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Lebenswichtige Information Werden Durch Elektronische Strömung Ausgeführt

Alles was wir über die Welt wissen erreicht uns über unsere Sinne, ohne die wir von allem um uns herum abgeschnitten wären. Unsere Sinne lassen uns umfassende Informationen aufnehmen darüber, was in unserem Körper passiert sowie dem was in unserer Umwelt vor sich geht. Wir erkennen einen Freund, auch wenn wir nicht sein ganzes Gesicht sehen oder ihn nur von hinten sehen. Wir können tausende von verschiedenen Gerüchen und Farben unterscheiden. Wir fühlen sofort die Feder die unsere Haut berührt, oder hören das Geräusch eines fallenden Blattes, und wir müssen uns dabei nicht mal anstrengen.

Die Teile unserer Sinnesorgane, die die Informationen über unsere Umwelt einsammeln, werden Rezeptoren genannt. Diese konvertieren sie erreichende Daten in elektronische Strömungen, die mittels der Nervenzellen das Hirn erreichen. Das Hirn interpretiert diese Strömungen, lässt uns so die Eigenschaften des in Frage kommenden Objektes ermitteln. Dann sendet es Befehle an andere Regionen unseres Körpers, damit wir entsprechend der Informationen reagieren können.

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1.Hirnrinde
2. Wirbelsäule

3. Bewegungsnervenzellen
4. Muskelfaser

Wenn wir einen Ball aufheben oder eine Guitarensaite berühren, egal wie leicht die Berührung sein mag, fühlen wir dennoch einen Druck auf unsere Finger. Diese leichte Bewegung setzt Tausende von berührungssensiblen Nervenrezeptoren in unseren Fingerspitzen in Gang. Zusammen mit diesem Druck beginnt eine elektrische Strömung in speziellen Zellen, die die Nervenenden nahe der Hautoberfläche bedecken. Diese Strömung wird dem Hirn mittels Nervenfasern mit einer Geschwindigkeit von 130 Metern (426 Fuß) pro Sekunde übermittelt.

Einige Rezeptoren im Ohr reagieren auf Geräusche. Andere stellen das Gleichgewicht her indem sie auf Bewegungen unseres Kopfes reagieren. Rezeptoren in den Augen reagieren auf Licht und Farbe, während Rezeptoren in der Nase chemische Trägerstoffe aus der Luft filtern. Rezeptoren in der Zunge reagieren auf Flüssigkeiten oder Nahrung, die im Speichel gelöst wird. Die Rezeptoren in unserer Haut reagieren auf Druck, Hitze und Schmerz. Rezeptoren in unseren Muskeln und Gelenken reagieren, wenn wir uns bewegen und geben Informationen über unsere Körperposition weiter.

Unsere Körper sind ein Wunder an Design, aber ihre Sensibilität gegenüber der Umwelt und der Fähigkeit auf das, was passier zu reagieren, ist genauso außergewöhnlich. Nicht einmal die fortgeschrittensten technischen Geräte besitzen die Koordination, die nötig ist um komplexe Interaktionen zwischen dem Hirn und dem Körper zu stemmen.

So haben zum Beispiel Computer einen Codierungsmechanismus anstelle der Sinnesorgane. Dieser Mechanismus wandelt Informationen in eine Reihe elektronischer Signale im binären Code um, welcher dann von den Computerprozessoren analysiert wird, welcher als Hirn des Computers fungiert. Ein Rachmelder zum Beispiel, ist so designt, dass er auf erhöhte Hitze und Rauchpartikel reagiert. Der Detektor wandelt diese Daten in binäre Codes um, welche dann vom Computerprozessor analysiert wird, und dann den Befehl gibt den Wassersprinkler einzuschalten. Obwohl unsere Wahrnehmungssysteme diesem ähnlich sind, besitzen sie Fähigkeiten, die weit über die normalen durch Analyse automatisierten Befehle gehen. Wenn das Hirn zum Beispiel Rauch wahrnimmt, dann veranlasst es die je nach Schwere des Rauches und der Quelle ein Fenster zu öffnen, einen Feuerlöscher zu benutzen, alle zu evakuieren, oder die Feuerwehr zu rufen. Das zeigt, dass die Schöpfung des Menschen weit über die eines jeden technischen Gerätes geht.

Wie elektronische Signale in Gefühle des Berührend umgewandelt werden

Wie alle anderen Gefühle bilden sich Gefühle, wenn das Hirn elektronische Signale über die Hautzellen wahrnimmt. Wenn wir ein Stück Stoff anfassen, nimmt unser Hirn wahr, ob es ein rauer oder weicher, dicker oder dünner ist. Rezeptorzellen an deinen Fingerspitzen senden Informationen in Form von elektronischen Signalen, welche unser Hirn als ein Gefühl der Berührung erkennt. Wenn wir zum Beispiel eine raue Oberfläche anfassen, dann wissen wir nie, ob sie wirklich rau ist, denn wir können keinen direkten Kontakt zu einer rauen Oberfläche herstellen. Alles was wir über diese Oberfläche wissen ist in unserem Hirn, welches spezielle Stimulie analysiert.

Millionen von Rezeptoren verschiedenster Sensibilität in der Haut reagieren auf Hitze, Kälte, Schmerz, Druck und Bewegung. Diese Rezeptoren senden elektronische Signale an das Hirn und durch diese Signale erhalten wir Informationen über den Gegenstand, den wir berühren.

Das Buch, das wir halten, zusammen mit all seinen Details, wird in unserem Gehirn gespeichert. Es besteht ein physikalisches Buch in der Außenwelt, aber das, mit dem wir interaktiv sind, besteht nur als Kopie in unserem Hirn. Das Gefühl der Berührung des Buches ist einzig eine Analyse durch elektronische Signale. Daher blättern wir die Seiten, und erfühlen die Textur des Buches nur in unserem Hirn. Wir können das Originalbuch nie anfassen.

Das Wissen darüber, dass der Sensibilitätsgrad nicht überall im Körper gleich ist

Blinde können das Braille Alphabet mit ihren Fingern lesen, aber nicht mit ihren Fingergelenken oder Zähnen. Denn der Sensibilitätsgrad in den Fingern ist viel größer.

Es gibt mehr als 640.000 Sensibilitätsrezeptoren in der Haut, die überall auf der Oberfläche des Körpers verteilt sind.70 Die Dichte dieser an den Fingerspitzen beträgt 9.000 pro Quadratinch, und sie reagieren in Millisekunden auf die kleinste Reibung. Damit können wir unsere Finger für Arbeiten von größter Feinheit einsetzen. Unsere Ellbogen jedoch sind weniger sensibel. Dahinter verbirgt sich ein beachtliches Wissen: Wäre dies andersherum, dann würde man sich immer unwohl fühlen die Ellbogen abzulegen, denn sie würden jede Rauheit bemerken. Und wir müssten unsere Ellbogen einsetzen, um Rauheit oder Weichheit auf einer Oberfläche zu ertasten. Der Körper ist speziell dafür ausgestattet, um all seine Bedürfnisse zu erfüllen, und einfach zu benutzen zu sein.

Das Wissen über die Berührungsrezeptoren, die sich konstanten Stimulie anpassen

Berührungsrezeptoren reagieren auf plötzliche Veränderungen, aber passen sich bald fixen Stimulie an. Das Hirn wird über den Beginn und das Ende eines Kontaktes informiert, aber es besteht kein heftiger Informationsfluss zwischen den Kontakten. Darin liegt ein großes Wissen, denn wir müssen somit nicht konstant informiert werden darüber, was eventuell unsere Haut berührt. Es reicht aus, dass die Berührungsrezeptoren nur bei einer Veränderung die Informationen senden, was unser Leben viel einfacher macht. Die Fähigkeit der Berührungsrezeptoren sich schnell an konstante Stimulie anzupassen ist ein wichtiger Vorteil für unser Nervensystem.71

Wenn wir zum Beispiel morgens unsere Kleidung anlegen, dann senden verschiedene Rezeptoren unserem Hirn über deren Gewicht, Weichheit und Druck. Aber kurz danach verringern sich diese Nachrichten und verebben schließlich ganz, denn, wie wir schon wissen, stoppen Rezeptoren die “Berichterstattung” von konstanten Stimulie, die die gleiche Intensität haben.

So fühlen wir auf die gleiche Weise, wenn wir eine Uhr anziehen die Kälte des Metalls, die Dicke und das Gewicht des Bandes, aber bald haben wir diese Details vergessen. Nur wenn sich das Band lockert oder fast abgefallen ist, werden wir wieder aufmerksam. So empfinden Rezeptoren auf unserer Kopfhaut sofort jedwede Veränderung wenn wir einen Hut auf- oder absetzen,  jedoch passt sich unser Empfinden bald danach wieder an.

Würden wir unsere Kleidung und Accessories jederzeit spüren, würde dies zu großem Unbehagen führen. Daher ist die Art und Weise, wie unsere Haut sich an fixe Stimulie anpasst von enormer Bedeutung – und ein großer Segen von unserem Herrn.

Das Wissen hinter dem Gefühl des Schmerzes

Schmerz ist eine Warnung darüber, dass ein Teil unseres Körpers beschädigt ist. Einige Millionen unserer Nervenzellen empfinden Schmerz, und je größer der Schock ist, umso mehr werden sie stimuliert. Wenn wir uns zum Beispiel unser Knie gegen den Tisch stoßen oder auf ein Glasstück treten, dann reagieren die Rezeptorzellen in unserer Haut, dass etwas schmerzt. Diese senden eilige Nachrichten an das Hirn, und wir unternehmen etwas gegen diesen Schmerz.

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Ein Manifest unseres mitfühlenden und gnadevollen Herrn

Schmerzen oder Unwohlsein zu empfinden spielt eine sehr wichtige Rolle in unserem Leben, denn diese Gefühle benachrichtigen uns, dass es ein Problem in unserem Körper gibt. Wenn die Rezeptoren in unserer Haut auf Dinge reagieren, die uns schaden, und schnell Nachrichten an das Hirn senden, dann können wir etwas dagegen unternehmen.

A. INTENSIVER SCHMERZ

B. CHRONISCHER SCHMERZ

1. Ein Nagel, der die Haut kratzt, stimuliert die Nervenenden, welche ein Alarmsignal entlang der Nerven als Reaktion zur Verletzung senden. Dieses Signal wird zu einer chemischen Botschaft in der Wirbelsäule umgewandelt.

2. Ansammlungen von Botschaften erzeugen neue chemische Wege in den Synapsen der Wirbelsäule. Das lässt die Nerven sensibler auf Schmerzsignale reagieren.

3. Nachdem der Bereich, die Eigenschaft und die Intensität des Schmerzes bestimmt wurden, sendet das Hirn eine Botschaft aus, die die Nervensignale blockieren, um den Schmerz zu lindern.

Wenn die Nervenenden durch eine Verletzung stimuliert werden, wird ein Alarmsignal an die Wirbelsäule und das Gehirn gesendet. Ausgeübter Druck auf eine Nervenwurzel oder Nervenfaser hat dieselbe Auswirkung.

2 Chemische Neurotransmitt er geben diese Schmerzsignal e von einem Nerv zum anderen mittels der Synapsen weiter. Dadurch gelangt die Botschaft bis zum Gehirn.

3. Durch das Verhindern, dass der Schmerzimpuls ausgelöscht wird, kann chronischer Schmerz einen Kontrollverlust bewirken. Das Gefühl verstärkten Schmerzes resultiert daraus.

Einige schmerzhafte Gefühle kommen in Form von Wehwehchen, oder Stichen oder Verbrennungen. Das Gefühl gestochen worden zu seine erreicht das Hirn sehr schnell – 30 Meter pro Sekunde. Rezeptoren, die dies feststellen befinden sich auf der äußersten Hautschicht. Verbrennungsgefühle erreichen das Hirn ein wenig langsamer, bei nur 2 Metern pro Sekunde.

Hinter diesen verschiedenen Geschwindigkeiten, mit denen wir diese Gefühle empfinden liegt ein großes Wissen. Die Art und Weise wie wir zum Beispiel einen Bienenstich wahrnehmen, gefolgt von dem aufkommenden Gefühl des Brennens, ist sehr wichtig. Das Stichgefühl stellt einen schnellen Schutz gegen die Gefahr sicher. Kein Zweifel besteht daran, dass dieses Beispiel eines der klügsten Schöpfungen unseres Herrn ist.

Das Wissen hinter dem ablassenden Schmerzgefühl nach einer Verletzung

Einige Menschen erfahren keine Schmerzen, wenn sie sich verletzt haben oder kurz danach. Auch wenn sie verletzt sind, laufen sie weiter von der Gefahr fort und schützen sich. Das Schmerzgefühl wird durch die Nervenzellen übermittelt, welche eine Substanz namens „Endorphin“ enthalten, welche die Gefühle des Schmerzes und des Unwohlseins eliminieren und den Körper relaxen.

Endorphin ist wörtlich genommen ein Schmerzkiller, der im Hirn hergestellt wird, und dann, wenn ein Schmerz gefühlt wird, ausgeschüttet wird. Seine Auswirkung lässt nach, sobald die eigentlich kritische Phase vorbei ist.

Auf diese Weise fügen selbst schwerste Verletzungen keine heftigen Schmerzgefühle über eine lange Zeit hinaus aus. Schmerzkillende Drogen funktionieren genauso. Sie behandeln nicht die eigentlichen Verletzungen oder Krankheiten, sondern die chemischen Substanzen lassen uns keinen Schmerz empfinden. Das abnehmende Schmerzgefühl nach einer Verletzung ist ein weiteres Beispiel von Gottes Gnade uns Menschen gegenüber.

Die Transformation der Lichtenergie in Sehempfinden

Das Phänomen des Sehens passiert schrittweise. Lichtpartikel (Photone) passieren durch die Linse vor den Augen, werden abgelenkt, und fallen auf die Netzhaut im hinteren Auge als umgekehrtes Bild. Dort werden die visuellen Stimulie in elektronische Signale umgewandelt und durch den Sehnerv zu einer kleinen Region im hinteren Teil des Hirns geleitet, dem sogenannten Sehzentrum. Nach einer Reihe von Prozessen werden diese elektronischen Signale als visuelles Bild im Hirn erkannt.

Die zwei Arten von Rezeptorzellen im Auge werden Zäpfchen- und Stäbchenzellen genannt. Stäbchen sind so sensibel zu Licht, dass sie einen selbst bei schwachem Licht sehen lassen. Jedoch bei starkem Tageslicht können sie kein Signal übermitteln. Zäpfchen dagegen funktionieren bei hellsten Bedingungen und ermöglichen so, dass Bilder bei Tageslicht erkannt werden.

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Wir blinken alle zwei bis zehn Sekunden. Unsere Augen bewegen sich rückwärts und vorwärts viele Male pro Sekunde, während wir uns auf diese Worte fokussieren, und unsere Netzhaut berechnet Millionenfach Computer-ähnliche Berechnungen. Diese ganzen Funktionen laufen so fehlerlos, dass wir uns im Allgemeinen nicht fragen, wie du eigentich sehen können.

1. Rechter oberer Muskel
2. Transparente Schicht
3. Zentralvene und Arterie der Retina
4. Optische Nerven
5. Zwischenverknüpfungen
6. Farbige Iris
7. Linse
8. Rechter mittlerer Muskel
9. Pupile
10. Hornhaut
11. Netzhaut
12. Kapillare der Iris
13. Rechter unterer Muskel

14. Kapillarenschicht
15. Augenlidmuskel

A. Detailliertes Abbild der Netzhaut
16. Pigmentregion
17. Venöse Schicht
18. Doppelendneuronen
19. Multi-ended Neuronen
20. Licht
21. Transparente Schicht
22. Stäbchen- und Kegelrezeptorzellen
23. Synapses
24. Optischer Nerv

Wenn wir zum Beispiel auf den Fernseher schauen, dann senden unsere Sehnerven, die aus 1 Millionen Nervenfasern bestehen, die Informationen von deinem Auge an das Hirn.72Der Lichtstimulus des Bildschirms setzt eine chemische Kettenreaktion in den Lichtrezeptoren der Netzhaut in Gang. Dadurch stimulieren die Signale von der Netzhaut die Sehnerven, welche wiederum das Hirn stimulieren.

Signale vom Hirn reisen mit einer Geschwindigkeit von 100 Metern pro Sekunde und stimulieren die Muskeln, die die Zehen, Fußgelenke, Beine, Schultern, Arme, Handgelenke und Finger kontrollieren. Mit der Wahrnehmung eines Bildes werden Reaktionen wie dem Sessel entgegengehen oder die Fernbedienung zu nutzen, ausgelöst.

Das menschliche Auge erkennt verschiedenste Farben, vom Rot bis zum Violett. Es kann keine Abstufungen die außerhalb dieser Reihe liegen erkennen, wie etwa infrarot oder ultraviolett. Das ist wiederum eine sehr weise Vorsichtsmaßnahme. Würde unser Auge diese Niedrigfrequenzen der Lichtwellen erkennen, dann würden wir nur verschwommene Bilder sehen, wie auf einem Radargerät. Würden unsere Augen so angepasst, dass sie höhere Wellenlängen erkennen könnten, dann würden sie Bilder wie bei einem Röntgengerät sehen.

Doch dank der Gnade Gottes wandeln die Zellen im Auge nur die Lichtwellen in elektronische Signale um, die innerhalb der Dimensionen liegen, erlauben es uns so, farbenfrohe und detaillierte Bilder zu sehen.

Die drei-dimensionale Welt, die sich im Hirn aufbaut

Das Hirn ist außerordentlich bewandert darin, Distanzen zwischen Objekten zu bestimmen. Beide Augen arbeiten im Tandem und registrieren die Bilder aus verschiedenen Blickwinkeln. Die Differenz der Winkel beider Bilder unterstützt das Hirn die Distanz des wahrgenommenen Objektes zu berechnen. Die zwei Bilder, die ans Hirn übersendet werden, werden verglichen und die Distanz des Gegenstandes ermittelt.

Darum empfinden wir dieses Buch als drei-dimensionales Bild. Gäbe es diese Fähigkeit nicht, dann würden wir alles doppelt sehen und auf einer einzelnen Ebene. Und da der Sehbereich der beiden Augen aus zwei unterschiedlichen Winkeln passiert, ist das eine weise Entscheidung der Schöpfung.

Schauen wir uns ein Tennismatch an. Einer der Spieler returniert einfach einen Ball über das Netz. Unser Hirn macht sich Gedanken darüber, wie der Ballwechsel aussehen könnte. Das Licht, welches den Ball, das Netz und die Schläger erhellt, treffen wir gleichzeitig auf unser Auge, ohne, dass wir uns dessen bewusst sind. Dennoch, was wir als Schläger oder Tennisball wahrnehnemn, ist ein Bild welches aus der Zusammenarbeit unseres Hirns mit einer Vielzahl von elektronischen Signalen entstammt, welches an die relevanten Regionen unseres Hirns gerichtet ist. Dennoch gibt es keinen Hinweis in unserem Hirn darauf, dass wir ein Tennismatch verfolgen. Wissenschaftler können beschreiben, wie Daten bezüglich des Sehens, des Hörens und des Riechens an die relevanten Hirnregionen gesendet werden. Aber was sie wirklich erstaunt ist, wie diese elektronischen Signale im Hirn in ihre Ursprungsform zurückgewandelt werden.

Gerald L. Schroeder beschreibt einige dieser wundersamen Aspekte des Phänomens Sehen so:

Der Prozess des biologischen Informationstransfers ist eine erstaunliche Geschichte. Nehmen wir nur mal einen Aspekt dieser Ereignisse. Wie entscheidet sich das Hirn, dass ein zwei-dimensionales Bild, welches auf der Netzhaut des Auges festgehalten wird, eine drei-dimensionale Welt darstellt? Letztendlich wird das visuelle Bild in einen Strang von elektronischen Stimulie umgewandelt, jeder einzelne ist ein ein-dimensionaler Voltpuls…Woher nimmt er seine Cleverness? 73

Wie Schroeder unterstreicht ist die Art und Weise, wie elektronische Impulse codierte Informationen leiten, und wie diese interpretiert werden als praktisch identisch mit ihrem Gegenstück in der materiellen Welt, ist das Ergebnis eines erhabenen Intellekt. Der Verstand, auf den sich Schroeder bezieht, gehört unserem Herrn, Der uns alle erschaffen hat und uns unsere Augen gab, damit wir sehen können. Diese Tatsache wird im Quran offenbart:

Sprich: "Wer versorgt euch vom Himmel und von der Erde her? Oder wer hat Gewalt über Gehör und Gesicht? Und wer bringt das Lebendige aus dem Toten hervor und das Tote aus dem Lebendigen? Und wer führt den Befehl?" Wahrlich, sie werden sagen: "Gott!" So sprich: "Wollt ihr Ihn dann nicht fürchten?" Dieser Gott, Das ist euer wahrer Herr. Und was anderes bliebe ohne die Wahrheit als der Irrtum? Wie könnt ihr nur so widersinnig sein? (Sure Yunus: 31-32)

Die Transformation der Geruchsmoleküle in elektronische Signale

Wie der Geruchssinn funktioniert ist ähnlich dem der anderen Sinne. Der Teil der Nase, der von außen gesehen wird nimmt lediglich die Geruchsmoleküle aus der Luft auf. Fliegende Moleküle einer Rose oder einem Löffel voll Vanille gelangen an die Rezeptoren über vibrierende Mikro-Haare in einer Region der Nase die Epithel genannt wird, wo sie eine Reaktion auslösen, die das Hirn in Form von elektronischen Signalen erreicht, welche das Hirn als Geruch wahrnimmt.

Es gibt erstaunliche Systeme in der Umwandlung von Effekten, die von Geruchsmolekülen in elektronische Energie ausgelöst werden. In der sensiblen Membrane in der Nase gibt es einige 50 Millionen Nervenzellen, jede einzelne besitzt eine große Anzahl an Proteinen. Ein Geruchsmolekül kann sich an eines der Proteinmoleküle in diesen Nervenzellen anhängen, solange es seine Form vorgibt. Eine elektrische Polarisierung ergibt sich daraus in dieser Region, welche elektronische Signale freisetzt, die die Geruchserkennungsregion gleich unterhalb der Stirn erreicht. Hier werden die Informationen von verschiedenen Zellen analysiert, und die Quelle des Geruchs wird bestimmt sobald diese an verschiedene Hirnstrukturen gesendet wurden.

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1. Geruchsrezeptoren
2. Geruchsausläufer
3. Nasennebenhöhlen

4. Abbild eines Gehirns von unten
5. Luft
6. Geruchsrezeptoren

7. Geruchsaxon
8. Geruchsepithelium
9. Geruchsausläufer

Der obere Teil der Nase besitzt zwei kleine Bereiche, die man Riechepithelia nennt, welche sehr viele Nervenzellen besitzt. Diese Bereiche sind für das Riechen verantwortlich. Gerüche werden in der Luft als fliegende Moleküle transportiert, welche beim Lufteinatmen auch in die Nase gelangen. Wenn das Geruchsmolekül die Rezeptoren in der Nase erreicht, dann werden diese Zellen stimuliert und ein elektrisches Signal wird ans Hirn gesendet. Das Gehirn arbeitet nur mit dem erfassten elektronischen Signal, nicht aber mit dem Geruchsmolekül. Eine Person erlebt die Interpretation dieses elektronischen Signals, die das Gehirn ausübt, als einen Geruch.

Wir sind es der sensiblen Struktur in unserer Nase schuldig, dass wir in den Genuss kommen frisch gebackenes Brot zu riechen, die Rosen im Garten, frisch gemähtes Grass, die Erde nach einem Regenguss, heiße Suppe, Erdbeeren, Petersilie, unsere Seife oder Shampoo. Die meisten Menschen denken gar nicht darüber nach, wie viele verschiedene Gerüche sie jeden Tag entdecken, und wie darüber ein Bild in ihren Gedanken gemalt wird, dank dieser Gerüche. Aber unser Geruchssinn ist nur ein wichtiger Faktor unserer Fähigkeit Nahrung und Getränke zu erkennen.

Gerüche aus unserer Umwelt gelangen bei jedem Atemzug von uns in unsere Nase. Die menschliche Nase hat eine sehr beeindruckende Fähigkeit einen Geruch innerhalb von 30 Sekunden zu erkennen und ihn zwischen 3.000 verschiedenen Aromen zu unterscheiden.74

Electronische Signale, die als Geschmack empfunden werden

Unsere Geschmackssinne analysieren Proteine, Ione, komplexe Moleküle und viele andere chemische Bestandteile, funktionieren Non-Stop zu unserem Wohle das ganze Leben lang. Die Zunge funktioniert wie ein Labor, analysiert die verschiedenen chemischen Zusammensätze. Jede Nahrung, die wir essen oder trinken besteht aus einer enormen Menge an Geschmacksmolekülen. Es gibt hunderte Tausende separater chemischer Substanzen in jeder von uns eingenommen Mahlzeit. Die Geschmacksrezeptoren in der Zunge analysieren diese verschiedenen Moleküle mit makelloser Akkuratheit.

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1. Zunge
2. Papille
3. Geschmackknospe
4. Nervenfaser

5. Nervenfaser
6. Geschmackknospe
7. Speicheldrüse

Jede Mahlzeit enthält Hunderte, sogar Tausende von separaten chemischen Substanzen. Die Zunge identifiziert die chemische Struktur zahlloser unterschiedlicher Moleküle mit einer bewundernswerten Genauigkeit. Geschmacksrezeptoren in der Zunge senden die Informationen über diese Moleküle an das Hirn in Form von elektronischen Signalen. Der Geschmack einer Orange oder Erdbeere, die wir essen, besteht aus einer Interpretation dieser Signale, die unser Herr in unserem Gehirn geformt hat.

Zur rechten sieht man die Papille, die der Zunge ihr raues Aussehen gibt, 60ig Fach vergrößert. Bis zu 1.000 Geschmacksknospen sitzen auf der Papille der Zunge, und in jeder Geschmacksknospe gibt es bis zu 50 Geschmackszellen.

Ein spezielles Design macht dies möglich. Es gibt spezielle Zellen in der Zunge, der ersten Phase des Verdauungsprozesses, der nirgendwo sonst im Körper gefunden werden kann. Diese Zellen analysieren Nahrung und übermitteln Daten diesbezüglich an das Hirn mittels elektronischer Signale, welche das Hirn wiederum als Geschmack interpretiert.

Die Art und Weise wie die Geschmackserkennenden Zellen der Zunge auf dem richtigen Platz in dem System angeordnet sind, und deren Anzahl und Form ist ein Beispiel für ihre erhabene Schöpfung. Wie das Hirn, welches die elektronischen Signale interpretiert, uns sagt, was wir essen, unterscheidet, was wir wann essen, und uns mitteilt, ob es bitter, süß oder sauer ist indem es die Chemikalien analysiert, ist eines der Wunder der Schöpfung in unseren Körpern.

Die Wahrnehmung elektronischer Signale als Geräusch

Das äußere Ohr sammelt die Geräusche aus der Umwelt auf und leitet diese ins Mittelohr weiter, welches die Geräuschvibrationen verstärkt und ins Innenohr weitergibt. Das Innenohr sendet diese an das Hirn indem es sie in elektronische Signale umwandelt, je nach Intensität und Häufigkeit. Nachdem sie verschiedene Stellen im Hirn durchlaufen sind, werden die Nachrichten endgültig zum Hörzentrum weitergeleitet, wo diese Signale verarbeitet und interpretiert werden, und der Prozess des Hörens findet endlich statt.

Eine der Überraschungen ist, mit welcher Geschwindigkeit die 20.000 Mikro-Haare in den Kanälen des Ohrs reagieren. Der Mittelkanal vibriert 2565 Mal pro Sekunde. Der direkt darüber liegende Kanal 512 Mal in der Sekunde, und der noch darüber liegende bis zu 1.024 Mal. Die Effizienz der Mikro-Haare solch schnelle Vibrationen zu analysieren ermöglicht es uns mit größter Sensibilität unter den Musiknoten zu unterscheiden. Dies begründet eine der sensibelsten und schnellsten Reaktionen im Körper.

Sobald das Hirn die Geräuschvibrationen als Sprache erkannt hat, muss es die Geräusche in Tonsilben umwandeln, und diese in Sätze, ohne von der Schnelligkeit, dem Ton oder dem Akzent des Sprechers beeinflusst zu werden. Wir sind uns im Allgemeinen nicht komplett dieses wahnsinnig analytischen Systems in unserem Kopf bewusst. Das komplexe Design des Ohres ist häufig Anstoß für Lob der Wissenschaftler.

Von all den Organen im Körper können nur wenige soviel erreichen, wie das Ohr auf so wenig Raum. Wenn ein Ingenieur diese Funktionen duplizieren könnte, dann müsste er es in einen Kubikzentimeter ein Sound System packen einschließlich Widerstandsregler, einer Menge mechanischer Analysegeräte, einem mobilen Relais und einer Verstärkereinheit, einem Multi-Kanal Energieumwandler, um mechanische Energie in elektronische umzuwandeln, einem System, um die delikate Hydraulikbalance aufrecht zu halten und einem internen zwei Wege Kommunikationssystem. Selbst wenn er dieses Wunder der Miniatur hinbekommen sollte, würde er an die Leistung des Ohrs nicht rankommen. Es kann sich selber einstellen, um das tiefe Dröhnen eines Nebelhorns an einem Ende und dem grellen Schwall eines Jetmotors am anderen zu hören. Es kann die feine Unterscheidung zwischen der Musik einer Violine und einer Bratsche in einem Symphonieorchester treffen… selbst im Schlaf vermag es die Funktion mit unglaublicher Effizienz auszuführen. Da das Hirn die Signal, die vom Ohr weitergeleitet werden, interpretieren und selektieren kann, kann ein Mensch tief schlafen, obwohl der Verkehr laut ist und das Fernsehen des Nachbars dröhnt, und dennoch vom sanften Läuten des Weckers geweckt werden. 75

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1. Micro-haare
2. Zelle
3. Membrane
4. Sensorischer Kortex
5. Innenohrnervenfaser
6. Schallwelle

Schallwellen, die durch vibrierende Luftmoleküle entstehen, gelangen aufs Trommelfell. Die Vibrationen, die diese Membrane erreichen, setzen einen Mechanismus bestehend aus drei Knochen in Gang, übermitteln die Vibrationen an mit Flüssigkeit gefüllte Kanäle, deren Inneres mit Micro-haaren bedeckt sind. Diese reagieren auf den Druckunterschied und erlauben, dass sich verschiedene Signale formen. Durch die Gnade unseres Herrn interpretieren wir diese Signale mit größter Sensibilität im Gehirn als Melodie, das Geräusch des Windes oder einer Türklingel.

Das Ohr kann auch selektiv wahrnehmen. Stellen wir vor was passiert, wenn wir das Geräusch eines schreienden Kindes in der Nacht hören. Das Geräusch wird an die relevante Stelle unseres Hirns gelenkt und dort entziffert. Was für ein Geräusch ist es, und von wem stammt es. Da wir ein Langzeitgedächtnis besitzen, erscheint dieses Geräusch familiär zu sein und wir erkennen, dass es einem unserer Kinder gehört. Dank dieser Information weiß unser Hirn jetzt, dass unser Kind unsere Hilfe braucht, und führt alle notwendigen Maßnahmen durch, wie dem Freisetzen von Adrenalin, damit unser Körper sich bewegt. All dies ermuntert uns, an das Bett unseres Kindes zu gehen. Dazu kommt, dass unser Gedächtnis uns mitteilt, wo das Bett steht. Diese Wahrnehmung und die Ereigniskette, hier mit wenigen Worten beschrieben, involviert eigentlich wundersame biochemische und bio-elektrische Prozesse, die stattfinden dank hunderter Tausender Axone, jedes einzelne mit Tausenden Terminals ausgestattet, die eine Verbindung mit einer Quadrillionen (1.000.000.000.000.000) Fasern erstellen. Wir merken aber nicht, dass das Hirn die Signale entziffert. Wie kann es sein, dass Gewebestrukturen all dies wahrnehmen? Diese Frage forderte unvoreingenommene Wissenschaftler darauf zu antworten. Gerald L. Schroeder, Professor der Nuklearpysik am Massachusetts Institute of Technology, der einer dieser Wissenschaftler ist, stellt folgendes über den Hörsinn in Frage:

Und dann kommt der schwierige Teil der schwierigen Frage: das Geräusch von Musik… wird in bio-elektronische Pulse umgewandelt, welche chemisch in der Hirnrinde gespeichert werden. Aber wie höre ich das Geräusch?... Aber ich höre keine Biochemie. Ich höre Geräusche. Wo wird das Geräusch in meinem Kopf erzeugt? Welche dieser formals inneren Karbonatome, Hydrogene, Nitrogene, Oxygene und so weiter in meinem Kopf wurden so schlau, dass sie einen Gedanken formen oder ein Bild wiedergeben können. Wie werden die gespeicherten biochemischen Datenpunkte wieder abgerufen und in das Empfindungsvermögen überspielt werden bleibt ein rätselhaftes Mysterium. 76

Der Begriff “Mysterium”, den Schroeder benutzt, ist inakkurat. Natürlich ist es nicht das Hirn, welches die Umwelt wahrnimmt, sondern die Seele, die dem Menschen von Gott gegeben wurde. Der menschliche Verstand ist kein Ergebnis biochemischer Prozesse, sondern ein Segen, der von Gott dem Menschen geschenkt wurde. In einem Vers sagt unser Herr:

Dann formte Er ihn und blies von Seinem Geist in ihn. Und Er gab euch Gehör, Gesicht, Gefühl und Verstand. Wenig Dank erweist ihr Ihm! (Sure as-Sadscha: 9)

Balance und Bewegung

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Wie kommen wir gegen die ständige Schwerkraft an? Wie können wir uns schnell umdrehen ohne umzufallen? Organe im Innenohr helfen uns das Gleichgewicht zu behalten, indem sie Informationen über unsere Bewegungen und die Position des Kopfes an das Hirn senden. Kopfbewegungen lassen die Flüssigkeit in den Kanälen fließen und die Mikro-haare sich krümmen, initiieren so Botschaften, die direkt ans Gehirn gehen. Die drei Kanäle sind senkrecht zueinander angeordnet, so dass sie auf verschiedenste Bewegungen reagieren können. Einer reagiert sehr sensibel auf vertikale Bewegungen, einer auf Seitwärtsbewegungen und der andere aufs Bücken.

Wie schaffen wir es aufrecht zu stehen, trotz der ständigen Erdanziehung? Wie können wir uns plötzlich umdrehen, ohne umzufallen?

Organe am Eingang zum Innenohr unterstützen das Gleichgewicht, indem sie Informationen über die Bewegung und die Position des Kopfes ans Hirn senden. Kopfbewegungen bringen die Flüssigkeit in den Kanälen in Bewegung und die Mikro-Haare beugen sich, was die Nachrichten sofort ans Hirn laufen lässt. Jedoch reagiert das Gewebe in diesem Kanal auf jede unterschiedliche Bewegungen anders. Eines reagiert sehr sensible auf ab und auf Bewegungen, andere auf seitliche, und wiederum andere auf Kopfüber Bewegungen.

Im Innenohr sitzt ein spezieller Mechanismus, genannt vestibuläres System, welches uns hilft das Gleichgewicht zu halten, und welches berichtet, in welche Richtung wir uns bewegen. Das vestibuläre System besteht aus drei Tunnel oder halbkreisförmigen Kanälen, die mit einer speziellen Flüssigkeit gefüllt sind. Jeder Kanal deckt eine Region mit Haaren ab – den Rezeptorzellen. Wenn wir uns bewegen fließt diese Flüssigkeit über die Haare und beugt diese. Dieses Beugen wird in elektronische Signale umgewandelt, und ans Hirn übermittelt, welches diese entziffert und uns sagt, wo wir uns befinden.

Der Grund, warum wir manchmal das Gleichgewicht verlieren ist ein Schockzustand im Innenohr. Wenn wir uns vornüber beugen oder nach rechts und links drehen, dann fangen die Haare an sich zu beugen, und dass lässt sie sich in einem Sekundenbruchteil zu der Bewegung von Kopf und Muskeln bewegen. Wenn sich diese Haare bewegen, laufen chemische Reaktionen in den Nerven an der Basis jedes einzelnen Haares ab, und erzeugen elektrochemische Signale, die Informationen an das Hirn senden. Letzen Endes kombiniert es die Signale – die die Winkel der Gelenke und die Kontraktion der Muskeln anzeigen - um die Bewegungen des Körpers zu analysieren.

Dieses System im Ohr funktioniert zusammen mit den Rezeptoren in den Augen, dem Hals, den Muskeln und den Bändern. Alleine wäre der Mensch nicht im Stande sein Gleichgewicht zu halten. Wenn wir aus dem Fenster auf einen stehenden Zug schauen und ein weiterer fährt ein, dann geben uns unsere Augen vor, dass wir uns bewegen. Aber andere Nervenrezeptoren in unserem Körper berichten uns das genaue Gegenteil und lassen uns unsere Umwelt korrekt wahrnehmen. Auf diese Weise realisieren wir, dass wir still stehen und der andere Zug sich bewegt.

Natürlich läuft der Prozess, in dem das Hirn diese Daten zusammenfügt, dank der makellosen Kommunikationsübertragung von mehr als einer Milliarde Axone ab. Unser Körpergleichgewicht ist ein Ergebnis einer bewussten Schöpfung, wie es im Quran geschrieben steht:

Und Gottes ist das Reich der Himmel und der Erde. Und Gott hat über alle Dinge Macht. (Sure Al 'Imran: 189)

Ähnliche Signale leiten sehr unterschiedliche Nachrichten

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Elektronische Signale: Die Sprache des Gehirns
Wenn Licht eine Zelle in der Netzhaut trifft, oder wenn eine Schallwelle eine Rezeptorzelle im Ohr stimuliert, werden diese Impulse in elektronische Signale verwandelt die Sprache des Gehirns. Die Geschwindigkeit, Fehlerlosigkeit und Komplexität dieser Umwandlung und Über- setzung lässt die Wissenschaftler sprachlos.

Die gemeinsamen Eigenschaften unserer Sinnesorgane wandeln elektronische Stimulie, die sie erreichen, in elektronische Signale um und leiten diese an die relevanten Sinneszentren im Hirn weiter. An dieser Stelle finden wir eine sehr überraschende Tatsache: alle Nachrichten, die das Hirn von den Sinnesorganen empfängt, bestehen aus den gleichen Signalen. Alle Stimulie, die an die verschiedenen Zentren im Hirn übermittelt werden, sind in Form von elektronischer Strömung, aber die gleichen Strömungen enthalten sehr unterschiedlicher Informationen und lösen daher unterschiedliche Auswirkungen in unterschiedlichen Hirnzentren aus – das ist sehr außergewöhnlich.

In ihrem Buch The Human Brain (Das menschliche Hirn), zieht Susan Greenfield die Aufmerksamkeit auf diese außerordentliche Situation:

Ein weiteres verlockendes und darauf bezogenes Mysterium des Hirns ist, warum elektronische Signale, die in der Sehhirnrinde ankommen als Sehen erlebt wird, während die gleichen elektronischen Signale, die an einem anderen Hirnteil ankommen, wie etwa dem Schlafzentrum oder dem Hörzentrum, als Fühlen oder Hören interpretiert wird. 77

Die Wahrheit die Greenfield hier beschreibt als “Mysterium” ist ganz offensichtlich: die Funktionen unserer Sinnesorgane wurden durch eine makellose Schöpfung hervorgerufen, genauso wie die anderen Systeme in unseren Körpern. Unser Herr hat dies arrangiert genauso wie Er Pflanzen und Obst mit verschiedenen Geschmäckern, Farben und Gerüchen aus dem gleichen schwarzen Boden erschaffen hat. Er stellt auch sicher, dass identische Signale auf verschiedenste Weise in unseren Hirnen wahrgenommen werden, und wir so Farben, Gerüche und Geschmäcker in unserer Umwelt erleben.

Zusammenfassung: Die wahrnehmende Welt in unseren Gedanken

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Sprich: "Er ist es, Der euch erschaffen und euch Gehör, , Augenlicht, Gemüt und Verstand gegeben hat. Wie wenig dankt ihr!" (Sure al-Mulk, 23)

Das Thema dieses Kapitels, die Art und Weise wie Signale von unseren Sinnesorganen gesammelt und im Hirn wahrgenommen werden, zeigt uns eine weitere wichtige Tatsache: wir können niemals mit unserer Außenwelt direkt Kontakt aufnehmen. Es existiert Materie um uns herum, ob wir sie sehen oder nicht. Aber wir können niemals direkten Kontakt mit ihr aufnehmen. Die Welt, die wir direkt erleben können, besteht aus Interpretationen von elektronischen Signalen in unseren Hirnen.

Wie wir schon erwähnt hatten, was wir als Umwelt wahrnehmen ist lediglich ein Effekt in unseren Hirnen, hervorgerufen durch elektronische Signale. Das Blau des Himmels, welches wir vom Fenster aus sehen, die Weichheit des Sessels, auf dem wir setzen, das Aroma des Kaffees, den wir trinken, den Geschmack des Essens, das wir zu uns nehmen, das Klingeln des Telefons, unsere Freunde und Verwandte, und sogar unser eigener Körper sind Interpretationen elektronischer Signale in unserem Hirn.

Professor der Nuklearphysik Gerald L. Schroeder bezieht sich so auf dieses Thema:

Wackel mit deinen Zehen: Fühlst du sie? Aber wo fühlst du sie? Nicht in deinen Zehen. Zehen fühlen nicht. Du fühlst es in deinem Hirn. … Das Hirn hat in sich eine Karte des ganzen Körpers liegen, auf der jedes Gefühl festgehalten wird und dann wird dieses Gefühl auf ein mentales Bild des jeweiligen Körperteiles projiziert. Aber es fühlt sich wirklich so an, als würde ich meine Zehen bewegen. Und das passiert nicht nur in den Zehen. Die gesamte Realität, was wir sehen und was wir fühlen, was wir riechen und hören, wird im Hirn verknüpft, und dann werden diese aus dem Bewusstsein festgehalten, innerhalb einer zwei mal vier Millimeter dünnen gekrümmten grauen Masse, der Großhirnrinde, die auf jedem unserer Hirne sitzt. Es existiert eine Realität in der Welt, aber was wir erleben – jede Berührung und jedes Geräusch, jedes Sehen, Riechen und Fühlen – erscheint in unseren Köpfen. All unsere mentalen Bilder, Fantasien und Tatsachen, sind auf die Erfahrungen unseres Lebens aufgebaut. 78

Den Schluss, den wir ziehen, basiert auf wissenschaftlich bestätigten Tatsachen. Für jeden, der glaubt, angesichts all der Beweise, dass er oder sie eine wirklich direkte Erfahrung mit der Außenwelt haben kann, ist wie daran glauben, dass die Charaktere in einem Fernsehfilm wirklich sind.

Wohin führt uns nun diese Tatsache über die Tatsache der Materie?

Wer ist es, der, in einem winzigen Raum und ohne ein Auge, eine Netzhaut, Linsen, Sehnerven oder Pupille, elektronische Signale als einen schönen Garten ansieht, und sich daran erfreut?

Wer ist es, der, in einem Hirn in das kein Geräusch dringt, elektronische Signale als wunderschöne Melodie wahrnimmt?

Wer ist es, der, ohne die Hände, Finger oder Muskeln zu benötigen, elektronische Signale im Hirn als sanfte oder raue Seide erkennt?

Wer ist es, der Gefühle wie heiß, kalt, Konsistenz, Form, Tiefe und Länge als identisch mit dem Original erkennt?

Wer ist es, der, obwohl ins Hirn keine Gerüche dringen können, die Gerüche von vielen verschiedenen Blumen unterscheiden kann, oder der hungrig wird, wenn er sein Lieblingsessen riecht?

Wem gehört dieses Bewusstsein, das alles was wir sehen und fühlen, gehört? Und wer ist dieses bewusste Wesen, welches alle Bilder, Reflektionen, sieht, Schlüsse daraus zieht und Entscheidungen trifft?

Sicherlich kann es nicht das Hirn sein, welches aus Wasser, Fett und Proteinen besteht, welche wiederum aus unbewussten Molekülen bestehen. Jede rationale Person mit gesundem Menschenverstand wird sofort die Existenz einer Einheit oder Seele verstehen, welche all unser Tun im Laufe des Lebens wie auf einem Bildschirm in unserem Hirn anschaut. Jeder Mensch besitzt eine Seele, die ohne Augen sehen kann, ohne Ohren hören kann, und ohne Hilfe des Hirns denken kann. Es ist der Allmächtige Gott, Der die Welt der Wahrnehmung erschaffen hat, welche die Seele aller direkten Erfahrungen ist, und Er macht auch in diesem Moment weiter mit Seiner Schöpfung.

In einem Vers wird dies offenbart:

Zu euch sind nunmehr Beweise von euerem Herrn gekommen. Wenn einer dies erkennt, ist es zu seinem eigenen Vorteil, und wenn einer blind bleibt, ist es zu seinem eigenen Nachteil. Ich bin keineswegs euer Wächter. (Sure al-An'am: 104)

Unser Leben, nichts anderes als ein Traum

Was ist der Unterschied zwischen Träumen und dem realen Leben? Träume sind im Allgemeinen logisch gegensätzlich und inkonsistent vergleichbar mit dem, was wir in der realen Welt erleben. Abgesehen davon gibt es jedoch technisch gesehen keinen Unterschied. Beides baut sich als ein Ergebnis von Stimulation der Sinneszentren im Hirn auf.

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Eine Enzyklopädiequelle beschreibt, wie Träume und Wirklichkeit auf gleiche Weise erlebt werden:

räume, wie alle mentalen Prozesse, sind ein Produkt des Hirns uns seiner Aktivitäten. Egal, ob eine Person wach ist oder schläft, das Hirn gibt ständig elektronische Wellen von sich. Wissenschaftler messen diese Wellen mit einem Instrument namens Elektroenzephalograph. Die meiste Zeit während des Schlafes sind die Hirnwellen sehr groß und langsam. Aber zu bestimmten Zeiten werden sie kleiner und schneller. Während Perioden schneller Hirnwellen bewegen sich die Augen sehr schnell als würde der Schlaende eine Reihe von Ereignissen beobachten. Diese Schlafphase, auch REM (Rapid Eye Movement) Schlaf genannt, ist die Phase, in der wir träumen. Wenn man die Person während der REM Phase aufweckt, kann sie sich meistens noch an Details aus dem Traum erinnern... Während des REM Schlafes werden die Wege, die die Nervenimpulse vom Hirn an die Muskeln leiten, blockiert. Daher kann sich der Körper während des Traumes auch nicht bewegen. Auch ist die Großhirnrinde – der Teil des Hirns mit der höchsten mentalen Funktion – viel aktiver während des REM Schlafes als während einer ohne Traum. Die Rinde wird durch Neuronen (Nervenzellen) stimuliert, die Impulse aus dem Teil des Hirns leitet, der Hirnstamm genannt wird.1

Sowohl das reale Leben als auch Träume sind eine Ansammlung von Wahrnehmungen, die sich durch die Interpretation von Impulsen, die die relevanten Zentren im Hirn erreichen, aufbauen.

1- World Book Multimedia Encyclopedia, "Dream", World Book Inc., 1998.

 

Gott schützt uns durch den Konzentrationsmechanismus
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as Hirn ist der Startplatz für das körpereigene Alarmsystem. Ein alarmiertes Hirn zieht sich einen speziellen Mechanismus zu Rat, sobald Gefahren aufkommen. Wenn das Hirn einen Impuls empfängt, der eine Bedrohung sein könnte – wie etwa ein Brummen aus einer Hecke – dann signalisiert es den Adrenalindrüsen Adrenalin auszustoßen. Das Hirn wird zum aktiven Scanner, und stellt alle unnötigen Aktivitäten ein.

Das Hirn wartet darauf, dass etwas passiert, versucht reguläre Impulse aus seiner Umgebung zu entdecken. Dieser Prozess wird hauptsächlich durch einen automatischen Mechanismus im Hirn ausgelöst – der Konzentrationsmechanismus, der Teil des Schutzmechanismus ist, den Gott uns gegeben hat. Wenn wir abgelenkt werden, können wir große Probleme bekommen, wie uns selber verletzen, uns missverstehen oder andere Schwierig- keiten. Aber wenn unsere Konzentration geschärft wird, besonders wenn es am nötigsten ist und der Körper alarmiert ist, dann schützt er unsere Gesundheit und wir leben sicher in unserer Umwelt. Das ist der unendliche Schutz durch unseren Herrn.

 

Fussnoten

70. The Incredible Machine, National Geographic Society, Washington, D.C., 1986, s. 262.

71. Ian Glynn, An Anatomy of Thought: The Origin and Machinery of the Mind, Oxford University Press, New York, 1999, s. 121.

72. Ian Glynn, An Anatomy of Thought: The Origin and Machinery of the Mind, Oxford University Press, New York, 1999, s. 114.

73. Gerald L. Schroeder, The Hidden Face of God: How Science Reveals the Ultimate Truth, The Free Press, New York, 2001, s. 92.

74. John Farndon, Angela Koo, Human Body Factfinder, s. 188.

75. S. S. Stevens, Fred Warshofsky, Life Science Library, Time-Life Books, Alexandria VA, yeni baskı, s. 38.

76. Gerald L. Schroeder, Tanrının Saklı Yüzü, Gelenek Yayınları, çev: Ahmet Ergenç, İstanbul, 2003, s. 20.

77. Susan Greenfield, İnsan Beyni, Varlık Bilim, 2000, s. 61.

78. Gerald L. Schroeder, Tanrının Saklı Yüzü, Gelenek Yayınları, çev: Ahmet Ergenç, İstanbul, 2003, s. 19.

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