Der Quran Zeigt der Wissenschaft den Weg

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Religion und Wissenschaft sind Immer Übereinstimmend

Um ihre Niederlage durch die Wissenschaft zu vertuschen, suchen Materialisten oft Zuflucht in der Propaganda. An erster Stelle steht das Cliché des “Konfliktes zwischen Wissenschaft und Religion”, welches normalerweise von der materialistischen Propaganda benutzt wird. Diese Quellen verhüllen ausgedachte Geschichten, schlagen vor, dass durch die Geschichte hindurch die Religion immer gegen die Wissenschaft war, und dass sich die Wissenschaft nur fortentwickeln kann, wenn die Religion außen vor gelassen wird.

Ein kurzer Blick in die Geschichte der Wissenschaft wird jedoch ausreichen, um die Falschheit dieser Behauptungen aufzuzeigen.

Wenn wir uns die Vergangenheit des Islam anschauen, erkennen wir, dass die Wissenschaft im Mittleren Osten zur gleichen Zeit wie der Quran eingeführt wurde. Pre-Islamische Araber glaubten an jedwede Form des Aberglaubens und des Hörensagens, und unternahmen keine Untersuchungen in das Universum oder die Natur. Mit dem Islam wurde diese Gemeinschaft zivilisiert, und fing an Wissen hoch anzusehen, und begannen durch die Einhaltung der Gebote des Quran die Welt um sie herum zu erforschen. Nicht nur die Araber, sondern viele andere Nationen auch, wie die Iraner, Türken, und Nord Afrikaner, wurden vom Islam erleuchtet. Das Einsetzen des Verstands und der Beobachtung, wie im Quran vorgeschrieben gaben einer großen Zivilisation im 9. und 10. Jahrhundert Auftrieb. Viele Muslimische Wissenschafter der damaligen Zeit machten signifikante Entdeckungen in einer Vielzahl von Disziplinen, wie der Astronomie, Mathematik, Geometrie und Medizin.

Die Wichtigkeit, die dem Wissen im Islam zugeteilt wird, wird auch in dem Ahadith unseres Propheten, Gottes Boten, Friede sei mit ihm, offenbar. Es existiert eine Vielzahl von Ahadiths, die die Muslime ermutigen Wissen zu erstreben und es zu verbreiten. Einige lesen sich wie folgt:

Jemand, der auf dem Pfad zur Erstrebung des Wissens ist, den führt Gott weiter auf einen Pfad zum Garten (des Paradies)… Die Gelehrten sind die Erben der Propheten, denn die Propheten hinterließen kein Vermächtnis des Reichtums, sondern des Wissens. Somit wird jeder, der daran teilhat, reichlich davon profitieren.44

Kulları içinde ise Allah'’tan ancak alim olanlar ‘İçleri titreyerek-korkar’. Şüphesiz Allah, üstün ve güçlü olandır, bağışlayandır. (Fatır Suresi, 28)

Allah, gerçekten Kendisi’nden başka ilah olmadığına şahitlik etti; melekler ve ilim sahipleri de O’ndan başka ilah olmadığına adaletle şahitlik ettiler. Aziz ve Hakim olan O’ndan başka ilah yoktur. (Al-i İmran Suresi, 18)

Ein Gläubiger ist niemals zufrieden mit dem Aneignen von Wissen; er lernt weiter bis zum seinem Tode und dem Einzug ins Paradies. 45

Es wird erzählt, dass der Prophet nach seinem Abendgebet zu sagen pflegte, “O Gott, ich erbitte mir von Dir nutzbringendes Wissen, annehmbare Taten, und gute Belohnung. 46

Eine wichtige Rolle im Transfer von wissenschaftlichem Wissen nach Europa sowie dem eigenen Hervorbringen vieler Muslimischer Wissenschaftler, war Andalusien der Schmelztiegel der revolutionärsten Entdeckungen und des wissenschaftlichen Fortschritts, besonders im Bereich der Medizin. Muslimische Physiker spezialisierten sich nicht nur in einem Bereich, sondern unternahmen Studien in vielen Bereichen, einschließlich der Pharmakologie, Operationen, Ophthalmologie, Gynäkologie, Physiologie, Bakteriologie und der Hygiene. Einer der bekanntesten andalusischen Physiker war Ibn Juljul (?-992), der intensivste Studien an medizinischen Kräutern unternahm, und der Werke über die Herkunft der Medizin und der medizinischen Kräuter schrieb. Ein weiterer ausgezeichneter Physiker seiner Zeit war Abu Ja'far Ibn al-Jazzar (?-1009) aus Tunesien, der die Wissenschaft der Drogentherapie zur Bekämpfung von spezifischen Symptomen und Krankheiten perfektionierte, und mehr als 30 Bücher geschrieben hat. Abd al-Latif al-Baghdadi (1162-1231) ist bekannt für seine Studien in der Anatomie. Er behob Fehler, die in der Vergangenheit in anatomischen Studien mehrerer Körperknochen gemacht wurden, wie etwa dem Gebiss und dem Brustkorb. Baghdadis Buch Al-Ifade ve'l Itibar wurde 1788 erneut veröffentlicht, und ins Lateinische, Deutsche und Französische übersetzt. Sein Buch Makalatun fi'l Havas handelt von den fünf Sinnen.

world

Al-Biruni war ein Muslimischer Wissenschaftler des 11. Jahrhunderts. Er wusste bereits 600 Jahre vor Galileo, dass sich die Erde um ihre eigene Achse dreht, und ermittelte den Erdumfang bereits 700 Jahre vor Newton.

Muslimische Anatomisten bestimmten die Anzahl an Knochen im menschlichen Gebiss korrekt, und entdeckten die Existenz dreier Knöchelchen im Ohr. Einer der führenden Muslimischen Wissenschaftler in der Anatomie war Ibn Sina (980-1037), im Westen als Avicenna bekannt. In seinen jungen Jahren gelehrt in der Literatur, Mathematik, Geometrie, Physik, Naturwissenschaft, Philosophie und Logik, war Ibn Sina nicht nur im Osten weit bekannt, sondern auch im Westen. Sein bekanntestes Werk, al-Qanun fi al-Tibb, bekannt im Westen als der “Kanon”, wurde im Arabischen verfasst, und nach seiner Übersetzung ins Lateinische im 12. Jahrhundert ein Lehrbuch an den Schulen in Europa bis zum 17. Jahrhundert. Der Kanon handelt von Krankheiten und Drogen auf eine systematische Art. Daneben schrieb er mehr als 100 Bücher zur Philosophie und der Naturwissenschaften. Ein signifikanter Anteil an medizinischem Wissen im Kanon wird heute noch angewandt.

Zakariya Qazwini entgegnete vielen fehlerhaften Glauben über das Herz und dem Gehirn, die seit Aristoteles vorgegeben wurden. Die Tatsachen, die er über das Herz und dem Gehirn gegeben hat, sind sehr nahe an dem Wissen von heute.

Die Arbeiten in der Anatomie von Zakariya Qazwini, Hamdullah al-Mustaufi al-Qazwini (1281-1350), und Ibn al-Nafis legten das Fundament für die moderne Medizin. Diese Wissenschaftler demonstrierten schon so früh wie dem 13. und 14. Jahrhundert die Verbindung zwischen dem Herz und den Lungen, und dass die Arterien Sauerstoffhaltiges Blut transportieren, und die Venen das Sauerstoffarme Blut wieder abtransportieren, dass das Blut in den Lungen Sauerstoff erhält, und dass das Sauerstoffreiche Blut, dass zum Herzen zurückgelangt zum Gehirn und anderen Organen im Körper via der Aorta gelangt.

Das erste Band von Ali ibn Isa's (?-1038) dreiteiligem Werk über die opthalmologische Krankheit, Tadhkirat al-Kahhalin fi'l Ayn und Emraziha genannt, ist in seiner Gesamtheit der Anatomie des Auges gewidmet und beinhaltet sehr detaillierte Informationen. Das Werk wurde ins Lateinische und Griechische übersetzt.

Muhammad ibn Zakariyya ar Razi (Rhazes) (865-925), Burhan al-din Nafis (?-1438), Isma'il Jurjani (?-1136), Qutb al-Din al-Shirazi (1236-1310), Mansur ibn Muhammad, Abu al-Qasim al-Zahrawi (Albucasis) sind nur einige der Muslimischen Wissenschaftler, die für ihre Studien der Astronomie, Mathematik, Medizin und Anatomie bekannt sind.

Es gibt auch viele Muslimische Wissenschaftler, die einen großen Beitrag zu verschiedenen Disziplinen neben der Medizin und der Anatomie geleistet haben. Zum Beispiel wusste Al-Biruni, dass sich die Erde um die eigene Achse drehte, einige 600 Jahre vor Galileo, und den Erdumfang mehr als 700 Jahre vor Newton berechnet hat. Ali Kushchu, ein Wissenschaftler des 15. Jahrhunderts, war der Erste, der eine Karte des Mondes erstellte, und eine Region auf dem Mond nach sich benannt bekam. Thabit ibn Qurrah (Thebit), der im 9. Jahrhundert lebte, erfand die Differenzialrechnung Jahrhunderte vor Newton.

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Ali Kuscu, ein Wissenschaftler des 15. Jahrhunderts, war der erste, der eine Karte des Mondes malte, und eine Region auf dem Mond wurde nach ihm benannt.

Battani, ein Wissenschaftler des 10. Jahrhunderts, ist der erste Entwickler der Trigonometrie. Abul Wafa Muhammad al-Buzjani führte als erstes die “Sekante-Kosekante” in die Trigonometrie ein. Al-Khwarizmi schrieb das erste Buch über Algebra im 9. Jahrhundert. Al-Maghribi erfand die Gleichung, die heute als Paskaldreieck bekannt ist, einige 600 Jahre vor Paskal selber. Ibn al-Haitham (Alhazen), der im 11. Jahrhundert lebte, war der Vater der Optik. Roger Bacon und Kepler nutzten seine Arbeit, und Galileo erfand das Teleskop anhand seiner Aufzeichnungen. Al-Kindi (Alkindus) erfand die relative Physik und die Theorie der Relativität einige 1100 Jahre vor Einstein. Shams al-din, der 400 Jahre vor Pasteur lebte, war der Erste, der die Existenz von Bakterien entdeckte. Ali ibn al-Abbas lebte im 10. Jahrhundert und war der Erste, der Krebsoperationen unternahm. Im gleichen Jahrhundert führte Ibn el Jessar den Grund und die Heilmethode gegen Lepra ein. Diese Muslimischen Wissenschaftler, nur einige von ihnen sind hier erwähnt, haben alle wichtigen Entdeckungen gemacht, die das Fundament für die heutige moderne Wissenschaft legten.

Wenn wir uns die westliche Zivilisation anschauen, sehen wir, dass die Ankunft der modernen Wissenschaft gleichzeitig mit dem Glauben an Gott einhergeht. Das 17. Jahrhundert, das als “Epoche der wissenschaftlichen Revolution” bekannt war, war voller Wissenschaftler, deren oberstes Ziel es war, das Universum und die Natur, die von Gott erschaffen wurde, zu erkunden. Alle wissenschaftlichen Institute in den verschiedenen Ländern wie England und Frankreich hatten ihr Hauptaugenmerk auf “das Näherkommen zu Gott durch die Entdeckung Seiner Gesetze” gerichtet. Der gleiche Trend fand seinen Weg ins 18. Jahrhundert. Einige der Wissenschaftler, die für ihren Glauben an Gott bekannt sind, und die einen signifikanten Beitrag zur Welt der Wissenschaft machten, waren Newton, Kepler, Copernicus, Bacon, Galileo, Pascal, Boyle, Paley und Cuvier, um nur einige zu nennen. (Für eine ausführliche Liste blättern Sie bitte zum Kapitel “Wissenschaftler im Glauben”).

Diese Wissenschaftler glaubten an Gott und praktizierten wissenschaftliche Forschung mit einer Inspiration, die aus ihrem Glauben stammte. Eine der besten Indikatoren dafür waren die “Bridgewater Treatises”, eine Reihe Publikationen, die im frühen 19. Jahrhundert in England veröffentlicht wurden. Eine Anzahl von Wissenschaftlern unternahm Forschungen in eine Vielzahl von Disziplinen, und definierte das Objekt ihrer Studie als “die Zeichen von Harmonie und Ordnung, die Gott in dem Universum und der Natur erschaffen hat”. Die von diesen Wissenschaftlern eingesetzte Methode wird “Natürliche Theologie” genannt, was bedeutet, “Gott durch die Natur erkennen”.

Es war William Paleys Natural Theology: Evidences of the Existence and Attributes of the Deity, Collected From the Appearances of Nature, das 1802 veröffentlicht wurde, welches den Bridgewater Treatises den Weg bereitete. In diesem Buch gab Paley Beispiele über das Design von Lebewesen, zeigte damit sein eingehendes Wissen über die Anatomie.

Paleys Werk als Vorbild nehmend, erging ein Anruf an die nominierten Mitglieder der Royal Society of London. Desweiteren wurde angeordnet, dass diejenigen, die gewählt wurden angehalten werden sollten tausend Kopien eines Werkes zu schreiben, drucken oder zu veröffentlichen: “Über die Macht, dem Wissen und der Güte Gottes als Manifest in der Schöpfung, dargestellt durch die Werke aller annehmbaren Argumente, wie zum Beispiel der Verschiedenheit und der Formierung Gottes Kreaturen, in den Tieren, dem Pflanzen und Mineralienreich; die Auswirkungen der Faulung und somit der Umwandlung; der Konstruktion der menschlichen Hand und der unendlichen Verschiedenheit der anderen Argumente; sowie durch die Entdeckung der antiken und modernen Kunst, Wissenschaft und der Gesamtheit der modernen Literatur.”

  • The Adaptation of External Nature to the Moral and Intellectual Constitution of Man", von Thomas Chalmers (1833)
  • "Chemistry, Meteorology, and Digestion", von William Prout, M.D. (1834)
  • "History, Habits, and Instincts of Animals", von William Kirby (1835)
  • "The Hand, as Evincing Design", von Sir Charles Bell (1837)
  • "Geology and Mineralogy", von Dean Buckland (1837)
  • "The Adaptation of External Nature to the Physical Condition of Man", von J. Kidd, M.D. (1837)
  • "Astronomy and General Physics", von Dr. William Whewell (1839)
  • "Animal and Vegetable Physiology", von P. M. Roget, M.D. (1840).

Die Bridgewater Treatises sind nur ein Beispiel, in dem Religion auf Wissenschaft trifft. Der Hauptanreiz hinter den zahlreichen wissenschaftlichen Studien, die sowohl vor als auch nach diesen Werken unternommen wurden, war das von Gott geschaffene Universum kennenzulernen, und somit Seine Allmächtigkeit zu erlangen.

michael denton

Michael Denton

Die Abweichung der wissenschaftlichen Gemeinschaft von diesem eigentlichen Kurs wurde durch die Dominanz der materialistischen Philosophie des 19. Jahrhunderts in der westlichen Kultur hervorgerufen, welche das Ergebnis sozialer und politischer Bedingungen war. Dieser Prozess wird in seiner Gänze in Darwins Evolutionstheorie deutliche, was in den direkten Gegensatz mit den vorherigen Ansichten, der Präsentation der Wissenschaft und der Religion als zwei verbitterte Quellen des Wissens, gipfelte.

Zu dieser Entwicklung Bezug nehmend, machten die britischen Forscher Baigent, Richard Leigh und Henry Lincoln folgenden Kommentar:

Für Isaac Newton war Wissenschaft eineinhalb Jahrhunderte vor Darwin nicht von der Religion getrennt, sondern ganz im Gegenteil ein Aspekt der Religion, und ihr ultimativ untergeben… Aber die Wissenschaft in Darwins Zeit wurde genau das, trennte sich vom Kontext, in der sie vorher existiert hatte und baute sich selbst als absolute Rivalin auf, ein alternatives Behältnis für die Meinung. Das Ergebnis war, dass die Religion und die Wissenschaft nicht länger zusammen funktionierten, sondern eher sich gegenüber standen, und die Menschheit vermehrt gezwungen war, sich zwischen beiden zu entscheiden.47

Heute jedoch wird dieser wahrgenommene Konflikt zwischen der Religion und Wissenschaft als gegensätzlich zu den Funden der Wissenschaft gesehen. Die Religion sagt, dass das Universum aus dem Nichts erschaffen wurde, und die Wissenschaft hat Beweise für die Tatsache gefunden. Die Religion lehrt uns, dass alle Lebewesen von Gott erschaffen worden sind, und die Wissenschaft nährt uns mit den Beweisen dafür in dem Design der Lebewesen. In seinem Buch Nature's Destiny schrieb Michael Denton: "Wissenschaft, die über Jahrhunderte der größte Freund des Atheismus und der Skepsis war, wird nun endlich in den letzten Tagen des Millenniums, das, was Newton und viele der frühen Befürworter so vehement wünschten – der "Verteidiger des anthropozentrischen Glaubens."48

scientific american

Scientific American September 1999

Diese Feststellung durch die Wissenschaft half einer wachsenden Anzahl an Wissenschaftlern einen tieferen Glauben an Gott zu Erlangen. Der bekannte Biochemiker Michael Behe weist auf diese Tatsache hin wenn er sagt, "Im Übrigen sind Wissenschaftler, die an Gott oder die Realität hinter der Natur glauben, viel häufiger, als die populären Medien es einen glauben lassen. Es gibt keinen Grund zu denken, dass 90 Prozent der allgemeinen Öffentlichkeit, die an Gott glaubt, anders wäre als diese Wissenschaftler."49

Mit der Feststellung durch die Wissenschaft konfrontiert bleibt alles, was die Materialisten tun können, einen bestimmten Druck aufzubauen, und die restliche wissenschaftliche Gemeinschaft zu verängstigen. Im Westen muss ein Wissenschaftler bestimmten Erwartungen erfüllen um befördert zu werden, seinen M.D. oder Ph.D. zu erlangen, oder muss seine Berichte in wissenschaftlichen Journalen veröffentlicht wissen. Das wichtigste Kriterium ist die Evolutionstheorie unangefochten zu akzeptieren. Aus diesem Grund müssen einige Wissenschaftler den Mythos Darwinismus aufrecht erhalten, auch wenn sie ihn eigentlich ablehnen, unabhängig der Zeichen der Schöpfung. In einem Artikel, der im Magazin Scientific American mit dem Titel “Wissenschaftler und Religion in Amerika” im September 1999 veröffentlicht wurde, deutet der Soziologe Rodney Stark von der University of Washington auf den Druck, der auf die Wissenschaftler ausgeübt wird, hin:

Es gab 2000 Jahre des Marketings, dass, wolltest du eine wissenschaftliche Person werden, du deinen Geist frei von den Fesseln der Religion halten musstest… In den Forschungsuniversitäten hielten religiöse Menschen den Mund. Und die ungläubigen Menschen wurden diskriminiert. Es gibt ein Punktesystem für die Ungläubigen in den oberen Rängen..50

Eine weitere Facette des systematischen Kampfes, der von den Materialisten gegen die Wissenschaft geführt wurde, sind die propagandistischen Methoden, die wir schon erwähnt hatten. Zentrale Mottos dieser Propaganda sind “religiösen Konflikte mit der Wissenschaft”, oder “Wissenschaft muss materialistischer sein”.

Schauen wir uns jetzt an, warum diese Behauptungen unlogisch und unhaltbar sind.

Die Reaktion der mittelalterlichen Kirche gegen Wissenschaftler

Anti-religiöse Kreise nutzen üblicherweise die irrenden Praktiken und Reaktionen der Mittelalterlichen Kirche als Waffe gegen die Religion. Es wird gesagt, dass die Kirche Europa schadete und ihr starkes Leid zufügte. Impliziert durch diese Bemühungen ist der Versuch, die Mittelalterliche Kirche mit der Religion zu verbinden, und die Botschaft zu verkünden, dass “falls die Religion überlebt, wir alle in der Dunkelheit des Mittelalters begraben werden”. Die wahre Religion jedoch kommt nicht in den Praktiken und der Reaktion der katholischen Kirche vor.

Die katholische Kirche legte die wahre Offenbarung durch den Propheten Jesus ab, und nahm bestimmte ungläubige Praktiken an. Die Wissenschaft erfuhr unzweifelhaft großen Schaden durch die Hand der Kirche, die von Geistlichen beherrscht wurde, die dem besonderen Wohl einiger weniger dienten, sich somit komplett von der Göttlichen Quelle abwandten. Diese historische Entwicklung jedoch kann nicht der Religion des Islam zugesprochen werden. Der Islam basiert nicht auf dem Aberglauben der Geistlichen, sondern nur auf dem Quran, der das Wort Gottes ist.

Middle Ages, the Inquisition,

Die Katholische Kirche nahm gewisse ungläubige Praktiken an, verbannte die Offenbarungen durch den Propheten Jesus. Selbst Wissenschaftler wie Galileo spürte eine strenge Resonanz von der Kirche. Das Bild zeigt das Verfahren gegen Galileo während der Inquisition.

Ein signifikantes Beispiel zeigt, dass die Bigotterie der katholischen Kirche hat nicht mit dem Glauben zu tun, sondern das Wissenschaftler wie Galileo, die durch die Kirche verurteilt wurden, eigentliche fromme Menschen waren. (Der Glaube dieser Wissenschaftler wird im zweiten Teil dieses Buches detaillierter untersucht). Dieses Beispiel zeigt mal wieder, dass der von der religiösen Einrichtung ausgeübte Druck auf die Wissenschaft nicht eine Folgerung des Glaubens war, sondern eine Täuschung der Religion.

Kritik basierend auf der Bibel und der Tora

Ein Anzahl an Materialisten, die die Religion und Wissenschaft als schädlich darstellen wollen, geben nicht nur Beispiele aus den Praktiken der katholischen Kirche, sondern zitieren auch Passagen aus der Tora oder der Bibel, um zu zeigen, wie sie den wissenschaftlichen Entdeckungen entgegenstehen. Beide beinhalten viele Aberglauben, die der Mensch erfunden hat. Daher wäre es sehr falsch diese Bücher als eine fundamentale Referenzquelle der Religion zu nutzen.

Der Quran andererseits ist die Offenbarung Gottes. Er wurde nicht ein bisschen verändert; nicht einmal ein Buchstabe wurde geändert. Aus diesem Grund gibt es keine Gegensätze oder Fehler im Quran. Alle Tatsachen, die vom Quran offenbart werden, gehen parallel mit wissenschaftlichen Funden einher. Mehr noch konnten zahlreiche wissenschaftliche Funde in der heutigen Zeit nur entdeckt werden, weil der Quran diese den Menschen vor 1.400 Jahren gesagt hat. Diese sind wichtige Wunder des Quran und ein definitiver Beweis dafür, dass er das Wort Gottes ist. (Einige der wissenschaftlichen Fakten, die im Quran vorkommen werden in späteren Kapiteln behandelt).

Sich dessen bewusst zitieren Materialisten, die keinen Vers aus dem Quran für ihre Zwecke einsetzen können, nur aus der Bibel oder der Tora, um ihre anti-religiösen Ansichten auszudrücken.

Die Behauptung, dass "Wissenschaft materialistisch sein sollte"

Ein weiteres propagandistisches Werkzeug der Wissenschaftler ist das Cliché, dass “nur wissenschaftliche Studien zählen, und diese daher nur materialistisch sein können”.

Eigentlich ist das nur ein Wortspiel, das jeder, der ein wenig darüber nachdenkt, erkennt. Es ist wahr, dass wissenschaftliche Studien wichtig sind, aber das bedeutet nicht, dass sie materialistisch sein müssen; denn “Materie studieren” und “materialistisch sein” sind zwei verschiedene Dinge.

Wenn wir Materie untersuchen, nehmen wir an, dass diese Materie Wissen und Design enthält, die zu groß ist, um zufällig dahergekommen zu sein. Wir erkennen an, dass dieses Wissen und das Design absichtlich von einem intelligenten Wesen erschaffen worden ist, obwohl wir dieses nicht sehen. Bedenken wir zum Beispiel eine Höhle, von der wir nicht, ob vor uns schon mal jemand drin war. Sehen wir beim Eintreten beeindruckende, ehrergiebige Malereien an den Höhlenwänden, schließen wir daraus, dass “ein intelligentes Wesen vor uns dagewesen sein muss, das diese vielen Arbeiten erstellt hat”. Wir mögen niemals dieses intelligente Wesen sehen werden, aber wir wissen ob seiner Existenz durch diese Malereien.

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Wenn wir beim Eintreten in eine Höhle eindrucksvolle und wunderschöne Bilder an den Wänden sehen, schließen wir daraus, dass "ein intelligentes Wesen vor uns dagewesen sein muss, der augenscheinlich dieses Werk vollbracht hat". Obwohl wir wohl dieses intelligente Wesen nie zu sehen bekommen, wis- sen wir um seine Existenz durch diese Artifakte.

Aus diesem Grunde studiert die Wissenschaft die Natur, und entdeckt, dass es eine Anordnung in der Natur gibt, die durch keine materiellen Faktoren beschrieben werden kann, und dass dieses Design nur durch eine supra-materielle Weisheit hervorgebracht worden sein kann.

Mit anderen Worten wimmelt die materialistische Welt nur so von offensichtlichen Zeichen Gottes schaffender Macht und Autorität.

Bigotte Materialisten und Dogmatische Ansätze

Jemandem, der sich einer bestimmten Ansicht unterwirft, ist freigestellt, ob diese Ansicht durch wissenschaftliche Fakten belegt werden kann, und zu diesem Zwecke wissenschaftliche Forschung betreiben. Eine Person zum Beispiel, kann behaupten, dass die Welt flach ist, und Forschung betreiben, um seine Annahme zu stützen. Das Wichtigste ist wie diese Person die gesammelten wissenschaftlichen Daten einsetzt. Ein Wissenschaftler, der wissenschaftliche Ergebnisse objektiv betrachtet wird schwerlich Beweise finden, dass die Erde eine Scheibe ist, ganz im Gegenteil wird er erfahren, dass die Erde elliptisch ist. In diesem Fall muss diese Person die Wahrheit ohne Vorurteil zugeben und seinen vormaligen Glauben ablegen.

Robert Shapiro

Robert Shapiro

Das gleiche gilt für den Materialismus. Die Wissenschaft hat bewiesen, dass Materie kein absolutes Wesen ist, sondern einen Anfang hat. Mehr noch zeigt sie, dass es ein verblüffendes Design der Natur ist. Daher haben materialistische Wissenschaftler eingesehen, dass ihre Theorien nicht anwendbar sind, und dass die Wahrheit eigentlich genau das gegensätzliche zu ihren Behauptungen ist.

Interessanterweise jedoch halten diese Personen blind am Materialismus fest, und zeigen eine erstaunliche Hartnäckigkeit an “ihrem” Glauben festzuhalten. Der Harvard Genetiker Richard Lewontin, ein bekannter Materialist und Evolutionäre entschuldigt seinen dogmatischen Materialismus mit diesen Worten:

Es ist nicht, dass diese Methode und Institution der Wissenschaft uns irgendwie dazu verleitet eine materielle Erklärung dieser phänomenalen Welt zu akzeptieren, ganz im Gegenteil, sind wir von unseren mutmaßlichen Annahme aus materiellen Gründen gezwungen einen Apparat von Investigationen zu erschaffen, und eine Reihe von Konzepten, die materielle Erklärungen herstellen, egal wie kontraproduktiv, egal wie mystisch für die Nichteingeweihten. Darüber hinaus ist der Materialismus absolut, daher können wir keinen Göttlichen Fuß in der Tür dulden. 51

Hier schildert Lewontin eigentlich die Einstellung aller Materialisten. Wie er zugibt verschreiben sich die Materialisten zu aller erst der materialistischen Ideologie, und dann schauen sie nach Beweisen, um ihre Ideologie zu beweisen. Damit soll gesagt sein, dass der Materialismus kein Entschluss ist, auf den die Materialisten durch wissenschaftliche Forschung gelangt sind, sondern ein Vorurteil, den sie der Wissenschaft zuschreiben.

Die gleiche Vorstellung wird durch diese Worte eines anderen Evolutionisten auch verkörpert. In seinem Buch mit dem Titel Origins: A Skeptic's Guide to Creation of Life on Earth bezeugt der berühmte Evolutioniste Robert Shapiro seine Verpflichtung gegenüber der Evolutionstheorie:

Es wird einen Tag in der Zukunft geben, an dem alle sinnvoll durchgeführten chemischen Experimente zur Entdeckung einer wahrscheinlichen Herkunft des Lebens eindeutig fehlschlagen. Des Weiteren könnten neue geologische Beweise ein plötzliches Erscheinen von Leben auf der Erde andeuten. Zu guter letzt könnten wir das Universum erforscht und keine Spur von Leben gefunden haben, oder irgendwo ein Prozess, der zum Leben führt. In einem solchen Fall sollten sich einige Wissenschaftler für Antworten an die Religion wenden. Andere jedoch, ich selber auch, würden versuchen die übriggebliebenen, weitaus weniger wahrscheinlichen wissenschaftlichen Erklärungen zu nehmen, in der Hoffnung, dass eine davon wahrscheinlicher ist als die Vorherigen. 52

Was Shapiro hier meint, wenn er sagt “wissenschaftliche Erklärungen” ist eigentlich “materialistische Erklärungen”. Diese blinde Hingabe zum Materialismus hat Shapiro und viele Tausende wie er dazu gebracht, einem fanatischen Irrglauben aufzusitzen. Was sie eigentliche sagen ist, dass “egal welche Beweise geliefert werden, wir werden nicht an Gott glauben”.

Am interessantesten ist, dass diese Besessenheit nicht nur auf die heutigen Materialisten alleine zutrifft. Im Quran offenbart Gott wichtiges Wissen über die Menschen, die Ungläubige bleiben möchten. Zum Beispiel die Ägypter, die zum Propheten Moses, der ihnen eine Vielzahl an Wunder zeigte, sagten, dass ... “Was auch immer an Wunderzeichen du uns bringen magst, um uns zu bezaubern, wir glauben dir doch nicht!” (Sure al-A’raf, 132), haben die gleiche Einstellung wie die Materialisten heute. Gott bezieht sich auf diese Menschen wie folgt:

Und einige unter ihnen hören dir zu. Doch Wir haben auf ihre Herzen Hüllen und in ihre Ohren Taubheit gelegt, so dass sie ihn nicht verstehen. Obwohl sie jedes Zeichen (der Wahrheit) sehen, glauben sie nicht daran. Wenn sie zu dir kommen, um mit dir zu streiten, sprechen die Ungläubigen daher: "Siehe, das ist weiter nichts als Fabelei der Vorfahren." (Sure al-An'am, 25)

Und bei Allah haben sie den feierlichsten Eid geschworen: Wenn nur ein Wunder zu ihnen käme, wahrlich, dann würden sie daran glauben. Sprich: "Über Wunder verfügt nur Allah!" Doch was macht euch (so) sicher, dass sie daran glauben, wenn sie kämen? (Sure al-An'am, 109)

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Jede Kreatur wurde von Gott mit der größten Harmonie und dem per- fekten Design erschaffen. Beim Untersuchen des Designs einer Eulenfeder, oder dem Beobachten ihres majestätischen Fluges durch die Nacht, wird eine Person, die ihren Verstand benutzt und seinem Gewissen folgt, die ewige Macht und Weisheit Gottes erkennen und hul- digen.

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Fussnote

44. Al-Kulayni, Usul al-Kafi, kitab fadl al-'ilm, bab thawab al-'alim wa al-muta'allim, Hadith 1

45. Tirmidhi, 222 

46. Tirmidhi, 2487, Ahmad and Ibn Majah, narrated by Umm Salamah

47.Michael Baigent, Richard Leigh, Henry Lincoln, The Messianic Legacy, Gorgi Books, London: 1991, S. 177-178

48.Michael Denton, Nature's Destiny: How the Laws of Biology Reveal Purpose in the Universe, The New York: The Free Press, 1998, S. 389

49.Michael J. Behe, Darwin's Black Box, New York: Free Press, 1996, S. 239

50. Edward J. Larson and Larry Witham, Scientists and Religion in America, Scientific American, September 1999, S. 81

51.Richard Lewontin, The Demon-Haunted World, The New York Review of Books, Januar, 9, 1997, S. 28 

52. Michael J. Behe, Darwin's Black Box, New York: Free Press, 1996, S. 234

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