| EINFHRUNG
Wir leben in einer Zeit, in der die Welt am ntigsten Frieden, Freundschaft und Brderlichkeit braucht. Die Auseinandersetzungen und die Spannungen, die das 20. Jahrhundert prgten, gehen auch in diesem Jahrhundert unvermindert weiter und berall auf der Welt haben die Menschen dadurch Schweres zu erdulden.
Gegenwrtig gibt das Problem besonders zu denken, dass manche Kreise Auseinandersetzungen anheizen insbesondere die Auseinandersetzung zwischen den beiden tiefverwurzelten Zivilisationen dieser Welt obwohl doch ein dringendes Bedrfnis nach Solidaritt und Hilfe besteht. Eine Auseinandersetzung der Zivilisationen, wie diese Menschen sie fordern, wre eine Katastrophe fr die gesamte Menschheit. Der Weg, solche Unglcke zu verhindern, ist die Frderung des Dialogs und der Zusammenarbeit zwischen den Zivilisationen. Zwischen der Islamischen und der westlichen Welt bestehen keineswegs so groe Unterschiede wie von manchen behauptet. Zwischen der Islamischen Zivilisation und der die Grundlage der westlichen Zivilisation bildenden jdisch-christlichen Kultur gibt es zahlreiche Gemeinsamkeiten. So sollte es denn auch nicht schwer fallen, diese gemeinsamen Grundlagen als Ausgangsbasis fr eine gemeinschaftliche Lsung der Probleme der Welt zu nutzen, insbesondere angesichts ihres heutigen Zustands.
Tatsache ist, dass ideelle Auseinandersetzungen stattfinden und dass die Erde bipolarisiert ist. Diese beiden Pole werden jedoch nicht von Muslimen auf der einen Seite und Juden und Christen auf der anderen Seite verkrpert. Vielmehr stehen auf der einen Seite diejenigen, die an die Existenz des einen Allahs glauben, whrend auf der anderen Seite die Leugner stehen; anders ausgedrckt befinden sich auf der einen Seite die Menschen, die an die Gttlichen Religionen glauben, auf der anderen Seite die Verteidiger atheistischer Ideologien. Es gibt nur einen einzigen Weg, diese Allianz der Atheisten zu neutralisieren, atheistische materialistische Einflsse wirkungslos werden zu lassen und eine Gesellschaft zu entwickeln, in der Moral, Glck, Ruhe und Sicherheit vorherrschen: Alle Menschen dieser Welt, die ber ein Gewissen verfgen, die aufrichtig glaubenden Christen, die religisen Juden und Muslime sollten sich zu einem gemeinsamen Zweck zusammenfinden.
In der Vergangenheit haben zwischen den Anhngern der drei Gttlichen Religionen manche Auseinandersetzungen und Differenzen stattgefunden dies sind historische Tatsachen. Diese Ereignisse resultierten jedoch nicht aus dem Wesen von Judentum, Christentum und Islam, sondern aus fehlerhaften Entscheidungen von Staaten, Gesellschaften und Individuen, die meistens wirtschaftliche oder politische Interessen zur Grundlage hatten. Das gemeinsame Ziel der drei Gttlichen Religionen ist jedoch das Leben der Menschen in Frieden, Ruhe, Sicherheit und Glck.
Ein natrliches Ergebnis der Suche von Christen, Muslimen und Juden nach Gerechtigkeit und Frieden sind deshalb der religionsbergreifende Dialog und die Allianz. Der Dialog der drei Religionen ist keine Beziehung, die sich auf Konferenzen und Versammlungen beschrnkt, sondern ein Zusammensein von glubigen Menschen, die gemeinsame Werte verteidigen, fr das gleiche Ziel kmpfen und beabsichtigen, gemeinsame Probleme an der Wurzel zu lsen. Dieses Zusammensein wird in einer Zeit, in der die Wiederkehr des Propheten Jesus (Fsai Friede sei auf ihn) erwartet wird, der Welt Erleuchtung und Ruhe bescheren.
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