei miteinander verbundenen Rauten aufgebaut wird. Das bedeutet, dass wenn auf einer Seite der Wabe drei Zellen aufgebaut sind, auf der anderen Seite der Boden einer anderen Zelle automatisch fertig ist.

Weil die Bodenflche aus rautenfrmigen Wachsplatten entsteht, kann man an der Unterseite der Zelle abwrts eine Vertiefung beobachten. Das bedeutet eine Zunahme des Volumens der Zelle und so auch eine grere Mglichkeit der Lagerung von Honig.

WEITERE BESONDERHEITEN DER WABENZELLEN

In der Erschaffung
von euch und in den Tieren, die Er verbreitet hat, finden sich Beweise fr Leute, die ihres Glaubens gewiss sind.
(Sure al-Dschathiya: 4)

Eine weitere Besonderheit, die von den Bienen beim Bau der Zellen beachtet wird, ist die Neigung der Zellen. Die obere ffnung der Zellen wird um 13 erhht. Damit wird verhindert, dass die Zelle parallel zum Erdboden steht. So luft der Honig nicht aus der ffnung hinaus.

Die Arbeiterbienen sammeln sich fr die Arbeit in Halbkreisen in Form einer Traube. Das machen sie, um die fr die Wachsproduktion notwendige Temperatur zur Verfgung zu stellen. Drsen, die sich in ihrem Hinterleib befinden, sondern eine transparente Flssigkeit aus. Diese Flssigkeit luft heraus und hrtet zu einer dnnen Wachsschicht aus. Die Bienen sammeln diese Wachsschichten mit den kleinen Haken, die sich an ihren Beinen befinden, auf. Sie zerkauen das harte Wachs mit ihren Kiefern, bis es weich wird und formen daraus die Wabenzellen. Viele Bienen arbeiten zusammen, um dafr zu sorgen, dass das Wachs weich und formbar bleibt, indem sie die Temperatur am Arbeitsplatz genau auf dem erforderlichen Niveau halten.

Ein weiterer sehr interessanter Punkt beim Aufbau der Waben ist: Der Bau der Waben fngt beim oberen Teil des Bienenstocks an und es werden von zwei - drei verschiedenen Punkten Zellenreihen nach unten gestaltet. Whrend die Waben in beide Richtungen erweitert werden, verbinden sich zunchst die Unterseiten der Zellen. Dieser Prozess wird in einer erstaunlichen Harmonie und Ordnung verwirklicht. Dies erfolgt mit einer derartigen Genauigkeit, dass es spter nicht mglich ist, zu bemerken, dass die Bienenwaben aus zwei oder drei zusammengefgten Teilen bestehen. Die Bienenwaben, deren Bau gleichzeitig von verschiedenen Punkten gestartet wurde, sind perfekt. Obwohl sie Hunderte von Winkeln enthalten, sehen sie wie ein homogenes Stck aus.

Fr solch einen Bau mssen die Bienen die Abstnde zwischen den Startpunkten und den Anschlusspunkten im Voraus berechnen und die Gre der Zellen dementsprechend entwerfen. Dass Tausende von Bienen diese empfindlichen Berechnungen erfolgreich durchfhren, hat Wissenschaftler sehr berrascht.

Es ist offensichtlich widersinnig anzunehmen, dass Bienen diese Aufgaben gelst htten, die sogar Menschen kaum handhaben knnen. Es existiert solch eine empfindliche und detaillierte Organisation, die die Bienen ganz allein niemals erfolgreich aufrecht erhalten knnten.

Wie schaffen dann die Bienen das alles? Das, was die Verfechter der Evolutionstheorie zu diesem Thema beitragen knnen, basiert lediglich auf dem Instinkt.

Aber was ist dieser "Instinkt", der gleichzeitig Tausende von Bienen erreicht und sie veranlasst, zusammen ihre Aufgaben zu erfllen? Es ist nmlich nicht ausreichend, dass jede Biene ihrem eigenen Instinkt folgt, denn die Arbeit die sie durchfhren, muss insgesamt in Harmonie ausgefhrt werden. Deshalb mssen sie mit einem Instinkt gefhrt werden, der von der gleichen Instanz herrhrt. Es gibt keinen Zweifel, dass die Bienen, die von verschiedenen Punkten aus mit dem Bau der Wabenzellen anfangen und am Ende alle Wabenzellen gleichmig, komplett und ohne eine einzige Lcke aufbauen, von der gleichen Instanz "instinkthafte" Informationen erhalten mssen!...

Das Wort Instinkt, das wir bei diesen Beschreibungen verwendet haben, ist nur "ein bloer Name", wie es im 40. Vers der Sure Yusuf beschrieben ist. Es ist nicht ntzlich, auf diesem bloen Namen zu beharren, um solche offenbaren Tatsachen zu vertuschen. Die Bienen werden von einer einzigartigen Quelle gefhrt und folglich fhren sie alle Arbeiten erfolgreich durch, die sie normalerweise nie tun knnten.

Es ist nicht der Instinkt, sondern die gttliche Eingebung, die den Bienen diese Fhigkeiten verschafft, genau wie es in der Sure an-Nahl des Qurans erwhnt wird. Diese kleinen Tiere tun nichts anderes als die Durchfhrung des "Programms", welches ihnen von Allah, der sie fr eine bestimmte Aufgabe erschaffen hat, eingegeben worden ist.

WIE ORIENTIEREN SICH BIENEN?

Um Nahrung finden zu knnen, mssen Bienen meistens eine weitrumige Umgebung durchsuchen. Sie sammeln Bltenstaub und Nektar aus Feldblumen innerhalb eines Bereiches mit einem Radius von 800 Metern vom Bienenstock. Die Biene, welche Blumen findet, fliegt zu ihrem Bienenstock zurck, um anderen Bienen den Ort dieser Blumen mitzuteilen. Aber wie wird sie den Ort der Blumen den anderen Bienen im Stock erklren knnen?

Durch Tanzen!... Die Biene, die zum Bienenstock zurckkehrt, fngt an zu tanzen. Dieser Tanz ist ein Ausdrucksmittel, um anderen Bienen den Ort der Blumen zu erklren. Der Tanz, den die Biene vielmals wiederholt, umfasst alle Informationen ber die Richtung, die Neigung, den Abstand und andere Details der Nahrungsmittelquelle, die es den anderen Bienen ermglichen, sie zu finden.

Der andauernde Tanz hat die Form der Zahl "8" (siehe oben). Den mittleren Teil dieser Acht stellt die Biene dar, indem sie ihr Hinterteil vibrieren lsst. Der Winkel zwischen dieser Linie und der Linie zwischen der Sonne und dem Bienenstock, gibt die genaue Richtung der Nahrungsquelle an (siehe unten).

Es reicht aber nicht aus, nur die Richtung der Nahrungsquelle zu wissen. Die Arbeiterbienen sollen auch wissen, wie weit sie fliegen mssen, um den Nektar sammeln zu knnen. Die Biene, die zum Bienenstock zurckfliegt, "erklrt" den anderen Bienen auch durch bestimmte Krperbewegungen die Entfernung der Nahrung. Sie tut dies, indem sie ihren Hinterleib schttelt und damit krftige Luftstrme bildet. Die anderen Bienen stellen die Entfernung der Nahrungsquelle dann fest, indem sie mit ihren Fhlern diese Strme wahrnehmen. Zum Beispiel schwingt die Biene um eine Entfernung von 250 Metern zu "beschreiben", ihren Hinterleib 5 mal in einer Zeitspanne von einer halben Minute. Auf diese Weise wird die genaue Lage der Nahrungsquelle mit Hilfe des ausdrcklich beschriebenen Winkels und Abstandes definitiv bestimmt.

Bei Flgen, bei denen der Hin- und Rckflug zur Nahrungsquelle extrem lange dauert, stellt sich fr die Biene ein neues Problem dar: Die Biene kann die Nahrungsquelle nur gem der Sonne beschreiben. Bis aber die Biene die Quelle erreicht hat, hat sich die Sonne alle 4 Minuten um ein Grad weiter bewegt. Nach der Zeit, die die Biene beim Flug verbringt, wrde sich die beschriebene Richtung bereits verndert haben, was somit eine fehlerhafte Beschreibung zur Folge haben wrde.

Doch hat die Biene auch fr dieses Problem eine Lsung. Denn ihr Auge besteht aus hunderten, einzelnen, kleinen, sechseckigen Linsen. Jede Linse sieht nur einen sehr schmalen Bereich wie bei einem Teleskop. Eine Biene, die zu einer bestimmten Tageszeit in Richtung Sonne schaut, kann whrend des Fluges ihre Position immer genau feststellen. Es wird vermutet, dass die Biene dies errechnet, indem sie abhngig von der Zeit die nderung der Helligkeit der Sonne ausnutzt. Infolgedessen stellt die Biene die Richtung der Nahrungsquelle fehlerlos fest, whrend die Sonne sich weiter bewegt, indem sie Korrekturen in den Informationen macht, die sie im Bienenstock weitergibt.

DIE KENNZEICHNUNGSMETHODE DER BLUMEN

Setzt sich die Honigbiene auf eine Blume, erkennt sie sofort, ob der Nektar dieser Blume frher schon von anderen Bienen vollstndig gesammelt wurde. In diesem Fall verlsst sie die Blume sofort. Auf diese Weise spart sie an Zeit und Energie. Wie aber versteht die Biene, dass der Nektar schon frher verbraucht wurde, ohne die Blume zu berprfen?

Andere Bienen, die zuvor die Blume nutzten und ihren Nektar sammelten, kennzeichnen diese Blume, indem sie einen Tropfen eines speziellen Dufts auf der Blume hinterlassen. Eine Biene, die danach kommt, riecht diesen Duft, sowie sie sich auf die Blume setzt. Sie versteht sofort, dass diese Blume unbrauchbar ist und fliegt zu einer anderen. So wird verhindert, dass viele Bienen ihre Zeit umsonst verschwenden.

DAS WUNDER DES HONIGS

Wei man, was fr eine wichtige Nahrungsquelle der Honig ist, den Allah mittels eines kleinen Insekts den Menschen dargeboten hat?

Honig besteht aus Zuckerarten wie Glukose und Fruktose und aus Mineralien wie Magnesium, Kalium, Kalzium, Natriumchlorid, Schwefel, Eisen und Phosphat. Er enthlt die Vitamine B1, B2, C, B6, B5, und B3, deren Anteile sich entsprechend den Qualitten des Nektars und des Bltenstaubs ndern. Auerdem sind im Honig Kupfer, Jod, Eisen und Zink vorhanden. Der Honig enthlt auch einige Hormone.

 

... Aus ihren Leibern kommt ein Trank von unterschiedlicher Farbe, der eine Arznei fr die Menschen ist ...
(Sure an-Nahl: 69)

Wie es im Quran von Allah mitgeteilt wird, ist der Honig ein "Heilmittel fr die Menschen". Die Erklrungen von Wissenschaftlern ber den Honig auf dem Weltkongress ber Bienenzucht in China vom 20. bis 26. September 1995 besttigen auch diese wissenschaftliche Tatsache: Das Thema Therapiemg-lichkeiten mit Bienenprodukten hat auf dem Kongress an Wichtigkeit gewonnen. Insbesondere Wissenschaftler aus den U.S.A. sagten, dass der Honig, das Bienengelee, der Bltenstaub (Pollen) und das Bienenharz (Propolis) viele Krankheiten kuriere. Ein rumnischer Arzt gab an, dass er Honig an Kataraktpatienten angewandt habe und 2002 von seinen 2094 Patienten (=95%) mit Hilfe des Honigs vollstndig gesundeten. Polnische rzte informierten darber, dass das Bienenharz helfe, viele Krankheiten wie Hmorrhoiden, Dermatosen (Hautkrankheiten) und gynkologische Krankheiten zu heilen.

Heutzutage bilden in wissenschaftlich entwickelten Lndern Bienenpro-dukte und die Bienenzucht einen selbstndigen Forschungszweig. Andere ntzliche Eigenschaften des Honigs knnen wir wie folgt beschreiben:

Leichte Verdaulichkeit: Da die Zuckermolekle im Honig sich in eine andere Art von Zucker (von Fruktose zu Glukose) umwandeln knnen, wird der Honig trotz seines hohen Suregehalts sogar von empfindlichsten Mgen leicht verdaut. Dies hilft gleichzeitig, dass Nieren und Gedrme besser funktionieren.

Kalorienarm: Eine andere Eigenschaft des Honigs ist, dass er, verglichen mit der gleichen Menge von Zucker, dem Krper 40 % weniger Kalorien zufhrt, obwohl er dabei einen sehr sen Geschmack hat. Er verschafft dem Krper viel Energie und verursacht dabei keine berflssigen Fettablagerun-gen. Diese Besonderheit allein reicht aus, den Honig als ein berragendes Nahrungsmittel einzustufen.

Schnelle Diffusion: Wenn Honig mit lauwarmem Wasser vermischt wird, diffundiert er in 7 Minuten ins Blut. Dort erleichtert er mit seinen freien Zucker-moleklen die Funktion des Gehirns...

Untersttzende Wirkung fr die Blutbildung: Der Honig deckt einen wichtigen Teil des Energiebedarfs, den der Krper fr die Blutbildung bentigt. Auerdem hilft er bei der Reinigung des Blutes. Er hat auch eine erleichternde und regulierende Wirkung auf den Blutkreislauf. Honig ist ebenfalls ein wichtiger Schutz gegen Arteriosklerose.

Antibakterielle Eigenschaften: Die antibakterielle Eigenschaft des Honigs wird als "inhibitorischer Effekt" bezeichnet. Experimente haben gezeigt, dass die antibakterielle Eigenschaft des verdnnten Honigs sich relativ zum reinen Honig auf das Doppelte erhht. Es ist interessant, dass die neugeborenen Bienenlarven von den mit der Brutpflege beauftragten Bienen mit verdnntem Honig ernhrt werden - als ob sie um diese Eigenschaft des Honigs wssten.

Bienengelee: Bienengelee ist eine im Bienenstock von den Arbeiterbienen produzierte Substanz. Diese nhrstoffreiche Substanz enthlt Zucker, Proteine, Fette und viele Vitamine. Sie wird bei Gesundheitsproblemen die wegen Kraft-losigkeit oder Gewebeschwche auftreten, verwendet.

Es ist offensichtlich, dass Bienen den Honig, von dem sie mehr herstellen, als sie selbst verbrauchen, zu Gunsten des Menschen herstellen. Offensichtlich ist auch, dass sie diese unglaubliche Aufgabe nicht selbstndig erfllen knnten...

Er hat euch alles dienstbar gemacht, was in den Himmeln und auf Erden ist; alles ist von Ihm. Hierin sind wahrlich Hinweise fr nachdenkliche Leute.
(Sure al-Dschathiya: 13)

DAS KAMEL

Es gibt keinen Zweifel, dass alle Lebewesen mit ihren Eigenschaften die endlose Macht und das endlose Wissen ihres Schpfers reflektieren. Diese Tatsache wird in vielen Versen des Qurans mitgeteilt und es wird immer wieder darauf hingewiesen, dass alles, was von Allah erschaffen worden ist, ein Gotteszeichen, nmlich "ein Beweis und ein lehrreiches Beispiel" ist. Im 17. Vers der Sure al-Ghaschiya wird ein Tier erwhnt, nmlich das Kamel, ber welches man sorgfltig nachdenken sollte und woraus eine Lehre gezogen werden soll. In diesem Kapitel werden wir dieses Tier untersuchen, auf das von Allah mit der Aussage "Schauen sie denn nicht zu den Kamelen, wie sie erschaffen sind?" hingewiesen worden ist.

Schauen sie denn nicht zu den Kamelen, wie sie erschaffen sind?...

Schauen sie denn nicht zu den Kamelen, wie sie erschaffen sind und zu dem Himmel, wie er emporgehoben ist und zu den Bergen, wie sie aufgerichtet sind und zu der Erde, wie sie ausgebreitet worden ist? So ermahne; denn du bist zwar ein Ermahner. (Sure al-Ghaschiya: 17-21)

 

Was das Kamel zu einem speziellen Lebewesen macht, ist sein Krper der tagelang Durst und Hunger widerstehen kann. Er kann Tage hindurch eine Last von Hunderten von Kilo tragen. Die Eigenschaften des Kamels zeigen uns, dass das Kamel speziell fr trockene Gebiete erschaffen und dem Menschen dienstbar gemacht wurde. Dies ist ein offensichtlicher Beweis der Schpfung:

...und in allem, was Allah in den Himmeln und auf der Erde erschaffen hat, sind wahrlich Zeichen fr gottesfrchtige Leute. (Sure Yunus: 6)

DAS DEN MENSCHEN ZUR VERFGUNG STEHENDE SPEZIELLE GESCHPF


DER VOR DEM SAND GESCHTZTE KOPF:
Seine Wimpern sind derart ausgebildet, dass sie sich ineinander verschrnken knnen. Bei Gefahr schlieen sie sich automatisch. Die ineinander verschrnkten Wimpern verhindern, dass dem Tier auch nur ein kleines Staubpartikel ins Auge gert. Seine Nase und seine Ohren sind mit langen Haaren bedeckt, um sie vor Sand und Staub zu schtzen.
Sein langer Hals ermglicht es ihm, sogar in einer Hhe von 3 Metern Bltter fressen zu knnen.

FR JEDES GELNDE GEEIGNETE FSSE:
Seine Fe sind mit zwei Zehen ausgestattet, die mit elastischen Fettpolstern verbunden sind. Diese Struktur, die es dem Tier ermglicht, den Boden perfekt zu fassen, besteht aus vier fettartigen Ballen. Sie sind fr jedes Gelnde geeignet.
Seine Hornhaut schtzt den Fu vor Schden, die durch Ste entstehen knnen.
Seine Knie sind mit einer sehr harten und dicken Hornhaut berzogen. Diese Hornhaut schtzt das Tier vor dem sehr heien Wstensand und vor Verletzungen, wenn es sich auf den Sand legt.

DER KAMELHCKER ALS NAHRUNGSSPEICHER:
Der Hcker, der die Form eines Fetthaufens hat, gewhrleistet dem Dromedar whrend einer Hungersnot eine periodische Ernhrung. Somit kann das Tier ohne Wasser drei Wochen lang leben. Whrenddessen verliert es 33 % seines Krpergewichts. Unter denselben Umstnden verliert der Mensch 68 % seines Krpergewichts und stirbt, whrend sein Krper binnen 36 Stunden vollkommen austrocknet.

DAS WRMEISOLIERENDE FELL:
Sein Fell besteht aus dicken und ineinander verfilzten Haaren, die den Krper des Tieres vor Hitze schtzen und den Wasserverlust vermindern. Auerdem erhht das Dromedar seine Krpertemperatur auf bis zu 41C um das Schwitzen herauszuzgern. Auf diese Weise vermindert es den Wasserverlust.
Durch sein dickes Fell ist es in der Lage, im asiatischen Sommer bei Temperaturen bis zu +50 C und im Winter bei Temperaturen bis zu -50 C zu berleben.

WIDERSTANDSFHIGKEIT GEGENBER DURST UND HUNGER

Das Kamel kann 8 Tage ohne Nahrung und Wasser bei einer Temperatur von 50 C leben. Innerhalb dieser Zeitspanne verliert es 22 % seines Gesamtgewichts. Whrend der Mensch bei einem Flssigkeitsverlust von 12 % seines Gesamtgewichts stirbt, lebt das Kamel, obwohl es 40 % des in seinem Krper befindlichen Wassers verliert. Ein anderer Grund der Widerstandsfhig-keit des Kamels gegenber Durst ist, dass es einen Mechanismus besitzt, durch den es seine Krpertemperatur bis auf 41 C erhht. Somit hlt es seinen Wasserverlust tagsber in der Wstenhitze auf minimalem Niveau. In den kalten Nchten der Wste kann das Tier seine Krpertemperatur bis auf 30 C senken.


DAS KAMEL ERNHRT SICH SOGAR VON DORNEN
Das einhckrige Kamel kann auf den Hochebenen Mittelasiens Temperaturen von -52 Grad Celsius standhalten.

PERFEKTE WASSERNUTZEINHEIT

Kamele knnen 130 Liter Wasser in ungefhr 10 Minuten trinken, was einem Drittel ihres Krpergewichts entspricht. Auerdem besitzen Kamele eine labyrinthisch ausgebildete Nasenschleimhaut, die eine 100 mal grere Flche als die Nasenschleimhaut des Menschen aufweist. Dank dieser groen, gefalteten Nasenschleimhaut kann es 66 % der Feuchtigkeit der Luft aufnehmen.

MAXIMALE NUTZUNG VON NAHRUNG UND WASSER

Fast alle anderen Tiere sterben sofort, wenn der in ihren Nieren angestaute Urin in den Blutkreislauf gert. Das Kamel hingegen filtert den in seinem Krper entstehenden Urin wiederholt in seiner Leber und nutzt somit das Wasser und die sich noch darin befindlichen Nhrstoffe maximal aus. Auch die Zusammensetzung des Bluts und der Aufbau der Zellstruktur des Kamels ist den Wstenbedrfnissen angepasst, damit es einen langen Zeitraum ohne Wasser auskommen kann.

Weiterhin verhindert die Form der Zellwnde den Wasserverlust. Die Struktur des Blutes ist derart, dass, auch wenn sich der Flssigkeitsanteil des Krpers auf einem Minimum befindet, es trotzdem nicht dickflssiger wird und daher langsamer fliet. Zustzlich befinden sich in seinem Blut ein hherer Anteil des die Widerstandsfhigkeit gegen Durst steigernden Enzyms Albumin, als bei anderen Lebewesen.

Die Hcker sind fr das Kamel ein weiteres Hilfsmittel. In den Hckern wird Fett mit einem Gewichtsanteil eines Fnftels des gesamten Krpergewichts aufbewahrt. Dass das Fett sich beim Kamel nur an einer Stelle seines Krpers sammelt, verhindert die vermehrte Ausscheidung von Wasser in Verbindung mit dem Fett. Somit wird nur ein Minimum an Wasser verbraucht.

Obwohl ein einhckriges Kamel 30 bis 50 kg Nahrung pro Tag aufnehmen kann, ist es ihm bei schwierigen Bedingungen mglich, einen Monat lang mit nur 2 kg trockenem Gras am Tag auszukommen. Kamele besitzen eine Mund- und Lippenstruktur, die ihnen ermglicht, sehr scharfe Dornen zu fressen, so scharf, dass sie sogar Schuhleder zerreien knnten. berdies kann ihr sehr starker, aus vier Kammern bestehender Magen und das anhngende Verdauungssystem fast alles verdauen was das Kamel frisst. Es kann sogar Materialen wie Kautschuk, der nicht zu seiner Nahrung gehrt, verwerten. Es ist klar, wie wichtig diese Besonderheit in trockener Gegend ist.

SCHUTZMECHANISMUS GEGEN WIRBELWINDE UND STRME

Die Augen von Kamelen haben zwei Reihen Wimpern. Die Struktur der Wimpern ist wie die zweier Kmme, die ineinander stecken, was die Augen vor starken Sandstrmen schtzt. Bemerkenswert ist auch, dass Kamele die ffnungen ihrer Nasenlcher verschlieen knnen, damit kein Sand hinein kommt.

SCHUTZMECHANISMUS GEGEN STARKE HITZE UND EISIGE KLTE

Das den gesamten Krper bedeckende dicke Fell hindert die brennenden Sonnenstrahlen daran, bis auf die Haut des Tieres vorzudringen. Das starke Fell schtzt ebenfalls vor strenger Klte. Whrend Wstenkamelen Temperaturen von bis zu 70 C nichts anhaben knnen, sind zweihckrige Kamele in der Lage, bei Temperaturen bis zu -52 Celsius zu berleben. Diese Kamelart kann sogar in Hhen von bis zu 4000 m ber dem Meeresspiegel berleben.

SCHUTZMECHANISMUS GEGEN BRENNENDEN WSTENSAND

Die Hufe des Kamels, die im Verhltnis zu den Beinen uerst gro sind, sind so ausgelegt, dass das Tier auch in tiefem Sand nicht einsinken kann, und sie sind sehr stark verbreitert. Die spezielle dicke Haut, die Schwielensohlen an der Unterseite der Fe bieten Schutz gegen den heien Wstensand.

Seht ihr denn nicht, dass euch Allah alles in den Himmeln und auf Erden dienstbar machte und Seine Gnade ber euch ausgoss, sichtbar und unsichtbar? Und doch streiten einige ber Allah - ohne Wissen, ohne Anleitung und ohne erleuchtendes Buch.

(Sure Luqman: 20)

Lassen Sie uns jetzt in Anbetracht all dieser Informationen berlegen: Hat das Kamel selbststndig seinen Krper an die Wste angepasst? Hat es seine Nasenschleimhaut und seine Hcker selbstndig gebildet? Oder hat es sich seine Augen- und Nasenstruktur in Anbetracht der Sandstrme selbstndig ausgedacht? Hat es seine Blut- und Zellstruktur selbst zum Zweck des Wasser-haushalts entstehen lassen? Hat das Kamel das Gewebe der Haare seines Krpers selbststndig ausgewhlt? Hat es sich selbst in ein "Wstenschiff" umgewandelt?

DIE FLIEGE
... nie knnen sie jemals eine Fliege erschaffen...

0 ihr Menschen! Ein Gleichnis ist fr euch geprgt worden; so hrt es: Siehe jene, die ihr neben Allah anruft, nie knnen sie jemals eine Fliege erschaffen, selbst wenn sie sich zusammentun. Und wenn ihnen die Fliege etwas raubte, knnten sie es ihr nicht wegnehmen. Schwach sind der Bittende und der Gebetene. Sie schtzen Allah nicht in Seiner wahren Bedeutung ein. Seht, Allah, ist wahrlich der Starke, der Mchtige. (Sure al-Hadsch: 73-74)


Der Rundblick Tausender Linsen

Die sechseckige Struktur der Linsen, aus denen das Auge der Fliege besteht, ermglicht einen viel greren Blickwinkel als normale Linsen. Die Zahl dieser Linsen betragen bei manchen Fliegen bis zu 5000. Auerdem ermglicht die kugelfrmige Struktur der Augen der Fliege auch ihre Rckseite zu sehen. Dadurch entsteht ihr natrlich ein groer Vorteil bei der Flucht vor ihren Feinden.


Der Saugrssel der Fliege: Proboscis
Eine weitere interessante Eigenschaft der Fliege ist, dass sie ihre Nahrungen nicht wie viele Lebewesen in ihrem Mund, sondern auerhalb zerkleinern. Sie ergieen mit ihrem Saugrssel eine spezielle Flssigkeit auf ihre Nahrung. Diese Flssigkeit sorgt dafr, dass die Nahrung einen bestimmten Zustand erreicht, damit die Fliege sie aufsaugen kann. Danach saugt die Fliege die flssige Nahrung mittels den in ihrem Hals befindlichen Saugpumpen in sich hinein.

Natrlich kann weder das Kamel - noch irgendein anderes Lebewesen - dieses tun; es kann sich nicht selbststndig fr die Menschen ntzlich machen.

Die Quranverse "Schauen sie denn nicht zu den Kamelen, wie sie erschaffen sind?" erklrt uns die Existenz dieses Tieres tatschlich am besten. Das Kamel ist wie alles andere erschaffen worden; es ist mit verschiedenen Eigenschaften ausgestattet und es ist als ein Zeichen der berlegenheit des Schpfers auf der Erde angesiedelt.

Als das Kamel erschaffen wurde, war es dazu beauftragt, dem Menschen zu dienen. Der Mensch ist dazu verpflichtet, solche Schpfungswunder in der ganzen Welt zu erkennen, Allah zu erkennen und an Ihn zu glauben, an den Schpfer aller Lebewesen...


   
    


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