Der Kleine Mann im Turm

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Anhang: Reaktionen auf "Der Mann im Turm"

Von zeitgenössischen Wissenschaftlern und Denkern

Als dieses Buch vorbereitet wurde, befragten wir eine Reihe von Wissenschaftlern und Denkern über die Fakten, die in ihm beschrieben werden. Über das Internet erklärten wir angesehenen Angehörigen ausgewählter Universitäten, dass sie keine direkte Kenntnis über Materie haben und baten sie dann um ihre Ansicht darüber. Die meisten bestätigten, dies sei eine ganz wesentliche Frage, auf die materialistisches Denken niemals eine Antwort geben könne und dass sie selbst keine Erklärung des Themas geben könnten: Hier einige Auszüge aus ihren Antworten:

 

Wir haben niemals direkten Kontakt mit unserer Umwelt. Unserer sensorisches System abstrahiert von deren Informationen. Was die die Dinge noch mehr verkompliziert, ist, dass unsere sensorischen Systeme dieses Informationen nicht einmal in ihrem ursprünglichen Format belassen – alle sensorischen Informationen, Berührung,Temperatur, Geschmack, Sehen, Hören und Geruch werden in chemo-elektrische Signale des Gehirns umgewandelt. Es sind die Muster dieser Signale, die wir als Objekte unserer Umgebung bezeichnen.

Debra Spear, Ph. D.
Abteilung für Psychologie
South Dakota State University

 

… Ich selbst denke, dass wir Menschen Seelen sind, immaterielle denkende Wesen, mit unserem Körper kausal verbunden, so dass das, was wir erfahren, fühlen, denken etc. Vom physikalischen Zustand unseres Gehirns und des zentralen Nervensystems abhängt.

Doch dies ist ein kontroverser Gesichtspunkt. Viele denken, wir Menschen seien materielle Wesen, grosse Ansammlungen von Gewebe. Auf unsere Frage: "Wer ist es, der die Bilder dieser Botschaft im Gehirn sieht?" würden sie antworten "Natürlich wir selbst!" Sie, die grosse Gewebeansammlung, haben visuelle Erfahrungen, wenn bestimmte elektrische Muster in Ihrem Gehirn entstehen. Manche würden sagen, dass die visuellen Erfahrungen genau diese Muster sind. So gesehen entspricht die visuelle Wahrnehmung von grün einem bestimmten elektrischen Muster, das in Ihrem Gehirn entsteht – nicht mehr. Andere meinen, dass die visuellen Erfahrungen von den elektischen Mustern versursacht werden oder aus ihnen hervorgehen, auch wenn sie sich von ihnen unterscheiden. Ich selbst glaube nicht, dass unsere Gehirne etwas erfahren, glauben, hoffen, fühlen etc. Ich denke, dass "Ich" diese Dinge tue und das Ich nicht mein Gehirn bin. Ich bin eng verbunden mit meinem Gehirn; so eng verbunden, dass eine Verletzung meines Gehirns mich daran hindert, alle diese Dinge zu tun. Doch ich unterscheide mich von meinem Gehirn. Was ich bin? Wie ich die Dinge sehe, bin ich eine Seele.

Dr. Tom Crisp
Abteilung für Philosophie
Florida State University

 

Die Menschen mögen es nicht, wenn sie in ihrer Alltagsroutine gestört werden. Sie wollen Ordnung, sie wollen Herr der Situation sein, sie wollen, dass die Dinge so sind, wie sie sie gerne haben möchten. Sie können mit Unsicherheit nicht umgehen und sie fürchten keine Antworten zu finden. Sie halten an ihren materiellen Besitztümern und ihren sozialen Positionen fest. All das würden sie verlieren, gäbe es keine externe Realität. Und die Menschen haben Angst, allein zu sein, sich mit diesen Fragen allein auseinandersetzen zu müssen. Sie trauen ihrer eigenen Denkfähigkeit nicht und sie sind nicht frei. Und sie wissen nicht, wer sie wirklich sind, sie definieren sich durch Dinge, die ausserhalb ihrer selbst liegen.
Deshalb [vermeiden sie die Diskussion dieses Themas].

Birte Schelling
Abteilung für Philosophie
Universität von Hamburg

 

Ich selbst kann nicht glauben, dass es einen schlagenden Beweis für den Schluss gibt, dass unsere Aussenwelt unseren Erfahrungen von ihr entspricht, oder auch nur einen Beweis, dass es eine Aussenwelt gibt. Jeder Versuch eines solchen Beweises ist ein Zirkelschluss. Wİr brauchten unsere Sinne, um zu beweisen, dass diese zuverlässig sind.

Prof. John Heil
Vorsitzender der Abteilung für Philosophie
Davidson College

 

Wir denken von uns selbst, wir bestünden aus Körper, Verstand und Emotionen. Doch unsere fundamentale Natur ist Geist. Das innere Licht und die Antwort auf die meisten unserer Fragen kommen von diesem Bewusstsein... das höchste Bewusstsein und die höchste Intelligenz... empfangen und senden Informationen aus unserem Innern und um uns herum. Unsere Seele ist wie ein Organ der Wahrnehmung für Geist/Gott, um die manifesten Aspekte des Geistes zu erfahren.

Robert W. Olson, Ph. D
Autor von Stepping Out Within (Heraustreten nach Innen)

 

Es ist ein Problem, an dem Philosophen seit 3000 Jahren arbeiten… als falle ein grosser Baum im Wald, doch niemand ist da, es zu hören... ist dort überhaupt etwas zu hören?

Wir sind ganz sicher Gefangene unseres sensorischen Apparates und unseres Gehirns. Es sind intervenierende Systeme, die uns von der physikalischen Realität der Welt ausserhalb von uns selbst trennen... wie immer die auch in Wirklichkeit sein mag. Ausserdem wissen die meisten Menschen nicht, dass unsere Nervenbahnen, die die externen Impulse zu unserem Gehirn transportieren, Unterbrechungen – Synapsen – an verschiedenen Stellen aufweisen. An diesen synaptischen Schaltstellen wird weiterer Input aus verschiedenen Regionen unseres Hirns hinzugefügt... wodurch der von aussen kommende Input angereichert – oder reduziert wird. Das ist der Grund, warum derselbe Stimulus uns zu verschiedenen Zeiten unterschiedlich erscheint... Die Welt sieht anders aus, je nach dem, wie wir uns fühlen. Deswegen unterliegt jeder, der glaubt, er erfahre die Welt exakt so, wie sie ist... einem Irrtum.

Arnold B. Scheibel, MD
Abteilung für Anatomie
Abteilung für Psychiatrie
Universität von Kalifornien in Los Angeles (UCLA)

 

... Das Bild in unserem Gehirn und unsere physikalische Umgebung sind unterschiedlich. Realität... existiert nur in unserem Gehirn. Wir haben keine Möglichkeit, Realität ohne unser Gehirn wahrzunehmen. Eine Blume ist rot, weil sie eine Wellenlänge absorbiert, die zu rot komplementär ist. Die reale Wellenlänge von rot, 671 Nanometer, können wir niemals sehen. Die Blume erscheint rot, weil uns gesagt wird, sie sei rot. Und wir verbinden diesen Eindruck mit Wärme (Feuer) oder Erregung (Signalrot)... So sind alle Wahrnehmungen, die unser Gehirn empfangen kann, eine Mischung aus physikalischen und chemischen Signalen, die uns als real erscheinen, in Wirklichkeit aber nicht real sind.

 

Prof. emeritus Dr. Norbert Hilschmann
Direktor des Max-Planck-Instituts für experimentelle Medizin

Das Bild beruht natürlich nicht auf Licht. Ein Schlag auf den Kopf lässt Sie Sterne sehen, die eine reine Illusion sind.
Was Sie beschreiben, gilt für alle Empfindungen. Alles, was wir über Realität wissen, ist eine Repräsentation von Realität, die in unseren Gehirnzellen abgebildet wird. Manchmal nehmen wir auch etwas Falsches wahr, wie den "Phantomschmerz" nach einer Amputation...
Theoretisch ist es möglich, dass da draussen überhaupt nichts ist; dass das ganze Leben eine totale Illusion ist; oder dass wir, wie in dem Film "Matrix" reale Körper sind, die an ein Computerprogramm angeschlossen sind, das uns die Signale einer virtuellen Realität in unsere Gehirne liefert. Es gibt keine Möglichkeit, es genau zu wissen, wenn die Illusion gut genug ist.

Andrew Paul Bendrups, MSc, PhD
Abteilung für menschliche Physiologie und Anatomie
La Trobe Universität, Australien

Denn Sein ist, was in den Himmeln und auf Erden ist.
Alles gehorcht Ihm.
(Quran, 30:26)

Sie sagten:
"Preis Dir, wir haben nur Wissen von dem, was Du uns lehrst;
siehe, Du bist der Wissende, der Weise."
(Sure 2:32 - al-Baqara)

Endnoten

1. World Book Multimedia Encyclopedia, "Dream", World Book Inc., 1998.

2. Imam Rabbani, Letters of Rabbani, Band II, Brief 470, S. 517-518.

3. Imam Rabbani, Letters of Rabbani, Band II, Brief 357, S. 163.

4. Imam Rabbani, Letters of Rabbani, Band II, Brief 470, S. 5192.

5. Sidney Fox, Klaus Dose, Molecular Evolution and The Origin of Life, W.H. Freeman and Company, San Francisco, 1972, S. 4.

6. Alexander I. Oparin, Origin of Life, Dover Publications, NewYork, 1936, 1953 (Nachdruck), S. 196.

7. "New Evidence on Evolution of Early Atmosphere and Life", Bulletin of the American Meteorological Society, Band 63, November 1982, S. 1328-1330.

8. Stanley Miller, Molecular Evolution of Life: Current Status of the Prebiotic Synthesis of Small Molecules, 1986, S. 7.

9. Jeffrey Bada, Earth, Februar 1998, S. 40.

10. Leslie E. Orgel, "The Origin of Life on Earth", Scientific American, Band 271, Oktober 1994, S. 78.

11. Charles Darwin, The Origin of Species by Means of Natural Selection, The Modern Library, New York, S. 127.

12. Charles Darwin, The Origin of Species: A Facsimile of the First Edition, Harvard University Press, 1964, S. 184.

13. B. G. Ranganathan, Origins?, Pennsylvania: The Banner Of Truth Trust, 1988, S. 7.

14. Charles Darwin, The Origin of Species: A Facsimile of the First Edition, Harvard University Press, 1964, S. 179.

15. Derek A. Ager, "The Nature of the Fossil Record", Proceedings of the British Geological Association, Band 87, 1976, S. 133.

16. Douglas J. Futuyma, Science on Trial, Pantheon Books, New York, 1983. S. 197.

17. Solly Zuckerman, Beyond The Ivory Tower, Toplinger Publications, New York, 1970, S. 75-14; Charles E. Oxnard, "The Place of Australopithecines in Human Evolution: Grounds for Doubt", Nature, Band 258, S. 389.

18. "Could science be brought to an end by scientists' belief that they have final answers or by society's reluctance to pay the bills?" Scientific American, Dezember 1992, S. 20.

19. Alan Walker, Science, Band 207, 7 März 1980, S. 1103; A. J. Kelso, Physical Antropology, 1. Ausgabe, J. B. Lipincott Co., New York, 1970, S. 221; M. D. Leakey, Olduvai Gorge, Band 3, Cambridge University Press, Cambridge, 1971, S. 272.

20. Jeffrey Kluger, "Not So Extinct After All: The Primitive Homo Erectus May Have Survived Long Enough To Coexist With Modern Humans", Time, 23 Dezember 1996.

21. S. J. Gould, Natural History, Band 85, 1976, S. 30.

22. Solly Zuckerman, Beyond The Ivory Tower, S. 19.

23. Richard Lewontin, "The Demon-Haunted World," The New York Review of Books, 9. Januar 1997, S. 28.

24. Malcolm Muggeridge, The End of Christendom, Grand Rapids:Eerdmans, 1980, S. 43.

 

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