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Einleitung

Wann immer die Evolutionstheorie zur Sprache kommt, löst sie die verschiedensten Emotionen aus. Einige - im allgemeinen materialistisch gesonnenen Kreise – nehmen an, die Evolutionstheorie sei eine durch die Wissenschaft bewiesene Tatsache. Sie verteidigen die Theorie intensiv und lehnen ebenso intensiv jegliche gegenteilige Meinung ab.

Die zweite Gruppe hat schlicht keine Ahnung von den Behauptungen der Evolutionstheorie. Diese Personen kümmern sich kaum um sie, denn sie sind sich nicht dessen bewusst, wieviel Schaden die darwinistische Lehre der Menschheit in den vergangenen 150 Jahren zugefügt hat. Trotz der Tatsache, dass die Evolutionstheorie wissenschaftlich nicht bewiesen ist, ist es aus der Sicht dieser Leute kein Problem, sie mit Begeisterung zu verteidigen, und sie den Menschen als bewiesene, naturgeschichtlich fundamentale Tatsache zu präsentieren. Was jedoch wirklich in der Natur vorgeht, davor halten sie ihre Augen fest geschlossen.

Selbst wenn sie wissen, dass diese Theorie jede wissenschaftliche Kredibilität verloren hat, können sie diejenigen nicht ernst nehmen, die sie immer noch für wichtig halten, da sie sie selbst nicht für wichtig halten. Sie halten es für unnötig, die Ungültigkeit der Theorie zu erklären oder Bücher zu veröffentlichen und Konferenzen zu dem Thema abzuhalten, da die Theorie in ihren Augen bereits passé ist, ein alter Hut.Eine dritte Gruppe besteht aus denen, die unter dem Einfluss materialistischer Propaganda die Theorie als wissenschaftlich gegebene Tatsache hinnehmen und nach einem Mittelweg suchen zwischen der Theorie und dem Glauben an Gott. Sie akzeptieren die Auffassung des Darwinismus über den Ursprung des Lebens Wort für Wort, versuchen jedoch, eine Brücke zu bauen zwischen der Evolutionstheorie und dem religiösen Glauben, indem sie sagen, Evolution geschehe, weil Gott es so wolle.

Doch jede dieser Ansichten ist falsch, denn die Evolutionstheorie kann vernünftigerweise nicht als wissenschaftliche Tatsache dargestellt werden, als unwichtig gehalten oder als mit der Religion konform gesehen werden. Denn wie dieses Buch zeigen wird, ist die Evolutionstheorie ein religionsferner Gedanke mit einem ideologischen Hintergrund, die durch materialistisch denkende Kreise mit der Absicht aufgeworfen wurde, den Atheismus zu festigen und zu verankern. Außerdem wird sie vehement verteidigt von Leuten, die dem Materialismus verfallen sind, denn sie basiert auf materialistischer Philosophie und bietet eine materialistische Erklärung der Welt.

Seit dem Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Theorie durch Charles Darwin bis in die heutige Zeit hat sie der Menschheit nichts anderes als Konflikte, Ausbeutung, Krieg und Degeneration gebracht. Deswegen ist es essenziell, dass wir uns ein genaues Verständnis des Themas aneignen und sie auf der ideologischen Ebene ernsthaft bekämpfen.

Das vorliegende Buch wird die Evolutionstheorie auf sehr ungewöhnliche Weise angehen und auf den Irrtum der diese Theorie verteidigenden, frommen Menschen antworten. Aus dieser Sicht gilt diese Arbeit als Antwort an bestimmte gewisse Muslime, die sich bemühen, zwischen der Evolutionstheorie und der Schöpfung Gemeinsamkeiten zu finden oder sogar Beweise aus dem Quran erbringen wollen. Keineswegs ist es unser Ziel, die Muslimischen Evolutionisten herabzusetzen. Unser Ziel ist es, zu erläutern, dass diese Annäherung an die Evolutionstheorie falsch ist, ihnen in dieser Beziehung gedanklich zu helfen, und die Gelegenheit zur Aneignung eines besseren Blickwinkels zu geben.

Ein weiteres Thema dieses Buches ist der über keine wissenschaftliche Grundlage verfügende Darwinismus, der darauf abzielt, die Religion zu untergraben. Demzufolge weist das Buch auf die Gefahren hin, die den Muslimen drohen, wenn sie diese Theorie nicht ernst nehmen, als unwichtig ansehen, und es als unnötig betrachten, gegen diese Theorie einen ideologischen Kampf zu führen.

Gläubige sollten diese Theorie und ihre ideologische Bedeutung nicht verteidigen, denn beide stehen im Widerspruch zu den Wahrheiten des Islam. Manche mögen die Theorie vielleicht unterstützen, weil sie sich nicht bewusst sind, welche Katastrophen sie über die Menschheit gebracht hat, dass sie unterstützt wird von Menschen, die die Religion hassen und dass sie die Tatsache der Schöpfung leugnet. Da dem so ist, sollten Muslime, die nur wenige Informationen zu dem Thema haben, es vermeiden, diesem Weg zu folgen, denn Gott sagt den Gläubigen im Quran:

Und befasse dich mit nichts, wovon du kein Wissen hast. Seht, Gehör, Gesicht und Herz, alles wird dafür zur Rechenschaft gezogen. ((Sure 17:36 – al-Isra')

Das Verhalten eines vorbildlichen Muslims hingegen ist es, ein Thema genau zu erforschen, zu erlernen und sich demgemäss zu benehmen:

Wer sich aber (Gott) ergibt – diese streben nach Rechtleitung. (Sure 72:14 – al-Dschinn)

Muslime, die an die Evolutiostheorie glauben, sollen, wie aus den Geboten dieser Quranverse hervorgeht, zuerst über die Evolutionstheorie sorgfältig nachdenken, dann umfangreiche Nachforschungen anstellen, und schliesslich eine mit ihrem Gewissen zu vereinbarende Entscheidung treffen. Das vorliegende Buch wurde mit der Absicht geschrieben, dabei als wegweisende Hilfe zu dienen.

 

 
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